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Oscar-Tipps 2016 Drucken E-Mail
Unsere Prognosen zur 88. Oscar-Verleihung Kategorie: DVD & Kino - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 28 Februar 2016
 
Oscar-SPECiAL

Vorab ein Wort der Warnung: Nachdem ich letztes Jahr recht viel Zeit in meine Tipps investiert hatte, und das Ergebnis mit "nur" 15 Richtigen jetzt nicht unbedingt überragend war, habe ich es heuer wieder ruhiger angehen lassen. Da und dort gibt's recht klare Favoriten, und in einigen Kategorien habe ich mich auch ein bisschen eingelesen, dennoch verlasse ich mich heuer wieder mehr auf mein Bauchgefühl. Ob das die richtige Entscheidung war, werden wir in weniger als 24 Stunden wissen. Grundsätzlich denke ich jedenfalls, dass uns – abseits einiger Kategorien, die von vornherein wie eine ziemlich klare Sache erscheinen – eine spannende Verleihung ins Haus stehen könnte. Vor allem in der Königsdisziplin "Best Picture" scheint das Rennen momentan noch ziemlich offen zu sein, was die Oscar-Nacht bis zuletzt spannend machen könnte. Besonders interessant wird es auch sein, zu sehen, ob "The Revenant" seiner Favoritenrolle gerecht werden kann – denn soooo sicher bin ich mir da noch gar nicht. Natürlich, 2-3 Oscars sind quasi gesetzt, aber wird es tatsächlich ein ziemlicher Durchmarsch, oder wird er insgesamt doch eher als einer der Verlierer vom Platz gehen? Ich persönlich gönne ihm zwar so ziemlich jeden Oscar, für den er nominiert ist, dennoch ist es zweifellos ein sehr eigenwilliger Film, der wohl nicht den Geschmack eines jeden treffen wird. Wird sich das in der Oscar-Nacht rächen? Und wenn ja – welcher Film könnte davon profitieren? Ich für meinen Teil bin jedenfalls schon sehr gespannt. Hier also nun mein Versuch, die Gewinner der heurigen Verleihung vorherzusagen:


Bester Hauptdarsteller (Best Performance by an Actor in a Leading Role)
In dieser Kategorie könnte der Unterschied zum letzten Jahr nicht größer sein. Da hatten wir ein bis zuletzt offenes Rennen zwischen Michael Keaton und Eddie Redmayne, dass letztendlich letzterer für sich entscheiden könnte. Etwas, worüber vor allem Leonardo DiCaprio im Nachhinein dankbar sein dürfte, wäre doch das dänische Mädchen sonst für ihn zu einer ernsthaften Konkurrenz geworden. So müsste aber wohl schon die Welt bis Sonntag Nacht untergehen, um den ersten – und längst überfälligen – Oscar für ihn zu verhindern. In keiner anderen Kategorie, nicht einmal "Beste Kamera", ist der Sieger in meinen Augen bereits im Vorfeld so gesetzt, wie hier. Nicht nur zeigte er in "The Revenant" eine wahre Tour de Force, die Academy wird ihm diesen Oscar zum Teil auch als Anerkennung für seine gesamte bisherige Karriere überreichen. Nach zig-Jahren im Geschäft, zahlreichen großartigen – und teils auch ausgezeichneten – schauspielerischen Leistungen, und fünf (erfolglosen) Oscar-Nominierung ist er einfach überreif für diese Auszeichnung.

Mein Tipp: Leonardo DiCaprio (The Revenant – Der Rückkehrer)


Beste Hauptdarstellerin (Best Performance by an Actress in a Leading Role)
Sehr interessant: Mit jener neuen Kategorie bei den Schauspiel-Oscars wird das Rennen heuer ein bisschen offener, und dadurch auch spannender. So sehe ich zwar auch bei den Darstellerinnen eine klare Favoritin, aber uneinholbar voraus ist sie nicht. Gegen Cate Blanchett spricht zwar, dass "Carol" keine "Best Picture"-Nominierung erhalten hat, kategorisch ausschließen würde ich sie aber nicht. Und vor allem auch Saoirse Ronan, die für ihre Leistung in "Brooklyn" viel Lob geerntet hat, sollte man nicht unterschätzen. Angesichts der Tatsache, dass sie die meisten der Vorläufer-Awards für sich gewinnen konnte, rechne ich aber mit einem (verdienten) Sieg von Brie Larsen.

