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FilmRückblick 2025 - 11 denkwürdige Momente des Filmjahres Drucken E-Mail
Die besten Szenen des Filmjahres 2024 Kategorie: DVD & Kino - Autor: Christian Siegel - Datum: Mittwoch, 14 Januar 2026
 
FilmRückblick 2025

11 denkwürdige Momente des Filmjahres

In den letzten Jahren gab es immer wieder die eine oder andere Kategorie, wo ich mir schwer tat, einen würdigen Preisträger zu finden. Heuer hingegen ist mir die Auswahl tatsächlich überraschend leicht gefallen. Bevor wir uns auf die insgesamt elf (bzw. mit dem Verfolgerfeld zweiundzwanzig) Filmmomente stürzen, die mir im Filmjahr 2025 besonders positiv in Erinnerung geblieben sind, aber zuerst noch zwei wichtige Hinweise: 1.) Ich konnte hier natürlich nur jene Filme berücksichtigen, die ich schon gesehen habe. Es ist nicht auszuschließen, dass ich etwas verpasst habe, was sich dann die eine oder andere Kategorie geschnappt hätte. Und 2.) Nachfolgend werden Filmszenen beschrieben – dementsprechend gilt klarerweise eine Spoiler-Warnung.


ThunderboltsSonderpreis der Jury – Das beste Finale 2025
Der Sonderpreis für eine Szene, die mir sehr positiv ins Auge gestochen ist, aber sonst nicht wirklich irgendwo hineingepasst hätte, geht heuer an den Showdown von "Thunderbolts". Das war wirklich herausragend, und stach nicht zuletzt deshalb hervor, weil es so anders war. Nach mittlerweile zig ewiggleichen Marvel-Showdowns war diese Szene eine echte Wohltat. Umso mehr, als mir auch gefiel, dass es hier nicht darauf hinausläuft, den Widersacher aufzuhalten, zu besiegen oder gar zu töten. Sondern vielmehr, auf ihn zuzugehen, und ihm dabei zu helfen, mit seinem Schmerz fertig zu werden. Das war einfach nur wunderschön – und wie gesagt vor allem auch einfach mal was anderes – und brachte "Thunderbolts" auch einen Extrapunkt in der Gesamtwertung ein.
Runner-Up: Ebenfalls sehr beeindruckt war ich vom Finale von "Sentimental Value". Wie hier eine frühere Szene aufgegriffen wird, und wir das, was Gustav Borg nur beschrieben hat, umgesetzt sehen, war schon klasse.


The Life of ChuckStimmungskanone des Jahres – die "Feel Good"-Szene 2025
Ein relativ später Eintrag – habe ich ihn mir doch erst kurz vor Weihnachten (und meinem Review) angesehen, war mir im Prinzip sofort klar, dass ich damit meinen Gewinner in dieser Kategorie gefunden hatte. Die Tanzszene aus "The Life of Chuck" ist fast schon die Quintessenz dessen, worum es in dieser Kategorie geht: Schwungvoll, aufpeitschend, lebensbejahend – und üblicherweise auch musikalisch. Wer da nicht zumindest gedanklich mittanzt, ist schon tot.
Runner-Up: Das Musical "Spermageddon" hat mich ja (auch wenn es nicht zu einer Platzierung in den Top 30 gereicht hat) generell positiv überrascht, da es eben nicht nur überaus frech (und explizit), sondern mit der Coming of Age-Story durchaus auch herzerwärmend war. Aus den zahlreichen coolen Songs wähle ich letztendlich das wunderbare Abschlusslied, nicht zuletzt aufgrund der klaren Pro-Choice-Message.


JumboHerzensbrecher des Jahres – die romantischste Szene 2025
In den letzten Jahren hat hier fast immer ein doch etwas ungewöhnlicherer Eintrag gewonnen. Einerseits, weil eben solche aus der Masse stärker hervorstechen, andererseits aber auch, als ich verhältnismäßig wenig romantische Stoffe konsumiere. "Jumbo" habe ich tatsächlich bereits 2020 (und damit vor über fünf Jahren!) beim SLASH Filmfestival gesehen, und war von dieser wunderbar sonderbaren Liebesgeschichte – Jeanne verliebt sich in ein Karussell – überaus angetan. Und so prämiere ich in dieser Kategorie dann auch das süße und warmherzige Ende (auch wenn dieses doch so manche Frage offen lässt), das – wie der gesamte Film – die Toleranz des Publikums auf die Probe stellt.
Runner-Up: Auch wenn ich mir persönlich ein anderes Ende gewünscht hätte, aber die Szene am Ende von "U Are the Universe", wo sich Andriy in Richtung Catherine begibt, um zusammen mit ihr durchs All zu schweben, war schon sehr schön.


