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Game of Thrones Staffel 4
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Der Löwe und die Rose Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) HBO
Originaltitel: The Lion and the Rose
Episodennummer: 4x02
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 13. April 2014
Erstausstrahlung D: -
Drehbuch: George R. R. Martin
Regie: Alex Graves
Hauptdarsteller: Peter Dinklage als Tyrion Lannister, Nikolaj Coster-Waldau als Jaime Lannister, Lena Headey als Cersei Lannister, Charles Dance als Tywin Lannister, Natalie Dormer als Margery Tyrell, Liam Cunningham als Ser Davos Seaworth, Stephen Dillane als Stannis Baratheon, Carice Van Houten als Melisandre, Alfie Allen als Reek, Jack Gleeson als Joffrey Baratheon, Isaac Hempstead-Wright als Bran Stark, Sophie Turner als Sansa Stark, Gwendoline Christie als Brienne, Sibel Kekilli als Shae, Iwan Rheon als Ramsay Snow, Conleth Hill als Lord Varys und Jerome Flynn als Bronn.
Gastdarsteller: Diana Rigg als Olenna Redwyne, Pedro Pascal als Oberyn Martell, Indira Varma als Ellaria Sand, Michael McElhatton als Roose Bolton, Julian Glover als Grand Maester Pycelle, Noah Taylor als Locke, Tara Fitzgerald als Selyse Baratheon, Roger Ashton-Griffiths als Mace Tyrell, Finn Jones als Loras Tyrell, Thomas Brodie Sangster als Jojen Reed, Ellie Kendrick als Meera Reed, Kristian Nairn als Hodor, Dean-Charles Chapman als Tommen Baratheon, Daniel Portman als Podrick Payne, Ian Beattie als Ser Meryn Trant, Tony Way als Dontos Hollard, Kerry Ingram als Shireen Baratheon, Charlotte Hope als Myranda, Elizabeth Webster als Walda Frey u.a.

Zitat: "A toast. To the proud Lannister children. The dwarf, the cripple, and the mother of madness."
(Tyrion zu Jaime.)

Kurzinhalt: Ein tragischer Vorfall überschattet die Hochzeit zwischen Joffrey Baratheon und Margery Tyrell. Roose Bolton erreicht das Dreadfort und überträgt seinem Bastardsohn Ramsay und dessen Schoßhündchen Reek eine Aufgabe von größter Wichtigkeit. Bran wird das Ziel seiner Reise offenbart.

Review: Den letzten 5 Minuten von "The Lion and The Rose" hat vermutlich jeder Zuschauer, spätestens seit Joffrey Ned Starks Kopf gefordert hat, regelrecht entgegengefiebert. Bis es aber soweit war, musste man aber einige recht ausführliche - vielleicht sogar zu ausführliche – Szenen über sich ergehen lassen. Die gesamte Hochzeitssequenz war unbequem anzuschauen, so dass man sich quasi wie die anwesenden Hochzeitsgäste fühlt, die Joffrey über den gesamten Verlauf des Events mit seinem offen zur Schau gestellten Sadismus und seinen geschmacklosen Eskapaden quält. Das ist zwar mit Sicherheit im Sinne der Macher, trotzdem fühlte ich mich an einen Witz erinnert, auf dessen Pointe ich viel zu lange warten musste. Ok, das klingt jetzt vielleicht schlimmer, als es rückblickend eigentlich ist, da die Pointe durchaus reingehauen hat, ein strafferes Drehbuch hätte der Episode meines Empfindens nach trotzdem nicht geschadet.

Episodenbild (c) HBO Die Folge gibt sich dabei große Mühe, den oder die Täter zu verschleiern. Durch Joffreys Wahnsinn hat fast jeder der Anwesenden ein Motiv, dem Möchtegernkönig und dessen Familie schaden zu wollen. Könnte Oberyn Martell dahinter stecken, um so seine Rache für den Mord an seiner Schwester und ihrer Kinder durch Lannisterhand zu bekommen? Oder Pycelle, der kurz zuvor der Hochzeit verwiesen wurde und vielleicht der einzige war, der Joffrey hätte helfen können? Oder könnte gar Sansa etwas mit dem Ableben Joffreys zu tun haben, da sie jahrelang unter seinen Launen hat leiden müssen? Am Ende dieser Folge sind derartige Überlegungen zumindest für Tyrion erstmal recht unwichtig, denn der vermeintlich Schuldige ist schnell gefunden und die "Wahl" fällt dabei wenig überraschend auf ihn, das schwarze Schaf der Lannisterfamilie. Der Tod Joffreys ist aber weniger das Ende, als vielmehr der Anfang einer neuen Handlung. Die Lannister-Tyrell-Allianz wurde empfindlich geschwächt, Maergerys Ambitionen auf den Thron haben sich vorerst in Rauch aufgelöst und bei Tyrion bleibt abzuwarten, ob er sich aus dieser Situation auch so leicht herauswieseln kann, wie bei seinem Prozess in der Eyrie.

