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Happy Birthday, "Star Trek - The Next Generation"! Drucken E-Mail
Das erste "Star Trek"-Spinoff wird 25 Jahre alt Kategorie: Star Trek - Autor: Christian Siegel - Datum: Freitag, 28 September 2012
 
Letztes Jahr gab es das 45. Jubiläum von "Star Trek" zu feiern, und heuer hat der erste Serien-Ableger "The Next Generation" Geburtstag. Denn genau heute vor 25 Jahren wurde der Pilotfilm "Mission Farpoint" in den USA zum ersten Mal ausgestrahlt. Der perfekte Anlass für einen kurzen Rückblick…

ImageKeine Frage: Zum "Star Trek"-Fan wurde ich bereits durch die Abenteuer von Kirk, Spock, McCoy & Co., die mich durch meine Kindheit begleitet und diese in mancherlei Hinsicht geprägt haben. Doch auch wenn "Raumschiff Enterprise" in der ZDF-Synchro auf kindgerecht zurechtgestutzt wurde, war und ist es doch keine Kinderserie. Soll heißen: So sehr mir auch der Abenteuer-Aspekt damals gefallen haben und so interessant ich die eine oder andere Idee auch gefunden haben mag, vieles habe ich in diesem Alter natürlich auch noch nicht verstanden. Als ZDF und ORF dann schließlich Anfang der 90er die Nachfolgeserie "Das nächste Jahrhundert" ins Fernsehen brachten, war ich mit immerhin 10-1/2 Jahren genau im richtigen Alter für die Serie. Einerseits noch kindlich-naiver Träumer genug, um mit neugierigen Augen in die Sternen zu blicken und mich zu Fragen, welche Wunder dort wohl darauf warten, entdeckt zu werden. Und andererseits aber auch schon klug und intelligent genug, um die höheren SF-Ideen, die dort in der einen oder anderen Geschichte präsentiert wurden, vollständig erfassen und verstehen zu können. "The Next Generation" hat mich durch meine Jugend begleitet, ich bin quasi mit ihr aufgewachsen. Dementsprechend hat sie mich mindestens so geprägt, und bin ich mindestens so ein großer Fan von wie, wie von der klassischen "Star Trek"-Serie.

Heutzutage kann man hochnäsig zurückblicken, und die zahlreichen offenkundigen Schwächen anprangern. Dass der "Reset-Knopf" und damit der Anthologie-Charakter der Serie (nur halt mit den immer gleichen Protagonisten, die wir so kennenlernen, und zu denen wir mit der Zeit eine Beziehung aufbauen), weitestgehend beibehalten wurde. Die dadurch entstehende schwankende Qualität, die uns neben vielen Highlights eben auch so einige verhältnismäßige Niete eingebracht hat; war das Gelingen jeder Episode doch in erster Linie von der in ihrem Zentrum stehenden Idee abhängig, und wie gut diese funktioniert bzw. wie interessant diese ist. Vor allem aber: dass sich die Figuren in all den sieben Jahren fast überhaupt nicht weiterentwickelt haben, und überwiegend immer noch genau dort standen, wie in der ersten Episode. Und natürlich hätte der hochnäsige Zurückblicker mit all diesen Anklagepunkten Recht. Allerdings darf man dabei auch die positiven Aspekte und die Stärken der Serie nicht übersehen. Die Effekte waren für damalige TV-Verhältnisse sensationell, wie auch das Design, das sich in vielerlei Hinsicht als wegweisend erweisen sollte. Nicht zuletzt gibt es heute für das iPad eine LCARS-Simulation mit der in TNG gezeigten Touchscreen-Benutzeroberfläche. Und dann sind da natürlich die teils wunderbaren Geschichten, die man uns erzählt hat. Denn das ist für mich einer der wesentlichen positiven Aspekte, der für mich oftmals vergessen wird: Bei "The Next Generation" standen eben wirklich noch die Ideen, die Geschichten, im Mittelpunkt.

