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Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter Drucken E-Mail
Das spektakuläre Finale der klassischen Trilogie Kategorie: Filme - Autor: Christian Siegel - Datum: Freitag, 08 Juni 2012
 
35 Jahre Star Wars - SPECiAL

Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter
(Star Wars: Episode VI - Return of the Jedi, USA 1983)
 
Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Bewertung:
Studio/Verleih: 20th Century Fox
Regie: Richard Marquand
Produzenten: Howard G. Kazanjian & George Lucas
Drehbuch: Lawrence Kasdan & George Lucas
Filmmusik: John Williams
Kamera: Alan Hume
Schnitt: Sean Barton, Duwayne Dunham & Marcia Lucas
Genre: Science Fiction/Fantasy
Kinostart Deutschland: 09. Dezember 1983
Kinostart Finnland: 25. Mai 1983
Laufzeit: 134 Minuten
Altersfreigabe: Ab 12 Jahren
Trailer: YouTube (Englisch)
Kaufen: Blu Ray (Saga), Blu Ray (Trilogie), DVD (Trilogie), DVD (Kinofassung & SE), Soundtrack
Mit: Mark Hamill, Harrison Ford, Carrie Fisher, Billy Dee Williams, Anthony Daniels, Kenny Baker, Peter Mayhew, Ian McDiarmid, David Prowse, James Earl Jones, Alec Guiness, Frank Oz u.a.


Kurzinhalt: Luke, Leia, Chewie, Lando, sowie beiden Droiden C-3PO und R2D2, finden sich nach und nach im Palast des Gangsters Jabba the Hutt auf Tatooine ein, um Han Solo aus dessen Fängen zu retten. Nachdem und Han aus seinen Carbonit-Gefängnis befreit und die Mission erfolgreich abgeschlossen wurde, macht sich Luke nach Dagobah auf, um seine Ausbildung zum Jedi-Ritter abzuschließen. Als er dort ankommt, findet er Yoda im Sterben vor. Viel hätte er ihm ohnehin nicht mehr beibringen können, meint dieser – doch eines ist noch zu tun, um seine Ausbildung abzuschließen: Er müsse sich Vader stellen. Nach einer Aussprache mit Obi-Wan, in der Luke eine weitere überraschende Offenbarung zu seine Familie erhält, schließt er sich der Rebellenflotte an, die sich auf die alles entscheidende Offensive gegen das Imperium vorbereitet. Dieses ist dabei, einen neuen Todesstern zu bauen – doch noch ist die Station nicht einsatzbereit. Außerdem soll der Imperator höchstpersönlich die Fertigstellung der Kampfstation überwachen – mit der Vernichtung des Todessterns und dem damit einhergehenden Tod des Imperators wäre somit die Schreckensherrschaft des Imperiums beendet. Doch die Kampfstation wird von einem Schutzschirm geschützt, der vom Waldmond Endor ausgeht. Han, Leia, Chewie und Luke brechen mit einer kleinen Einsatzgruppe der Rebellen auf, um die Basis zu vernichten. Doch sie laufen alle in eine ausgeklügelte Falle des Imperators, mit der er sich des Rebellenabschaums ein für alle Mal entledigen will…

Review: Luke hat seinen Pfad zum Jedi-Ritter fast abgeschlossen"Die Rückkehr der Jedi-Ritter" ist zweifelsohne ein gelungener, würdiger Abschluss der klassischen "Star Wars"-Trilogie… mit den grandiosen ersten beiden Teilen kann das Finale meines Erachtens aber doch nicht ganz mithalten. Dies liegt für mich weniger an oft kritisierten Elementen wie dem Ewoks, sondern in erster Linie am etwas ausgedehnten und inhaltlich im Vergleich zum Rest der Trilogie abfallenden Einstieg. Wenn man die klassische "Star Wars"-Saga als eine große Geschichte in neun Akten ansieht, dann ist der siebte meines Erachtens der Schwächste. Wohlgemerkt, für sich genommen nicht schlecht, immer noch mit viel vielen tollen Momenten und Szenen, und durchaus unterhaltsam. Aber den Vergleich mit allen anderen Abschnitten hält der Einstieg in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" aus mehreren Gründen eben nicht ganz stand. Beim ersten Ansehen mag sich dies noch nicht so bemerkbar machen, aber während ich mir alle anderen Abschnitte der klassischen Trilogie immer wieder gerne ansehe, und sie auch beim x-ten Mal nichts an Spannung, Faszination und Unterhaltungswert einbüßen, wirken die ersten 30-45 Minuten aus "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" vergleichsweise langatmig.

Eines der Hauptprobleme ist wohl, dass sich in allen anderen neun Akten/Teilen der klassischen Trilogie die Handlung fortbewegt, und die Figuren sich weiterentwickeln, während man hier nun stattdessen in gewisser Weise einen Schritt zurück macht – geht es doch bei der Rettung Hans darum, quasi den Status Quo nach dem dramatischen letzten Akt wiederherzustellen. Erst nachdem dieser Cliffhanger aufgelöst wurde, kann die Geschichte an sich dann wieder voranschreiten. Was ebenfalls etwas negativ auffällt, ist die teils repetitive Natur des Geschehens. Zuerst werden C-3PO und R2D2 bei Jabba vorstellig, dann Leia (als Kopfgeldjäger getarnt) und Chewie, und zuletzt Luke. In allen drei Fällen wird mit Jabba verhandelt und gefeilscht. Natürlich ändern sich von Mal zu Mal die Dialoge, und auch der Ton dieser Szenen ist leicht unterschiedlich. Trotzdem haben wir hier in gewisser Weise drei Mal hintereinander die gleiche Szene – wenn auch mit Abweichungen. Was den Rettungsplan von Luke betrifft, stellt man sich unweigerlich die Frage, wie es dazu kam, und was genau Lando und Chewie eigentlich getrieben haben, nachdem sie am Ende von "Das Imperium schlägt zurück" losgeflogen sind, um Han zu befreien. Ja, ich weiß, dass diese Frage schließlich etwas mehr als 10 Jahre später in "Schatten des Imperiums" (meines Wissens der einzige Roman des "Erweiterten Universums", der von George Lucas höchstpersönlich als Kanon angesehen wird) beantwortet wurde, aber mit einem etwas besser durchdachten Drehbuch wäre dies erst gar nicht nötig gewesen. In "Das Imperium schlägt zurück" gelang es jedenfalls mit wenigen Dialogszenen ungleich besser, uns einen Eindruck dessen zu vermitteln, was sich seit dem Ende des vorangegangenen Films zugetragen hat. Etwas ungeschickt hat man auch jene Szene umgesetzt, in der sich Lando – wie in einem Theaterstück – dem Zuschauer zu erkennen gibt. Und zu allem Überfluss ist dann auch die abschließende Actionsequenz, wenn auch sicherlich nicht schlecht, für mich die schwächste und am wenigsten packende und/oder originelle der kompletten Trilogie. Zumal sich auch dort die eine oder andere Wiederholung (wie Luke und Leia, die sich gemeinsam mit Hilfe eines Seils über einen Abgrund schwingen) eingeschlichen hat.

In Jabbas Palast liegen Schönheit und Grauen eng beieinander'Trotz dieser ausführlichen Kritik ist natürlich auch der erste Akt von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" durchaus unterhaltsam, und verfügt über zahlreiche gelungene Momente und Szenen. Schon allein die Ankunft der Droiden am großen Tor ist großartig – und dank C-3PO auch sehr witzig umgesetzt. Die sich hinter dem Tor verbergende, riesige Halle ist sehr imposant, und weckt sofort das Interesse des Zuschauers gegenüber dem "Hausherren" (zumindest in der Kinofassung; in allen späteren Versionen wird die Offenbarung von Jabba ja leider im ersten Teil bereits vorweggenommen). Dessen Offenbarung ist dann ebenfalls sehr gelungen; sicherlich nicht das, was man erwartet hat, aber zweifellos eine abscheuliche, widerwärtige Kreatur, die in Erinnerung bleibt. Köstlich dann C-3POs Reaktion, als er erfährt, dass die beiden Droiden als Geschenk von Luke gedacht sind. Kurz darauf erleben wir mit der Roboter-Folterfabrik wieder mal ein gutes Beispiel dafür, wie durch solche Kleinigkeiten und dem Willen, auch für solch kurze Momente interessante Designs zu schaffen und sie reichhaltig auszustatten, das Universum bereichert und lebendig gemacht wird.

Leias erster Auftritt ist dann wohl – trotz des Thermaldetonators – die am wenigsten interessante Audienz bei Jabba. Gelungen dafür jener Moment, als sie Han aus dem Carbonit befreit und ihm – und damit auch dem Zuschauer – ihre Identität offenbart. Kurz flammt die Hoffnung auf, ihnen würde die Flucht gelingen – dann zeigt sich, dass sich Jabba doch nicht so leicht austricksen ließ wie gedacht. Stattdessen nimmt er Han gefangen und hält sich Leia als spärlich bekleidete Konkubine – was uns eines der berühmtesten (und beliebtesten) Kostüme der Filmgeschichte einbringt. Nun tritt endlich Luke auf. In seiner ersten Szene hält er sich die Wachen mit Vaders Würgegriff vom Hals – was den Zuschauer zusammen mit der dunklen Robe kurzzeitig verunsichern und ihn sich fragen soll, ob Luke vielleicht zur dunklen Seite übergewechselt ist. Grandios finde ich in seinem Gespräch mit Jabba die Selbstsicherheit und Ruhe, die er ausstrahlt. Sofort wird uns bewusst, dass wir hier einen anderen, reiferen Luke vor uns haben – eben nicht mehr einen Schüler, sondern einen richtigen Jedi. Herrlich auch, wie er versucht, Obi-Wans Gedankentrick anzuwenden – gegen den sich Jabba jedoch als immun erweist. Nun wird Luke mittels Falltür in den Kerker befördert, wo wir die Bekanntschaft eines weiteren grandios designten und denkwürdigen Monsters machen: Den Rancor. Sein Kampf mit Luke ist wohl das Highlight des ersten Akts; besonders gut gefällt mir daran, dass Luke hier seinen Grips einsetzen muss, um zu bestehen (wenn ich es auch vorgezogen hätte, wenn er den Stein nicht geworfen, sondern mit der Macht zum Schalter befördert hätte). Wundervoll auch der um sein Geschöpf trauernde Wärter. Die nachfolgende Actionsequenz rund um die Barken mag zwar für mich die schwächste der klassischen Trilogie sein, ist für sich genommen aber sicherlich nicht schlecht und hat einige gute Momente zu bieten, wie die Offenbarung von Lukes neuem Lichtschwert, das bedrohliche Maul des Sarlaccs, oder auch, wie der immer noch fast blinde Han versucht, Lando durch einen gezielten Schuss zu befreien.

Ein Jedi-Meister verabschiedet sichManche bemängeln ja die Art und Weise, wie Boba Fett abtritt; da ich jedoch ohnehin nie ganz verstanden habe, was an ihm so toll sein soll, und die Faszination seiner Figur nie ganz nachvollziehen konnte, empfand ich es nie als unwürdigen Abgang, sondern stattdessen als höchst amüsant. Neben Boba Fett geht es hier nun auch Jabba an den Kragen, als sich Lukes düstere Prophezeiung bewahrheitet – mit Leia als Vollstreckerin. Nachdem die Barke des Gangsters zerstört und die Droiden aus dem Sand Tatooines befreit wurden, und damit Hans Rettung erfolgreich abgeschlossen ist, geht es nun endlich mit der größeren Geschichte rund um das Imperium, Darth Vader und Lukes Bestimmung weiter. Er kehrt, wie er es versprochen hat, nach Dagobah zurück – kommt jedoch schon fast zu spät, denn Yoda liegt im Sterben. Das letzte Gespräch zwischen ihm und Luke ist einfach nur wundervoll und wieder mit einigen herrlichen Sätzen – und trotz aller Tragik auch einem Fünkchen Humor hie und da – gespickt. Zudem erfahren wir nun von Yoda, dass Vader – auch wenn daran nie wirklich ein Zweifel bestand – die Wahrheit gesagt hat.

