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Game of Thrones Staffel 4
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Die Gesetze von Göttern und Menschen Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) HBO
Originaltitel: The Laws of Gods and Men
Episodennummer: 4x06
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 11. Mai 2014
Erstausstrahlung D: -
Drehbuch: Bryan Cogman
Regie: Alik Sakharov
Hauptdarsteller: Peter Dinklage als Tyrion Lannister, Nikolaj Coster-Waldau als Ser Jaime Lannister, Lena Headey als Queen Cersei Lannister, Emilia Clarke als Queen Daenerys Targaryen, Charles Dance als Lord Tywin Lannister, Natalie Dormer als Lady Margaery Tyrell, Liam Cunningham als Ser Davos Seaworth, Stephen Dillane als King Stannis Baratheon, Alfie Allen als Prince Theon Greyjoy, Iwan Rheon als Ramsay Snow, Conleth Hill als Lord Varys, Sibel Kekilli als Shae, Iain Glen als Ser Jorah Mormont.
Gastdarsteller: Pedro Pascal als Prince Oberyn Martell, Julian Glover als Grand Maester Pycelle, Ian McElhinney als Ser Barristan Selmy, Mark Gatiss als Tycho Nestoris, Roger Ashton-Griffiths als Lord Mace Tyrell, Lucian Msamati als Salladhor Saan, Nathalie Emmanuel als Missandei, Jacob Anderson als Grey Worm, Gemma Whelan als Princess Yara Greyjoy, Finn Jones als Ser Loras Tyrell, Dean-Charles Chapman als King Tommen Baratheon, Ian Beattie als Ser Meryn Trant, Joel Fry als Hizdahr zo Loraq, Charlotte Hope als Myranda, Sarine Sofair als Lhara u.a.

Zitat: Tyrion: "I did not do it. I did not kill Joffrey, but I wish that I had. Watching your vicious bastard die gave me more relief than a thousand lying whores. I wish I was the monster you think I am. I wish I had enough poison for the whole pack of you. I would gladly give my life to watch you all swallow it."

Kurzinhalt: Stannis Baratheon und Ser Davos reisen nach Braavos, um bei der Iron Bank vorstellig zu werden. Sie regen an, dass man dort nicht länger die Lannisters– die in Wahrheit von Tywin abhängig sind, und im Fall seines Ablebens ist kein würdiger Ersatz in Sicht – unterstützen und sich vielmehr hinter Stannis Baratheon stürzen sollen Dank einer flammenden Rede von Ser Davos gelingt es ihnen schließlich, sich die Unterstützung der Iron Bank zu sichern. Währenddessen unternimmt Yara Greyjoy einen Versuch, ihren Bruder Theon aus den Fängen von Ramsay Snow zu befreien. Doch die Mission verläuft nicht nach Plan. In Meereen empfängt Daenerys Targaryen mehrere Bittsteller zu ihrer ersten Audienz als neue Königin – und wird dabei sowohl mit den Folgen ihrer früheren Taten als auch den Problemen die ihre Drachen verursachen konfrontiert. Und in Kings Landing bereitet man sich auf den Beginn des Prozesses gegen Tyrion vor, der angeklagt ist, König Joffrey ermordet zu haben. Bereits die ersten völlig verzerrten Zeugenaussagen machen deutlich, dass es sich um einen Scheinprozess handelt, und am letztendlichen Urteil von vornherein kein Zweifel besteht. Aus Treue zu seinem Bruder unternimmt Jaime schließlich einen letzten Versuch, seinen Vater Tywin umzustimmen und um Gnade für Tyrion zu ersuchen…

Review: Episodenbild (c) HBO Nachdem man uns in der Staffel bisher – soweit mir nichts entgangen ist – immer den gleichen Vorspann gezeigt hat (trotz Abstechern nach Dragonstone oder in die Eyrie), gibt es nun den ersten neuen Schauplatz zu bestaunen: Braavos, am westlichen Rand von Essos, wo sich unter anderem die Iron Bank befindet. Wie Stannis Schiff in den Hafen segelt, sorgt dank der Statue und den beeindruckenden Effekten für einen imposanten Einstieg in die Episode, der den Anspruch der Serie, sich nicht vor Filmen verstecken zu müssen, wieder einmal unterstreicht und bestätigt. Danach ist es dann endlich soweit: Nachdem in dieser Staffel schon mehrmals auf die Iron Bank angespielt wurde, hat sie hier nun ihren ersten Auftritt, als Stannis und Stavos dort vorstellig werden, um deren finanzielle Unterstützung für einen Krieg gegen die Lannisters zu erhalten. Die Analyse der Sitaution der Lannisters fand ich dort sehr interessant. Irgendwie war es einem im Hintergrund eh schon bewusst, aber es so klar formuliert zu bekommen, war nett. Letztendlich kann Stannis froh sein, Stavos nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu habe – ist es doch seine flammende Rede, die die Banker schließlich davon überzeugt, Stannis zu unterstützen.