Mein Tipp: Brie Larsen (Raum / Room)


Bester Nebendarsteller (Best Performance by an Actor in a Supporting Role)
Es ist beim besten Willen keine "gmahte Wiesn", wie man bei uns zu sagen pflegt, und letztendlich würde ich es allen fünf zutrauen, wobei entweder Mark Rylance (der in "Bridge of Spies" eine beachtliche Leistung gezeigt und für den Film einen Gnaden-Oscar holen könnte) oder Tom Hardy (bei einem Lauf von "The Revenant") Rocky wohl noch am ehesten die Party verderben könnten. Dennoch gehe ich momentan davon aus, dass Sylvester Stallone in der Oscar-Nacht die paar Treppen auf die Bühne hinauflaufen und sich die Oscar-Statuette schnappen wird – meines Erachtens weniger, weil er es sich für die Rolle selbst verdient hätte (fand ich Michael B. Jordan als Creed doch eigentlich deutlich beeindruckender), als vielmehr, weil ich denke, dass sich die Academy diese Gelegenheit, versäumtes nachzuholen (denn man könnte argumentieren, dass ihm der Goldjunge schon damals für "Rocky" gebührt hätte), nicht entgehen lassen wird.

Mein Tipp: Sylvester Stallone (Creed)


Beste Nebendarstellerin (Best Performance by an Actress in a Supporting Role)
Jetzt wird's wirklich spannend. Rachel McAdams sehe ich zwar eher in der Außenseiterrolle, aber dann. Jennifer Jason Leigh hat in "The Hateful Eight" zweifellos Eindruck geschunden, und könnte dem Tarantino-Western den vermeintlich zweiten und letzten Oscar des Abends einbringen. Rooney Mara sollte man auch nicht unterschätzen, wenn ich bei ihr auch den gleichen Haken sehe wie bei Cate Blanchett (sprich: Keine Bester Film-Nominierung für "Carol"). Und vor allem Kate Winslet sollte man nicht unterschätzen. Gegen sie spricht allerdings, dass sie einerseits schon einen Goldjungen zu Hause stehen hat, und andererseits "Steve Jobs" abseits ihrer Leistung in der Awards-Saison kaum Beachtung geschenkt wurde. Demgegenüber fischt Alicia Vikander nicht nur bei jenen, die von "The Danish Girl" bzw. ihrer Leistung dort beeindruckt waren, sondern auch bei jenen, die sie eigentlich gerne für ihre Leistung in "Ex Machina" nominiert gesehen hätten. Damit könnte sie zwei diametrale Wählerschichten anziehen – und, so denke ich, am Ende knapp die Nase vorn haben.

Mein Tipp: Alicia Vikander (The Danish Girl)


Beste Kamera (Achievement in Cinematography)
Ed Lachman halte ich für ziemlich chancenlos. John Seale könnte man für die Art und Weise auszeichnen, wie er in "Mad Max: Fury Road" die irrsinnige Action eingefangen hat. Robert Richardson musste für "The Hateful Eight" mit eigentlich veralteter Technologie arbeiten. Und Roger Deakins hätte sich den Oscar in Wahrheit eh schon seit Ewigkeiten verdient (es ist seine 13. Nominierung). Dennoch: Die beeindruckendste Leistung kam auch heuer wieder von Emmanuel Lubezki, und eigentlich müsste man ihn für "The Revenant" auszeichnen. Dass es sein dritter Oscar in Folge wäre, spricht zwar gegen ihn, letztendlich denke ich aber, dass er das Rennen trotzdem machen wird – die Kameraarbeit in "The Revenant" war IMHO einfach zu beeindruckend, um sie nicht zu präminieren.