Ehe er, wie zuvor Obi-Wan, eins mit der Macht wird, gibt es noch eine Warnung vor der Macht des Imperators (dass diese von so einem mächtigen Jedi-Meister kommt, lässt diesen gleich noch einmal um einiges bedrohlicher erscheinen), sowie eine erste Andeutung zur kurz darauf im Gespräch mit Obi-Wan folgenden Offenbarung: Leia ist Lukes Schwester. Eine Wendung, die sicherlich nicht einmal ansatzweise so bedeutsam ist wie jene rund um ihren gemeinsamen Vater, aber später noch zu einigen der besten Momente der klassischen Trilogie führen wird. Auch davon abgesehen ist das Gespräch zwischen Luke und Obi-Wan ungemein wichtig; wir haben wohl alle schon sehnsüchtig auf die Antwort auf die Frage "Warum hast du mir das nicht gesagt?" gewartet – hier bekommen wir sie nun. Es lässt Obi-Wan vielleicht rückwirkend nicht im besten Licht erscheinen, ist aber sicherlich logisch und nachvollziehbar. Nun schließt sich Luke der Rebellenflotte an, die sich auf die alles entscheidende Offensive vorbereiten: Das Imperium arbeitet an einem neuen Todesstern, und der Imperator selbst beaufsichtigt dessen Fertigstellung. Durch einen ausgeklügelten Plan soll es gelingen, nicht nur die Kampfstation zu zerstören, sondern auch den Imperator zu töten und damit das Imperium endgültig zu besiegen. In der Zwischenzeit haben wir diesen Imperator, nachdem wir in "Eine neue Hoffnung" nur von ihm gehört und ihn in "Das Imperium schlägt zurück" nur als Hologramm sehen durften, auch persönlich kennengelernt. Obwohl er körperlich einen gebrochenen Eindruck macht und bei weitem keine so imposante Figur ist wie Darth Vader, verfügt er doch über eine ungeheuer bedrohliche Präsenz, die im Vergleich dazu selbst Vader harmlos aussehen lässt. Hier haben alle Beteiligten, angefangen von den Drehbuchautoren (die unsere Erwartungshaltung konsequent geschürt und ihn erfolgreich als gefährliche Präsenz aufgebaut haben) über die Kostüm- und Maskenbildner bis hin zu Ian McDiarmid wirklich grandiose Arbeit geleistet.

Immer noch Kult: Die Jagd mit dem Speeder BikesNach der Besprechung der Rebellen, wo sich Han Solo, Chewie, Leia und Luke freiwillig für den gefährlichen Einsatz auf Endor melden, sowie einem kurzen Abschied zwischen Han und Lando bzw. seinem Millennium Falken (der in der ursprünglich geplanten Fassung des Films, bei der das Schiff beim Angriff auf den Todesstern zerstört und Lando dabei gestorben wäre, noch mehr Bedeutung erlangt hätte; allen voran natürlich Hans Gefühl, den Falken nie wieder zu sehen), streckt man langsam die Fühler in Richtung großes Finale aus. Der Anflug des Shuttles Tydirium ist ungeheuer spannend – vor allem, da uns bewusst ist, dass Vader ganz genau weiß, wer sich darin befindet (Luke hat hier mit seiner Einschätzung völlig recht). Nach der Landung gibt es dann die nächste kleinere Actionszene, mit der Verfolgungsjagd auf den Speeder-Bikes. Von allen Actionszenen der klassischen Trilogie sieht man dieser ihr Alter wohl am deutlichsten an, dennoch finde ich sie um einiges packender, origineller und gelungener als den Kampf auf Jabbas Barken zuvor. Hier wird uns etwas gezeigt, dass wir so bis dahin noch nie zuvor gesehen hatten.

Unmittelbar darauf haben sie ihren ersten Auftritt. Jene Kreaturen, denen von vielen vorgeworfen wird, diesen Film eigenhändig ruiniert zu haben: Die knuddeligen Teddybären namens Ewoks. Lasst uns dazu bitte gleich folgendes klarstellen: Ich kann mir gut vorstellen, dass die Vorwürfe, Lucas hätte diese nur eingebaut, um seinen Film kindgerechter zu machen und/oder mehr Spielzeug verkaufen zu können, durchaus berechtigt sind (auch wenn ich mir offen gestanden nicht vorstellen kann, dass er weniger Wookies verkauft hätte, als Ewoks). Und ich verstehe jeden, dem ihre kollektive Niedlichkeit anwidert und sauer aufstößt. Dennoch sind sie für mich kein Kritikpunkt; tatsächlich finde ich sogar, dass sie die Aussagekraft der Schlacht um Endor verstärken. Mit Wookies wäre der Kampf zwar vielleicht actionreicher und "brutaler" geworden, ich glaube aber, dass mit ihnen die Spannung nicht so groß gewesen wäre. Einer Wookie-Armee traut man einfach eher zu, gegen die Sturmtruppen des Imperiums zu triumphieren, als solchen Knuddelbären. Außerdem fügen sie der Schlacht, die im Wesentlichen einen Kampf Natur gegen Technik darstellt (etwas, dass sicherlich mit Wookies genauso gut funktioniert hätte), noch einen weiteren Aspekt hinzu, nämlich einen David gegen Goliath-Charakter. Es knüpft an das "Nach meiner Größe beurteilst du mich?"-Thema aus "Das Imperium schlägt zurück" an, und macht deutlich, dass es eben nicht auf körperliche Größe oder Stärke ankommt, sondern mit Kampfeswille, Cleverness, Mut und Tapferkeit eine entsprechende körperliche Benachteiligung ausgeglichen werden kann. Lange Rede kurzer Sinn: Ich sage nicht, dass die Schlacht mit Wookies schlechter gewesen wäre, sehe aber auch die Vorteile darin, hierfür ein Volk aufzufahren, dass man aufgrund ihrer Größe und ihres niedlichen Aussehens unweigerlich unterschätzt. Ihr Auftritt stellt für mich jedenfalls keine Schwäche des Films dar.

C-3PO beim Geschichten erzählenZumal es ein paar wirklich köstliche Szenen mit ihnen gibt. Schon allein das erste Aufeinandertreffen von Leia und Wicket ist dank seines nervös-übervorsichtigen Verhaltens sehr amüsant. Der Rest der Gruppe gerät kurz darauf in eine Falle, aus der man sich dank R2D2 (der hier seinem Ruf als Droiden-Variante eines Schweizer Taschenmessers erneut gerecht wird) befreien kann. Die Reaktion der Ewoks auf C-3PO ist einfach nur herrlich – wie auch sein Unbehagen, dass seine Freunde in einem Festmahl zu seinen Ehren als Hauptgericht fungieren sollen. Hier darf dann Luke auch wieder aufzeigen, dass er in der Macht stärker geworden ist, als er C-3PO in die Luft schweben lässt. Mit der nachfolgenden Erzählung der bisherigen Erlebnisse von C-3PO und seinem Gefährten knüpft man dann herrlich an seine Aussage aus dem ersten "Star Wars"-Film an, dass er kein guter Geschichtenerzähler sei. Wundervoll z.B. die Reaktion der Ewoks auf jene Szene, in der Han Solo in Carbonit eingefroren wird.

Mit dem darauffolgenden Gespräch zwischen Luke und Leia macht man einen weiteren großen Schritt Richtung Finale. Mir gefällt das Zusammenspiel von Mark Hamill und Carrie Fisher in dieser Szene ausgesprochen gut. Ihre gegenseitige Zuneigung wird erneut deutlich – aber eben nun auf eine andere, geschwisterliche Art und Weise. Ihre Erinnerungen an ihre Mutter sind ebenfalls ein herrlich zärtlicher und berührender Moment; schade nur, dass sich hier dank der Prequels einer der größten Kontinuitätsfehler der "Star Wars"-Saga ergibt. Und ja, ich kenne die Fan-Erklärungen für die Erinnerungen an ihre Mutter; von wegen, es war ja gar nicht ihre leibliche, sondern nur jene, von der sie dachte, es wäre ihre echte Mutter. Trotzdem nimmt es dieser Szene viel von ihrer emotionalen Wirkung. Dafür dreht "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" mit der ersten Konfrontation zwischen Vater und Sohn so richtig auf. Absolute Gänsehaut. Lukes Vertrauen in das Gute in seinem Vater ist bewundernswert, und ihr gesamtes Gespräch ein Highlight der Trilogie. Spannend auch jener Moment, als Luke ihm den Rücken zukehrt, und Vader das Lichtschwert seines Sohnes aktiviert. Letztendlich soll sich Lukes unerschütterliches Vertrauen an seinen Vater – zumindest hier noch – als unberechtigt herausstellen. Trotzdem akzeptiert er sein Schicksal – geht er doch davon aus, dass der Todesstern mit ihm, dem Imperator und Vader an Bord in Kürze zerstört wird. Nun beginnt der letzte Akt und damit das Grande Finale der Trilogie. Gab es beim Showdown im ersten Film einen und bei "Episode V" zwei Schauplätze, verteilt sich die Action diesmal sogar auf drei unterschiedliche Fronten – und fährt so ziemlich alles auf, was man sich von einem "Star Wars"-Film bezüglich Action wünschen kann. Auf Endor liefern sich die Rebellen und die Ewoks einen unerbittlichen Kampf gegen die Sturmtruppen und ihre Kampfläufer, im Orbit beginnt eine packende Raumschlacht, und im Thronsaal des Imperators kommt es zu einem Lichtschwertduell bzw. einem Duell der Macht zwischen dem Imperator und Luke – bei dem sich Darth Vader als das Zünglein an der Waage erweisen wird.

Die Rebellen geraten auf Endor in eine FalleWenden wir uns zuerst den Geschehnissen auf der Planetenoberfläche zu. Zuerst denkt man noch, die Mission würde sogar noch reibungsloser verlaufen als erwartet, doch nach der Offenbarung des Imperators, weiß man schon, dass die Rebellen in eine Falle laufen – dementsprechend schmerzlich ist es, unseren Helden dabei zuzusehen. Kurzzeitig scheint alles verloren, ehe die Ewoks die imperialen Sturmtruppen vom Bunker weglocken und den Rebellen so die Gelegenheit geben, zurückzuschlagen. Ob es wirklich logisch ist, dass die Ewoks so viele Fallen in so kurzer Zeit aufbauen konnten, will ich mal hintanstellen; grundsätzlich gefällt mir ihr Kampf aus den oben bereits erwähnten Gründen nämlich sehr gut. Ein besonderes "Highlight" ist für mich auch immer jener Moment, als wir mitansehen müssen, wie einer der wackeren kleinen Kämpfer sein Leben lässt. Ein kurzer stiller, berührender und nachdenklicher Moment in all dem Chaos und der Action, der zudem ihre Tapferkeit unterstreicht. Ein weiterer Höhepunkt ist dann für mich die Wiederholung von "Ich liebe dich" "Ich weiß", nur diesmal unter umgekehrten Vorzeichen. Dank Chewie, der einen imperialen Läufer erobert hat, gelingt es dann schließlich doch noch, die Mission zu einem erfolgreichen Ende zu führen und den Schutzschild zu deaktivieren.