ImageDie letzte größe Stärke ist dann das phantastische Figurenensemble, dass der alten Crew in nichts nachstand. Im Gegenteil, so sehr ich Kirk, Spock, McCoy und Scotty auch schätzen mag, insgesamt gesehen hat "The Next Generation" meine Lieblingscrew aller "Star Trek"-Serien. Dabei steht natürlich Captain Picard, eindrucksvoll dargestellt von Jean-Luc Picard, deutlich über allem. Aber auch Riker, Worf, Data, Dr. Crusher, Troi waren wichtige Protagonisten, und auch den Nebencharakteren, wie Yar, O'Brian oder Barclay, wurde mehr Bedeutung beigemessen, als bei der klassischen Serie, wo überwiegend Kirk, Spock und McCoy im Mittelpunkt standen, und Scotty, Sulu, Chekov und Uhura doch immer etwas in ihrem Schatten standen. In "The Next Generation" bildete die Crew auch viel stärker eine Einheit – was sich in den vielen Besprechungs-Szenen zeigt, in denen jeder seinen Teil zur Lösung des Problems beitragen und seine Sicht der Dinge beisteuern durfte. Jede Figur war ein wichtiges Rädchen in der Maschine, jede hatte ihre jeweiligen, besonderen Fähigkeiten. Und eben daraus entstand eine ganz besondere Magie, die meines Erachtens in keiner der weiteren "Star Trek"-Serien mehr eingefangen werden konnte, so sehr man dies auch versuchte.

Ich muss allerdings auch dazusagen, dass mein Blick auf "The Next Generation" sicherlich zum Teil nostalgisch verklärt ist. In erster Linie auch deshalb, weil ich "Star Trek", vor allem aber auch dieses "Star Trek", bzw. generell diese Art der "Science Fiction"-Unterhaltung, wahnsinnig vermisse. Denn für mich ist "The Next Generation" in vielerlei Hinsicht die letzte "richtige", waschechte Science Fiction-Serie. Alles, was danach kam, sei es bei "Star Trek" oder in anderen Universen – so sehr ich diese teilweise auch schätzen mag – seien es "Farscape", "Stargate", "Firefly", "Battlestar Galactica" oder auch mein geliebtes "Babylon 5", stellten andere Elemente als die (Hard-)Science Fiction ins Zentrum. Egal ob Abenteuer, Action, Drama, Kriege, Konflikte, Humor. Doch bei "The Next Generation" standen noch die Gedanken, die Konzepte, die Ideen und eben die (phantastischen) Geschichten im Vordergrund. Die Faszination Weltall. Und eben das ist etwas, dass ich heutzutage – wo die Science Fiction-landschaft, vor allem was den Weltraum betrifft, ohnehin fast bis zur Bedeutungslosigkeit ausgedünnt wurde – unheimlich vermisse. Dieses Gefühl, zu den Sternen aufzubrechen, und die Frage, wohin es mich diese Woche entführen wird. Eben das war es, was ich an "Star Trek" und auch "The Next Generation" so geliebt habe – weshalb ich es auch schon nicht mehr erwarten kann, wieder an Bord der U.S.S. Enterprise NCC 1701-D zurückzukehren.

ImageWomit wir auch schon beim abschließenden Hinweis in eigener Sache angekommen wären: Denn den 25. Geburtstag sowie die kürzlich erfolgte Veröffentlichung der 1. Staffel auf Blu-Ray – mit neu abgetastetem Bild und überarbeitetem Ton im 7.1-Format (Original-Tonspur) – wollen wir zum Anlass nehmen, um nun nach "Raumschiff Enterprise" (wo wir diese Woche mit der Besprechung der Episode "Ein Parallel-Universum" genau Halbzeit gefeiert haben!) auch unseren Serienguide zu "Das nächste Jahrhundert" zu starten. Den Anfang macht am kommenden Mittwoch, den 3. Oktober 2012, die Pilot-Doppelfolge "Der Mächtige/Mission Farpoint", die weiteren Episoden sollen dann im Wochenabstand immer mittwochs folgen. Wie auch bei der klassischen "Star Trek"-Serie seid ihr herzlichst dazu eingeladen, uns euch anzuschließen, und gemeinsam mit uns erneut mutig dorthin vorzustoßen, wo noch kein Mensch zuvor gewesen ist!


Bildquelle:

"Star Trek - The Next Generation"-Logo und -Bilder © Paramount Pictures. Alle Rechte vorbehalten.


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