Mein Tipp: Emmanuel Lubezki (The Revenant – Der Rückkehrer)


Bester Schnitt (Achievement in Film Editing)
Diese Kategorie ist insofern spannend, als üblicherweise Bester Schnitt und Bester Film Hand in Hand gehen. Letztes Jahr gab es eine seltene Ausnahme, da "Birdman" erst gar nicht nominiert war (in meinen Augen ein Affront, aber gut). Aber bekommen wir heuer wirklich gleich die zweite Ausnahme von der Regel in Folge? Ich denke fast ja. Denn wenn man die Action von "Mad Max: Fury Road" schon nicht bei der Kamera auszeichnet, so ist dies hier die letzte Gelegenheit. Siege von "Spotlight" oder "The Big Short" wären hingegen ein großer Indikator, dass diese die wichtigste Auszeichnung nach Hause nehmen werden. Und "The Revenant" kann man natürlich, wenn dieser einen Lauf hat, ebenfalls nicht ausschließen. Grundsätzlich kann man sagen: Wer auch immer letztendlich "Bester Film" machen wird, ist für "Mad Max: Fury Road" in dieser Kategorie der größte Konkurrent. Da ich mir was das betrifft jedoch ohnehin auch nicht wirklich sicher bin, bleibe ich beim vermeintlichen Sicherheitskandidaten, als auf eines der "Best Picture"-Pferde zu setzen.

Mein Tipp: Margaret Sixel (Mad Max: Fury Road)


Beste Filmmusik (Achievement in Music Written for Motion Pictures - Original Score)
Zuerst einmal: John Williams ist ja wohl auch einzig und allein aus Gewohnheit nominiert. Man könnte mich, da ich von seiner Filmmusik zu "The Force Awakens" enttäuscht war, zwar als befangen ansehen, aber mir geht's da jetzt eher auch darum, dass seine Filmmusik überwiegend aus alten Themen bestand. Wie man ihn hierfür nominieren und damals Howard Shore aus eben diesen Grund für "Die zwei Türme" nicht nominiert hat – der über deutlich mehr frisches Material verfügt hat – werde ich nie verstehen. Letztendlich ist es aber eh insofern egal, als dieser Oscar wohl Ennio Morricone gehören sollte. Der wurde zwar schon vor ein paar Jahren für sein Lebenswerk geehrt, einen "regulären" Oscar hat er aber – man glaubt es kaum – noch nie erhalten. Ich behaupte: Diese Gelegenheit lässt sich die Academy heuer nicht entgehen.

Mein Tipp: Ennio Morricone (The Hateful Eight)


Bester Filmsong (Achievement in Music Written for Motion Pictures - Original Song)
Eigentlich wäre mir ja jeder Sieger recht, solange er nicht Sam Smith heißt. Aber, ganz ehrlich: Ein Song mit Hitpotential, über ein wichtiges Thema (sexueller Missbrauch an Colleges), gesungen von einer der erfolgreichsten Musikerinnen der Gegenwart (Lady Gaga) – was soll da schon schiefgehen?

Mein Tipp: "Til It Happens To You" (The Hunting Ground)


Beste Ausstattung (Achievement in Production Design)
Nun machen wir einen Sprung in die technischen Kategorien. Hier sehe ich grundsätzlich in jeder Kategorie gute Chancen für "Mad Max: Fury Road", wobei man bei einem Sweep von "The Revenant" nicht ausschließen kann, dass er George Millers Actionspektakel auch in diesen die goldenen Statuetten wegschnappt. Auch das Historiendrama "The Danish Girl" oder der SF-Film "Der Marsianer" dürfen sich in dieser Kategorie durchaus Chancen ausrechnen. Dennoch denke ich, dieser Oscar könnte an "Mad Max: Fury Road" gehen.