Eben darauf musste die Streitmacht der Rebellen im Orbit jedoch lange warten. Erbittert kämpfen sie gegen die Übermacht des Imperiums, und erstarren – wie auch der Zuschauer – vor Schreck, als deutlich wird, dass der Todesstern auch in seinem unfertigen Zustand schon einsatzbereit ist. Die Raumschlacht mit all den Kreuzern und Schiffen (tatsächlich hielten diese Szenen für lange Zeit den Rekord für die meisten Raumschiffe, die in einem Bild zu sehen sind; erst 15 Jahre später wurde man vom Babylon 5 TV-Film "Der erste Schritt" abgelöst) ist ungemein beeindruckend. Manche mögen ankreiden, dass ein neuerlicher Angriff auf den Todesstern nicht unbedingt die originellste Idee ist; aber dadurch, dass die Schlacht diesmal nicht von wenigen Kampfjägern nur gegen die Station, sondern zwischen zwei Flotten geführt wird, habe ich nie den Eindruck, das Finale aus dem ersten Film noch einmal zu erleben. Als es dem Kommandotrupp auf Endor dann schließlich doch noch gelingt, den Schutzschild zu deaktivieren, wird die Geduld und Standhaftigkeit der Rebellen belohnt – und sie gehen zum Gegenangriff über. Einer der Höhepunkte ist sicherlich die Zerstörung des Supersternzerstörers, der in den Todesstern kracht. Beim Anflug auf diesen hat man seit dem ersten Teil ebenfalls dazugelernt; statt eines Grabens fliegt man diesmal tatsächlich durch einen Schacht, der kein Ausweichen in eine Richtung erlaubt. Dadurch wird die Gefahr durch die ihnen nachfolgenden Tie-Fightern gleich um einiges nachvollziehbarer. Schließlich gelingen Lando im Falken sowie Wedge in seinem X-Flügler die Zerstörung des Energiekerns. Bei der nachfolgenden Flucht hätte der Millennium Falke eigentlich von den Flammen verschlungen und zerstört werden sollen; ich muss jedoch gestehen, so gerne ich sonst auch düstere Enden habe, hier ziehe ich den ungetrübteren Triumph vor, der das Hochgefühl des Sieges besser nachvollziehen lässt. Außerdem konzentrieren sich die tragischeren Elemente damit ausschließlich auf Darth Vaders Schicksal; ein weiterer Verlust hätte von der Tragik dieser Wendung in meinen Augen nur abgelenkt.

Der Plan des Imperators scheint aufzugehenWomit wir auch schon beim Herzstück des Finales wären, welches zugleich einige der besten Momente der gesamten Trilogie beinhaltet: Die Konfrontation zwischen Luke, Vader und dem Imperator in dessen Thronsaal auf dem Todesstern. Anfangs ist sich Luke noch sicher, dass seine Freunde triumphieren werden; dementsprechend prallen auch die Worte des Imperators an ihm ab. Als jedoch deutlich wird, dass sie in eine Falle gelaufen sind, werden seine Verzweiflung – und damit sein Zorn – immer stärker. Bis er schließlich der Versuchung nicht länger widerstehen kann und nach seinem Lichtschwert greift – doch der Schlag wird von Vader abgeblockt. Nun kommt es zum besten Lichtschwertduell der klassischen Trilogie – nicht, weil es um so viel besser inszeniert und/oder packender wäre wie jenes aus "Das Imperium schlägt zurück", sondern aufgrund der damit verbundenen Emotionen, sowie natürlich angesichts dessen, was auf dem Spiel steht. Der Einsatz war in keinem der bisherigen Duelle so hoch wie hier. Doch erneut gelingt es Luke, sich auf seine Ausbildung zu besinnen; er weigert sich, gegen seinen Vater zu kämpfen.

Nun kommt die meines Erachtens beste Szene der kompletten Trilogie. Vader forscht in Lukes Gedanken nach, und erkennt die Wahrheit über seine Schwester. So wie er ihn auf Bespin zu sich gelockt hat, in dem er seine Freunde bedrohte, gelingt es ihm nun auch, ihn aus seinem Versteck hervorzulocken; indem er damit droht, Leia aufzuspüren und auf die dunkle Seite der Macht zu ziehen. Wie Luke sich zornerfüllt aufbäumt und Vader zurückdrängt… ich bekomme immer wieder eine Gänsehaut, nicht zuletzt dank John Williams' kongenialer, melancholisch-trauriger musikalischer Begleitung. In diesem Moment erscheint alles verloren – es ist für mich die einzige Szene der gesamten Trilogie, wo ich bei der Erstsichtung ernsthaft in Zweifel gezogen habe, ob es den Guten gelingen wird, zu triumphieren. Luke war stetig der Fels in der Brandung, schien durch und durch gut und edelmütig zu sein. Über den gesamten Film strahlt er eine solche Stärke und Selbstsicherheit aus, dass es mir undenkbar erschien, dass er der Versuchung erliegen und der dunklen Seite der Macht verfallen könnte – doch hier droht genau das zu passieren. Bis er die Hand seines Vaters abschlägt, erkennt, dass es sich dabei um eine künstliche Prothese handelt – und sein Blick unweigerlich auf seine eigene mechanische Hand fällt. Luke blickt auf seinen Vater hinab und erkennt das ihm drohende Schicksal – und in diesem alles entscheidenden Moment ist sein weiteres Schicksal besiegelt. Er wirft sein Lichtschwert auf die Seite und widersetzt sich dem Imperator. Selbst wenn es sein Ende bedeutet, er wird sich der dunklen Seite nicht ergeben. Auch der Imperator erkennt seine Entschlossenheit; ihm wird bewusst, dass er Luke nicht bekehren kann, wie ihm dies einst bei dessen Vater gelang. Nun offenbart sich uns die ganze Macht des Imperators, als er Machtblitze auf Luke abfeuert. Die Effekte, das langsame Verbrennen seiner Kleidung und Mark Hamills schmerzerfüllte Performance machen es zu einem der düstersten Momente der klassischen Trilogie.

Anakin verabschiedet sich von seinem SohnNun folgt der Schlüsselmoment der gesamten Saga, als Anakin Skywalker endlich sein Schicksal und die Prophezeiung erfüllt. Er kann nicht tatenlos dabei zusehen, wie sein Sohn vor seinen Augen leidet und droht, einen schmerzvollen Tod zu erleiden. Sein Blick, der zwischen Luke und dem Imperator hin- und herschwenkt, macht seinen Konflikt und seine innere Zerrissenheit deutlich. In diesem alles entscheidenden Moment zeigt sich schließlich, dass Luke recht hatte: Das Gute in Darth Vader – der letzte Rest von Anakin, der all die Qualen überlebt hat – triumphiert, und er packt den Imperator und wirft ihn in den Schacht. Doch die Machtblitze haben seinen Anzug, ohne den er nicht überleben kann, schwer beschädigt. Luke versucht zwar noch, ihn zu retten, doch Anakin weiß, dass dies unmöglich ist. Er ersucht ihn, ihm den Helm abzunehmen, damit er seinen Sohn ein einziges Mal mit seinen eigenen Augen sehen kann. Es ist eine wundervolle, berührende Szene, in der wir für den großen Bösewicht der ersten beiden Teile, dieses Monster, Mitgefühl empfinden. Eine melancholisch-traurige, am Piano angestimmte Variante des imperialen Marsches fängt die Emotionen der Szene gekonnt ein – als Anakin schließlich in den Armen seines Sohnes stirbt.

Nicht nur Lando, sondern auch Luke gelingt in letzter Sekunde die Flucht aus dem explodierenden Todesstern. Auf der Planetenoberfläche bricht, als man die Explosion sieht, Jubel aus. Nach einem Missverständnis – und einer erstaunlich galanten Geste Han's, als er versichert, den beiden nicht mehr im Wege stehen zu wollen – erfährt schließlich auch er die Wahrheit über Leia und Luke. Fords verdutzter Blick, gefolgt von seiner Freude, ist einfach nur herrlich. Doch ehe die Feierlichkeiten beginnen, schlägt "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" noch einmal traurig-nachdenkliche Töne an, als Luke die Überreste seines Vaters bestattet. Erneut erklingt das Macht-Thema – jene Musik, die schon Lukes sehnsüchtigen Blick in die Doppelsonne Tatooines begleitet hat. Seine Reise ist nun abgeschlossen, er hat – genau wie Anakin – sein Schicksal erfüllt. Danach kehrt er ins Dorf der Ewoks zurück, wo der Triumph über das Imperium gefeiert wird, und es schließlich ein fröhliches Wiedersehen all unserer Helden gibt. Han, Chewie, Lando, Wedge, Leia, C-3PO, R2D2 – und zuletzt auch Luke. Der Blick, den sich Han und Luke nach seiner Rückkehr zuwerfen, ist einfach nur großartig – da darin so viele Gedanken und Gefühle vermittelt werden, ohne ein Wort zu sagen. Wie man hier überhaupt – wie beim Finale aus "Star Wars" – auf jeglichen Dialog verzichtet, und sich einzig auf die Bilder und John Williams Komposition verlässt, um die Stimmung und den Inhalt der Szene zu vermitteln. Zuletzt erblickt Luke Obi-Wan und den ebenfalls in der Macht wiedergeborenen Yoda – denen sich schließlich der nun wieder geläuterte und gerettete Anakin Skywalker anschließt. Mit Luke, der sich langsam von seinen Lehrmeistern und seinem Vater abwendet, um mit seinen Freunden weiterzufeiern, sowie einem letzten Blick auf die in der Macht nun wieder vereinten Jedi, endet die Saga schließlich, und man entlässt uns in den Abspann.

Die Raumschlacht ist selbst heute noch ungemein packend und imposantWie gewohnt nun noch ein paar allgemeine Worte zum Film. Bei den Spezialeffekten hat man sich noch einmal deutlich gesteigert. Nicht unbedingt bei der Qualität; die war bereits in "Das Imperium schlägt zurück" de facto über jeden Zweifel erhaben. Was bei "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" beeindruckt, ist jedoch ihre Quantität. Vor allem die Raumschlacht ist ungemein beeindruckend, mit den unzähligen Raumschiffen, die hier gegeneinander antreten. Heutzutage ist es dank CGI ja verhältnismäßig leicht, derartige imposante Raumschlachten zu kreieren, damals mussten all diese Modelle jedoch noch einzelnen aufgenommen und schließlich in ein gemeinsames Bild eingefügt werden. Jedenfalls haben sich die Effekte – auch in der ursprünglichen Kinofassung – sehr gut gehalten. Gleiches gilt erneut für die absolut beeindruckende Ausstattung. Die Kostüme, Sets und Requisiten vermitteln erneut das Gefühl einer völlig fremden, unbekannten Welt. Auch das Monster-Design ist erneut sehr gut gelungen, mit dem Rancor, dem Sarlacc und unzähligen verschiedenen Droiden und Kreaturen in Jabbas Palast. Auch die Masken der verschiedenen Wesen, wie des Twi'lek oder der "Schweinsnasen"-Wächter sind makellos. Jabba selbst ist ebenfalls eine ungemein überzeugende, riesige Puppe. Und auch Yoda vermag erneut, zu verzaubern.