Das Kanu des ManituSchenkelklopfer des Jahres – die lustigste Szene 2025
Es war in meinen Augen von vornherein nicht zu erwarten, dass es gelingen würde, fünfundzwanzig Jahre später den Überraschungserfolg von "Der Schuh des Manitu" – zumindest qualitativ – zu wiederholen. Letztendlich war ich aber durchaus überrascht, wie gut es Michael Bully Herbig und seinem Team gelungen ist, in diese Welt zurückzukehren, und eine Mischung aus frischen und aufgewärmten Gags (mit denen man nach all der Zeit nostalgische Gefühle verbindet) zu präsentieren. Nichts hat mich dabei so sehr zum Lachen gebracht, wie die "Big"-Einlage, in der Abahachi und Ranger das Lied aus der Superperforator-Werbung auf einem großen "Klavier" am Boden spielen müssen. Köstlich!
Runner-Up: Es ist nur ein einzelner, blöder Satz, aber bei "Pointlessly blowing leaves around…" bin ich gelegen vor Lachen!


NosferatuAugenöffner des Jahres – die imposanteste Szene 2025
Es wird sich zeigen müssen, ob es "Nosferatu" anders ergeht als Robert Eggers früheren Filmen. Die fand ich nämlich grundsätzlich allesamt super – verspürte daraufhin bislang aber nie den Drang, sie mir nochmal anzuschauen. Zumindest in audiovisueller Hinsicht ist der Film aber zweifellos ein Fest. Ganz besonders stach dabei für mich die Umsetzung des Alptraums/der Vision/was auch immer gleich zu Beginn hervor, wenn Lily-Rose Depp von Graf Orlok zum Fenster gelockt wird. Das wunderschöne schwarz/weiß-Bild, der Schatten der Hand auf dem wehenden Vorhang, und wie diese Ellens Gesicht immer näher kommt – also optisch fein inszenieren kann der Eggers zweifellos.
Runner-Up: In einem an Science Fiction-Stoffen (die sich für die Kategorie tendenziell anbieten) armen Jahr treffe ich hier eine ganz ungewöhnliche und obskure Wahl: Die Trennungsszene aus "Drama Queens". Der Film macht aus der Not des mangelnden Gelds eine Tugend, und eben dieser Moment, der sich vor dem großen Plakat der Sängerin abspielt, war echt fantastisch gestaged.


Sorry, BabyOhrenöffner des Jahres – der beste Dialog 2025
Über den Film an sich wird an anderer Stelle (genauer gesagt meinen Top 10) noch mehr zu sagen sein. Vorerst prämiere ich ihn aber für den besten Dialog des letzten Filmjahres. Tatsächlich gäbe es in "Sorry, Baby" allein dafür zahlreiche würdige Kandidaten, sei es Agnes Gespräch mit ihrer besten Freundin nach "dem Vorfall", oder auch das herzerwärmende Gespräch mit Pete. Letztendlich kann dieser Preis aber eigentlich nur an jenen Dialog (oder eher Monolog) am Ende gehen, auf den der ganze Film hinsteuert: In einer rührenden Szene erzählt Agnes dem Baby ihrer besten Freundin in schonungslosen Worten, was es im Leben zu erwarten hat, und schließt dies mit dem titelspendenden "Sorry, Baby".
Runner-Up: Ein wirklich enger Verfolger: Gerade auch als Kritiker der institutionellen Religion hat mich das Gespräch zwischen dem Priester und Benoit Blanc nach seiner Ankunft sehr angesprochen.


Ich weiß, was du letzten Sommer getan hastSchock des Jahres – der beste Twist 2025
Das ist der schlechteste Film, der im Zuge dieses Artikels prämiert wird (wenn er auch nicht schlecht schlecht ist; aber halt sehr mittelmäßig, und dem Original zweifellos unterlegen) – womit "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" auch eindrucksvoll beweist, dass es hier eben letztendlich doch mehr um einzelne Momente als das Gesamtpaket gilt. Aber: Für mich hat der Twist am Ende den gesamten Film nochmal deutlich aufgewertet (und auch dazu geführt, dass ich ihn über das erste direkte Sequel "Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast" stelle). Ich will jetzt aus Spoiler-Gründen nicht näher darauf eingehen; und ich verstehe auch alle, denen es nicht geschmeckt hat. Aber für mich hat das Ende den Film nochmal deutlich aufgewertet.
Runner-Up: Die Offenbarung in "Der Brutalist", wieso Laszlo Toth bei seinen Plänen für das Gebäude so unnachgiebig war, hat mich doch ziemlich mitgenommen.