Mein Tipp: Mad Max: Fury Road"


Beste Kostüme (Achievement in Costume Design)
Eine alte Oscar-Regel besagt: Gegen Sandy Powell wettet man auf eigene Gefahr. Bleibt nur die Frage, was wird belohnt? Die historisch akkurate Kostümierung aus "Carol", oder die in allen Sinnen des Wortes phantastischen Klamotten aus "Cinderella"? Und auch in dieser Kategorie sollte man "Mad Max: Fury Road" nicht unterschätzen. Läuft also letztendlich auf einen Dreikampf hinaus. Und auch wenn die Gefahr besteht, dass sich Powell heuer selbst Stimmen wegnimmt und deshalb letztendlich leer ausgeht, traue ich mich einfach nicht, gegen die "eiserne Regel" zu wetten. Womit es also letztendlich auf einen Münzwurf hinausläuft -> Mein Tipp: Cinderella


Bestes Make-Up (Achievement in Makeup)
Man kann natürlich nie sicher sein, was der Academy einfällt. Und "Der Hundertjährige, der aus einem Fenster stieg und verschwand" ist ohnehin ein völliges sogenanntes "Dark Horse" – also ein absoluter Unsicherheitsfaktor im Rennen. Und wie gesagt, wenn "The Revenant" die Oscar Academy restlos begeistert, könnte er in allen Kategorien in denen er nominiert ist profitieren. Aber, ganz ehrlich: Von allen Kategorien, in denen "Mad Max: Fury Road" nominiert ist, scheint er diesen Oscar am eindeutigsten in der Tasche zu haben.

Mein Tipp: Mad Max: Fury Road


Beste Visuelle Effekte (Achievement in Visual Effects)
Diese Kategorie ist wirklich sehr schwer vorherzusagen. Bei "Star Wars – Episode VII" arbeitete man wieder vermehrt mit "practical effects", wobei die CGI-Effekte überwiegend ebenfalls beeindruckend waren. "The Revenant" überzeugte mit einem ungemein echt aussehenden Bärenangriff; allein für die Szene wäre der Oscar nicht unverdient. Von "Ex Machina" ganz zu schweigen, wenn ich daran auch nicht wirklich glaube (hochverdient wäre es allerdings). Und, wie gesagt: Falls der Film seiner Favoritenrolle gerecht wird, ist ihm fast jeder Oscar zuzutrauen. "Mad Max: Fury Road" könnte wiederum davon profitieren, dass es keinen eigenen Oscar für Stunts gibt (den er ansonsten wohl in der Tasche hätte), und man somit quasi über einen Umweg die Arbeit des Stunt- und Effektteams belobigt. Und auch auf "Der Marsianer" sollte man nicht vergessen; der Film war durchaus beliebt (das zeigt ja auch die "Bester Film"-Nominierung) und würde meiner Berechnung nach leer ausgehen. Gut möglich, dass die Academy ihm in dieser Kategorie quasi einen Trost-Oscar verleiht. Kurz und gut: Hier ist praktisch alles möglich. Mein Bauchgefühl sagt mir aber, dass dieser Preis heuer an einen Spektakel-Film gehen wird. Ist nur die Frage, welcher von den beiden? "Mad Max" oder "Star Wars"? Ene mene miste,…

Mein Tipp: Star Wars – Episode VII: Das Erwachen der Macht


Bester Ton (Achievement in Sound Mixing)
Die beiden Ton-Oscars gehen seltener an einen einzigen Film, als man das glauben könnte. Und auch wenn ich durchaus die Möglichkeit in Betracht ziehe, dass es heuer wieder soweit sein könnte, bleibt dann natürlich noch die Frage: Welcher von den beiden? Welche beiden meine ich? Ihr ahnt es vielleicht schon; zwar hat grundsätzlich jeder nominierte Film hier Außenseiterchancen, letztendlich gehe ich aber auch hier wieder von einem Zweikampf zwischen "Mad Max: Fury Road" und "The Revenant" aus. Und auf die Gefahr hin, dann erst recht in beiden Kategorien falsch zu liegen, da es sich genau umgekehrt verhält, tippe ich auf einen Split ->

