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The Penguin - 1x05: Heimkehr Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) HBO Max

Originaltitel:Cent'Anni
Episodennummer: 1x04
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 20. Oktober 2024 (HBO Max)
Erstausstrahlung D: 21. Oktober 2024 (Sky)
Drehbuch: Breannah Gibson & Shaye Ogbonna
Regie: Helen Shaver
Besetzung: Colin Farrell als Oswald 'Oz' Cobb, Cristin Milioti als Sofia Falcone, Rhenzy Feliz als Victor Aguilar, Deirdre O'Connell als Francis Cobb, Clancy Brown als Salvatore Maroni, Carmen Ejogo als Eve Karlo, Con O'Neill als Chief Mackenzie Bock, Shohreh Aghdashloo als Nadia Maroni, Theo Rossi als Dr. Julian Rush, Jared Abrahamson als Squid, Daniel J. Watts als Bruno Tess, David H. Holmes als Nick Fuchs, Joshua Bitton als Mikey Stone, Michael Kelly als Johnny Viti, Aria Shahghasemi als Taj Maroni, Kenzie Grey als Gia Viti, Hunter Emery als Leo, Mershad Torabi als Farhad, Daren Donofrio als Blackgate Prison Guard, Baron Carr als Blackgate Prison Guard, Manoli Ioannidis als El Jefe, Alexis Nichole Smith als Social Worker u.a.

Kurzinhalt: Nachdem das Gasleck im Haus alle Falcones bis auf Sofia und ihre Nichte Gia – sowie den verschwundenen Viti – ermordet hat, stellt sich Sofia der Befragung der Polizei. Chief Mackenzie, der jahrelang von ihrem Vater bezahlt wurde, scheint sie zwar zu verdächtigen, findet jedoch keine konkreten Beweise, um sie zu verhaften. Daraufhin foltert Sofia Viti, und bringt ihn dazu, die Überreste der Organisation zu versammeln. Beim Treffen ermordet sie Viti kaltblütig, und bietet daraufhin allen an, sich ihr unter dem Namen Gigante – dem Mädchennamen ihrer Mutter – anzuschließen. Oz entführt indes Taj Maroni, um Nadia und Salvatore dazu zu zwingen, die zuvor gestohlenen Drogen wieder zurückzugeben. Als Nadia bei der Übergabe versucht, ihn auszuschalten, zündet er den mit Benzin überschütteten Taj an, wobei auch Nadia ums Leben kommt. Oz' Freude währt jedoch nicht lange, denn aufgrund der einsetzenden Sprengelanlage ist ein Großteil der Pilzlieferung unbrauchbar; lediglich zwei kleine Kübel überleben. Zudem erfährt er, dass nicht nur der von ihm organisierte Anschlag auf Salvatores Leben gescheitert ist, sondern diesem sogar die Flucht aus dem Gefängnis ermöglichte. Aus Angst vor seiner Rache, zieht er sich mit Victor und seiner Mutter Francis in seine alte Heimat, dem heruntergekommenen Bezirk Crown Point, zurück…


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) HBO Max In den letzten Jahren habe ich vermehrt darüber nachgedacht, ob meine – veraltete?; in jedem Fall aber auf das alte TV-Fernsehen mit abgeschlossenen Episoden ausgerichtete – Art und Weise, Serien zu besprechen, noch zeitgemäß ist. Zumindest bei jenen, die eine durchgehende Handlung über eine gesamte Staffel erzählen. "Heimkehr" hat mir das – zugegebenermaßen als erste Folge von "The Penguin" – wieder einmal vor Augen geführt. Es ist nicht so, dass sich hier überhaupt nichts getan hätte; in meinen Augen aber nicht genug, um eine separate Episodenbesprechung zu rechtfertigen. Wirklich wichtig waren im Wesentlichen nur zwei Entwicklungen: Wie Sofia die Kontrolle über die Falcone bzw. neuerdings Gigante-Familie übernimmt, und dem frisch aus dem Gefängnis entflohenen Salvatore das Angebot macht, sich gegen den Pinguin zu verbünden. Und Oz, der sich für einen Austausch mit Nadia trifft, der gründlich schief geht – woraufhin Taj und Nadia von ihm angezündet werden und verbrennen, womit er den unbändigen Zorn des aus dem Gefängnis geflohenen Salvatore auf sich zieht, und sich dementsprechend dazu gezwungen sieht, sich in seiner alten Heimat (Crown Point) zu verstecken.

