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The Stand - 1x01: Ende Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS All Access

Originaltitel: The End
Episodennummer: 1x01
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 17. Dezember 2020 (CBS All Access)
Erstausstrahlung D: 03. Januar 2021 (StarzPlay)
Drehbuch: Josh Boone & Benjamin Cavell
Regie: Josh Boone
Besetzung: James Marsden als Stu Redman, Odessa Young als Frannie Goldsmith, Owen Teague als Harold Lauder, Alexander Skarsgård als Randall Flagg, Whoopi Goldberg als Mother Abagail Freemantle, Hamish Linklater als Dr. Jim Ellis, Eion Bailey als Teddy Weizak, Daniel Sunjata als Cobb, Nicholas Lea als Norris, J.K. Simmons als General William Starkey, Cameron McDonald als Frannie's Dad, Jennifer-Juniper Angeli als Harold's Mom, Curtiss Cook Jr. als Charles Campion, Spencer Drever als Younger Brother, M.J. Kokolis als Billy, Harrison MacDonald als Corporal, Rob McEachern als Vic, Troy Mundle als Ralph Hodges, Tebo Nzeku als Sally Campion, David Parent als Tommy, Mariessa Portelance als Blood Tech, Donald Sales als Sergeant, Veena Sood als Dr. Biswas, Jesse Stanley als Amy Lauder, J. Douglas Stewart als Hap u.a.

Kurzinhalt: In einer militärischen Forschungseinrichtung, wo man an Biowaffen arbeitete, wird irrtümlich einer der Erreger freigelassen. Als einem der Soldaten aufgrund einer klemmenden Türe die Flucht gelingt, bringt er das gefährliche Virus in Umlauf. Wenige Tage später scheint die Verbreitung von Captain Tripps, wie die Krankheit im Volksmund genannt wird, nicht mehr aufzuhalten sein. Stu Redman ist einer der wenigen, die gegen das Virus immun zu sein scheinen. Er wird deshalb von der Gesundheitsbehörde unter Quarantäne gestellt, und schließlich ins CDC gebracht, wo man sein Blut untersucht, in der Hoffnung, so den Grund für die Immunität zu entdecken, und damit dann auch eine Basis für ein allfälliges Heilmittel zu haben. Als jedoch das zu 100% todbringende Virus schließlich selbst die Gesundheitsbehörde erreicht, wird Stu vom Leiter selbst wieder freigelassen. In der Zwischenzeit wurden auch in der Kleinstadt Ogunquit die meisten Menschen vom Virus dahingerafft. Die einzigen Überlebenden sind die junge Frau Frannie Goldsmith, sowie just ihr Stalker Harold Lauder – der in dieser Ausnahmesituation nun endlich seine Chance gekommen sieht…


Review: Episodenbild (c) CBS All Access Als CBS All Access eine Neuverfilmung von "The Stand" – neuerlich als Miniserie, diesmal jedoch nicht als 4x90, sondern vielmehr 9x60 Minuten, was rund drei Stunden mehr Laufzeit bedeutet, um Stephen Kings reichhaltiger Vorlage gerecht zu werden – in Auftrag gab, konnte natürlich noch niemand wissen, wie tagesaktuell sie im Seuchenjahr 2020 werden würde. Man kann das nun wahlweise als glückliche Fügung oder als Ironie des Schicksals ansehen; weil für manche dürfte die aktuelle Krise den Reiz der Miniserie erhöhen, andere dürfte sie jedoch vielmehr abschrecken und damit davon abhalten, da "The Stand" grade irgendwie doch etwas zu dicht an der Realität liegt. Ich persönlich zähle da definitiv zu ersterer Kategorie; nicht zuletzt habe ich mir letztes Jahr Ende Januar– also gerade, als COVID-19 langsam aber sicher damit begann, die Welt zu "erobern" – die alte Miniserie mit Gary Sinise noch einmal angesehen, und mir im Sommer dann (zum ersten Mal in meinem Leben) die Romanvorlage von Stephen King vorgeknöpft. Insofern war ich – obwohl ich mit den bisherigen Produktionen von CBS All Access (zumindest soweit ich sie kenne) ja eher nicht so glücklich war – auf diese Neuauflage durchaus schon gespannt.

