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FilmRückblick 2020 - 11 denkwürdige Momente des Filmjahres Drucken E-Mail
Die besten Szenen des Filmjahres 2020 Kategorie: DVD & Kino - Autor: Christian Siegel - Datum: Donnerstag, 14 Januar 2021
 
FilmRückblick 2020
11 denkwürdige Momente des Filmjahres

Auch in einem derart verrückten Jahr wie 2020 gab es letztendlich genug Filmmomente, die mir überaus positiv in Erinnerung gelieben sind. 11 – bzw., mit den Verfolgern, 22 – habe ich hier für euch zusammengestellt. Neben den zehn Standard-Kategorien gab es auch heuer wieder einen Sonderpreis der Jury, in diesem Fall für die beeindruckendste Kamerafahrt. Und nein, der Sieger ist nicht, wie man sich vielleicht denken könnte, "1917" ;-). Aber lest selbst. Davon abgesehen gibt es wieder die zehn gewohnten Kategorien, von der besten Feel Good-Szene bis hin zum "Magic Moment" des Jahres. Wie immer gilt, dass die nachfolgende Aufstellung – no na – einige Filmszenen beschreibt und demnach Spoiler enthält. Lesen somit auf eigene Gefahr!


Die Weite der NachtSonderpreis der Jury – Die beste Kamerafahrt 2020
Ich fand "Die Weite der Nacht" ja in seiner Gesamtheit sehr gelungen; insofern könnt ihr auch damit rechnen, in diesem FilmRückblick mit seiner Erwähnung hier nicht zum letzten Mal von ihm gehört zu haben. Und dennoch war mir nach der Sichtung gleich klar, dass – neben dem großartigen Ende (auch von dem werdet ihr später nochmal lesen, wenn auch nur unter den Zweitplatzierten) – für mich in erster Linie die eindrucksvolle Kamerafahrt cirka zur Mitte des Films hervorsticht, die uns ohne erkenntlichen Schnitt von ... Telefonzentrale über die Sporthalle – inklusive eines kurzen Abstechers auf das Feld, und dann über die Tribüne hinweg durchs offene Fenster hindurch wieder zurück auf den Boden – bis hin zu ... Radiostation führt. Sieht aus wie ein Drohnen-Shot, war es aber laut den Filmemachern nicht. So oder so war es definitiv eine der eindrucksvollsten und erinnerungswürdigsten Filmmomente, die mir 2020 untergekommen sind!
Runner-Up: Ok, ok, beim schärfsten Verfolger komme ich dann in der Tat nicht darum umhin, hier "1917" zu prämieren, welcher in Wahrheit ja nur aus zwei sehr langen Kamerafahrten besteht; oder zumindest erfolgreich diesen Eindruck erweckt!


EurovisionStimmungskanone des Jahres – die "Feel Good"-Szene 2020
Alle Jahre wieder geht dieser Preis an eine musikalische Szene. Es ist nicht so, dass ich das planen würde, oder es Bedingung sei; aber ich finde halt einfach, dass derartige Momente am ehesten für gute Stimmung sorgen. Und keine Szene 2020 hat mich ähnlich aufgepusht und ich Hochstimmung versetzt, als der "Song-Along" aus "Eurovision – The Story of Fire Saga". In etwas mehr als Minuten führt man uns durch gleich mehrere Hits der letzten Jahrzehnte, angefangen bei "Believe" über "Waterloo" bis hin zu " I Gotta Feeling ", dargeboten u.a. von zahlreichen früheren TeilnehmerInnen des Eurovision Song Contests. Natürlich, "Hometown" am Ende war dann ebenfalls großartig (und, so viel sei verraten, auch die Szene kommt später noch vor); aber wenn ich einen Lieblingsmoment aus "Eurovision" herauspicken müsste, dann wäre es definitiv dieses ca. zur Hälfte des Films angesiedelte Medley. Einfach nur geil!
Runner-Up: Auch dieser ist musikalischer Natur; nämlich die letzte Musical-Nummer aus "The Prom".


