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FilmRückblick 2014 - Die besten Filme des Jahres: Die Top 10 Drucken E-Mail
Countdown zum besten Film des Jahres Kategorie: DVD & Kino - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 11 Januar 2015
 
FilmRückblick 2014


Die besten Filme des Jahres 2014 – Die Top 10


Ich hätte es eigentlich schon gestern beim Verfolgerfeld erwähnen sollen, aber besser spät als nie: Wie auch schon in den Vorjahren festgehalten, sind solche Bestenlisten bis zu einem gewissen Grad immer eine Momentaufnahme; einerseits, weil man danach vielleicht noch den einen oder anderen Film sieht, der sich hätte man ihn schon gekannt in die Liste geschlichen hätte. Und andererseits, da eine solche Reihung teilweise auch immer ein wenig von der "Tagesverfassung" abhängig ist. Zudem kommt es immer wieder mal vor, dass einem ein Film bei der Zweitsichtung besser oder schlechter gefällt als beim ersten Mal. Mit Ausnahme von "Under the Skin" steht für alle Filme aus meiner Top 25 – und somit natürlich auch der Top 10 – eine eben solche Zweitsichtung noch aus. Behaltet dies bitte im Hinterkopf. Davon abgesehen wünsche ich euch jetzt aber viel Spaß mit den meines Erachtens zehn besten Filmen des Kinojahres 2014!


Am Sonntag bist du totPlatz 10: Am Sonntag bist du tot
Ich bin kein sonderlich religiöser Mensch, und insbesondere auch der katholischen Kirche gegenüber sehr skeptisch eingestellt. Eben deshalb fand ich "Am Sonntag bist du tot" so interessant und faszinierend. Das ist keiner jener Filme die versuchen, einen verkrampft zu bekehren, keine christliche Propaganda (eine solche hätte bei mir auch nicht funktioniert). "Am Sonntag bist du tot" zeigt den Wert von Glauben, Religion ja und selbst der katholischen Kirche, ohne dabei die zahlreichen Probleme unter den Teppich zu kehren. Im Gegenteil: Der Missbrauch von Kindern durch katholische Priester ist das, was die Geschichte ins Rollen bringt – und es ist auch bei weitem nicht der einzige Punkt, wo an der katholischen Kirche Kritik geübt wird. Auch Father James ist kein Heiliger; er wird durchaus von seinen eigenen Dämonen geplagt, und trinkt allzu gerne einen über den Durst. Und doch ist er ein überzeugender "guter Priester", mit dem es gelungen ist, mir das Positive und den Wert von Religion wieder vor Augen zu führen – und mir zumindest ansatzweise den Glauben an, nun, den Glauben wieder zurückzugeben. Einzig die etwas gar überzogene Darstellung der Atheisten als intolerante Idioten die sich über Father James und seinen Glauben lustig machen hätte in dieser extremen Form nicht sein müssen. Davon abgesehen war "Am Sonntag bist du tot" aber ein höchst gelungener Film, der bei mir auch noch einige Zeit nachgehallt hat. 9/10


Das finstere TalPlatz 9: Das finstere Tal
Auch 2014 kam der beste deutschsprachige Film in meinen (patriotisch, rot-weiß-rot gefärbten?) Augen wieder einmal aus Österreich. Zudem war es wieder einmal an Andreas Prohaska, zu beweisen, dass nicht jeder Film aus meinem Heimatland in das recht enge Korsett aus entweder künstlerisch anspruchsvollen oder aber kabarettistisch geprägten Filmen passen muss. Nachdem mit seiner Duologie "In drei Tagen bist du tot" bereits das Horror-Genre in Österreich Einzug erhielt, schafft er mit "Das finstere Tal" generell gleich ein neues Genre: Den Alpen-Western. In diesem Setting erzählt er – basierend auf dem Roman von Thomas Willmann (den ich mir demnächst mal vorknöpfen werde) – einen packenden, hochkarätig besetzten Rache-Thriller, der mit so mancher Szene aufwarten konnte, die mir unter die Haut ging. Neben der Story erweisen sich – wenig überraschend – auch die beeindruckenden Landschaftsaufnahmen als ganz wesentliche Stärke des Films. Aber auch die phantastische Filmmusik von Matthias Weber sowie Andreas Prochaskas wieder einmal superbe Regie auf Hollywood-Niveau zeichnen den Film aus. Einzig die musikalische Untermalung während des Showdowns fand ich unpassend und etwas zu sehr an Tarantino beeinflusst bzw. an "Django Unchained" angelehnt (wo mich die Verwendung eines zeitgenössischen Musikstücks während der Schießerei im Haus auch schon nicht überzeugt hat). Davon abgesehen ist ihm mit "Das finstere Tal" aber ein weiterer großartiger Eintrag in das Lexikon des Österreichischen Films geglückt. 9/10