Bezüglich der schauspielerischen Leistungen finden sich immer wieder auch einige kritische Stimmen – gerade auch in Richtung Carrie Fisher (die, wie sie selbst zugibt, während der Dreharbeiten die meiste Zeit high war) und Harrison Ford (der zugegebenermaßen doch etwas lustlos wirkt; dass Han Solo in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" so gut wie ncihts relevantes zu tun bekommt, half wohl auch nicht gerade dabei, ihn zu motivieren). Ich muss jedoch gestehen, dass mir beide nicht negativ aufgefallen wären, und mir in einigen Szenen sogar wirklich gut gefallen konnten. Zugegebenermaßen werden sie in "Episode VI" jedoch von Mark Hamill – der ihnen in den beiden Filmen zuvor doch nicht ganz das Wasser reichen konnte, wenn ich ihn auch selbst in "Star Wars" nicht schlecht fand, und in "Das Imperium schlägt zurück" eine deutliche Steigerung erkennbar war – an die Wand gespielt. Seine Leistung in diesem Film ist absolut grandios, und das von seinem ersten Auftritt weg. Seine starke, selbstsichere Präsenz macht uns die Wandlung deutlich, die Luke seit dem Finale aus "Episode V" durchgemacht hat. Auch in den gemeinsamen Szenen mit Yoda und Obi-Wan überzeugt er erneut. Seine Sternstunde folgt jedoch dann am Ende im Thronraum, wo er perfekt zwischen vielen verschiedenen Stimmungen und Emotionen (Selbstsicherheit, Angst, Unsicherheit, Zorn, und schließlich unbändiger Wille und Überzeugung) hin- und herschwenkt. Auch die letzte gemeinsame Szene mit seinem Vater spielt er (und übrigens auch Sebastian Shaw) hervorragend. Auch Ian McDiarmid muss noch einmal gesondert hervorgehoben werden. Sein Imperator strotzt nur so vor Bedrohlichkeit, und ist eine zutiefst bösartige, abscheuliche und verachtenswerte Figur. Die anderen, zahlreichen Darsteller fallen weder positiv noch negativ auf. Die Inszenierung von Richard Marquand (oder auch George Lucas, der ja angeblich bei den Dreharbeiten eine sehr aktive Rolle als Produzent gespielt haben soll) ist kompetent, wenn es im Vergleich zu "Das Imperium schlägt zurück" auch etwas an imposanten Bildern (abseits der Spezialeffekte) und einer eindrucksvollen Farbgebung mangeln mag.

Der Imperator und seine MachtblitzeÜber jeden Zweifel erhaben ist dafür der Schnitt. Trotz der drei Schauplätze bei der Schlacht am Ende fühlt sich die Action nie zerhackt an. Man bleibt immer lang genug an einer Front, damit sich dort eine Art Mini-Film abspielen kann. Besonders gut gelungen ist dies am Ende bei Luke, Vader und den Imperator. Zwar schwenken wir nach Lukes Angriff an seinem Vater kurz zur Raumschlacht, doch nachdem der Imperator beginnt, seine Machtblitze zu werfen, bleiben wir bis zu dessen Tod im Thronsaal. Dadurch kann sich die Spannung und Dramatik der Szene so richtig entfalten. Last but definitely not least ist auch der Soundtrack von John Williams wieder positiv hervorzuheben. Zwar baut er diesmal vermehrt auf die bereits bekannten Themen auf (was sich notgedrungen aus dem Charakter des Films als Finale der Trilogie ergibt), und es gibt nicht ganz so viele neue Kompositionen wie bei "Das Imperium schlägt zurück" zu belauschen (jedoch: Das, was neu hinzukommt, wie das Thema des Imperators oder das peitschende Stück beim Angriff auf den Todesstern, ist wieder einmal grandios), trotzdem ist seine Filmmusik auch beim abschließenden Teil der klassischen Trilogie wieder maßgeblich für dessen Erfolg und Gelingen verantwortlich.

Abschließend möchte ich auch bei "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" wieder auf die, teils heftig umstrittenen, Änderungen seit der Kinofassung eingehen. Seit der Special Edition (und damit auch in allen weiteren Veröffentlichungen) hat man "Episode VI" eine neue Musiknummer spendiert – die ich (und viele andere) als einfach nur grauenhaft empfinde. Dabei geht es mir weniger um das Lied an sich (es ist zwar nicht überragend, aber auch nicht das Schlechteste, was ich je gehört habe), sondern um dessen Stilrichtung. Bis auf diesen einen einzigen Moment ist "Star Wars" verhältnismäßig zeitlos; zwar könnte man mit der Jazz-Band kontern, doch diese hat in meinen Augen eine universellere, und weniger kontemporäre Natur als "Jedi Rocks". In dieser Minute geht die Illusion einer "weit weit entfernten Galaxis" leider gänzlich flöten – und das war es einfach nicht wert; denn dafür ist der Song eben auch wieder nicht gut genug. Die Änderungen am Sarlacc hätten auch nicht sein müssen – ich persönlich empfand das originale Loch/Maul als weitaus bedrohlicher, denkwürdiger und auch origineller – aber wenigstens reißt es mich nicht aus dem Film heraus wie andere Änderungen. Womit wir schon bei der meines Erachtens schlimmsten Änderung nach "Greedo schießt zuerst" wären: Das in der Blu-Ray Fassung neu eingefügte "Nein. Neeeeeeiiiiiiiiiiin!" von Vader, ehe er den Imperator schnappt und ihn den Schacht hinunterwirft. Die Szene war im Original absolut perfekt, genau so, wie sie war. Man konnte Vaders Zerrissenheit spüren und auch nachfühlen. Es war, dank der Inszenierung und der Musik, überdeutlich. Dass Lucas hier nun meint, es noch offensichtlicher machen zu müssen, verdeutlicht in einer einzigen Szene, was viele – mich eingeschlossen – am PT-Lucas so stört: Er hat es verlernt, eine Geschichte nicht mit Dialogen, sondern nur mit Bildern und der Musik zu erzählen. In der Original-Trilogie finden sich hierzu unzählige Beispiele; am bekanntesten ist wohl Lukes Blick in den Sonnenuntergang.

Ani hat Bantha-Poodoo auf seinem Schuh…Bei der Prequel-Trilogie dauerte es bis "Die Rache der Sith", bis er sich ansatzweise an etwas ähnlichem versucht hat (nämlich Anakins Blick zu Padme aus dem verlassenen Jedi-Tempel heraus). Nun muss ich zugeben, dass mich das zweite "Neeeeeiiiiiiiin!" nicht einmal so sehr stört. In diesem Moment ist die Entscheidung schon gefallen, und seine Emotionen durch diesen Schrei zu verdeutlichen, und damit die Verknüpfung mit der Prequel-Trilogie zu verstärken (spiegelt es doch jene Szene wider, in der Vader von Padmes Schicksal erfährt), halte ich für legitim. Aber das erste "Nein.", während Vaders Zwiespalt, halte ich für unverzeihlich. Ähnlich geht es mir mit dem neuen Anakin. Auch hier kann ich Lucas' Gründe ansatzweise nachvollziehen; es spielt darauf an, dass Anakin in "Die Rache der Sith" gestorben ist, so wie Obi-Wan es gesagt hat. Allerdings passt dies nicht zu seiner "Rückkehr" am Ende von "Episode VI". Ist das am Ende nicht auch Anakin? Ist er in diesem Moment nicht rehabilitiert/geheilt? Und wenn man schon meint, Hayden Christensen einbauen zu müssen, hätte man es wenigstens mit ihm neu aufnehmen können, damit es zur Stimmung der Szene passt. Die hier verwendeten Archiv-Aufnahmen (allen voran sein schüchtern-verlegener Blick nach unten) sind nämlich absolut grauenhaft, und halten den Vergleich zu Sebastian Shaws warmherzigen Lächeln nicht im Geringsten stand.

Es gibt jedoch auch eine Änderung, wo ich gegen den Strom schwimme, und die mir wirklich gefällt: Nämlich die neuen Szenen der Feierlichkeiten quer durch die gesamte "weit, weit entfernte" Galaxis hinweg, sowie das neue, die Saga abschließende Musikstück. Ich weiß, die ursprüngliche (in allen Bedeutungen des Wortes) musikalische Einlage aus der Kinofassung wird von vielen geschätzt; ich finde allerdings, dass sie der Bedeutsamkeit dieses Ereignisses nicht gerecht wird – wie eben auch, wenn man die Feierlichkeiten auf das Ewok-Dorf beschränkt. Uns die jubelnden Massen aus den verschiedensten aus der Saga bekannten Orten zu zeigen, die ihre zurückgewonnene Freiheit zelebrieren, macht die Bedeutung des errungenen Sieges erst deutlich. Zudem bindet das erneute Auftauchen von Orten, die wir aus den ersten drei Teilen kennen, in der zweiten (klassischen) Trilogie jedoch nicht zu Gesicht bekamen, beide Trilogien stärker aneinander. Es verstärkt das Gefühl, eine einzige, epische Geschichte erlebt/gesehen zu haben, denn zwei mehr oder weniger voneinander separate Erzählungen. Und: steinigt mich, aber ich mag die neue, epische Musik, der mit dem Kinderchor immer noch eine zu den Ewoks passende Grundstimmung bleibt, die jedoch insgesamt das triumphalen Hochgefühl dieses Endes besser einfängt, als es (für mich) "Yub Nub " vermochte. Das von John Williams für die Special Edition neu komponierte Musikstück sorgt jedenfalls dafür, dass die Saga mit einem weiteren, letzten Gänsehautmoment endet. So gesehen wäre es wohl ideal, wenn sich jeder aus allen verfügbaren Versionen seine ganz persönliche Lieblingsfassung der alten Trilogie zusammenstellen könnte. Eine "Special Customized Edition", sozusagen – das wär' ja mal eine Idee! So wie es ist, bleibt uns jedoch wohl allen nichts anderes übrig, als uns mit der einen oder anderen unliebsamen Änderung abzufinden.

Fazit: Der triumphale Abschluss der 'Star Wars'-Saga"Die Rückkehr der Jedi-Ritter" ist ein gelungener, würdiger und in vielerlei Hinsicht triumphaler Abschluss der "Star Wars"-Saga. Das letzte Drittel beinhaltet einige der besten Szenen der klassischen Trilogie, und verströmt eine ungeheure Spannung, Dramatik und emotionale Intensität. Doch so sehr es mich angesichts der großartigen Elemente und Szenen auch schmerzt – ich kann "Episode VI" nicht ganz auf eine Stufe mit dem Rest der Original-Trilogie stellen. Die Hauptschuld daran liegt für mich jedoch nicht etwa bei den vielgescholtenen Ewoks, sondern vielmehr am nicht ganz optimalen Einstieg; nimmt man sich doch für die Auflösung des Cliffhangers aus "Das Imperium schlägt zurück" für meinen Geschmack doch etwas zu viel Zeit. Auch die eine oder andere Wiederholung fällt in diesem Teil des Films besonders unangenehm auf; und natürlich zeugt auch die Idee eines weiteren Todessterns nicht unbedingt von übermäßiger Originalität (auch wenn sich beim Kampf an sich die Ähnlichkeiten aufgrund der Tatsache, dass sich diesmal zwei Flotten gegenüberstehen, in Grenzen halten). Und dass "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" von den meisten unnötigen und störenden Änderungen seit der Kinofassung geplagt wird, hilft auch nicht gerade. Nichtsdestotrotz bietet auch der abschließende Teil der klassischen "Star Wars"-Trilogie überwiegend grandios-phantastische Unterhaltung, mit einer wundervollen Filmmusik von John Williams, größtenteils makellosen bis begeisternden schauspielerischen Leistungen, einem nahezu perfekten Schnitt, selbst heutzutage noch imposanten Effekten, einer beachtlichen Ausstattung, zahlreichen faszinierenden Kreaturen und Monstern, und vor allem vielen packenden und ungemein emotionalen Szenen. Insgesamt ist "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" ein famoses – wenn eben auch nicht ganz makelloses – Finale einer der besten Trilogien aller Zeiten.

