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Die Mühsal der Sterblichen Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Dienstag, 15 September 2020
 
< Vorherige Episode | Nächste Episode >

Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: This Mortal Coil
Episodennummer: 4x10
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 07. Dezember 2007
Erstausstrahlung D: 03. März 2009
Drehbuch: Brad Wright, Joseph Mallozzi & Paul Mullie
Regie: Will Waring
Hauptdarsteller: Joe Flanigan als Major John Sheppard, Amanda Tapping als Colonel Samantha Carter, Rachel Luttrell als Teyla Emmagan, Jason Momoa als Ronon Dex, David Hewlett als Dr. Rodney McKay.
Gastdarsteller: Torri Higginson als Dr. Elizabeth Weir, Jewel Staite als Dr. Jennifer Keller, David Nykl als Dr. Radek Zelenka, Kavan Smith als Major Evan Lorne, Reese Alexander als Major Jordan, Chuck Campbell als Chuck, Tammy Hui als Asuran Gate Technician, Sean Millington als Asuran Guard, Ernie Jackson als Replicator u.a.

Kurzinhalt: Seit einigen Tagen funktioniert das Stargate in Atlantis nicht mehr. Rodney versucht immer noch, den Grund dafür zu finden, da stürzt plötzlich eine Drohne in der Stadt ab. Nur kurz nachdem man diese im Labor analysiert hatte, explodiert sie. Zudem findet McKay heraus, dass plötzlich jener Code, mit dem man an der Deaktivierung der Replikatoren gearbeitet hat, verschwunden ist. John wiederum wundert sich darüber, wie schnell jene Wunde verheilt ist, die er sich im Sparring mit Ronon zugezogen hat. Schon bald beginnen sie zu vermuten, dass irgendetwas auf Atlantis überhaupt nicht mit rechten Dingen zugeht – zumal sich nicht zuletzt Dr. Keller und Major Lorne sehr verdächtig verhalten. Als sie weiter nachhaken, werden sie schließlich gestellt und in eine Zelle gebracht – wo auch Elizabeth Weir bereits eingesperrt ist. Dr. Keller gibt sich als Replikatorin zu erkennen, und offenbart ihnen, dass sie nicht die sind, für die sie sich halten, sondern vielmehr von den Replikatoren geschaffene Kopien. Jedoch keine Replikatoren, sondern schon Menschen (oder Außerirdische) aus Fleisch und Blut, sehr wohl aber mit Naniten im Blut. Die von "Dr. Keller" angeführten Replikatoren gehören nämlich einer Splittergruppe an, die sich aus dem Krieg heraushalten, und vielmehr danach streben, so wie ihre Erbauer, die Antiker, aufzusteigen. Genau dabei sollen ihnen die Kopien von Sheppard & Co. helfen. Dann jedoch wird ihre Basis – eine weitere Antiker-Stadt wie Atlantis – von den anderen Replikatoren angegriffen…

Denkwürdige Zitate: "Listen to me: You probed our minds. >ou know everything there is to know about us. So you should know, we will never accept this. No matter how many times you wipe our memories, we will always figure it out."
"She's right. We're genetically predisposed to being stubborn, and really pesky."
(Weir und Sheppard appellieren an die Replikatoren.)

"Oh, this is great! Finally, someone in whom I can have one hundred percent confidence! I cannot tell you how much I'm looking forward to working with you."
(Rodney ist begeistert, quasi mit sich selbst zusammenarbeiten zu können.)

"From the beginning, we've been trying to convince ourselves that we're just like you. Now we've got a chance to prove it."
(Die von den Replikatoren geschaffene Weir-Kopie zum echten Sheppard.)


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) MGM/Showtime Eine der größten Auffälligkeiten – und Pluspunkte – von "Die Mühsal der Sterblichen" ist zweifellos die (kurzzeitige) Rückkehr von Elizabeth Weir; oder, besser gesagt (weil eigentlich ist es ja nicht die echte Weir), von Torri Higginson. Angesichts der Tatsache, dass es sich hier ums Mid-Staffel-Finale handelt, hätte ich es ja fast vermuten können; so oder so habe ich mich über das Wiedersehen aber jedenfalls gefreut. Davon abgesehen bestachen bei "Die Mühsal der Sterblichen" in erster Linie jene Szenen, wo die Kopien auf die Originale treffen. Diese waren nicht nur nett und teilweise auch durchaus amüsant geschrieben, sondern auch gut getrickst, inszeniert und gespielt. Und dann war da noch der Moment, wo die Vision aus "Der Seher" wahr wird – sich dabei jedoch nicht als Atlantis, sondern die von den Replikatoren bewohnte Stadt erweist. Daran gefiel mir vor allem, wie man in der Episode selbst nicht nochmal extra drauf hinweist. Entweder man hat die betreffende Folge gesehen, und stellt den entsprechenden Konnex her, oder halt nicht. Wobei es in letzterem Fall für das Verständnis der Episode auch keinen Unterschied macht.