NightcrawlerPlatz 8: Nightcrawler
"Nightcrawler" ist Dan Gilroys Regiedebüt; davor war er in erster Linie als Drehbuchautor tätig, u.a. für "Das Bourne Vermächtnis". Letzteres empfand ich ja nicht unbedingt als vertrauensfördernd (wenn die Schwächen dort auch eher bei der Regie als im Drehbuch zu suchen waren) – mit "Nightcrawler" hat er sich jedoch als Anhieb in den illustren Kreis jener Regisseure katapultiert, deren nächstes Filmprojekt ich mit Spannung und großem Interesse herbeisehnen werde. Neben seinem spannenden Drehbuch voller schonungsloser Szenen und Wendungen sowie seiner atmosphärischen Regie voller packender Momente ist dies dabei in erster Linie Jake Gyllenhaal zuzuschreiben, der hier seine beste Leistung seit "Donnie Darko" zeigt (und die letzten Jahre, mit tollen Performances in "Prisoners" und "Enemy" ohnehin in Höchstform ist; auch wenn mich die einzelnen Filme nicht immer 100%ig überzeugt haben mögen, an seiner Leistung gab es nie etwas auszusetzen, und nicht selten war er noch mit das beste am Film). Er ist hauptverantwortlich dafür, dass man mit Louis Bloom zumindest zu Beginn mitfiebert, auch wenn er ein Arschloch ist, und seine ersten Triumphe doch mit einer gewissen Mischung aus Anerkennung und Respekt (auch wenn sich in diese mehr und mehr Abscheu mischt) verfolgt – bis einen Louis ob seiner fortwährend immer düsterer Taten dann wohl früher oder später verliert. Dennoch ging von ihm zumindest für mich eine unerklärliche Faszination aus. Zudem ist der Film mit zahlreichen packenden Momenten gespickt, wobei neben dem Angriff auf das Haus vor allem auch das Finale hervorsticht. Insgesamt macht das "Nightcrawler" zu einem der besten und beeindruckendsten Thriller des letzten Jahres. 9/10