Wertung:9 von 10 Punkten


Christian Siegel
(Bilder © 20th Century Fox)


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35 Jahre "Star Wars" - SPECiAL






Kommentare (20)
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1. 08.06.2012 18:47
 
Ich kann mich dieser Kritik leider deutlich weniger anschließen, als bei den beiden vorigen. Zufälligerweiße habe ich Jedi-Ritter in Zusammenhang eines Marathon, wo ich erneut die Machete-Reihenfolge benutzt habe (aber ohne Episode 1 und mit dem vorigen Clone Wars zwischen 2 & 3) und leider fiel es diesmal deutlich schlechter aus. Mittlerweile bin ich der Ansicht, dass auch Jedi-Ritter schon in einigen Bereichen deutlich dem Fluch des dritten Teils erlegen ist. Es gibt tatsächlich auch gute Momente wie der Rancor, die Dagobah-Szene, die Raumschlacht, der Thronsall und Vader feurige Beerdigung, aber auch deutliche Kritikpunkte: 
 
-der komplette Anfang bei Jabba hat mit der eigentlichen Handlung überhaupt nichts zu tun und hätte locker draußen gelassen werden können, wäre der Lauftext passend abgeändert wurden. Zwar hätte man Lukes Fähigkeiten anders zeigen müssen, aber dafür wären einem dann die Musikszene (alt und neu) und die Droiden-Folterkammer (was für ein scheiß) erspart geblieben. 
-du hast den neuen Todesstern zwar gut erklärt, er sorgt aber dennoch dafür, dass es ein wenig einfallos wirkt. Fand ja schon Gary Kurtz, einer der Produzenten in den Vorgängern, der von Lucas vor Drehbeginn gefeuert wurde. 
-die Ewoks hast du zwar mit der Größe gut erklärt, aber sie sehen dennoch einfach zu knuddelig aus. Und bei der Dorfszene hätte ich mir mittlerweile am liebsten gegen die Birne gehauen. 
-wieso hegt Han keinen Groll gegen Lando? Der hat ihn immerhin verraten. 
-dass Leia plötzlich die Schwester Lukes ist, sehe ich mittlerweile auch kritisch. Schon dadurch waren die neuen vorallem am Ende für viele zum Scheitern verurteilt. Denn wieso durfte Leia dann bei der Mutter bleiben, während Luke dagegen bei den Lars aufwuchs? War ja nur deswegen so, um Luke oder Han nicht draufgehen lassen zu müssen und damit Han freie Bahn hat. Ursprünglich wäre Leia am Ende Königin geworden und NICHT Lukes Schwester gewesen, die erst im ursprünglichen achten Teil aufgetaucht wäre. 
-und das keiner von den Hauptfiguren draufgeht, finde ich auch nicht sonderlich prall. Wirkt ziemlich friede, freude, Eierkuchen mäßig. Bei Luke hätte es Sinn gemacht, weil dann alle Machtnutzer ausgelöscht wären und erstmal wirklich Frieden für längere Zeit herrschen könnte. Denn so könnte es passieren, dass Luke einen neuen Orden gründet, irgendwann irgendwelche Mitglieder abtrünntig werden und die ganze Soße wieder von vorne losgeht. 
 
Die beiden Vrgänger machen nach wie vor richtig Spaß, beim dritten fallen mir aber immer mehr schwächen auf. Dabei mochte ich den auch mal richtig. 
 
Hoffnung - 8/10 
Imperium - 9/10 
Jedi-Ritter - 7/10 
 
Und 7/10 ist noch gut gemeint.
 
2. 13.06.2012 14:04
 
Falls es euch nervt, dann sagt es. Ich höre anschließend sofort auf. Denn wieso soll ich hier Kommentare schreiben, wenn eh keiner zurückantwortet?
 
3. 15.06.2012 22:42
 
@Illuminat
Hallo! 
 
Nein, es nervt natürlich nicht. Bitte entschuldige, dass die Antwort bisher ausgeblieben ist; aus der Vergangenheit solltest du eigentlich wissen, dass ich sonst schon pflege, zu antworten ;)
 
Zu deinen Kritikpunkten: 
.) Grundsätzlich habe ich das mit Hans Befreiung ja auch kritisiert. Allerdings denke ich nicht, dass es gut gewesen - oder von den Fans akzeptiert worden wäre - wenn diese Auflösung des Cliffhangers, so wie du es vorschlägst (wenn ich dich richtig verstanden habe) off-screen stattgefunden hätte. Aber es etwas zu kürzen, hätte helfen können. 
.) Dass ein neuer Todesstern nicht gerade vor Originalität strotzt, da stimme ich ebenfalls zu. 
.) ob die Knuddeligkeit der Ewoks unbedingt in diesem Ausmaß notwendig war - bzw. über die Gründe, warum man dies so umgesetzt hat - kann man natürlich vortrefflich streiten. Ich kann es vor allem deshalb akzeptieren, da man diesen Teddybären nicht zutraut, gegen die Sturmtruppen bestehen zu können. Durch ihr knuddeliges Aussehen wirken sie harmlos und werden unterschätzt. Das macht die Aussage prägnanter. 
.) Lando und Han sind in der Tat ein Problem, da er ihn ja gleich zu Beginn rettet. Allerdings war ja Chewie mit ihm eingesperrt - es erscheint nicht unplausibel, dass er ihm von Lando erzählt hat. Und so blieb uns wenigstens eine weitere Cliffhanger-Auflösungs-Szene erspart ;)
.) Zu Lukes Schwester: mit dem Wissen aus den Prequels im HIntergrund finde ich es eigentlich bedenklicher, Luke just nach Tatooine gebracht zu haben ;). Aber das mit der Mutter - und ihren Erinnerungen - ist definitiv ein Kontinuitätsfehler, der mir auch nach wie vor sauer aufstößt. 
.) Bei deiner Kritik am Überleben aller Hauptfiguren kann ich dir, wie im Review schon deutlich gemacht, nicht zustimmen. Es hätte von der Tragik rund um Darth Vader/Anakin abgelenkt. Ziehe ich so vor. 
 
Deine Wertungen kann ich persönlich nicht nachvollziehen - nicht mal für Empire die volle Punktzahl? - aber das beruht ja offensichtlich auf gegenseitigkeit. Und wenn wir alle immer einer Meinung wären, wär's ja auch fad ;)
 
Hoffe jedenfalls, du hältst uns auch zu den "Bonusmaterial"-Reviews die Treue, ehe es zu den Prequels geht. Bin schon sehr gespannt, wie du meine Meinung zu denen einschätzen wirst. Ich glaube fast, das eine oder andere wird dir überhaupt nicht gefallen *g*. Und entschuldige bitte nochmals, dass ich deinen Kommentar bislang übersehen hatte, und nur durch deine Erinnerung darauf aufmerksam wurde.
 
4. 16.06.2012 01:10
 
@Illuminat
Wenigstens wurde zurückgeantwortet. 
 
-bei Imperium sah man ja auch nicht, wie erst Yavin angegriffen wird, die Rebellen flüchten, Hoth finden und sich dort niederlassen, ehe der Wampa-Überfall kommt. Zwar wäre Jabba ein komplettes Mysterium gewesen (und die Filmgeschichte um eine geniale Puppe weniger) und Lukes Fähigkeiten hätten anders gezeigt werden müssen. Aber ich denke, dass das im Nachhinein für das Gesamtwerk besser gewesen wäre und man sich komplett auf die eigentliche Handlung hätte konzentrieren können, und zwar den entgültigen Sieg gegen das Imperium und die Auflösung der Vater-Geschichte. 
-wenigstens ist der Todesstern in eine coole Raumschlacht verwickelt, auch wenn ich der Meinung bin, dass man die heute übertreffen kann, wenn diese Spannung nochmal hervorgeholt wird, es soviele Schiffe und Jäger wie am Anfang von Sith sind (aber nicht bunt, sondern mehr wie bei Jedi) und man sich die Schlachten von Herr der Ringe nochmal ansieht, die in einer ganz anderen Liga mittlerweile spielen, selbst jetzt noch. 
-das mag schon sein, aber wie ich bereits sagte, sehen die einfach zu knuddelig aus. Wären sie mehr wie Gimli, also trotz der kleinen Größe noch immer ernstzunehmen und wären sie nur von den Waffen her nichts so herausragend, dass man glauben könnte, dass sie keine Chance haben, ja, das wäre akzeptabel. Aber so bringen so einen Knuddelfaktor rein, der vielleicht in Hoffnung noch gegangen wäre, aber das Finale runterzieht. 
-wo du schon Tatooine erwähnst: dafür, dass er angeblich am Arsch der Galaxis liegt, passiert da jetzt, wenn man die gesamte Reihe betrachtet, dann doch etwas zuviel Handlung drauf. Im Nachhinein wäre es wohl besser gewesen, Luke als Einzelkind zu belassen, dessen Mutter bei der Geburt verstarb und der von Obi-Wan, dessen Bruder Owen (Ja, das war ursprünglich geplant) und dessen Frau Beru, heimlich nach Tattoine gebracht wird, den Obi-Wan einst auf einem Streifzug durch die Galaxis entdeckte (war ja eigentlich unbekannt), von den auf einer sofort gekauften Farm niederlassenden Larses genommen wird, die beginnen, ihn großzuziehen und in Obi-Wan einen Beschützer bekommt, der sich in der Wüste niederlässt. Die Aussagen wie verückter, alter Mann wären nur Ausreden, um von Obi-Wans wahrer Identität abzulenken. 
-wie gesagt, hätte ich es besser gefunden, wäre Luke gestorben. Auch wenn Vaders Tod und dessen Beerdigung dann wohl weggefallen wären und das zwei der besten Szenen sind. Aber es hätte auch Vorteile gegeben, die dem Gesamtwerk geholfen hätten und auf die Machtgeister könnte ich im Nachhinein ziemlich verzichten. Vorallem deswegen, weil der Lucas so nicht die Gelegenheit bekommen hätte, hin und wieder Köpfe auszutauschen. Und irgendwie wäre mir Vaders Beerdigung als allerletzte Szene (nach den ganzen Planeten und nach der Endor-Feier in etwas anderer Darstellung) auch inzwischen lieber. 
 
Hoffnung hab ich nur mit 8 abgespeist, damit es ne Steigerung zum nächsten gibt. Beim Imperium ist die 9 eigentlich recht großzügig. Bei Jedi hab ich schon ziemlich viel wieder gesagt. Diesen Teil hätte ich zwar noch etwas ausführlicher erklärt, aber ich will langsam zum Ende kommen. 
 
Um den Bonus werde ich mich selbstverständlich auch noch kümmern. Jetzt sind die Gründe dran, weshalb die Ewoks im Nachhinein doch ein kleiner Fehler gewesen sind. :grin
 
5. 16.06.2012 18:42
 
@Illuminat
Ja, bei "Imperium" sah man die Vorgeschichte nicht - allerdings hat "Hope" auch nicht mit einem entsprechenden Cliffhanger aufgehört ;). Eine off-screen Abhandlung desselben hätte ich jedenfalls als höchst enttäuschend empfunden. Was nicht heißt, dass man es nicht besser - nämlich schneller - über die Bühne hätte bringen können. 
 