Der nächste Schauplatzwechsel bringt uns dann meines Erachtens den bislang schwächsten Handlungsstrang der Staffel, und einen von zwei Hauptgründen, warum "The Laws of Gods and Men" in meinen Augen nicht ganz an die bisherigen Episoden von Season 4 anknüpfen konnte: Denn alles rund um Ramsay Snow, Reek und Yara Greyjoys Befreiungsversuch hat mich nicht wirklich überzeugt. Ich fand ja generell den Handlungsstrang rund um Theons Folter den überflüssigsten und schwächsten der dritten Staffel – nicht zuletzt, da es ewig ausgedehnt wurde. Nach dieser Episode bin ich aber sogar noch verärgerter über die damaligen Szenen. Dass Reek Ramsay ein paar Episoden zuvor die Kehle nicht durchgeschnitten hat, war ja nachvollziehbar – immerhin hätte er damit zugleich auch sein Todesurteil unterschrieben. Aber dass er tatsächlich derart gebrochen ist, dass er sich an seinen Namen und sein früheres Leben nicht mehr erinnert und dementsprechend weder seine Schwester erkennt noch mit ihr mitkommen will, war mir nicht nachvollziehbar. Hier hat man in der dritten Staffel in meinen Augen leider völlig versagt; man hätte die Verstümmelung deutlich nach vorziehen und dann die Wandlung von Theon zu Reek zeigen sollen. Stattdessen gab es zwischen den Staffeln was das betrifft einen ziemlich starken Sprung, den ich einfach nicht nachvollziehen konnte. Und das trotz der nicht enden wollenden Folterszenen aus Staffel 3 – was sie wie gesagt rückwirkend betrachtet noch unnötiger und störender erscheinen lässt als damals schon, da sie mit ihrem Ziel, uns seine Wandlung zu schildern, zumindest bei mir gescheitert sind. Dass Reek nun für Ramsay Theon spielen soll, macht zugleich deutlich, dass dieser Handlungsstrang mit Yaras Abzug noch nicht abgeschlossen ist. Mögen die Götter uns beistehen…

Episodenbild (c) HBO Schon wieder deutlich besser haben mir da schon die Szenen in und rund um Meereen gefallen. Hier stach für mich natürlich vor allem der Angriff des Drachen hervor; der war wirklich phantastisch getrickst. Selbst in modernen Filmen sind die CGI-Kreaturen nicht immer so überzeugend wie hier. Alle Achtung! Aber auch die nachfolgende Audienz von Daenerys war interessant, und zeigte sowohl die Freuden als auch die Leiden des Regierens. Der Schafhirte geht dankbar und zufrieden von seiner Audienz nach Hause, während sie gleich der nachfolgende Bittsteller mit den Folgen ihres Handels konfrontiert. Entgegen dem Rat von Ser Barristan hat sie 163 der Sklavenmeister kreuzigen lassen – als Ausgleich für deren Kreuzigung von 163 Kindern. Nun erfährt sie vom Sohn eines der Opfer, dass dieser ein Gegner dieses Vorschlags war. Untertänig ersucht er nun darum, seinen Vater gemäß ihrer Traditionen begraben zu dürfen. Von dieser Begegnung bereits ziemlich erschöpft, erfährt Daenerys, dass draußen noch weitere 212 Bittsteller darauf warten, gehört zu werden. Es ist eben nicht leicht, ein Reich zu regieren…