HerPlatz 7: Her
Ich darf mein Fazit zitieren: "Mit "Her" ist Spike Jonze eine der originellsten, erfrischendsten und außergewöhnlichsten Liebesgeschichten der letzten Jahre gelungen. Der Film wirft dabei einige interessante Fragen zu unserer Einstellung zu modernen (und zukünftigen) Technologien auf, in erster Linie steht aber seine Betrachtung von Liebe und Beziehungen im Mittelpunkt des Geschehens. Das Science Fiction-Konzept wird dabei in erster Linie dazu benutzt, um diesem häufig behandelten Thema neue Aspekte abzugewinnen, und einen frischen Blick darauf zu werfen. Eben dies gelingt "Her" ausgesprochen gut. Aber auch mit der Frage, wie sich unser Verhältnis zu Computern in Zukunft entwickeln wird, und was passieren könnte, wenn es uns eines Tages tatsächlich gelingt, künstliche Intelligenzen zu erschaffen, beschäftigt sich der Film. Die Extrapolation der Zukunft aus gegenwärtigen Technologien und Trends gefiel mir dabei sehr gut, und erschien mir absolut plausibel. Die schauspielerischen Leistungen sind ebenfalls phantastisch, wobei für mich neben Joaquin Phoenix in erster Linie noch Scarlett Johansson hervorstach, der es allein mit ihrer Stimme gelingt, eine ungemein charmante Präsenz aufzubauen, und uns an ihren Gefühlen jederzeit teilhaben zu lassen. Einzig eine Entwicklung an der 2/3-Marke des Films hat mich weniger überzeugt, und verhindert die Höchstwertung. Auf dem Papier mag es funktioniert haben und eine interessante Idee gewesen sein, ich persönlich fand es aber etwas verkrampft und erzwungen. Davon abgesehen ist "Her" aber ein wunderbarer, faszinierender und bedeutsamer Film, und einer der interessantesten, anspruchsvollsten Science Fiction-Filme der letzten Jahre." 9/10
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Gone GirlPlatz 6: Gone Girl
Ich bin nicht der größte Fan von David Fincher, und habe in der Vergangenheit mit kritischen Äußerungen zu von ihm von der Allgemeinheit so geschätzten Filmen wie "Se7en", "Fight Club" und insbesondere "Panic Room" immer wieder für Aufsehen gesorgt. Dabei lagen die Schwächen bei all diesen Filmen überwiegend am Drehbuch, und nicht an seiner Regie. Mitte der 0er-Jahre hatte ich dann kurzfristig den Eindruck, dass er immer bessere Drehbücher findet und sich fast laufend gesteigert hat – wobei ich insbesondere "Zodiac" als vorübergehendes Karrierehighlight ansehe. Die letzten Jahre hinweg befand er sich dann hingegen wieder eher auf Abwegen, mit dem seinen inszenatorischen Stärken nicht wirklich entgegenkommenden "The Social Network" (den ich doch eher "meh" fand), sowie einem ihm unwürdigen Remake von "Verblendung". Mit "Gone Girl" hat er aber nun endlich einen Roman bzw. ein Drehbuch gefunden, das perfekt zu seinen ganz spezifischen inszenatorischen Stärken sowie seinen Befindlichkeiten und Interessen als Regisseur passt. Das Ergebnis ist der – in meinen Augen – beste Film seiner Karriere (vor "Alien³"… ja, ich weiß…) und zugleich der beste Thriller, den das Jahr 2014 zu bieten hat. Und wenn ich jetzt fast die ganzen zeilen nur damit verbracht habe, über Fincher zu reden, und nichts über den Film zu sagen, so war das nicht Zufall, sondern Absicht; denn je weniger man im Vorfeld über den Film weiß, umso besser. Daher: Ausleihen, anschauen und genießen. 9/10
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Die Legende der Prinzessin KaguyaPlatz 5: Die Legende der Prinzessin Kaguya