Die Raumschlacht finde ich eigentlich nach wie vor sehr toll gemacht, und mir würde auch auf Anhieb kein Film einfallen, wo man das besser hinbekommen hätte. 
 
Bei den Ewoks einigen wir uns wohl am besten darauf, uns nicht einig zu sein ;)
 
Ja, das mit Tatooine ist dank der Prequels hinten und vorne nicht mehr sehr schlüssig. Immerhin muss er ja auch recht nah an einer "Zentralwelt" wie Naboo liegen. Allerdings ist dies ein Punkt, der OT nicht anzulasten ist, und in dieser fand ichs eigentlich noch ok, da Tatooine dort auch noch wirklich einen sehr abgelegenen Eindruck gemacht hat. Über sie Saga hinweg gesehen hast du allerdings absolut recht. 
 
Das mit Luke kann ich zwar verstehen, kann die Ansicht aber leider nicht teilen. Und auch die Feier am Ende halte ich im Kontext der Saga für sehr wichtig. 
 
Eine 9 großzügig für Imperium? Was hast du an dem denn auszusetzen, wenn man fragen darf?
 
6. 17.06.2012 00:08
 
@Illuminat
Bezüglich Jabba gebe ich mich dann doch ein bisschen geschlagen und sage, dass es auch in Ordnung gegangen wäre, wenn einfach ein paar Rebellentruppen heimlich als Verstärkung mitgekommen wären und das ganze schneller abgehandelt hätte werden können. Auf das Musical und die Folterkammer könnte ich jetzt nämlich ziemlich verzichten. Ebenso auf ein paar bestimmte Aliens. 
 
Raumschlacht und Ewoks lasse ich mal außen vor. 
 
Dass mit Tatooine ist nur deswegen so gekommen, weil der bei den Fans so beliebt ist, weil da ja ach so viel echte Star wars Atmosphäre aufkommt. Dadurch bekommt dieses eigentlich riesige Universum aber was Dorfhaftes. In den neuen gab es ja noch ein paar Aspekte, die dass verstärkten, wie das Droiden-Duo in der kompletten Trilogie, die Fetts in Episode 2 und Chewbacca in Episode 3. 
 
Dass du das mit Luke zumindest verstehen kannst, reicht mir. 
 
Das mit dem großzügig ist mir ausgerutscht. Ich meinte eher, dass das auch in Ordnung geht. In der realen Machart hat Star Wars darin zwar die bislang beste Inzenierung erfahren, aber ich habe auch stärkere Kritikpunkte. So hätte man bezüglich Lukes Ausbildung noch ein bisschen weiter gehen können, die Rebellenallilianz spielt für die letzten 1,5 Stunden keine Rolle mehr und hin und wieder geht mir 3-PO manchmal dann doch etwas auf dem Wecker. Ein weiterer Kritikpunkt, den ich mittlerweile an der ganzen alten Trilogie habe, ist der, dass man nicht das Gefühl hat, dass da ein galaxisweiter Bürgerkrieg voller Verluste und Tyrannerei tobt. Man bekommt ja die einzelnen Bevölkerungen so gut wie nie zu Gesicht. 
 
Ist dennoch wirklich ein sehr gutes Werk. Aber wie man sieht, gäbe es so einige Möglichkeiten, die alten heutzutage so übertreffen und deren Fans von der Rosabrille zu befreien. Es geht mir manchmal schon ziemlich aufn Sack, dass die immer so in den Himmel gelobt werden, die neuen dagegen aber noch immer zerrissen werden.
 
7. 17.06.2012 10:14
 
@Illuminat
Dass man das mit Jabba sicher schlauer und weniger kompliziert hätte hinbekommen können, steht außer frage. Bei der Folterkammer und den Aliens muss ich dir hingegen widersprechen - ich finde, genau diese vielen Details und dieser Aufwand, selbst wenn etwas nur sekundenlang zu sehen ist, zeichnet die alte Star Wars-Trilogie u.a. aus. 
 
Was den Dorfcharakter betrifft, den die Saga durch die Prequels erhält, kann ich dir nur zustimmen. Ich weiß ja immer noch nicht, war das als Fan-Service gedacht (angesichts der Tatsache, wie die Prequels immer wieder verrissen werden, würde ich dies dann nämlich als gescheitert ansehen), oder konnte und wollte sich Lucas von diesen Figuren nicht trennen. Jedenfalls... während jeder weitere Film der OT das Star Wars-Universum größer gemacht und bereichert hat, wurde es durch die PT, auch wenn weiterhin neue Planeten, Welten und Aliens dazugekommen sind, irgendwie kleiner, weniger faszinierend, und irgendwie auch unplausibler. Von den Kontinuitätsfehlern rund um Anakins Ausbildung, Leias Erinnerungen an ihre Mutter uvm. ganz zu schweigen. 
 
Einen gänzlich Verriss wirst du von mir dennoch bei keinem der Prequel-Filme erleben, soviel sei schon mal verraten. tatsächlich stehe ich ihnen deutlich positiver gegenüber, als viele andere Fans, die sich oftmals von ihrer Enttäuschung und einigen wirklich grauenhaften Elementen blenden lassen, und darob zumindest teilweise was übersehen, was gelungen ist (wobei man natürlich selbst darüber geteilter Meinung sein kann).  
 
Dass die alte Star Wars-trilogie den Bürgerkrieg bzw. die Tyrannei des Imperiums nur teilweise vermitteln kann, sehe ich in erster Linie den finanzellen Mitteln geschuldet. Mehr war damals einfach nicht möglich. Und ich finde, so Szenen wie die Zerstörung Alderaans schaffen es sehr kompakt und effizient, das Grauen des Imperiums zu vermitteln. Deine Kritikpunkte an "Empire" kann ich hingegen nicht nachvollziehen. Natürlich hätte Lukes Ausbildung noch 1-2 Szenen bekommen können, aber ich finde das, was es gibt, völlig ausreichend. Und dass man sich gegen Ende hin auf die uns bekannten Figuern konzentriert, statt des Bürgerkrieges an sich, halte ich für eine wesentliche Stärke, und keine Schwäche.  
 
Ich hatte die alte Trilogie zuletzt 2008 gesehen, als ich in Amerika die Veröffentlichungen mit SE und Original Kinoversion günstig erstanden habe. Ich habe mich bemüht, die rosarote Nostalgie-Brille abzulegen - und war trotzdem erneut begeistert. Und zumindest "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" musste ja immerhin einen Punkt lassen - etwas, dass ich vor der erneuten Sichtung der Filme nicht als notwendig erachtet hätte, wo ich eigentlich die komplette klassische Trilogie auf der Höchstwertung sah. 
 
Im Endeffekt stören halt manche gewisse Punkte mehr, und manche weniger. Bei den Stärken eines Films ist es genauso. "Star Wars" und "Empire" verströmen für mich nach wie vor eine solche Faszination, dass sie meines Erachtens zu recht zu den besten Filmen aller Zeiten zählen, und "Jedi" folgt nicht weit dahinter. Die Prequels sind da schon wieder eine andere Geschichte - aber dazu ab Mitte Juli mehr...
 
8. 17.06.2012 11:46
 
@Illuminat
Ich finde die Folterkammer schon rein von der Idee her total beknackt. Da wird somit behauptet, dass Droiden menschliche Gefühle haben. Bei 3-POs Vorgänger dachte ich früher immer, dass der verschrottet wird, als man ihn sieht. Dass der aber da grad gefoltert wird, um ihm Schmerzen zu erteilen... 
 
Diese ganzen Ungereimheiten hat er stellenweiße ja mit Absicht eingebaut, um es spannender zu machen. Nur passen beide Trilogien aber dadurch weniger richtig zusammen. Egal, wie oft er es auch ändern wird. Bezüglich der Mutter hat Jedi-Ritter es schon damals verkackt. Bei genauer Überlegung muss es doch schon damals beknackt gewesen sein, dass Luke in einem armen Gebiet aufwachsen muss, Leia dagegen im Luxus. 
 
Bei den neuen stimmt es aber, dass er die deutlich besser durchplanen hätte müssen. Bis auf wenige Sachen hat Episode 1 mit der eigentlichen Handlung überhaupt nichts zu tun, während der eigentlich ziemlich wichtige Klonkrieg dafür übersprungen wird. Bezüglich Episode 2 und 3 könnte ich im Nachhinein auch gerne auf die Dooku-Figur verzichten, weil dieser zumindest in meinen Augen nur eine Saruman-Kopie ist. Da wäre es mir mittlerweile lieber, wäre ein etwas geschwätziger Darth Maul über alle drei dabei gewesen. 
 
Den Rest lasse ich mal, weil wir uns dann immer im Kreis drehen würden.
 
9. 18.06.2012 21:06
 
@Illuminat
Was die Folterkammer betrifft, finde ich, du siehst das zu eng. Das soll ich erster Linie ein Scherz sein. Er hat bei dir nicht funktioniert, gut ok. Aber Logikfehler würde ich daraus keinen ableiten ;)
 
Also ich hatte eigentlich nicht den Eindruck, dass er die Ungereimtheiten absichtlich eingebaut hat, um es interessant(er) zu machen. Ich denke einfach, dass sich im Lauf der Zeit die Story in seinem Kopf verändert hat. Man muss sich ja nur die Entwicklung von "Star Wars" über die Drehbücher hinweg ansehen, oder eben auch die Änderungen während der klassischen Trilogie. Da verwundert es nicht, dass er zwischenzeitlich die Geschichte teilweise in eine andere Richtung lenken wollte. Ich bin mir sicher, wenn er die PT gleich im Anschluss an die OT gemacht hätte, gäbe es weniger dieser Kontinuitätsfehler. 
 
In ROTJ hat mich das mit Luke und Leia jedenfalls nicht gestört. Wir wussten nicht genau, warum sie getrennt wurden, und warum man Leia nach Alderaan und Luke nach Tatooine gebracht hat, aber ich konnte mir durchaus vorstellen, dass dafür ein guter Grund existiert. Wie z.B. eben, die beiden vor Vader zu verstecken. Da macht es sinn, die beiden zu trennen. Luke war wohl in erster Linie ihre Hoffnung darauf, den Imperator zu besiegen, deshalb hat ihn Obi-Wan nahe bei sich untergebracht. Bei Leia dachte ich immer, dass sie einfach ihrer Mutter nach Alderaan gefolgt wäre.  
 
Ich will meiner Kritik zu Episode I nicht vorgreifen, aber ich muss gestehen, einen der beeindruckendsten Bösewichte der Filmgeschichte als unschuldigen Jungen zu sehen, hatte durchaus einen gewissen Reiz. Was nicht heißen soll, dass das allein den Film schon rechtfertigen würde/könnte ;). Meine Probleme mit Ep I liegen aber eher an anderen Dingen, als diesem zeitlichen Setting. 
 
Als Saruman-Kopie habe ich Dooku übrigens nie empfunden; und ich frage mich, ob du der gleichen Ansicht wärst, wenn nicht Christopher Lee beide gespielt hätte ;). Ich fand ihn jedenfalls als Figur um einiges interessanter als den auf cool getrimmten Darth Maul.
 
10. 18.06.2012 22:32
 
@Illuminat
Ich finde es halt heutzutage echt bescheuert, Droiden zu foltern, die eigentlich keine Gefühle haben. 
 
Was die Entwicklung der einzelnen Drehbücher angeht: in den ursprünglichen Episden 1-3 hat sich Lucas bestimmt noch keine Kampfdroiden und auch keine Gunganer vorgestellt. Wenn man sich bei den gigantischen Berichten auf Schnittberichte den groben Plan der neunteiligen Reihe ansieht, so hätte man, wäre die erste Episode so gemacht wurden, wohl etwas mehr über den Ursprung der Jedi und den beginn der Sith-Bekämpfung erfahren, der mir mittlerweile auch nicht nur fehlt, sondern auch besser klargemacht hätte, weshalb diese sich denn nun genau rächen wollen. 
 