Happiest SeasonHerzensbrecher des Jahres – die romantischste Szene 2020
Ich kann euch gar nicht sagen, wie fantastisch ich es finde, dass seit ein bis zwei Jahren nun auch verstärkt nicht-heteronormative romantische Komödien veröffentlicht werden. "Happiest Season" spielt dann noch dazu in der Weihnachtszeit, die man ja doch eher mit traditionellen Familienwerten verbindet – was ihm nochmal einen zusätzlichen Reiz gab. Was nun die romantischste Szene betrifft: Mir gefiel, wie reduziert und dadurch lebensnah das alles war. Hier gibt es nicht die in den letzten Jahren doch zunehmend zum Klischee verkommene romantische Geste, sondern einfach eine Person, die – aufgrund ihrer (durchaus nachvollziehbaren und verständlichen) Angst, zu sich und ihrer Sexualität zu stehen – drohte, die Liebe ihres Lebens zu verlieren. Und die nun die letzte, von einem gemeinsamen Freund eingefädelte Chance nutzt, um sich bei ihrer Freundin zu entschuldigen, und ihr zu versichern, dass sie das Wichtigste in ihrem Leben ist. Einfach nur wunderschön!
Runner-Up: Wenn man bedenkt, wie die Szene aufhört, ist sie eigentlich nur bedingt romantisch, aber ich fand den Moment aus "Kajillionaire", wo Old Dolio und Melanie im Tankstellen-WC feststecken und Old Dolio glaubt, die Welt ginge unter, auf seltsame Art und Weise wunderschön und, ja, eben auch romantisch.


Deep Blue Sea 3Schenkelklopfer des Jahres – die lustigste Szene 2020
Ok, gebt es zu: Damit habt ihr jetzt nicht gerechnet. Ich offen gestanden auch nicht. Und es ist ja nicht so, als hätte es 2020 – zumindest in filmischer Hinsicht – nicht einiges zu Lachen gegeben. Man sollte meinen, dass in den zahlreichen von mir gesehenen Komödien ein lustigerer Moment drin gewesen wäre, als in einem Horrorfilm. Aber: Nein! Denn der dritte Teil der "Jaws"-Nachahmer-Reihe" hatte in der Mitte des Films ein echtes humoristisches Hai-light (ja, ich habe es getan; verzeiht mir!) zu bieten. In einer köstlichen Persiflage des unvergesslichen Momente aus dem ersten Teil, wo Samuel L. Jackson genau während einer aufputschenden Rede gefressen wird, stürzt sich Richard aus Protest vom Schiff, und meint noch so, er würde lieber von einem der Haie gefressen werden als noch eine Minute länger mit seinem Kollegen auf diesem zu verbringen – nur um mitten im Sprung von einem Hai verschluckt zu werden. Ich schwöre: So gelacht wie bei der Szene habe ich 2020 bei keinem anderen Film!
Runner-Up: Die Granaten-Szene aus "Jojo Rabbit".


Knives OutSchock des Jahres – der beste Twist 2020
Krimis und Thriller sind für diese Kategorie natürlich geradezu prädestiniert – und so überrascht es auch nicht, dass die Auszeichnung heuer an Rian Johnsons großartige moderne Variante eines klassischen Agatha Christie-Films geht. Wobei der Film ja mehr als nur einen Twist zu bieten hatte, und es daher gar nicht so leicht ist, sich für einen zu entscheiden. Ich wähle aber letztendlich die schon überraschend frühe vermeintliche Auflösung des Mords – einfach, da es so eine wunderschöne und zugleich tragische Szene war, die völlig unerwartet kam (gerade auch so früh), und die Erwartungshaltung des Zuschauers im Hinblick auf einen solchen Krimi völlig untergrub. Selbst wenn dies dann später wieder zum Teil revidiert wurde, ist es letztendlich in erster Linie diese Szene, an die ich zurückdenke, wenn ich auf "Knives Out – Mord ist Familiensache" zurückblicke.
Runner-Up: Von einem Twist kann man genau genommen nur bedingt sprechen, aber die letzte Einstellung von "Die Weite der Nacht" ist mir trotzdem ordentlich eingefahren, und hat es demnach auch durchaus verdient, an dieser Stelle genannt zu werden.


