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The Mandalorian - 2x04: Die Vertreibung Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Disney+

Originaltitel: The Siege
Episodennummer: 2x04
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 20. November 2020
Erstausstrahlung D: 20. November 2020
Drehbuch: Jon Favreau
Regie: Carl Weathers
Besetzung: Pedro Pascal als The Mandalorian, Gina Carano als Cara Dune, Carl Weathers als Greef Karga, Horatio Sanz als Mythrol, Omid Abtahi als Dr. Pershing, Giancarlo Esposito als Moff Gideon, Ryan Powers als Alien Worker, Daniel Negrete als School Kid, Morgan Benoit als Imperial Security Officer, Paul Sun-Hyung Lee als Captain Carson Teva, Katy M. O'Brian als Comms Officer, Kathryn Elise Drexler als Teacher Droid u.a.

Kurzinhalt: Für die dringend benötigten Reparaturen an der Razor Crest, die auf Trask ja doch eher nur notdürftig geflickt wurde, kehrt der Mandalorianer nach Navarro zurück. Dort kommt es zum Wiedersehen mit Cara Dune und Greef Karga. Diese bieten ihm an, sich unverzüglich um die erforderlichen Reparaturen zu kümmern. Als Gegenleistung bitten sie ihn jedoch darum, ihnen bei der Zerstörung der letzten imperialen Basis auf dem Planeten zu helfen. Der Mandalorianer willigt er ein, und so bricht man – nachdem das Kind zur sicheren Verwahrung in eine Schule gebracht wurde – zur letzten Bastion des Imperiums auf Navarro auf. Doch die Basis ist nicht so verlassen, wie man sie glauben lassen wollte – und die letzten verbliebenen Soldaten verteidigen die Einrichtung auf Biegen und Brechen…


Review: Episodenbild (c) Disney+ "Die Vertreibung" ist eher wieder so eine Zwischenfolge, wo die weitere Entwicklung der Story doch eher Pause macht. Stattdessen legt man einen kleinen Umweg nach Navarro ein, um an das Finale der letzten Staffel anzuknüpfen, und zu zeigen, wie es auf dem Planeten nach den Ereignissen aus "Erlösung" – und dem dortigen Abschied vom Mandalorianer – weitergegangen ist. Und da ich Cara Dune und Greef Karga ja sehr mochte – und auch nichts dagegen gehabt hätte, wenn sich zumindest einer von ihnen (bevorzugt Cara) dem Mandalorianer auf seiner Reise angeschlossen hätte, habe ich mich über dieses Wiedersehen durchaus gefreut. Die zweite wesentliche Stärke der Folge liegt im wieder einmal sehr starken OT-Flair, den sie nicht zuletzt aufgrund des wieder größeren Auftritts des Imperiums verströmt. Die Imperiale Basis, die Sturmtruppen, die Verfolgungsjagd mit den Speeder Bikes, und zuletzt dürfen auch wieder ein paar Tie Fighter herumfliegen. Das erinnert an die besten Tagen der "Star Wars"-Saga, und gibt "Die Vertreibung" doch einiges an zusätzlichem Reiz.

Das Kind rückt diesmal vergleichsweise in den Hintergrund, darf aber zumindest für die eine oder andere amüsante Einlage sorgen – wie z.B., wenn es die Macht einsetzt, um dem Schüler den Keks zu stehlen (offenbar gibt es nicht nur auf der dunklen Seite Cookies!). Wie das mit der Schule – mit dem Protokolldroiden als Lehrer – generell eine nette Szene war. Aber auch Mythrol bekommt einige amüsante Momente spendiert, und steigert somit den Unterhaltungswert der Folge. Aber: Im direkten Vergleich zur ersten und dritten Folge war das insgesamt halt doch wieder etwas belanglos, und wirkte es ein bisschen wie ein Lückenfüller, um die acht Kapitel der zweiten Staffel voll zu bekommen. Klar, die Andeutungen rund um die Experimente, die in der Einrichtung vorgenommen wurden (mit dem Blut des Kindes – will man etwa dunkle Jedi züchten?) waren schon ganz interessant, und könnten in weiterer Folge auch nochmal größere Bedeutung gewinnen. Die Mission selbst brachte die Story allerdings jetzt nicht unbedingt wesentlich weiter. Das Ganze hatte zudem für mich irgendwie einen starken PC- bzw. Videospiel-Touch. Mit den neueren Spielen bin ich zwar nicht mehr vertraut, aber ich musste da z.B. an so Sachen wie "Jedi Knight" oder "Jedi Outcast" denken, wo eine solche Mission sicherlich auch gut aufgehoben gewesen wäre (dies ist keine Kritik, nur eine Beobachtung). Und auch den Ausgang des Geschehens nahm ich mit eher gemischten Gefühlen auf. Auf der einen Seite ist man natürlich schon gespannt, wie es mit Moff Gideons Verfolgung der Razor Crest weitergeht (das mit dem dort installierten Sender war allerdings keine große Überraschung). Andererseits wirkt das auf mich schon auch ein bisschen so, als wäre ein entsprechender Angriff nicht zuletzt auch dazu da, um die Begegnung des Mandalorianers mit Ahsoka Tano zu verzögern.

Fazit: Episodenbild (c) Disney+ Auch wenn "Die Vertreibung" wieder etwas belangloser war als die Kapitel neun und elf, bot sie insgesamt doch wieder mehr als solide Unterhaltung, und gefiel mir auch besser als die ähnlich gelagerte Intermezzo-Folge "Die Passagierin". Dies lag nicht zuletzt am Angriff auf die imperiale Basis, der wieder OT-Flair in Reinkultur verströmte, und generell mit der abwechslungsreichen und mitreißenden Action für gute Unterhaltung sorgte. Aber auch über das Wiedersehen mit Cara Dune und Greef Karga habe ich mich sehr gefreut. Und für den nötigen Humor war mit dem Kind sowie Mythrol auch wieder gesorgt. Klar hatte das teilweise ein bisschen was von einem "Best Of" der Original-Trilogie, und wirkte dementsprechend ein wenig derivativ. Und abseits der Verbindungen zu Moff Gideons Experimenten sowie seinem kurzen Auftritt am Ende hielten sich auch wieder die Verbindungen zur fortlaufenden Handlung der Serie eher in Grenzen. Insgesamt fühlte ich mich aber auch von "Die Vertreibung" wieder einmal sehr gut unterhalten.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 Disney+)







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