Zwar schafft man damit – und insbesondere dem Bündnis zwischen Sofia Gigante und Salvatore Maroni – zweifellos eine spannende Ausgangssituation für den Rest der Staffel. Davon abgesehen erwies sich "Heimkehr" für mich aber eher als Atempause, und fiel insbesondere zum hochdramatischen Rückblick in der Episode davor doch ziemlich ab. Die wenigen wirklich relevanten Szenen hätten sich locker in der Hälfte der Laufzeit, potentiell sogar weniger, unterbringen lassen; den Rest empfand ich als Füllmaterial, um die Folge/Staffel voll zu bekommen. Zudem hat mich zumindest ein Punkt beim dramatischen, schief laufenden Geiselaustausch gestört: Man sollte meinen, dass Nadia und/oder Taj das Benzin riechen, und schon allein deshalb (damit nicht ein Funke der Schüsse dieses entzündet) von einem Angriff absehen. Vor allem aber hätte Nadia damit rechnen müssen, was passiert, wenn sie das Feuer eröffnen lässt. Das fand ich dann doch ein bisschen seltsam. Auch alles rund um Oz Rückkehr in seine alte Heimat – den heruntergekommenen Bezirk Crown Point – wollte mich nicht so recht ansprechen. Immerhin, mit dem Fund der verlassenen U-Bahn-Station am Ende hat der Pinguin nun aber wohl sein (typischerweise im Untergrund gelegenes) Versteck gefunden, von dem aus er nun daran arbeiten wird, die Unterwelt Gothams zu übernehmen. Das ist dann vielleicht auch der eine Punkt, der "The Penguin" ein bisschen schadet: Wir wissen einfach von vornherein, dass ihm dies gelungen muss/wird, um sich als Bösewicht des nächsten "The Batman"-Films in Stellung zu bringen; oder zumindest, dass er nicht gänzlich scheitern kann. Damit teilt die Serie die Probleme der rund um die Filme angesiedelten MCU-Serien: Es darf sich nichts Dramatisches zutragen, da die Serien nie Grundvoraussetzung sein dürfen, um die Filme zu verstehen. Eben deshalb funktioniert die Serie für mich immer dann am besten, wenn sie sich auf Figuren wie Sofia Falcone/Gigante fokussiert, deren Schicksal ungewiss ist.

Fazit: Episodenbild (c) HBO Max Nach der extrem interessanten Episode davor, welche die Vorgeschichte von Sofia Falcone aufrollte – und die nicht nur mit einigen höchst spannenden Offenbarungen aufwartete, sondern mich vor allem auch so richtig mitnahm – empfand ich "Heimkehr" doch eher als kleine Enttäuschung. Nicht, dass sich hier überhaupt nichts Wichtiges zugetragen hätte; allerdings schien mir die Folge mit mindestens so viel Füllmaterial, nun, gefüllt zu sein, wie mit bedeutsamen Entwicklungen. Highlights waren zweifellos die sich katastrophal entwickelnde Geiselübergabe rund um Taj Maroni, die Auferstehung von Sofia Gigante, sowie ihr Bündnis mit Salvatore Maroni. Vor allem auch letzteres schafft eine interessante Ausgangssituation für den Rest der Staffel/Serie (wenn ich auch im Hinblick auf den anstehenden zweiten "The Batman"-Film nicht an ein Scheitern von Oz' Plänen glaube, was den entsprechenden Reiz wiederum etwas reduziert). Demgegenüber sprach mich die Rückkehr von Oz, Victor und Francis in ihre alte (heruntergekommene) Heimat nicht wirklich an. Und ganz allgemein haben mich frühere Episoden auch schon mal mehr mitgerissen. Ich bin aber zuversichtlich, dass dieser kleine Durchhänger nur von kurzer Dauer war.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2024 HBO Max)







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