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Discovery - 3x08: Das Schutzgebiet Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: Unification III
Episodennummer: 3x07
Bewertung:
Erstausstahlung USA: 03. Dezember 2020 (CBS All Access)
Erstausstahlung D: 04. Dezember 2020 (Netflix)
Drehbuch: Kenneth Lin & Brandon A. Schultz
Regie: Jonathan Frakes
Hauptdarsteller: Sonequa Martin-Green als Michael Burnham, Doug Jones als Saru, Anthony Rapp als Paul Stamets, Mary Wiseman als Sylvia Tilly, Wilson Cruz als Hugh Culber, David Ajala als Cleveland 'Book' Booker.
Gastdarsteller: Michelle Yeoh als Philippa Georgiou, Oded Fehr als Charles Vance, Noah Averbach-Katz als Ryn, Blu del Barrio als Adira Tal, Ache Hernandez als Kyheem, Janet Kidder als Osyraa, Ian Lake als Tolor, Emily Coutts als Lt. Keyla Detmer, Patrick Kwok-Choon als Lt. Gen Rhys, Oyin Oladejo als Lt. Joann Owosekun, Ronnie Rowe Jr. als Lt. R.A. Bryce, Sara Mitich als Lt. Nilsson, Ross Carter als Lt. Haj, Raven Dauda als Dr. Tracy Pollard, Luca Doulgeri als Leto, Fabio Tassone als Book's ship computer, David Benjamin Tomlinson als Linus the Saurian, Jhaleil Swaby als San u.a.


Kurzinhalt: Cleveland Booker erhält über das Kurier-Netzwerk beunruhige Neuigkeiten von seinem Bruder: So wird ihr Heimatplanet Kwejian von Osyraa, der Anführerin des orionischen Verbrechersyndikats "Smaragdgrüne Kette", bedroht. Eigentlich möchte Book nur mit seinem Schiff losfliegen, als jedoch Michael Burnham Captain Saru und Admiral Vance über die Bedrohung informiert und meint, dass die Discovery ja eigentlich genau für solche Fälle in Bereitschaft gehalten wird, bekommt man die Freigabe, zum Planeten zu springen, um die Bevölkerung zu beschützen. Da sich die Föderation jedoch nicht mit dem Verbrechersyndikat anlegen will, wird Saru befohlen, keinesfalls aktiv einzuschreiten oder gar anzugreifen; man hofft, dass die Präsenz eines Schiffes der Sternenflotte genug ist, um Osyraa zu verscheuchen. Was sich dann jedoch, wenig überraschend, als leere Hoffnung entpuppt. Währenddessen versuchen Paul und Adira, den Ursprung des Brands herauszufinden. Und Philippa Georgiou lässt sich – wenn auch widerwillig – von Dr. Culber untersuchen…

Review: Episodenbild (c) Netflix Ok, ich gebe zu: Von den bisherigen Folgen der dritten Staffel war "Das Schutzgebiet" wohl die bislang Star Trekigste. Wirklich positiv verbuchen kann ich das aber leider insofern nicht wirklich, als ich das alles von vorne bis hinten einfach nur saufad fand. Es gab diesmal ja nicht mal irgendwas, über das ich mich groß beschweren und aufregen könnte. Ich meine, ja, wie man hier nach der Discovery-Crew den Gedanken der Familie als künstliches statt biologisches Konstrukt auch über Book und seinen "Bruder" mit dem Zaunpfahl einprügelt, wirkt etwas zu viel des Guten. Das mit der Musik finde ich nach wie vor zum Augenrollen. Dass man Ryn auf diese Mission mitnahm machte irgendwie nicht wirklich Sinn (es wirkte auf mich echt so, als hätte man den auf dem Schiff vergessen, und als wäre er somit doch eher zufällig mit von der Partie gewesen), und schien nur deshalb da zu sein, damit er sich am Ende dann als hilfreich erweisen kann. Die fliegenden Heuschrecken-Dinger waren wieder einmal viel zu deutlich von "Avatar" geklaut. Und das mit der Empathiewelle am Ende, mit der man sie zurück zum Meer treibt, für eine Science Fiction-Serie mal wieder zu viel mystischer Hokuspokus.