Dass mit Luke und Leia war, wie schon gesagt, letzlich nur, um Han freie Bann gewähren lassen zu können und weder ihn, noch Luke, um die Ecke bringen zu müssen dafür. Aber dadurch war zumindest das Ende der Vorgeschichte schon gefährtet. Nicht nur, wieso Luke ein warmes Leben führen musste und Leia im Luxus aufwuchs: Padme wäre, hätte sie überlebt und mit Leia untergetaucht, ungezeigt gestorben, was auch unbefriedigend gewesen wäre. Dafür aber Hans Befreiung zeigen... Und wenn Luke wirklich ihre Hoffnung war, wieso haben sie ihn dann solange aufwachsen lassen, damit Yoda kurz sagen kann "Zu alt er ist!"? Wie ich einmal schon sagte, man muss Abstriche machen, wenn man die jetzige Reihe als ganzes genießen möchte. Denn als makellose Reihe, die perfekt aufeinander abgestimmt ist, passt doch so manches nicht so recht zusammen. Aber ich fordere damit nicht, noch weitere Änderungen vornehmen zu lassen. 
 
Viele waren ja mit beiden Besetzungen Anakins nicht zufrieden. Während bei Llyod mehrmals gesagt wurde, Klein-Anakin wäre nur drin, um einen Niedlichkeits-Faktor reinzubringen, so wurde bei Christensen behauptet, Lucas wolle damit die ganzen Bräute in den Saal locken, weil sein Darsteller ja so schnuckelig aussieht. Ich finde auch hier, dass es besser gewesen wäre, einen Anakin zu bringen, der von anfang an erwachsen ist und der in allen Teilen vom selben Darsteller gespielt wurden wäre. Denn so dankt einer gleich nach Nummer 1 ab und der nächste muss sich bloß mit zwei Teilen vergnügen, wo er sich nicht ganz entfalten kann. 
 
Dass mit Lee zum einen. Zum anderen ist die Geschichte aber recht ähnlich. Bei beiden Fällen schließt sich ein ehemals guter dem Oberbösen an und bekommt von diesem eine eigene Armee. Wäre Herr der Ringe nicht zur gleichen Zeit erschienen, so wäre Dooku in Ordnung gegangen, aber dann auch in allen Teilen. Denn so ist er leider auch ziemlich verschenkt.
 
11. 25.06.2012 19:41
 
@Illuminat
Tut mir leid, dass es mit der Antwort wieder etwas länger gedauert hat. 
 
Bei der Droiden-Folterkammer einigen wir uns wohl am besten darauf, uns nicht einig zu sein ;)
 
Dass die PT, hätte sie Lucas gleich nach der OT gemacht, ganz anders ausgesehen hätte, da sind wir uns einig. 
 
Im übrigen hätte ich eine "off-screen" sterbende Padme diesem Kontinuitätsfehler vorgezogen, auch wenn ich in diesem Fall wenigstens verstehen kann, warum George getan hat, was er getan hat. Ist bei den Prequels nicht immer so *g*. Und ja, das mit dem zu alten Anakin stößt mir im Hinblick auf Luke auch immer sauer auf. Wie auch die Midichlorianer und das Jedi-Zölibat. 
 
Über die PT diskutieren wir aber am besten dann bei den entsprechenden Reviews ;).
 
12. 21.03.2014 17:51
 
@Illuminat
Mir ist vorhin bezüglich der Muttersache ein Licht aufgegangen. Die jetzige Variante ist nämlich doch richtig! 
 
Viele haben das total falsch verstanden! Da die letzte Obi-Wan Szene das preisgibt und Luke anfangs sagt "Kannst du dich an deine richtige Mutter erinnern?", haben sie das "Richtige Mutter" zu wörtlich genommen, denn sie wussten die Wahrheit schon seit 30 Minuten Laufzeit, als der Mutter-Satz kommt. Denn erst ca. 2 Minuten später sagt er die Wahrheit der Verwandtschaft, wodurch doch die Frau von Bail Organa gemeint war. Denn vor diesen 2 Minuten wusste Leia nicht, dass Sie mit Luke und Vader verwandt ist (dass Sie nicht sonderlich geschockt reagiert, ist auch wieder einer der vielen, verleugneten Schwächen des Films). 
 
Wie ich schon oben sagte: hätte das Episode 3-Ende so ausgesehen, dass Padme mit Leia nach Alderaan geht, während Luke im Wüstenkaff Tatooine rumgammeln muss (der Grund, wieso das so entschieden wird, hätte nur konstruiert sein können), hätte man sich die ganze Zeit gefragt, was aus der geworden ist und dann im sechsten wird fast schon nebenbei gesagt, dass sie draufging, als Leia noch jung war. Da hätte man sich nur gedacht "Was, die ist schon längst Tod? Huch!". :grin
 
13. 22.03.2014 18:55
 
@Illuminat
Eben das, nämlich erst in Teil 6 zu erfahren dass sie jung gestorben ist, hätte ich schön gefunden. Deine Erklärung kann ich übrigens nur als Theorie bzw. Interpretation durchgehen lassen. Für mich ist nach wie vor klar, dass wenn Luke Leia nach ihrer Mutter fragt, er eigentlich auch nach SEINER Mutter fragt. Was natürlich nicht heißen muss, dass es Leia auch so verstanden hat ;). Aber die Frage von Luke nach der richtigen Mutter war IMHO schon so gemeint. Wir wissen natürlich nicht, ob Leia wusste, das sie adoptiert war. Aber die Fragestellung ("RICHTIGE Mutter") sollte sie eigentlich stutzig machen, wenn sie das nicht wüsset, und wirklich Miss Organa gemeint haben sollen. 
 
Und die Tatsache, dass Leia antwortet, sie sei in jungen Jahren gestorben, ist für mich schon ein Indig, dass Padme's Tod ursprünglich nicht schon kurz nach der Geburt geplant war. Genau wissen werden wir es natürlich nie ;).
 
14. 25.03.2014 15:42
 
@Illuminat
Der Beginn des Gespräches ist sowieso ziemlich komisch. Luke meint da ja auch, dass Vader auf dem Mond (natürlich Endor) ist. Aber bevor der sich mit Luke trifft, sieht man noch, wie er gerade landet... Da es in einem der Original-Filme vorgekommen ist, ist es so natürlich toll. Denn so macht es Luke nicht nur menschlicher, weil er sich irrt, sondern verleiht dem Film dank dieser Menschlichkeit dazu noch eine große Portion Charme. Aber wehe, es währe so in einem der Prequels vorgekommen... :p  
 
Man erfährt ja kein einziges Mal, ob Leia was von Adoption wusste. Die ganze Szene wurde wohl noch schnell eingefügt, damit auch, wenn auch nur einmal, kurz was zu Lukes Mutter gesagt wurde. Und wieso die beiden getrennt wurden, hätte wirklich nur konstruiert sein können. Leia, die ebenfalls unterrichtet werden sollte, darf bei der Mutter bleiben und dazu im Luxus leben, während Luke dazu verdonnert wird, in einem Wüstenkaff rum zu gammeln. :roll  
 
Naja, es ist eigentlich sinnlos, weiter zu machen. Du scheint ja ein ziemlich großer Anhänger des Films zu sein und wirst ihn wohl bis zum bitteren Ende verteidigen. Da kann ich auch gleich versuchen, ne Mauer anzureden. :zzz
 
15. 27.03.2014 10:26
 
@Illuminat
Sagt Luke nciht, dass Vader kommen wird, und nicht, dass er schon da ist? :?  
 
Na ja, die beiden Kinder Vaders zu trennen hat shcon etwas für sich. So quasi nicht alles auf ein Pferd setzen. Trotzdem wird in der Trilogie da und dort deutlich, dass die Bruder-Schwester-Geschichte erst während der Produktion von ROTJ entschieden wurde. Die Szene als Luke nach ihrer - und damit seiner - Mutter fragt fand ich aber eigentlich immer shcön, und auch durchaus wertvoll. Es war ein netter, menschlicher Moment - der leider durch ROTS ziemlich zerstört wurde :(.  
 
Schade, dass du den Eindruck hast, man könne mit mir nicht reden... ;) Ich könnte aber umgekehrt genauso sagen, du lässt dir deinen "Hass" auf ROTJ von mir nicht ausreden :p . Letztendlich finde ich ROTJ trotz der einen oder anderen Schwäche einfach immer noch zu unterhaltsam und mit einigen der besten Szenen der Trilogie ausgestattet, als dass eine schlechtere Wertung als 9/10 für mich in Frage kommen würde.
 
16. 29.03.2014 12:10
 
@Illuminat
Ich habe mich auf die deutsche Synchronfassung bezogen. Da meint er "Vader ist hier. Hier, er ist auf diesem Mond.". Ich habe aber grad nochmal in den Originalton rein geguckt und da sagt er "Vader is here. Now on this moon.". Also in beiden Fällen sagt Luke, dass Vader auf dem Mond (Endor) ist. Aber wie man nach dem Leia-Gespräch und vor ihrem erneuten Zusammentreffen sieht, landet er gerade erst. ;)  
 
Ich habe doch selbst schon einmal gesagt, dass es erst in Jedi entschieden wurde, Leia zur Schwester zu machen, die erst in einer dritten Trilogie vorgekommen wäre. Die nächste wird damit aber nichts mehr zu tun haben, weil das wichtigste der ursprünglichen schon im jetzigen sechsten Film verwendet wurde. Zum einen mag man Leia zur Schwester gemacht haben, um diese Idee, ähnlich wie beim erst in Episode 9 auftauchenden Imperator, herüber zu retten. Aber zum anderen wurde das wohl hauptsächlich gemacht, weil man einfach schiss hatte, Luke, Han oder gleich beide draufgehen zu lassen. 
 
Wäre Han gewählt wurden und entweder schon am Anfang für Tod erklärt wurden oder hätte sich im Finale geopfert, so hätte Luke, wie es sich für den Helden gehört, die Braut abbekommen. :grin Wäre Luke draufgegangen, so hätte Han sie bekommen, was sich schon im Vorgänger abgezeichnet hatte. Außerdem mag ich inzwischen die Idee, dass es am Ende keinen Machtnutzer mehr gibt (für mich außerdem inzwischen eine der größten verschenkten Möglichkeiten der Original-Trilogie). Denn wenn Luke danach wieder eine Akademie aufmacht, so kann es wieder passieren, dass einige Verräter daraus hervorkommen und für normale Lebensformen, die Gesellschaft und für die Galaxis dank ihren Machtfähigkeiten eine erneute Gefahr darstellen. Mit diesem Ende müssten wieder mehrere Tausend Jahre vergehen, bis wieder eine Art Orden dar steht, wie zu Zeiten der alten Republik. Man kann sich aber sicher sein, dass selbst die jetzige Episode 9 so ein Ende nicht haben wird. :zzz  
 
Zurück zu Han und Luke:  
 
Und wären beide draufgehen (Han am Anfang für Tod erklärt, Luke am Ende zusammen mit den Sith), so wäre am Ende nur Leia da gewesen, wie am Anfang von Episode 4. Da hätte man die Wahl gehabt, es entweder offen zu lassen, was aus ihr wird oder man sieht noch, wie ein Rebele sie anredet, dabei grinst und man sich denken kann, dass sie den womöglich heiraten wird. Aber da man schiss hatte, einen oder gleich beide draufgehen zu lassen, hat man Leia einfach zur Schwester gemacht, wodurch Han nicht nur dank dem Vorgeplänkel im Vorgänger automatisch freie Bahn hatte. Denn Inzest gehört sich ja nicht. ;)  
 
Er hat ja einige gute Momente, die ich auch zu den besten der Reihe zählen wurde. Aber auch einige schlechte und sowohl Schwächen, als auch verschenkte Möglichkeiten, weshalb ich 9/10 dann doch etwas zu hoch finde. Nur 10/10 bei Rache der Sith finde ich noch extremer! :p
 
17. 01.04.2014 11:43
 
@Illuminat
Na ja, hat er sich halt versprochen. Er meinte statt auf halt beim bzw. im Orbit. Das kann schon mal passieren ;).  
 