"Ende" verpasste meiner Vorfreude aber doch eher einen Dämpfer. Zwar war sie nicht grundsätzlich schlecht, aber gerade auch im Vergleich zur ersten Verfilmung erfüllte mich die Umsetzung hier nicht gerade mit Zuversicht. Immerhin ist die erste der vier Folgen der damaligen Miniserie für mich mit Abstand die beste. Der Ausbruch wurde dort einfach wirklich sehr realistisch und erschütternd umgesetzt, und ging mir – auch abseits von Corona – echt nahe. Davon kann "Ende" leider überwiegend nur träumen. Hauptverantwortlich dafür dürfte die Erzählweise sein. Denn entgegen der Romanvorlage sowie der Adaption aus den 90ern hat man sich hier für einen "Lost"-Ansatz mit Rückblenden sowie einem Fokus auf bestimmte Figurenkonstellationen entschieden, statt die Geschichte einfach chronologisch zu erzählen. Demnach ist die erste Folge mal, wie die Inhaltsangabe ja auch schon verrät, auf Stu, Frannie und Harold fokussiert – auf den Rest wartet man hier überwiegend vergeblich – und zudem in zwei Zeitebenen gegliedert. Einerseits beschäftigt man sich mit dem Ausbruch, andererseits springt man aber auch von diesem ein paar Monate in die Zukunft, und wendet sich den Ereignissen in Boulder, Colorado zu. Nun habe ich in den letzten Jahren generell bei mir gemerkt (und es tatsächlich auch erst vor kurzem in einem Review, wenn ich auch nicht mehr genau weiß in welchem, angemerkt), dass mir eine chronologische Erzählweise überwiegend lieber ist; was jedoch nicht heißt, dass so etwas nicht auch funktionieren kann. Insbesondere natürlich, wenn es thematische Überschneidungen gibt, und/oder durch die Unterschiede innerhalb der Zeitebenen ein bestimmter Kontrast oder eine Veränderung verdeutlicht wird. Hier hingegen wirkte es auf mich erstmal sehr beliebig, wie eine Spielerei, mit der man krampfhaft versucht, die Story spannender zu gestalten – wobei man bei mir leider vielmehr das Gegenteil bewirkte.

Episodenbild (c) CBS All Access Erschwerend kommt nun auch die Umsetzung von Harold hinzu. Dieser wird sowohl in er Vorlage als auch der Erstverfilmung weitaus ambivalenter gezeichnet, als dies hier der Fall ist. Hier ist er nämlich von Anfang an ein gruseliger Stalker, der wohl kaum dazu geneigt sein dürfte, die Sympathie des Zuschauers zu gewinnen. Dabei ist gerade auch Harold eine der tragischsten Figuren der Vorlage, da sich der Mann in Schwarz sein Verlangen nach Frannie und seine Eifersucht gegenüber Stu zunutze macht, um ihn zu verführen; man jedoch davor den Eindruck gewann, dass er letztendlich gar nicht mal ein so ein schlechter Kerl sei. Eben dies fehlt hier hingegen – zumindest hier mal – völlig. Immerhin, sowohl die Besetzung als auch die Inszenierung machen soweit mal einen ordentlichen Eindruck, und nicht zuletzt die Szenen rund um Stu Redman im CDC fand ich teilweise stark (wenn auch diese für mich nicht an ihre Gegenstücke aus der 90er-Jahre-Miniserie) herankamen). Insgesamt bietet sich nach diesem Auftakt für die Neuverfilmung aber doch noch einiges an Luft nach oben. Zuletzt noch eine Randnotiz: Dass am Anfang beim Intro kurz mal "The TAN" zu lesen ist, fand ich dann doch eher unglücklich gemacht. ;-)

Fazit: Gerade auch wenn man bedenkt, dass die erste Folge der 90er-Jahre-Miniserie die beste war, und der Ausbruch so wie man ihn dort schilderte wirklich zu packen und zu bedrücken vermochte, erfüllt mich "Ende", dass im direkten Vergleich nicht einmal ansatzweise eine ähnliche Wirkung bei mir erzielen konnte, nicht gerade mit Zuversicht. Vielleicht wird es hier ja genau anders, und braucht die Serie vielmehr etwas Zeit, um sich dann so richtig zu steigern, aber zumindest den Ausbruch hat man aus meiner Sicht leider mal ziemlich verhaut. Extrem unsicher bin ich mir auch noch, ob die gewählte Erzählweise die richtige Entscheidung war, oder es nicht doch besser gewesen wäre, der chronologischen Erzählweise aus der Vorlage zu folgen. Und auch mit der sehr einseitigen Darstellung von Harold Lauder war ich hier alles andere als glücklich. Produktionstechnisch macht das war, was Inszenierung, Besetzung und so weiter betrifft, grundsätzlich einen guten und vielversprechenden Eindruck. Aber: "The Stand" wäre nicht die erste CBS All Access-Serie, bei der es letztendlich am Drehbuch scheitert. Wobei dies gerade auch angesichts der Vorlage in diesem Fall schon ausgesprochen schade wäre.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 CBS All Access)








Kommentare (1)
RSS Kommentare
1. 19.01.2021 12:40
 
Eine Fehlentscheidung mit Folgen...
Ich stimme Dir komplett zu: die zeitlichen Sprünge sind keine gute Idee und für mich ruinieren sie die Geschichte nahezu komplett! Wenn ich an das Buch denke, dann hat mich die Schilderung des Niedergangs unserer Zivilisation am meisten... „fasziniert“! Für mich fängt das Buch sehr stark an und wird dann in der 2. Hälfte ein klein wenig schwächer. Die Serie ruiniert den Teil der Pandemie, da von Anfang an klar ist, wohin der Weg führt. Wirklich schade...
 

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