In erster Linie fand ich "Das Schutzgebiet" aber halt eben einfach nur sterbenslangweilig. Mich hat an dieser Folge echt nicht das Geringste interessiert. Angefangen beim Kennenlernen von Books Bruder, über seinen Heimatplaneten, die Bedrohung durch Osyraa (die für mich generell als Bösewichtin nicht so recht funktionieren will), bis hin zur Nebenhandlung rund um Philippa Georgiou. Mit ist ihre Figur halt einfach schnurzpiepegal, weshalb ich auch trotz ihrer "Auflösungserscheinungen" nicht mit ihr mitgefiebert habe. Nicht zuletzt, als ich den Eindruck habe, dass dieser Plot nur deshalb da ist, damit man sie am Ende der Staffel dann irgendwie doch wieder in der Zeit zurückschicken kann; außer natürlich, die "Sektion 31"-Serie, in der sie die Hauptrolle spielen soll, wäre mittlerweile Geschichte (wogegen ich im Übrigen nicht das Geringste einzuwenden hätte). Auch alles rund um Adira war leider nicht wirklich interessant, und das mit der Akzeptanz letztendlich nur eine konsequente Weiterführung des Nebenstrangs aus "Die Bewährungsprobe" – aber halt eben auch nichts Neues mehr. Zumal ich zugeben muss, mir mit der Anrede als Mehrzahl bei einer einzelnen Person etwas schwer zu tun (wenn es auch in diesem spezifischen Fall sogar insofern passt, als sie ja eine vereinigte Trill ist). Ich verstehe natürlich, dass "es" keine Option ist, aber können wir uns da nicht vielleicht was anderes/besseres überlegen, als den Pluralis Majestatis? Auch die Art und Weise, wie man Tilly als erste Offizierin umsetzt, überzeugt mich nicht. Bislang wirkt die eher wie eine Sekretärin, ähnlich wie Yeoman Rand in der klassischen Serie. Bislang hätte ich die Rolle eines ersten Offiziers eigentlich doch etwas anders aufgefasst. Und, natürlich: Das mit der Suche nach einem prägnanten Spruch wirkte aufgesetzt; das mag etwas sein, worüber sich die Drehbuchautoren Gedanken machen, es fällt mir aber schwer zu glauben, dass man ernsthaft über so etwas im echten Leben – und dieser Situation – nachdenken würde. Last but definitely not least: Spannend war an dem Ganzen leider genau gar nichts – was sich insbesondere am Ende bei der Konfrontation zwischen den beiden "Brüdern" negativ bemerkbar machte. So ziemlich das einzig Positive an "Das Schutzgebiet" (sieht man davon ab, dass ich mich über frühere – insgesamt vielleicht sogar bessere – Folgen, schon mal mehr geärgert habe): Dass mit Detmer hier mal eine Figur abseits der großer drei heldenhaft in Szene gesetzt wurde. Das allein ist für 45 Minuten Science Fiction-"Unterhaltung" aber halt leider eine doch sehr magere Ausbeute.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix Keine Frage, ich habe mich bei "Discovery" auch schon wesentlich mehr geärgert, ähnlich stark gelangweilt wie bei "Das Schutzgebiet" habe ich mich bei ihr aber selten. Ich fand das einfach alles uninteressant und öde, angefangen bei Georgious medizinischen Problemen, über Books Begegnung mit seinem "Bruder", bis hin zum Angriff der orionischen Verbrecherlady Osyraa, die für mich auch als Bedrohung nie wirklich funktionieren wollte. Da hilft es auch nicht – oder zumindest nicht viel – dass sich die Serie rein vom Setup her langsam wieder stärker wie "Star Trek" anfühlt; wenn ich mit den Figuren wenig bis gar nichts anfangen kann, und mich die Geschichte halt einfach nicht anspricht, werde ich mich nun mal unweigerlich vor dem Fernsehschirm langweilen. Zumal es durchaus auch diesmal wieder ein paar Kritikpunkte gab, die mir sauer aufstießen, wie z.B. alles rund um die Musik, oder auch die Empathie-Einlage am Ende; beides ist mir für eine Science Fiction-Serie zu viel mystisches Geschwurbel. Und Tilly kommt bislang eher wie eine Assistentin der Geschäftsführung denn als "Nummer Eins" rüber. Immerhin: Mit Detmer durfte mal eine Figur aus der zweiten Reihe ein bisschen ins Rampenlicht rücken. Und produktionstechnisch ist der Serie – sieht man davon ab, dass man sich teilweise zu sehr an andere Serien und Filme anlehnt (wie z.B. bei den "Avatar"-Sporen) nach wie vor nichts vorzuwerfen. Hilft mir aber halt nur alles nichts, wenn ich vor Langeweile auf der Couch einzuschlafen drohe.

Wertung: 1 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 Netflix)




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