Positiv hat mich das Zusammentreffen der Boltons in dieser Folge überrascht. Waren die endlosen Folterstunden mit Ramsay und Theon einer der Schwachpunkte der letzten Staffel, sehe ich hier großes Potential dank der veränderten Figurendynamik (Theon ist ein gebrochener Mann; Ramsay handelt eigenmächtig, versucht sich aber trotzdem den Respekt seines Vaters zu verdienen) sowie der Andeutung, dass sich Ramsay und Theon um die noch immer den Norden belagernden Eisenmänner kümmern sollen. Darüber hinaus befindet sich noch Theons Schwester Yara auf dem Weg zum Dreadfort der Boltons, um ihren Bruder zu befreien. Dieser Handlungsbogen übt auf mich einen großen Reiz aus, da er überwiegend eine Erfindung der Serienautoren darstellt und ich somit das erste Mal nicht genau weiß, wohin die Reise geht. Es besteht zwar die Gefahr, dass sich diese Handlung im Rückblick als Beschäftigungstherapie für einige der beteiligten Darsteller entpuppt, da deren Figuren später – sofern die Serie dann wieder den Weg der Bücher einschlagen sollte – an anderer Stelle gebraucht werden. Die Autoren erhalten aber an dieser Stelle von mir trotzdem einen Vertrauensvorschuss, da ich annehme, dass sich Benioff und Weiss dieses Umstands bewusst sind und mit ihrer Eigenkreation die Bolton-Greyjoy-Handlung der Bücher komprimieren. Ich hoffe, es gelingt.

Episodenbild (c) HBO Meine Hoffnung auf eine etwas ambivalentere Charakterzeichnung von Stannis muss ich wohl endgültig begraben, interpretieren die Autoren der Serie anscheinend grundsätzlich einseitiger als den Charakter aus den Büchern. Was die Autoren mit dieser Änderung bezwecken ist mir schleierhaft. Interessanter werden die Szenen auf Dragonstone dadurch für mich jedenfalls nicht. Ebenso hatte ich gehofft, dass, nach der Steilvorlage in der Finalfolge der 3. Staffel, nun etwas Schwung in diese Handlung kommt. Danach sieht es aber nicht aus, sitzt Stannis auch hier weiter vor sich hinbrütend auf seiner Insel fest. Brans Handlung war der 2. große Schwachpunkt der vorigen Staffel. Die Geschwister Reed kamen sprichwörtlich aus dem Nichts. Die Reise an die Mauer gestaltete sich ereignisarm und - abgesehen von der Konfrontation mit den Wildlingen - langweilig. "The Lion and The Rose" räumt diesen Handlungsstrang zwar auch nur eine kurze Szene ein, allerdings mit dem Versprechen, dass das Ziel von Brans Reise durchaus einen greifbaren realen Ursprung haben könnte.

Fazit: Die Finalszene von "The Lion and The Rose" ist nicht nur ein Ereignis, das viele Zuschauer seit Jahren herbeigesehnt haben, sondern auch der erste Handlungshöhepunkt dieser Staffel. Frei von kleineren Problemen ist die Episode deswegen trotzdem nicht. Als ansonsten typische Aufbau- bzw. Vorbereitungsfolge bekommen diejenigen Handlungsstränge, die in der Staffelpremiere vernachlässig wurden, ihre ersten, wenn auch recht knappen und teilweise etwas nichtssagenden Auftritte. Den Schwerpunkt der Folge bildet aber eindeutig die königliche Hochzeit, die in ihrer Ausführlichkeit für meine Begriffe leider etwas zu viel des Guten war.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Tu Bacco
(Bilder © HBO)




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