Mit "Die Legende der Prinzessin Kaguya" ist dem Studio Ghibli ein weiteres animiertes Meisterwerk geglückt. Kein anderer Film hat mich 2014 mehr mit den Tränen kämpfen lassen. Ich fand die gesamte Geschichte die der Film erzählt – und die ich im Vorfeld noch nicht kannte, wenn es sich auch um eine alte japanische Sage handelt – einfach nur wunderbar, angefangen von Kaguyas glücklicher Kindheit über das Werben der fünf Verehrer bis hin zum tragischen Ausgang des Geschehens. Wunderbar fand ich am Film unter anderem, dass er ohne einen klassischen Bösewicht auskommt. Kaguyas Vater will eigentlich nur das Beste für sie, und verfolgt aus seiner Sicht die besten Absichten – übersieht dabei aber halt nur leider völlig, dass der das Glück seiner Tochter Stück für Stück zu Grabe trägt. Neben der Geschichte selbst hat mich vor allem auch der Animationsstil begeistert. Dieser wirkt sehr schlicht und altmodisch, aber nichtsdestotrotz ungemein elegant, und fängt so den zeitlosen Charakter der Erzählung perfekt ein. Die wunderschöne Musik von Joe Hisaishi sowie die guten Sprecherleistungen machen das Zeichentrick-Meisterwerk dann schließlich perfekt. Einzig die etwas lange Laufzeit, die sich insbesondere für ungeduldige Kinder als Herausforderung herausstellen könnte, verhindert die Höchstwertung. 9/10
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Das Schicksal ist ein mieser VerräterPlatz 4: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Die Entscheidung zwischen "Die Legende der Prinzessin Kaguya" und "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" um den vierten Platz in meiner Bestenliste ist mir alles andere als leicht gefallen – nicht zuletzt musste sich "Schicksal" beim traurigsten Moment des Kinojahres noch "Kaguya" geschlagen geben. Letztendlich hat sich "The Fault in our Stars" (so der Originaltitel) dann aber doch denkbar knapp gegen das zauberhafte Zeichentrick-Märchen durchgesetzt. Dies liegt in erster Linie daran, dass ich in die Handlung von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" (auch wenn "Kaguya" ebenfalls das eine oder andere Thema behandelt hat, dass mich durchaus beschäftigt) doch noch etwas tiefer eingetaucht bin. Zudem ist es leider eine traurige Tatsache unserer heutigen Welt, dass wohl so ziemlich jeder von uns in seinem Freundes-, Familien- oder Bekanntenkreis schon mit Krebs in Berührung gekommen und viele von uns auch schon einen geliebten Menschen an diese Krankheit verloren haben. Dadurch traf mich "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" in seiner Gesamtheit doch etwas mehr, und hat mich länger beschäftigt und stärker nachgewirkt, als "Kaguya". Und auch meine Erwartungshaltung mag eine Rolle gespielt haben. Zwar war ich auf "Schicksal" durchaus schon gespannt, zugleich hatte ich aber die Angst, dass das ganze etwas zu rührselig werden und der Film etwas zu übertrieben auf die Tränendrüse drücken würde. Stattdessen warf der Film aber ein zwar romantisches, aber nichtsdestotrotz realistisches Bild auf Krebserkrankungen und ihre Auswirkungen auf die Patienten. Zu meiner großen Freude schaffte er jedenfalls das Kunststück, sehr berührend zu sein, jedoch ohne dabei in melodramatischen Kitsch abzugleiten. Die Top 3 mögen ihm knapp verwehrt bleiben, dennoch war "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ein wundervoller und zutiefst bewegender Film, der mich noch lange begleiten wird. 9/10
>> Zum Review von Bettina Schwarzkopf