Ernsthaft: Klassischer Schnittfehler halt. Im Drehbuch war Vaders Landung wohl vor dem Gespräch Luke-Leia platziert. 
 
Mit deiner Vermutung, dass es die einfachste Art und Weise war, um das Liebesdreieck aufzulösen, ohne einen der beiden umbringen zu müssen, gebe ich dir recht. Andererseits ist da halt auch Yodas Kommentar "Nein, es gibt noch eine andere" und danach der schwenk nach Bespin, und die nächste Figur die die Kamera erfasst ist wer? Richtig, Leia. Das kann natürlich nur Zufall sein, und Yoda hat sich hier doch noch auf eine ganz unbekannte Figur bezogen. Aber es könnte ein Indiz sein, dass GL während ESB diese Offenbarung bereits in Betracht gezogen hat. Außerdem meine ich mich zu erinnern, dass die Episoden VII-IX bereits nach ANH verworfen und zu Ep V und VI fusioniert wurden. Aber das kann ein Irrtum meinerseits sein. 
 
Die Idee, dass die Macht nur dann im Gleichgewicht ist, wenn sie frei von "menschlichem" Einfluss ist, hat etwas. Das ist ja ein weiterer Haken an der dritten Trilogie für mich. Es gibt ja die Prophezeiung, dass Anakin/Vader die Maht ins Gleichgewicht bringt. Zugegeben, dort "steht" nicht dass es danach für alle Zeiten so bleiben muss :grin aber wenn jetzt nur 30 Jahre später die nächsten dunklen Jedi aus ihren Löchern kriechen (und wir dürfen wohl davon ausgehen, dass es dunkle Jedi/Sith geben wird), ich weiß ja nicht. 
 
Bei ROTJ reißt es halt einfach die letzte Stunde raus. Die war einfach nur Hammer. Und ROTS finde ich ohnehin ziemlich perfekt (ich weiß, gehört sich nicht, sowas zu sagen :p ).
 
18. 03.04.2014 22:15
 
@Illuminat
Das ist in der nächsten Szene Leia vorkommt, ist einfach mal Zufall. Wobei das Ende ja auch noch da ist, wo sie weis, wo Luke ist... Vielleicht war ja auch nur da schon vorgesehen, sie zu einer der zukünftigen Schüler Lukes zu machen, in dem dieser in einer dritten Trilogie einen neuen Orden im geheimen aufbaut, um mit diesem das Imperium zu bekämpfen. In der Original-Trilogie könnte ja jeder noch die Macht erlernen, wenn er nur dran glaubt. Vor den Prequels. Vor den Midi-Clorianern.  
 
Und bevor wieder die Clorianer ins Feuer geraten: Wenn mich mein Hirn grade nicht trügt, so gibt im Wissenschaftsbereich tatsächlich mittlerweile zu ein Zellending, dass nach denen benannt wurde und für die Evolution eine entscheidende Rolle spielen könnte. Du kannst jetzt ruhig an X-Men denken. 
 
Wenn man mal ganz ehrlich ist, so gab es beim originalen Star Wars noch keinen Plan von mehreren Teilen. Am Anfang gab es ein Drehbuch, dass noch ganz anders war, als das fertige Produkt und das bis dahin mehrfach umgeschrieben wurde. Und im endgültigen Film gab es halt mehrere Erwähnungen über die Vergangenheit, die schon ein bisschen Vorstellung darüber brachten, um was es in einem Prequel hätte gehen können. Und das Ende war zwar so gebastelt, dass der Film im falle eines Flops für sich hätte allein stehen können, trotzdem hat die Rebellion der Galaxis noch immer nicht die Freiheit zurückgebracht, Luke ist noch immer kein Jedi und Vader ist noch immer am Leben, worauf in einem zweiten Teil aufgebaut hätte werden können.  
 
Erst während Imperium wurde der grobe Plan zu einem Mehrteiler entwickelt. Es schwirrt ja noch immer der Plan zu einem 12-Teiler im Netz rum, der angeblich ganz am Anfang zur Debatte stand, ehe sich auf 9 Filme beschränkt wurde. Und in diesem 9 Teiler war Leia nicht Lukes Schwester, sondern eine neue Figur wäre erst in der letzten Trilogie vorgekommen und seine Schwester gewesen. Und der Imperator sollte erst im neunten Teil vorkommen.  
 
Und Vader und Anakin waren ja ursprünglich verschieden. Beim ersten Film hat Obi-Wan also tatsächlich noch die Wahrheit gesagt. In Imperium soll Vader anfangs ja gesagt haben, dass Obi-Wan der Anakin-Killer ist, sttat dem Vater-Spruch. Ich bin mir ziemlich sicher, dass, wäre die Obi-Wan Sache weiter verfolgt wurden, dass rauskommt, das Anakin ein Verräter war, der sich Vader anschloss, gegen Obi-Wan kämpfte, verlor und sich kurz darauf wie ein Samurai selbst gekillt hat, um nicht mit der Schande leben zu müssen. Und auch jier hätte Obi-Wan dann gelügt, um Luke zu schützen. Und durch den geänderten Spruch und den anschließenden Film waren Anakin und Vader nun das gleiche. Man, da sieht man wieder, wie viel Möglichkeiten es gibt. :zzz  
 
Aber um das folgende kurz zu sagen: erst mit Jedi wurde die eigentliche, dritte Trilogie in den nun sechsten Film grob reingepresst.  
 
Die Prophezeiung um den Auserwählten gab es vor Episode 1 ja nicht. Gibt nicht ohne Grund so einige, die noch immer dafür sind, dass das eins von den Dingern war, die besser rausgefallen wären. Und bezüglich der nun rauskriechenden Sith: es gibt ja immer noch Gerüchte, dass nun ein Sohn des Imperators auftaucht. Und wo war der dann in der Original-Trilogie? :grin  
 
Ich finde den eben nicht perfekt. Die erste halbe Stunde finde ich zu lächerlich, besonders im Vergleich zum Rest, bezüglich Jedi-Ausrottung und Aufstieg des Imperiums wäre mehr drin gewesen und ein paar andere Aspekte wären besser gewesen, hätte Lucas sich in den Vorgängern nicht zu viel Zeit mit Kram verbracht, der im gesamten eher unwichtig war.
 
19. 21.04.2014 17:06
 
@Illuminat
Nun, es kann Zufall sein, muss es aber nicht ;). Genau weiß das wohl nur GL, was er sich dabei gedacht hat. Guter Punkt übrigens mit der "Gedankenübertragung" - das könnte man ebenfalls als Indiz ansehen, dass es zwischen den beiden eine ganz besondere Verbindung gibt.  
 
Das mit den Midichlorianern hatte ich auch schon gehört ja. Ändert aber nix dran, dass diese Auflösung Star Wars viel an Magie beraubt hat. Und wie du schon richtig sagst: Vorher stand allen offen, ein Jedi zu werden. Jetzt muss man dazu geboren sein. Bäh. :sigh  
 
Gebe dir vollkommen recht: Als Star Wars gedreht wurde - und das erste Drehbuch war ja teilweise noch sehr unterschiedlich zum Endprodukt - hatte GL noch keinen genauen Plan, wie Vor- und Nachgeschichte aussieht. Einzig bei der Vader-Auflösung bin ich mir einfach nicht sicher. Obi-Wans verdächtiger Blick auf die Seite... man sieht ihm förmlich an, dass er ihm nicht die ganze Wahrheit sagt. Wobei die von dir angegebene Erklärung (Anakin als Verräter) natürlich auch eien Möglichkeit ist. Oder aber er wollte ihm verschweigen, dass ER seinen Vater umbringen musste, und ihn lieber auf Vader hetzen. Was Obi-Wan gleich in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt ;)
 
Was die Prophezeiung betrifft bin ich bei denen die es vorgezogen hätten, man hätte sich diesen Auserwählten-Quatsch gespart. Aber man brauchte ja einen Grund,w arum Obi-Wan ihn gegen den Willen des Rates aufzieht - und hat letztendlich nichts besseres gefunden als die Überzeugung seines Meisters er wäer der Auserwählte, während der Rat ihn für zu alt hielt (auch so eine blöde neue Idee, wie auch die Mönchs-Jedi die nicht lieben dürfen). Ja, ne, die Prequel-Trilogie hat das Star Wars-Universum in meinen Augen definitiv kleiner anstatt größer gemacht. Dennoch gibt es durchaus punkte, wo die OT druch sie auch aufgewertet wurde.
 
20. 26.04.2014 11:06
 
@Illuminat
Wäre die gesamte Reihe von Anfang perfekt durchgeplant gewesen, hätten die Clorianer durch aus ihre Wirkung gehabt. Also dass die geheimnisvolle Macht nur erfunden ist, um Luke gezielt zu täuschen und die Clorianer doch die Wahrheit sind. Denn irgendwas müssen die Jedi was haben, um neue Mitglieder zu bekommen. Außerdem hätte gezeigt werden können, dass auch der Orden ordentlich Dreck am stecken hat. 
 
Natürlich hätte Anakin, als er und Vader noch verschieden waren und sich verbündeten, anstatt dass letzterer ersteren killt, auch von Obi-Wan erlegt werden können. Vor allem dank den Prequels hat Obi-Wan sowieso schon einen ziemlich verlogenen Charakter abbekommen. 
 
Die Anakin-Handlung hätte auch so aufgezogen werden können, dass er ein Waisenkind mit ungeklärter Herkunft ist (Eltern sind seit Jahren tot) und die Familie Lars (Padme wäre die Schwester von Owen) ihn irgendwann fanden und bei sich aufnahmen. Außerdem würden die Lars nicht auf Tatooine wohnen, sondern auf einem zivilen Planeten, aber weder Coruscant, noch Alderaan. Irgendwann trifft Anakin auf Obi-Wan und letzterer schafft es ersteren zu überzeugen, ihn zu begleiten, was Owen zu verhindern versucht, aber daran scheitert. 
 
Am Ende der Trilogie könnte Obi-Wan gar nicht bei der Geburt dabei gewesen sein und Bail Organa hätte Leia einfach an sich gerissen und es vertuscht, um sie da rauszuhalten und weil er unbedingt eine Tochter wollte. Obi-Wan schlägt Tatooine, der erst da vorkäme, als Exil vor, weil der Planet zwar nicht unbekannt, aber unbedeutend ist und will über Luke dort wachen. Der über die jüngsten Ereignisse stink wütende Owen ist anfangs dagegen, wird aber umgestimmt und schlägt vor, dass er und seine Frau Beru mitkommen, Luke aufziehen und Obi-Wan es niemals wagen soll, auch nur einen Fuß auf ihr Gelände zu bewegen. 
 
Ist jetzt nur ein großer Umriss, wollte den aber nicht vorenthalten. ;)
 

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