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"Pirates of the Caribbean 4: Fremde Gezeiten": Die Meerjungfrauen Drucken E-Mail
Faszinierende Wesen aus der Tiefe Kategorie: DVD & Kino - Autor: Presse-Feature - Datum: Mittwoch, 01 Juni 2011
 
Zum Fremde Gezeiten - Special

In PIRATES OF THE CARIBBEAN - FREMDE GEZEITEN muss sich Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) bei seinen Abenteuern mit jeder Menge neuer Gestalten herumschlagen, darunter die Trickbetrügerin Angelica (gespielt von Penélope Cruz), der Bösewicht Blackbeard (Ian McShane) und eine Meerjungfrau namens Syrena (Astrid Bergès-Frisbey). Oberhalb der Wogen betören Syrena und ihre Entourage jeden Seemann, der ihnen begegnet. Unter der Wasseroberfläche entpuppen sich diese Nixen jedoch als mörderische Kreaturen, deren Bisse wortwörtlich töten können.

Nicht nur die Seeräuber aus PIRATES OF THE CARIBBEAN - FREMDE GEZEITEN sind den Wasserwesen verfallen. Seit Tausenden von Jahren erzählt man sich rätselhafte Geschichten über die Kreaturen mit weiblichen Köpfen und Oberkörpern und geschuppten Fischschwänzen. Seit Menschengedenken haben Seeleute behauptet, Nixen weit draußen auf See gesehen zu haben, und im 19. Jahrhundert haben Schausteller und Zirkusleute bisweilen „echte“ Meerjungfrauen zur Belustigung ausgestellt. Die Faszination dieser Sirenen auf Autoren und Filmemacher hält sich bis ins 21. Jahrhundert und deshalb haben wir versucht, etwas Licht ins Dunkel rund um die faszinierenden Wesen der Tiefe zu bringen…

Vor 3000 Jahren
Erstmals erwähnt wurden Meerjungfrauen in einer Legende aus Assyrien, etwa um 1000 vor Christus. Die Geschichte handelt von einer schönen Göttin, die versehentlich einen von ihr geliebten menschlichen Schäfer tötet. Aus Verzweiflung stürzt sich die Götting in einen See und versucht, sich in einen Fisch zu verwandeln. Stattdessen wird sie eine Nixe. Auch in den berühmten Geschichten von Tausendundeiner Nacht gibt es mehrere Märchen rund um die Sirenen. Eine griechische Sage erzählt dagegen, dass Thessalonike, die Schwester Alexanders des Großen, sich nach ihrem Tod in eine Meerjungfrau verwandelte. Je nach Stimmungslage hatte Thessalonike die Macht, entweder die Wogen zu glätten und Schiffen eine sichere Reise zu gewähren, oder gefährliche Stürme heraufzubeschwören.

Freund oder Feind?
Wie Thessalonike konnten auch die anderen Meerjungfrauen aus der Überlieferung ihre Kräfte zu guten oder bösen Zwecken einsetzen. In manchen Geschichten lenken die Sirenen Matrosen von ihrer Arbeit ab, so dass diese aus Versehen vom Schiffsdeck fielen oder ihr Schiff auf Riffe laufen ließen. Von anderen Nixen sagt man, sie hätten Seeleute vor dem Ertrinken gerettet, andere wiederum hätten sie beim Rettungsversuch ertränkt. Wieder andere hätten sich in Menschen verliebt und diese in ihr verwunschenes Unterwasserreich zu entführen versucht.

Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende
Im Allgemeinen ging es böse aus, wenn Sirenen versuchten, ihre menschlichen Geliebten in die Tiefe mitzunehmen: Scheinbar verstehen Meerjungfrauen nicht, dass Menschen unter Wasser keine Luft bekommen. Manche Volkssagen behaupten jedoch, Nixen würden bisweilen menschliche Gestalt annehmen und auf dem Festland leben. Dennoch bleiben sie typischerweise nur bei ihren menschlichen Ehemännern, wenn diese einen Gegenstand aus ihrem Besitz gestohlen haben wie etwa einen Kamm oder einen Spiegel. Sobald die Sirenen ihre Besitztümer wiederfinden, kehren sie ins Meer zurück.