BoyhoodPlatz 3: Boyhood
Wie im Vorjahr gehört der dritte Platz auch 2014 wieder Richard Linklater. Was er mit "Boyhood" geschaffen hat, ist in mehrfacher Hinsicht einfach nur einzigartig. Bereits in der "Before"-Reihe spielt die Zeit eine wesentliche Rolle, immerhin werfen wir dort in regelmäßigen Abständen einen Blick auf Jesse und Celine, und erfahren, wie es ihnen in den letzten paar Jahren so ergangen ist. Aber in "Boyhood" wird dieses verfolgen von bestimmten Figuren über einen längeren Zeitraum hinweg auf die Spitze getrieben. Über einen Zeitraum von 12 Jahren entstanden, erzählt der Film eine individuelle aber zugleich auch irgendwie wieder universelle – und angenehm unaufgeregte – Geschichte über das Erwachsenwerden. Trotz des Titels wird dabei über den Film hinweg auch Masons Schwester Samantha (dargestellt von Linklaters eigener Tochter Lorelei) viel Beachtung geschenkt. Letztendlich steht aber ohnehin weniger eine einzelne Figur, als vielmehr die Dynamik dieser Familie bzw. ganz allgemein das Leben – mit all seinen Veränderungen und seinen Höhen und Tiefen – im Mittelpunkt. Dem einen oder anderen mag "Boyhood" zu belanglos sein; und es stimmt schon, die ganz großen dramatischen Wendungen und/oder Aussagen bzw. Erkenntnisse über das Leben, das Universum und den ganzen Rest sucht man hier vergeblich (dafür muss man schon den Anhalter durch die Galaxis lesen). Dafür sollte es "Boyhood" allerdings immer wieder gelingen, einen an die eigene Kindheit zurückdenken zu lassen. Ich fand Richard Linklaters jüngsten Film jedenfalls ungemein faszinierend. 9/10
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Under the SkinPlatz 2: Under the Skin
Möglicherweise werde ich mir eines Tages in den Hintern beißen, weil ich "Under the Skin" nur auf den zweiten Platz gesetzt habe – aber so großartig ich ihn auch fand, und so sehr mich insbesondere die zweite Hälfte des Films und die darin gezeigte Entwicklung der namenlosen Hauptfigur begeistert hat, aber im Gegensatz zum Film auf Platz 1, an dem ich zumindest mal nach der Erstsichtung nicht das geringste auszusetzen habe, finde ich, dass es bei "Under the Skin" doch ein bisschen dauert, ehe er in die Gänge kommt. Andere sind ja überhaupt der Ansicht, dass der ganze Film eine Studie in Langeweile ist – aber da könnte ich wiederum nicht vehementer widersprechen. "Under the Skin" ist sicherlich ein sehr spezieller und besonderer Film, aber das ist einer der Aspekte, die ihn für mich so auszeichnen. Er ist anders als alles, was ich jemals auf der Kinoleinwand oder dem Fernsehschirm gesehen habe. Er ist in meinen Augen auch nicht einfach "nur" ein Film, sondern vielmehr eine filmische Erfahrung, und vor allem auch ein Kunstwerk. Und so wie jede Kunst, wird wohl jener in "Under the Skin" ein bisschen etwas anderes sehen, ihn ein bisschen anders interpretieren und verstehen, und so auch unterschiedliches von ihm mitnehmen. Noch nie zuvor hat es mich so sehr geschmerzt, bei Filmen dezidiert keine halben Punkte vergeben zu wollen – vermute ich doch, dass mir die 9er-Wertung auf lange Sicht zu wenig sein wird; zugleich kann ich mich aber halt auch nicht ganz zu einem vollen 10er durchringen. Doch egal ob nun 9 oder 10, eines steht fest: Kaum ein anderer Film hat mich 2014 ähnlich fasziniert, begeistert und beeindruckt, wie "Under the Skin". 9/10
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InterstellarPlatz 1: Interstellar
Ich bin nun mal ein Science Fiction-Fanatiker, ich kann's ja auch nicht ändern. Seit meiner Kindheit fasziniere ich m ich – zumindest zum Teil sicherlich geprägt von "Star Trek", für den Himmel, die Sterne, das Universum – und für die Frage, was uns da draußen wohl erwartet. Neben SF-Filmen habe ich mich dabei auch schon immer für die einschlägige Literatur interessiert, insbesondere was den Hard-SF-Bereich betrifft. Und so viele entsprechende Romane auch Jahr für Jahr die Regale des Buchhandels füllen mögen, aber auf der großen Leinwand sind Hard-SF-Erzählungen Mangelware. Eben deshalb hat mich "Interstellar" so begeistert. Der Film nutzt das Weltraumsetting nicht einfach "nur" dafür, um eine unterhaltsame Abenteuergeschichte zu erzählen (wie z.B. "Guardians of the Galaxy", nicht das ich das bzw. diesen Film deshalb schlecht reden will). Vielmehr setzt sich "Interstellar" mit wichtigen Fragen – unter anderen zur Zukunft der Menschheit – auseinander. Was ihn dabei u.a. auszeichnet, ist die wissenschaftliche Akkuranz, sowie die Tatsache, dass er nicht herunterverdummt wurde, nur damit ihn auch wirklich jeder Spacko kapiert. "Interstellar" verlangt vom Zuschauer eine gewisse Aufmerksamkeit, und auch ein gewisses physikalisches Basiswissen ist sicherlich hilfreich. Dass Christopher Nolan sich nicht davor scheut, dass der eine oder andere seinen Film nicht kapieren wird, fand ich – gerade auch angesichts des großen Budgets – sehr beeindruckend. Doch es ist natürlich nicht nur das, bzw. das Science Fiction-Genre allein. Ich fand einfach den gesamten Film phantastisch, angefangen bei den Figuren über die Geschichte bis hin zu der Inszenierung, den Effekten, sowie Hans Zimmers imposanter Filmmusik. "Interstellar" war für mich der "kompletteste" Film 2014, und jener, der darin was er erreichen wollte – zumindest bei mir – am erfolgreichsten war. Er ist ein modernes SF-Meisterwerk, dass meines Erachtens eines Tages in einem Atemzug mit "2001 – Odyssee im Weltraum", "Blade Runner" und so weiter genannt werden wird. "Inception" war auch klasse; aber in meinen Augen hat Christopher Nolan mit "Interstellar" sein Meisterstück geschaffen. 10/10
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Und, was sagt ihr? Könnt ihr meine Meinung halbwegs nachvollziehen, oder seid ihr vielmehr der Ansicht, ich hätte völlig den Verstand verloren? Wie sieht eure Top 10 des Filmjahres 2014 aus? Ich freue mich über eure Meinung in den Kommentaren sowie im SpacePub!


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