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"Ubik": Michel Gondry will Philip K. Dicks SF-Roman verfilmen Drucken E-Mail
"Eine der besten Geschichten des 20. Jahrhunderts" Kategorie: DVD & Kino - Autor: M. Bartl / R. Lissack - Datum: Donnerstag, 17 Februar 2011
 
Der Regisseur Michel Gondry ("Be kind, Rewind", "The Green Hornet") möchte als nächstes Projekt Philip K. Dicks "Ubik“ verfilmen. Dies gab Gondry auf einer Ausstellung seiner künstlerischen Arbeiten im Pompidou Center bekannt.

Wie bei jeder von Dicks Vorlagen, ist es keine leichte Aufgabe, sie zu verfilmen. "Ubik" ist eine Space Opera und in dieser entfacht der Autor eine tiefe, existenzielle Alptraumstory, bei welcher der Leser niemals sicher sein kann, wirklich wieder zu erwachen. Dicks Science Fiction-Roman wurde von der Times als eine der besten Geschichten des 20. Jahrhunderts gelobt.

Die Hauptfigur in "Ubik" ist Joe Chip. Er ist ein Angestellter bei Runciters Anti-PSI-Gesellschaft, deren Telepathen engagiert werden, um andere Telepathen zu überwachen und sie davon abzuhalten, die Konsumwelt einer nahen Zukunft mit schmutzigen Tricks zu manipulieren. Runciter selbst vertraut noch immer auf den Rat seiner verstorbenen Frau Ella, die er regelmäßig aus ihrer Stasis in eine Art Halbleben zurückruft. Jetzt steckt er allerdings in Schwierigkeiten: Anscheinend verschwinden die Telepathen weltweit, und niemand weiß wohin. Runciters Ermittlungen stoßen jedoch auf wenig Gegenliebe. Bei einer Explosion kommt er ums Leben, eindeutig kein Unfall. Von diesem Zeitpunkt an gerät die Welt für Joe Chip aus den Fugen. Die Zeit scheint rückwärts zu laufen, und immer wieder tauchen rätselhafte Botschaften seines verstorbenen Arbeitgebers auf. Das wiederkehrende Schlüssewort ist Ubik - doch was ist Ubik?

Bereits 1947 beauftragte man Philip K. Dick, ein Drehbuch für eine Filmumsetzung von "Ubik" zu schreiben. Schon nach nur einen Monat war er mit damit fertig, jedoch kam es nie zur Umsetzung. Das Skript wurde dann 1985 und zuletzt 2008 veröffentlicht. Dicks frühere Frau Tesse behauptete damals, dass das Drehbuch durch mehrere Hände ging und somit nicht mehr als Vorlage für einem Film herangezogen werden kann. Es weist an einigen Stellen Veränderungen im Vergleich zum Buch auf, jedoch wird bereits im Vorwort darauf hingewiesen, dass Dick selbst das Drehbuch absichtlich anders gestaltet hätte.

Außerdem wurde 1998 von der französischen Firma Cryo ein an den Roman angelehntes Computerspiel auf den Markt gebracht. Der Erfolg des Adventures blieb jedoch aus.


Quelle: Sliceofscifi.com  



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