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"Der letzte Tempelritter": Gewinnspiel & Feature "Verhextes Mittelalter" Drucken E-Mail
Mythen, Legenden & Fakten über Hexen Kategorie: DVD & Kino - Autor: Presse-Feature - Datum: Freitag, 15 April 2011
 
Der letzte Tempelritter - Gewinnspiel

Heute endet kurz nach Mitternacht unser Gewinnspiel zum Kinofilm "Der letzte Tempelritter". Zum Abschluss dieser Aktion präsentieren wir euch hier das Presse-Feature „Verhextes Mittelalter - Mythen, Legenden und Fakten über mittelalterliche Hexen“:

Das Mittelalter war eines der schlimmsten Zeitalter der Menschheitsgeschichte. Der „schwarze Tod“ raffte über drei viertel der Bevölkerung dahin. Und wie es im Lauf der Weltgeschichte immer wieder geschehen ist: Wenn etwas passiert, das die Leute sich nicht erklären können, wenden sie sich dem Aberglauben zu. In DER LETZTE TEMPELRITTER (Kinostart: 24. März 2011) wird ein Bauernmädchen – angeblich eine Hexe – dafür verantwortlich gemacht, die Pest über die Menschheit gebracht zu haben. Wie unzähligen anderen Frauen soll ihr der Prozess gemacht werden…

Verhextes Mittelalter - Mythen, Legenden und Fakten über mittelalterliche Hexen

Sie galten als Inbegriff des Bösen, buhlten mit dem Teufel und brachten Unheil, Krankheit und Tod über die Menschen: Hexen. In DER LETZTE TEMPELRITTER haben es die heimkehrenden Kreuzritter Behmen (Nicolas Cage) und Felson (Ron Perlman) mit einem besonders perfiden Exemplar zu tun. Weil sie die Pest über die Bevölkerung gebracht haben soll, wird „das Mädchen“ (Claire Foy) als Hexe bezichtigt, gefangen genommen und in ein entfernt gelegenes Kloster überführt. Dort soll ihre Macht mit Hilfe eines geheimnisvollen Buches gebrochen werden. Ein Schicksal, das zahllose Frauen in den „dunklen Jahrhunderten“ ereilte. Jener Zeit, die geprägt war von Legenden und Mythen über Hexerei und Teufelswerk…

Hexensabbat auf dem Blocksberg
Der Glaube an Hexen war keine Erfindung des Mittelalters, sondern schon lange tief im Volksglauben verwurzelt. Und immer wieder wurden die Vorstellung von magischen und dämonischen Wesen durch Erzählungen, Sagen und Legenden befeuert. So entwickelte sich mit der Zeit ein schauriges Bild von den „Zaunreiterinnen“: Regelmäßig sollen diese sich mit einer Flugsalbe eingerieben haben, um dann auf Reisigbesen zum Hexensabbat zu fliegen. Darunter stellte man sich rituelle Zusammenkünfte vor, wo die Hexen mit dem Teufel tanzten und buhlten. Solche Tanzplätze soll es in verschiedenen mitteleuropäischen Gebirgen gegeben haben, wie zum Beispiel auf dem Harzer Brocken. Jahr für Jahr sollen die Hexen dort auf dem „Blocksberg“ in der Walpurgisnacht ihr Unwesen getrieben haben. Eine Saga, die wohl spätestens seit Goethes „Faust“ unsterblich ist. Außerdem wurde den Hexen nicht nur jede Art von Schadenszauber nachgesagt, sondern auch die Fähigkeit, sich in Tiere zu verwandeln.

Zwischen Glaube und Aberglaube
Eine gezielte Verfolgung von „Hexen“ in Europa setzte erst im späten Mittelalter ein und erlebte im 16. und 17. Jahrhundert der Neuzeit ihre Blüte. Anders als gemeinhin angenommen wird, war der Hexenwahn keineswegs nur auf die kirchliche Inquisition zurückzuführen - auch wenn er zum Teil durch diese angefeuert wurde. Oft stand der Vorwurf der Hexerei in engem Zusammenhang zur Straftat der Ketzerei. 1486 lieferte der Inquisitor Heinrich Kramer mit seinem „Hexenhammer“ das wichtigste Werkzeug für die Hexenjagd der Neuzeit. Dennoch: Die Bezichtigungen kamen häufig aus der Bevölkerung. Gründe waren oft Neid und Missgunst. Aber auch verheerende Krankheiten wie etwa das Hereinbrechen der Pest konnten regelrechte Hysterien auslösen. Der überwiegende Teil der Hexenprozesse wurde vor weltlichen Gerichten geführt. In der Regel endeten diese Prozesse tödlich.

Geständige Hexen - dank Daumenschraube und Streckbank
Um den angeklagten „Hexen“ ein Geständnis ihrer Gräueltaten abzuringen, wurde häufig auf Foltermethoden zurückgegriffen. Wer nicht freiwillig gestehen wollte, hatte mit Daumenschrauben, und Streckbank zu rechnen oder landete auf dem Hexenstuhl, einem mit Eisenspitzen bestückten Foltergerät. Oft wurde die „Hexe“ zusätzlich grausamen Prüfungen unterworfen, die ihr dämonisches Wesen offenbaren sollten. Besonders beliebt war beispielsweise das „Hexenbad“, bei dem die Angeklagte gefesselt in ein Gewässer geworfen wurde. Blieb sie über Wasser, galt der Verdacht der Hexerei als bestätig, denn das Wasser hatte ihren Körper abgestoßen. Ging sie jedoch unter, wurde sie meist wieder aus dem Wasser gefischt und die Prüfung wiederholt. Oder aber sie ertrank. Während Verhör und Tortur wurden die Angeklagten vielfach gezwungen, Mitschuldige zu nennen, was häufig zu Folgeprozessen führte.

Reale „Hexen“
So war es auch im Fall der „Kindhexe“ Agatha Gatter, deren Mutter zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Hexe verurteilt, enthauptet und anschließend verbrannt wurde. In der Befragung gestand das verängstigte Mädchen, mit ihrer Mutter auf Hexenversammlungen gewesen zu sein und sich dem Teufel hingegeben zu haben. Weil aber der Arzt und Theologe Johannes Pistorius an der Aussage der 14jährigen zweifelte, ließ er sie von Hebammen untersuchen, die das Mädchen schließlich für in jeder Hinsicht unschuldig erklärten und so den Verdacht einer Verbindung mit dem Teufel widerlegten. Nur knapp dem Scheiterhaufen entging auch die angebliche Hexe Maria Holl gegen Ende des 16. Jahrhunderts. Wie durch ein Wunder überlebte sie 62 Folterungen und wurde schließlich, weil sie noch immer nicht gestehen wollte, freigesprochen. Für 40.000 bis 60.000 andere „Hexen“ endeten die Hexenprozesse im Spätmittelalter und in der Neuzeit allerdings mit einem grauenvollen Tod.


Quelle / Weiterführender Link: Presse-Feature Der-letzte-Tempelritter.de / fictionBOX.de      



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