Mein Tipp: The Revenant – Der Rückkehrer


Bester Tonschnitt (Achievement in Sound Editing)
Siehe oben; ich wähne mich mit einer Aufteilung der Tipps auf der sicheren Seite, falls sich doch einer der beiden Filme beide Auszeichnungen holen sollte – kann aber natürlich letztendlich genauso gut in beiden leer ausgehen. Dennoch ->

Mein Tipp: Mad Max: Fury Road


Bester Animationsfilm (Best Animated Feature Film of the Year)
Auch wenn ich es "Anomalisa" grundsätzlich gönnen würde (wobei ich auch gleich gestehen muss, "Alles steht Kopf" noch nicht gesehen zu haben), brauchen wir in dieser Kategorie keine großen Worte verlieren. "Alles steht Kopf" aka "Inside Out" ist der einzige Film, der außerhalb dieser Kategorie noch für einen weiteren Oscar nominiert ist (Bestes Drehbuch), und schon allein deshalb der logische und klare Favorit. Der zweitsicherste Oscar nach Leo.

Mein Tipp: Alles steht Kopf / Inside Out


Bester fremdsprachiger Film (Best Foreign Language Film of the Year)
Wir nähern uns – mit einer gleich folgenden Ausnahme zwischendurch, quasi als Verschnaufpause – den Ratekategorien. Mangels Kenntnis auch nur einer der Filme muss ich mich hier auf die sogenannten Experten verlassen, die hier einen Zweikampf zwischen "Son of Saul" und "Mustang" erwarten. Ersterer ist schwermütiger, zweiterer leichtfüßiger; und ich persönlich denke, die tendenziell eher Dramen prämierende Academy wird ersterem den Vorzug geben.

Mein Tipp: Son of Saul (Ungarn)


Bester Dokumentarfilm (Best Documentary Feature)
Der drittsicherste Oscar des Abends, nach Leo und "Alles steht Kopf". Viel mehr gibt's dazu eigentlich nicht zu sagen.

Mein Tipp: Amy


Bester Dokumentar-Kurzfilm (Best Documentary, Short Subject)
Alle Jahre wieder wird mein Würfel ausgepackt, und die voraussichtlichen Sieger in dieser und den nachfolgenden beiden Kategorien zu ermitteln. Bei einer sechs wird natürlich nochmal gewürfelt. Und um mich heuer abzusichern, würfle ich nicht nur 1x, sondern nehme den ersten Film, der zwei Würfe auf sich verbuchen kann. And the Winner is…

Mein Tipp: Body Team 12


Bester Kurzfilm (Best Short Film, Live Action)
Was gibt's da groß zu sagen bzw. schreiben, würfeln und fertig. ->

Mein Tipp: Shok


Bester animierter Kurzfilm (Best Short Film, Animated)
Und auch in dieser Kategorie vertraue ich auf meinen Zauberwürfel.

Mein Tipp: World of Tomorrow


Bestes adaptiertes Drehbuch (Best Writing, Screenplay based on material previously produced or published)
So, nicht nur, dass ich den Würfel wieder wegpacken kann, in dieser und der nächsten Kategorie gibt es vermeintlich klare Favoriten. Die Drehbuch-Kategorien sind ja oftmals die Trostpreise für jene Filme, die es knapp nicht zum "Besten Film" geschafft haben. Zugleich ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass der Sieger hier oder in der nächsten Kategorie "The Revenant" nicht vielleicht doch noch die wichtigste Auszeichnung des Abends wegschnappen könnte. Der Oscar für das beste adaptierte Drehbuch sollte "The Big Short" aber in jedem Fall mal nicht zu nehmen sein.