Nach ziemlich genau der Hälfte der Episode geht es nun wieder zurück nach Kings Landing, wo auch bei dieser Episode wieder der Schwerpunkt der Handlung liegt. Strukturell folgt man dabei dem Beispiel von "The Lion and the Rose" – denn nach diesem Schwenk bleiben wir auch bis zur letzten Minute in Kings Landing, und springen nicht noch einmal zu einem anderen Schauplatz. Zu Beginn verfolgen wir eine Sitzung des Rats des Königs, wo unter anderem auch Daenerys besprochen wird, und Tywin davon erfährt, dass Sandor gesichtet wurde (dass dieser in Begleitung eines jungen Mädchens ist, hat sich zum Glück für Arya hingegen noch nicht herumgesprochen). Auch die nachfolgende Szene zwischen Oberyn und Varys fand ich sehr gut und interessant. Dennoch wird die Handlung in Kings Landing in erster Linie vom kurz darauf beginnenden Prozess von Tyrion bestimmt. Dabei wird schon bald das klar, was man wohl schon vermuten/befürchten durfte: Statt einer fairen Verhandlung sieht sich Tyrion einem Scheinprozess entgegen, der an seiner Schuld keinen Zweifel lässt. Etwas verwundert hat mich dabei der Ablauf des Verfahrens. Von einer Verteidigung oder einem Kreuzverhör hat man in Westeros scheinbar noch nichts gehört. So muss er seinen Vater höflich um Erlaubnis fragen, ehe er eine Frage an Lord Varys richten kann. Auch scheint es ihm nicht gestattet zu sein, selbst Zeugen einzuberufen. Im Zweifel spricht hier scheinbar also alles gegen, und nicht für den Angeklagten. Was die ganzen Zeugenaussagen auch ausgezeichnet hat, ist einerseits, wie Tyrion für frühere Taten nun die Rechnung präsentiert bekommt (so hat er sich z.B. Grand Maester Pycelle zum Feind gemacht, der diese Gelegenheit nun zu gerne nutzt, um sich zu rächen), und andererseits, wie jede Lüge zumindest mit einem Körnchen Wahrheit geschmückt ist. Perfide.

Episodenbild (c) HBO Großartig auch jene Szene, als Jaime bei Tywin vorstellig wird, um für das Leben seines Bruders zu plädieren. Tywins schnelle Zustimmung zu seinem Vorschlag machte für mich deutlich, dass er eben dies von vornherein mit diesem ganzen Prozess beabsichtigt hat, was wieder einmal aufzeigt, wie clever und intrigant er ist. Damit wäre eigentlich alles erledigt und jeder wäre so halbwegs glücklich und zufrieden gewesen. Doch Cersei will nicht einfach, dass er schuldig gesprochen wird: Sie will Tyrion vernichten und brechen. Auftritt Shae, die gegen ihren einstigen Liebhaber aussagt. Dies beinhaltet auch meinen zweiten großen Kritikpunkt an "The Laws of Gods and Men", da mir Shaes Motivation ein Dorn im Auge war. Bereits zu Beginn der Staffel hat es mich gestört, dass sie zu blöd ist zu kapieren, dass Tyrion sie nur deshalb wegschickt um sie zu beschützen, und ihr süffisantes "I'm just a whore" in seine Richtung setzt hier noch einmal eins drauf. Auf der anderen Seite führt ihre Aussage zur besten Szene der Episode, als Tyrion endgültig der Kragen platzt, er in einer flammenden Rede gegen den Prozess aufbegehrt, und schließlich darauf besteht, dass sein Schicksal im Kampf entschieden werden soll – was eine höchst spannende Ausgangssituation für "Mockingbird" schafft. Wird er wieder einen Vertreter für sich kämpfen lassen können? Wer wird es sein? Bronn? Jaime? Man darf gespannt sein…

Fazit: "The Laws of Gods and Men" fand ich ein bisschen schwächer als die bisherigen Episoden der Staffel. Zwar auf nur vier Schauplätze reduziert und damit nicht Gefahr laufend, sich in zu vielen Figuren und Handlungssträngen zu verlieren, damit es diesmal zwei Elemente, mit denen ich wenig bis gar nichts anfangen konnte. Einerseits Shaes Naivität; wenn man sie wenigstens gezwungen hätte, gegen Tyrion auszusagen, aber so. Und andererseits Theons Weigerung, sich von seiner Schwester retten zu lassen. Trotz der Folterorgie in der dritten Staffel hat es die Serie verabsäumt, mir den Wandel von Theon zu Reek glaubhaft und nachvollziehbar zu machen. Von diesen beiden Kritikpunkten abgesehen konnte mir "The Laws of Gods and Men" aber gut gefallen. Der Einstieg in Braavos war sehr opulent, und auch der Auftritt des Drachen war ein Augenöffner. Auch Daenerys Audienz hat mir gut gefallen. Der Schwerpunkt liegt aber auch diesmal wieder auf Kings Landing, wo sich eine gute Szene auf die andere reiht, und schließlich mit Tyrions flammender Rede in einem weiteren ganz großen Höhepunkt der Staffel kulminiert. Der damit einhergehende Cliffhanger lässt mich die nächste Episode wieder einmal sehnlichst erwarten.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Tu Bacco
(Bilder © HBO)




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