Handling the UndeadNägelbeißer des Jahres – die beklemmendste Szene 2025
Zuerst einmal: Heuer gibt es hier eine kleine Abweichung. Denn wie der Titel schon verrät, prämiere ich diesmal nicht die typische "spannendste" Szene – also z.B. irgendetwas, wo sich jemand vor dem Killer versteckt – sondern vielmehr zwei Momente, die ich beklemmend, bedrückend und verstörend fand. Der Sieg geht dabei an "Handling the Undead", und die wenigen die ihn gesehen haben werden sich jetzt schon denken, was kommt: Genau, der Hase. Das ist mir doch ordentlich eingefahren.
Runner-Up: Nicht minder beklemmend war der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers in "A Real Pain".



BallerinaAdrenalinlieferant des Jahres – die beste Actionszene 2025
Nachdem mich, wie ihr im flotten 3x3er lesen konntet, "Mission Impossible: The Final Reckoning" ja in allen Belangen schwer enttäuscht hat (selbst in der Action), geht dieser Preis an mein persönliches Actionfilm-Highlight des abgelaufenen Jahres: Mir hat "Ballerina" nämlich besser gefallen als die letzten "John Wick"-Filme, möglicherweise fände ich ihn sogar besser als den ersten (dafür müsste ich mir den aber nochmal anschauen). Auf die Gründe gehe ich dann in meiner Liste der besten Filme des Jahres nochmal ein. In diesem konkreten Fall prämiere ich jedenfalls den saugeilen Showdown mit Flammenwerfern.
Runner-Up: Und auch der zweite Platz geht an "Ballerina", genauer gesagt die fantastisch inszenierte Schießerei beim Waffenhändler.


Memoiren einer SchneckeTränendrücker des Jahres – die berührendste Szene 2025
Ich habe "Mary & Max" immer noch nicht gesehen (irgendwann werde ich das unbedingt noch nachholen müssen), war aber dennoch schon vorgewarnt, was mich in emotionaler Hinsicht bei "Memoiren einer Schnecke" erwarten würde. Wohlgemerkt: Ich sage vorgewarnt, und nicht vorbereitet. Denn obwohl ich eh schon damit gerechnet hatte, hat mich das Ende dann echt nochmal so richtig emotional erwischt. Das war wirklich berührend.
Runner-Up: Ausnahmsweise will ich den Verfolgerpreis an zwei Filme geben. Nämlich einerseits das Ende von "Bird" (wer hätte gedacht, dass "Cotton Eye Joe" so emotional sein kann?!), und andererseits die letzten Minuten der Dokumentation "John Candy: Ich mag mich". Wer da nicht heult, hat die 80er nicht erlebt.


Sentimental ValueGänsehautszene des Jahres - der Magic Moment 2025
In "Sentimental Value" sehen wir im wesentlichen die gleiche Szene zwei Mal. Es geht jeweils darum, dass eine Szene aus Gustav Borgs Drehbuch vorgelesen wird. Das erste Mal ist es Rachel Kemp (gespielt von Elle Fanning), welche die Szene auch wirklich sehr gut spielt, aber genau das ist der Punkt: Sie spielt die Szene, und irgendwie merkt man das (wie Fanning es geschafft hat, das zu vermitteln – ein absolutes Kompliment davor). Ganz anders Nora Borg (dargestellt von einer der großen internationalen Entdeckungen der letzten paar Jahre: Renate Reinsve). Als sie die Zeilen vorliest, fühlt sie es, lebt sie es – und gewinnt es eine Authentizität, die bei Rachel gefehlt hat. Das war einfach nur sensationell – und bescherte mir eben auch, passend zum Titel der Kategorie, eine echte Gänsehaut.
Runner-Up: Wie im Review zum Film festgehalten, liebe ich solche stillen "Ende der Welt"-Stoffe, weshalb der zweite Platz an eben diese Szene – sprich dem Ende des dritten (und damit eigentlich ersten) Kapitels – aus "The Life of Chuck.


Welche Filmmomente sind euch im abgelaufenen Kinojahr besonders positiv in Erinnerung geblieben? Wir freuen uns über eure ganz persönlichen Lieblingsszenen 2025 in den Kommentaren!


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