David Attenborough - Mein Leben auf unserem PlanetenAugenöffner des Jahres – die imposanteste Szene 2019
Jedes Jahr gibt es eine Kategorie, wo es mir schwer fällt, auch nur einen Kandidaten zu finden. Und es ist irgendwie nur folgerichtig, dass in einem Jahr, wo sich das Filmvergnügen weitestgehend von der großen Leinwand ins kleine Heimkino verlagerte, dies die imposanteste Szene 2020 betrifft. Ich bin meine Filmliste mehrmals durchgegangen, und auch wenn es durchaus einige optisch beeindruckende Momente in einigen Filmen gab, angefangen bei den Zeitumkehrungen aus "Tenet" über die Weltraumaufnahmen aus "The Midnight Sky" bis hin zu den ungewöhnlichen Farben, die am Ende von "Die Farbe aus dem All" dominieren. Aber erst bei einem allerletzten, ganz genauen Check der Liste stach es mir dann ins Auge: Natürlich! In einem Jahr, wo das große künstlich geschaffene auf der großen Kinoleinwand überwiegend Pause hatte, ist es letztendlich nur logisch, dass dieser Preis an eine eindrucksvolle aus dem Leben bzw. der Natur gegriffene Szene geht. Dabei war es gar nicht so leicht, aus dieser "Highlight-Reel" von David Attenboroughs Karriere als Erzähler in Naturdokus einen bestimmten Moment herauszupicken, letztendlich nehme ich aber die beeindruckenden Aufnahmen der Antarktis, die ca. zur Mitte des Films zu bestaunen sind.
Runner-Up: Ja, ok, von mir aus: Der Showdown mit zwei unterschiedlichen "Zeitrichtungen" bot bei "Tenet" schon das eine oder andere eindrucksvolle Bild; nicht zuletzt das einstürzende und sich dann wieder aufbauende Gebäude.


After MidnightOhrenöffner des Jahres – der beste Dialog 2020
Fast wäre es an einen anderen Film gegangen, dann habe ich mich aber dazu entschlossen, die betreffende Szene vielmehr in der Kategorie "Tränendrücker des Jahres" zu ehren. Was mich insofern freut, als mich die fast zehnminütige Szene aus "After Midnight", wo sich Hank und Abby über ihre Beziehung unterhalten, echt enorm beeindruckt hat. Einerseits eben aufgrund dieser Inszenierung, die sehr lebensnah ist; weil im echten Leben wird eben auch nicht einfach weggeschnitten. Dann aufgrund der phantastischen schauspielerischen Leistungen. Vor allem aber, weil wir alle wohl ähnliche Momente schon erlebt haben, und es daher überaus leicht (und teilweise herzzerreißend) war, sich in die beiden hineinzuversetzen. Es war einfach alles so lebensnah, so realistisch, so bodenständig – und damit eben auch so nachvollziehbar. Sicherlich das Highlight des Films für mich!
Runner-Up: Das wundervolle, eindringliche, versöhnliche Gespräch zwischen Vater und Tochter in "Waves".


Der UnsichtbareNägelbeißer des Jahres – die spannendste Szene 2020
Eine jener Kategorien, wo ich früh im Jahr schon einen Favoriten hatte, wo ich mir dachte, den wird wohl niemand mehr einholen. Und ja, wäre das Jahr anders verlaufen, hätte es vielleicht – nicht zuletzt mit einem "A Quiet Place 2" – doch nochmal interessant und knapp werden können. So aber kam letztendlich nichts mehr an den ungemein packenden Einstieg aus "Der Unsichtbare" heran, wo Cecilia versucht, sich in der Nacht aus dem Haus, dass sie sich mit ihrem kontrollierenden und gewaltbereiten Freund teilt, zu entkommen, ohne ihn aufzuwecken. Wie Leigh Whannell hier Titel und Konzept des Films nutzt, um uns Adrian an jeder Ecke erwarten zu lassen, und so dafür sorgt, dass sich Cecilias Angst und Anspannung auf uns überträgt, war einfach nur meisterlich. Ähnlich gebannt habe ich jedenfalls 2020 in keinem anderen Film, und bei keiner anderen Szene, auf die Leinwand (oder den Fernsehschirm) gestarrt.
Runner-Up: Noch eine zweite Szene aus "Der Unsichtbare" zu nehmen, wäre fad, und so küre ich vielmehr den ersten, nicht ganz nach Plan verlaufenden Racheakt aus "The Nightingale – Schrei nach Rache".