Mein Tipp: Charles Randolph & Adam McKay (The Big Short)


Bestes Original-Drehbuch (Best Writing, Screenplay written directly for the screen)
Auch hier hat sich in den letzten Wochen ein klarer Favorit herauskristallisiert. Ich würd's zwar Alex Garland wahnsinnig gönnen, aber dass er sich den Oscar wirklich holt, ist leider utopisch. Stattdessen könnte dies der einzige Oscar für "Spotlight" werden (hat im Übrigen in beiden Kategorien den netten Nebeneffekt, dass die Regisseure gleich mitausgezeichnet werden, da sie jeweils auch Koautoren des Drehbuchs sind).

Mein Tipp: Josh Singer & Tom McCarthy (Spotlight)


Beste Regie (Achievement in Directing)
Meines Erachtens das einzige, dass gegen Alejandro Gonzales Iñárritu spricht, ist, dass er sich erst letztes Jahr den Oscar für "Birdman" holen konnte, und zwei Regie-Gewinne in Folge dann doch eher die Ausnahme statt die Regel sind. Die größten Chancen auf einen "upset" hat wohl George Miller; "Mad Max: Fury Road" war bei den Kritikern sehr beliebt, und natürlich sah man da in erster Linie George Miller als Hauptverantwortlichen. Zu unterschätzen ist er keineswegs. Andererseits hat sich Iñárritu auch heuer wieder praktisch alle wichtigen Vorläufer-Auszeichnungen zu den Oscars gesichert. Er ist die Sicherheitsvariante; wer auf Risiko spielen will, nimmt Miller.

Mein Tipp: Alejandro Gonzales Iñárritu (The Revenant – Der Rückkehrer)


Bester Film (Best Motion Picture of the Year)
Das wird heuer richtig spannend. Bestimmte Filme haben zwar sicherlich bessere Karten als andere, aber entschieden ist da im Vorfeld in meinen Augen noch nichts. Natürlich sprechen 12 Nominierungen für "The Revenant", andererseits ist er ein Film, der die Gemüter durchaus spaltet. Das sogenannte "preferential system" könnte ihm hier zum Verhängnis werden. Denn: Während in allen anderen 23 Kategorien von jedem der abstimmt immer nur ein klarer Sieger gewählt werden kann, reiht man die acht Nominierten hier vielmehr. Gelingt es einem Film nicht gleich, mehr als die Hälfte der ersten Stimmen für sich zu gewinnen – was ich bei acht Filmen und vor allem auch diesem Teilnehmerfeld für höchst unwahrscheinlich halte – fliegt jener Film mit den wenigsten Stimmen raus, und die zweite Wahl auf diesen Zetteln zählt. Das wird so lange wiederholt, bis ein Film mehr als die Hälfte der Stimmen auf sich verbuchen konnte. Da ich davon ausgehe, dass "The Revenant" eher in die "love it or hate it"-Kategorie fällt, vermute ich, dass er relativ wenige dieser Zweit-, Dritt- usw.-Stimmen auf sich verbuchen wird (selbst wenn ich denke, dass er nach dem ersten Wahlgang vorne liegen wird). Dies bringt wiederum "Spotlight" und "The Big Short", seine beiden größten Konkurrenten, ins Spiel – wobei ich hier die größten Chancen, "The Revenant" herauszufordern, bei "The Big Short" sehe, der immerhin die Auszeichnung der Produzentengilde erhalten hat. Da dies jedoch im neuen Voting-System nicht mehr jener verlässliche Indikator ist, der er früher mal war (wo man fast immer davon ausgehen konnte, dass sich der PGA-Sieger den Oscar als "Bester Film" schnappt), denke ich persönlich, dass "The Revenant" letztendlich knapp aber doch das glückliche Ende auf seiner Seite haben wird. Außer natürlich, die Academy möchte ein Zeichen setzen, und mit einem Oscar-Sieg für "The Big Short" einen großen Stinkefinger in Richtung Spekulanten an der Börse schicken – was keineswegs auszuschließen ist. In dem Fall hab ich halt Pech gehabt. ;-)

Mein Tipp: The Revenant – Der Rückkehrer



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