Insgesamt war ich von "Die Mühsal der Sterblichen" aber nicht soooo begeistert. Mein größter Kritikpunkt ist dabei, dass das alles irgendwie sehr überhastet war. Wir haben kaum Zeit, diese Duplikate näher kennenzulernen, da opfern sie sich schon, um den Originalen die Flucht zu ermöglichen – und uns als Zuschauer soll das im Idealfall berühren. Zumindest für mich hat das nicht funktioniert. Es hätte vielleicht geholfen, wenn man das Verwirrspiel zu Beginn, welches das erste Dritte der Folge dominierte, deutlich verkürzt hätte. Dann nämlich wäre mehr Zeit geblieben, damit sich die Kopien mit eben dieser Tatsache, wer bzw. was sie sind, näher auseinandersetzen hätte können. Auch mehr gemeinsame Szenen mit ihren Vorlagen hätten nicht schaden können – auch um allfällige Unterschiede (so es solche denn gibt) herauszuarbeiten. Vor allem aber wäre dies nötig gewesen, damit die Wendung am Ende – und auch Weirs Aussage, dass sie sich jetzt endlich beweisen können – (besser) funktioniert hätte. Noch besser wäre es aus meiner Sicht überhaupt gewesen, hätte man sie schon in einer früheren Folge vorgestellt, und hier nun hätten sie sich geopfert – wie man das ja schon mal mit dem Androiden-SG-Team gemacht hat. Womit wir schon beim nächsten Punkt sind: Sonderlich originell war das leider nicht; siehe eben "Übermenschen" und "Doppelter Einsatz). Und auch alles rund um diese Splittergruppe der Replikatoren, die den Aufstieg erreichen will, kam für mich irgendwie nie wirklich zur Geltung. Und nicht zuletzt aufgrund ihrer Vernichtung, sowie dem Opfer der Replikator-Kopien des Atlantis-Teams, fragt man sich am Ende schon irgendwie, wozu das Ganze denn eigentlich gut war. Zumal ich auch den Cliffhanger (der nur bedingt mit den Geschehnissen zuvor in Verbindung steht) jetzt – gerade auch für ein Mid-Season-Finale – auch nicht unbedingt soooo mega fand. Das konnte "Stargate" – egal in welcher Inkarnation – auch schon besser.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime "Die Mühsal der Sterblichen" war nicht uninteressant, hätte aber besser sein können. So ist die Folge irgendwie dreigeteilt, wobei letztendlich jede dieser Stories nicht so recht zur Geltung kam. Es beginnt mit einem klassischen "Was wird hier gespielt?"-Rätsel, über das Bestreben der Replikatoren, den Aufstieg zu erreichen, bis schließlich der Begegnung der Kopien mit den Originalen, und wie sich erstere opfern, um letzteren die Flucht zu ermöglichen. Das war dann doch ein bisschen viel auf einmal, wobei ich fand, dass vor allem die Emotionalität am Ende stark unter dieser überhasteten Erzählweise gelitten haben. Ich meine, die beiden Gruppen trafen sich vor fünf (Sende-)Minuten, und schon trennen sich ihre Wege auch wieder. Das hätte man nun wirklich besser umsetzen können – wie "Stargate" selbst mit der Androiden-Kopie von SG-1 auch selbst schon mal unter Beweis gestellt hat. Pluspunkte sammelt "Die Mühsal der Sterblichen" somit in erster Linie für das (kurze) Wiedersehen mit Torri Higginson, die überzeugend gemachten Szenen mit beiden Teams, sowie die Tatsache, dass aufgrund des hohen Erzähltempos (auch wenn sich dieses für mich eben teilweise durchaus auch negativ bemerkbar machte) nie Langeweile aufkam. Ein bisschen schade finde ich das ungenutzte Potential aber schon.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/SyFy Channel)







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