1917 Adrenalinlieferant des Jahres – die beste Actionszene 2020
Sorry, Christopher Nolan, aber in der Kategorie warst du heuer echt chancenlos. Tatsächlich bin ich so gesehen rückwirkend sogar froh, dass der 25. Bond-Film verschoben wurde, weil der ist natürlich auch ein heißer Kandidat in dieser Kategorie – gegen einen Ausnahmefilm wie Sam Mendes' (der zuvor ja "Skyfall" und "Spectre" inszenierte) hätte aber wohl selbst 007 den Kürzeren gezogen. Mal ganz abgesehen davon, dass ich Szenen ohne erkennbaren Schnitt halt einfach liebe, baut sich bei "1917" über den ganzen Film hinweg eine enorme Spannung auf – die dann schließlich in der Schießerei in der Nacht ihren absoluten Höhepunkt findet. Sam Mendes fängt hier die Schrecken des Krieges überaus eindringlich ein, wobei das betreffende Grauen durch die wunderschönen Bilder perfekt kontrastiert wird. Insofern war das für mich ganz klar sowohl die schönste als auch die packendste Actionszene des abgelaufenen Jahres!
Runner-Up: Auch der stärkste Verfolger ist eine Szene ohne erkennbaren Schnitt – nämlich die mitreißende Autoverfolgungsjagd aus "Tyler Rake: Extraction".


Niemals selten manchmal immerTränendrücker des Jahres – die berührendste Szene 2020
Ok, ich gebe zu: Wenn es danach geht, bei welchem Film in knapp davor (oder wenn ich ehrlich bin eher schon darüber hinaus) war, in Tränen auszubrechen, würde die Auszeichnung eigentlich an einen anderen Film gehen. Dass ich diesen Moment aber ohnehin zum "Magic Moment" gekürt habe, erlaubt es mir, hier eine Szene zu nennen, die mich zwar jetzt nicht unbedingt zum Heulen gebracht, mich aber emotional wirklich erschüttert hat. Es ist eigentlich eine Routinebefragung, welcher der Film letztendlich auch seinen Titel verlangt. Denn bevor man in der Klinik den gewünschten Eingriff vornimmt, wird erst ein psychologisches Gutachten erstellt. Und so muss Autumn beantworten, ob diverse negative Ereignisse oder Gemütszustände Niemals, selten, manchmal oder immer auftreten. Wie sie während der Befragung zunehmend eingestehen muss, in der Vergangenheit Opfer von psychischer und physischer Gewalt geworden zu sein, ist definitiv eine der erschütterndsten Szenen, die mir 2020 untergekommen ist; gepaart mit einer der eindrucksvollsten schauspielerischen Leistungen des abgelaufenen Jahres. Ein Moment, der mich noch lange nachdem der Abspann über die Leinwand geflimmert ist verfolgt hat.
Runner-Up: Die "Schuh-Szene" aus "Jojo Rabbit".


SoulGänsehautszene des Jahres – der Magic Moment 2020
Es ist eine Szene, die mir nicht nur enorme Gänsehaut bescherte, sondern mich im wahrsten Sinne des Wortes zum Plärren brachte. Und das, obwohl letztendlich eigentlich gar nichts Schlimmes oder Trauriges passiert. Vielmehr fand ich die Szene deshalb so ergreifend, als sie einfach das Leben feiert – und die Fähigkeit, sich an den kleinsten Dingen des Lebens zu erfreuen. Eine Aussage/Szene, die eigentlich zu kaum einem besseren, passenderen und wichtigeren Zeitpunkt hätte kommen können, als am Ende des letzten Jahres, wo wir alle zwar schmerzhafte, aber notwendige Einschränkungen unseres Lebens hinnehmen mussten, wobei natürlich auch viel an jenen Dingen, die uns Glück, Zufriedenheit und Freude bescheren, verloren gegangen sind. Eben deshalb traf mich dieser Moment aus "Soul" so sehr – weil er zeigt, wie wenig es eigentlich braucht (oder brauchen kann), um glücklich zu sein. Einen schöneren und passenderen Schlusspunkt für dieses Seuchenjahr 2020 kann ich mir eigentlich nicht vorstellen!
Runner-Up: Zum Abschluss wird’s – wie angekündigt – nochmal musikalisch, weil die Final-Nummer "My Home Town" aus "Eurovision" bescherte mir praktisch drei Minuten lang durchgehend Gänsehaut. Hammer!


Welche Filmmomente sind euch im abgelaufenen Kinojahr besonders positiv in Erinnerung geblieben? Wir freuen uns über eure ganz persönlichen Lieblingsszenen 2020 in den Kommentaren!


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