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50 Jahre Star Trek: "Star Trek ist Leben…" Drucken E-Mail
von Stefan Albertsen Kategorie: Star Trek - Autor: Stefan Albertsen - Datum: Freitag, 16 September 2016
 


50 Jahre Star Trek – Zeit Zeit für einen Fan der ersten Stunde (so könnte man mich als damals knapp 5jährigen Hosenscheißer im weitesten Sinne bezeichnen) im Jahre 1972 (gemeint ist natürlich die erste Stunde in Deutschland) ein paar Worte zu sagen, oder besser zu schreiben.

Als Kind war Star Trek für mich reine Gaudi. Sie zeigte mir die phantastischen Welten und Kreaturen aus den Tiefen des Alls, wartete mit sehr viel Action auf und präsentierte (für damalige Verhältnisse?) tolle Effekte, Schauspieler und (in der deutschen Fassung übersteigert) flotte Sprüche. Erst später, als aus dem fünfjährigen ein über zwanzigjähriger Hosenscheißer geworden war, offenbarte sich Star Trek in Form von hochgestylten Hollywood-Blockbustern und einer neuen Generation als etwas viel, viel Komplexeres. Es war nicht nur plumpe Action und lockeres Gerede vor dem Sternenhintergrund (wobei natürlich auch schon einige Folgen der TOS-Serie sehr viel an Drama und Tiefe besaßen). Nein, es war mehr.

Star Trek zeigte mir die wunderbare Fülle der unterschiedlichen Erzählungen und Erzählweisen. Es wurde nicht in jeder Folge gekämpft oder in theatralischer Weise gegen Gedankenkontrolle angegangen (Shatner-Acting forever!!!), sondern es wurden Geschichten gezeigt, in denen es um Menschen (und Außerirdische) mit Problemen, Sorgen und Nöten ging. Es wurden Bögen in die Vergangenheit gebaut, ohne dass dafür eine Zeitreise nötig gewesen wäre, es wurde aus der Tiefe aller menschlichen (und außerirdischen) Gefühlswelt geschöpft. Star Trek zeigte ein Weltall in dem es nicht immer nur um den Kampf mit Phasern und Photonentorpedos ging, sondern oftmals auch um das verzweifelte Ringen nach Liebe, Anerkennung und Zusammenhalt.

Die Enterprise NCC-1701

Für mich war Star Trek dann, wenn physisch gekämpft wurde, immer bombastisch und beeindruckend, aber am meisten Spuren hinterließen all die Folgen, die ins Innerste der Protagonisten führten. In den Kern des Menschen (oder Außerirdischen). Denke ich an Star Trek sehe ich selbstverständlich riesige Schiffe, die imposant an der Kamera vorbeifliegen. Ebenfalls erinnere ich mich gerne daran, wenn Worf und Jadzia Seite an Seite gegen eine Übermacht von Gegnern kämpften oder wenn irgendwo eine vielfarbige, mysteriöse Raumanomalie aufflackerte. Einen bleibenden Eindruck hinterließen allerdings eher Folgen wie…

…Griff in die Geschichte – ein exzellentes Drama, in dem William Shatner seine meines Erachtens beste Kirk-Performance abliefert, als er Zeuge wird, wie Edith Keeler von einem Lkw überfahren wird und er nichts dagegen unternehmen darf.

…Das zweite Leben – in dieser Geschichte erlebt Jean-Luc Picard ein anderes Leben auf einer fernen, sterbenden Welt. Er hat eine Familie mit Kindern und Enkelkindern und behält, nachdem die Sonde, die ihm dieses Leben technisch vermittelte, ausgeschaltet wurde, die Erinnerungen, Emotionen und Fähigkeiten aus diesem Leben. Stichwort: Ressikanische Flöte!

…Der Besuch – gezeigt wird ein gealterter Jake Sisko, der über Jahre und Jahrzehnte hinweg mit dem Schicksal hadert, weil er sich die Schuld am Tode seines Vaters gibt und verzweifelt einen Weg aus dieser Misere sucht – und auch findet.

…und, und, und.

Die Star Trek-Captains

Das sind Folgen, in denen nicht die Action, nicht die Science Fiction, nicht die Effekte im Vordergrund standen. Sie zeigten, was Star Trek wirklich ausmachte und ausmacht. Zugegeben, die Kelvin-Timeline ist sehr actionlastig, aber da scheint es halt nicht anders zu gehen. Wie auch immer: Egal ob TOS, TNG, DS9, VOY oder ENT, egal ob Spock, Data, der Doktor, Odo oder T'Pol, egal ob 22stes, 23stes oder 24stes Jahrhundert: Star Trek bietet sehr viel, für sehr viele. Es ist spannend, anrührend und manchmal auch verstörend. Es gibt schlechte Folgen ("Spocks Gehirn"), mittelprächtige Folgen, gute Folgen und Folgen, die an Grandiosität nicht zu überbieten sind.

Das alles ist Star Trek. Wir Fans sind Star Trek. Und sogar diejenigen, die es kennen, ohne Fans zu sein, sind irgendwie Star Trek. Denn Star Trek ist Leben. Und wir wünschen uns oft, dass das Leben wie Star Trek wäre. Zumindest was die Einigkeit der Menschheit, die Ausrottung von Hunger und Armut und die positive Einstellung Andersartiger und der Zukunft gegenüber angeht.

In diesem Sinne: Live long and prosper! \\//

Stefan Albertsen
Star Trek-Fan und 47jähriger Hosenscheißer


Bild 1 © CBS/Paramount
Bild 2 © Lightspeed Fine Art






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