Meerjungfrauen weltweit
Meerjungfrauen existieren in der Folklore beinahe jedes Volkes auf der Erde, doch ihre Besonderheiten und Wesenszüge variieren von Kultur zu Kultur. In Deutschland leben Nixen am Grunde des Rheins in verzauberten Schlössern. In Großbritannien hingegen betrachtet man sie als Unglücksboten. In China können sich die Tränen von Meerjungfrauen in unbezahlbare Perlen verwandeln und laut einiger afrikanischer Sagen besitzt ein Nixen-artiges Wesen namens Mami Wata die Macht, Kranke zu heilen.

Meerjungfrauen und Meermänner
Das männliche Pendant zur Meerjungfrau ist ein Meermann oder Nix. Anders als ihre weiblichen Kollegen sind sie oft als erschreckend hässlich beschrieben, mit grünem, Seetang-artigen Haar und spitzen grünen Zähnen. Der berühmteste Meermann ist der griechische Meeresgott Triton.

Die Wahrheit
Während der langen Menschheitsgeschichte hielt man Meerjungfrauen für weit mehr als mythische Sagengestalten. 1493 schrieb Christoph Kolumbus in sein Tagebuch, das er echte Meerjungfrauen vor der Küste Haitis gesehen hätte und sie weit weniger attraktiv gewesen seien als angenommen. Im 17. Jahrhundert behauptete der englische Abenteurer Henry Hudson ebenfalls, Nixen erblickt zu haben: sie trügen sehr langes schwarzes Haar und einen Schwanz wie ein Schweinswal. In den Niederlanden dagegen fischte man eine Meerjungfrau aus dem Wasser. Daraufhin lebte sie in einem Kloster und lernte mit ihren Schwimmhaut-bewehrten Händen Wolle zu spinnen. Über die Jahrhunderte gab es vermeintliche Sichtungen von Wales bis Vancouver, vor Irland und Java. 2009 erklärten Dutzende Zeugen, gesehen zu haben, wie eine Nixe in der Nähe von Kiryat Yam in Israel aus dem Wasser sprang. Später schrieb das Städtchen eine Million Dollar Preisgeld für denjenigen aus, der die Existenz der Meerjungfrauen beweisen konnte.

Jux oder Knick in der Optik?
Vermeintliche Nixen-Körper wechselten bis Ende des 19. Jahrhunderts für viel Geld ihren Besitzer und wurden weltweit ausgestellt. Das berühmteste Beispiel dafür ist ohne Zweifel P.T. Barnum’s sogenannte „Fidschi-Meerjungfrau“. Diese „Meerjungfrauen“ bestanden meist aus Teilen von Affen, die man auf Fischschwänze genäht hatte – bisweilen gab man noch reichlich Pappmaché dazu und fertig! Die zahlreichen Nixen-Sichtungen auf hoher See wurden von Ungläubigen oftmals Seeleuten zugeschrieben, die zu tief in die Rumflasche geschaut und deshalb keine Fabelwesen, sondern in Wahrheit Meerestiere wie Delfine, Seekühe, Schweinswale oder Seelöwen erblickt hatten. Auf jeden, der das Gegenteil beweisen kann, wartet noch immer eine Million Dollar (siehe oben!).

Buch, Bühne und Kino
Im frühen 20. Jahrhundert malte der Künstler John Waterhouse das mittlerweile berühmte Bild einer Meerjungfrau, die an einem einsamen Strand sitzt und ihr hüftlanges Haar kämmt. Der deutsche Komponist Richard Wagner erzählte in seinem Opernwerk „Der Ring des Nibelungen” von schönen, aber tödlichen Meerjungfrauen. Im Kino sah man eine Nixe erstmals 1911 in einem Stummfilm, der die Darstellerin der Meerjungfrau, Annette Kellerman, zum Star machte. Die berühmteste Nixe der Geschichte ist jedoch die Heldin von Hans Christian Andersens Märchen „Die kleine Meerjungfrau“. Die Geschichte erschien erstmals im Jahr 1837 und wurde seither in Dutzende Sprachen übersetzt. Andersens Meerjungfrau, die sich in einen Menschen verliebt und sich danach sehnt, an Land zu laufen, wurde später mit einer Bronzeskulptur im Hafen von Kopenhagen verewigt. In Disneys Neuerzählung ist die Nixe ein zeitgemäßeres Wesen. „Arielle, die Meerjungfrau“ zählt zu den beliebtesten Disney-Figuren aller Zeiten. Neues von den Meerjungfrauen gibt es bei PIRATES OF THE CARIBBEAN - FREMDE GEZEITEN ab 19. Mai 2011 im Kino.


<< Zum "Fremde Gezeiten"-Special


Quelle: Presse-Feature Disney.de/Pirates          



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