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The Twilight Zone - 2x07: A Human Face Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Amazon

Originaltitel: A Human Face
Episodennummer: 2x07
Bewertung:
Streaming-VÖ USA: 25. Juni 2020
Drehbuch: Alex Rubens
Regie: Christina Choe
Besetzung: Christopher Meloni als Robert, Jenna Elfman als Barbara, Tavi Gevinson als Maggie, Jordan Peele als The Narrator u.a.

Kurzinhalt: Robert und Barbara haben vor kurzem ihre Tochter verloren, und sind gerade dabei, aus ihrem gemeinsamen Haus auszuziehen, als sie im Keller auf ein Alien treffen, das die Gestalt ihrer Tochter annimmt – und scheinbar auch über deren Erinnerungen verfügt. Auf rationaler Ebene mag beiden bewusst sein, dass es sich nicht wirklich um ihre Tochter handelt – emotional sieht die Sache jedoch schon ganz anders, und wesentlich schwieriger, aus. Zumal die "Rückkehr" von Maggie ihnen auch die Chance gibt, vergangene Fehler nun, wo es eigentlich zu spät schien, zu korrigieren. Doch was genau beabsichtigen die Aliens mit dieser Taktik? Und ist es von Robert und Barbara wirklich eine gute Idee, "Maggie" zu vertrauen?


Review: Episodenbild (c) Amazon Beginnen wir mit dem Positiven: "A Human Face" war wohl die erste Folge dieser Staffel, die mich dazu brachte, mich zu fragen, wie ich wohl selbst in so einer Situation reagieren würde. Sprich: Die Grundidee rund um außerirdische Invasoren, welche die Gestalt von kürzlich Verstorbenen Personen annehmen, um so von uns leichter akzeptiert zu werden, fand ich durchaus interessant. Ich denke, jeder von uns wird wohl schon den einen oder anderen schmerzlichen Verlust mitgemacht haben. Stellt euch vor, ihr hättet die Möglichkeit, diese wieder zurückzubekommen. Klar mag einem auf rationaler Ebene bewusst sein, dass sie nicht echt sind – solange sie jedoch über sämtliche ihrer Erinnerungen und ihrer Persönlichkeit verfügen, macht das denn überhaupt noch einen wesentlichen Unterschied, dass es sich um außerirdische Drohnen handelt? Ich denke jedenfalls. Dass es mir durchaus schwer fallen würde, mich von so einer "Verlockung" einfach so abzuwenden. Bei Robert und Barbara kommt nun noch erschwerend hinzu, dass diese ihre Tochter verloren haben; und ein Kind zu verlieren, muss so ziemlich das schlimmste sein, was einem passieren kann. Insofern fiel es mir leicht, mit den beiden mitzufühlen, und auch, mich in sie hineinzuversetzen.

Eine weitere Stärke sind die schauspielerischen Leistungen. Christopher Meloni und Jenna Elfman (ja, von "Dharma & Greg", wenn sich noch jemand an die Serie erinnern kann) transportieren die emotionale Zerrissenheit ihrer Figuren sehr überzeugend, während es Tavi Gevinson als "Maggie" ausgesprochen gut gelingt, den Zuschauer ständig zwischen Sympathie und Beschützerinstinkt, sowie Abscheu und Furcht/Skepsis, hin- und herschwenken zu lassen. Auch von der Stimmung her war "A Human Face" durchaus gelungen. Und die Morphing-Effekte waren wirklich sehr gut – und zugleich ungemein creepy – umgesetzt. Leider aber blieb es auch bei "A Human Face" wieder bei einer Idee, einer Vignette, die nicht wirklich vollständig und konsequent ausgearbeitet wird. Die Idee ist nett und faszinierend, für meinen Geschmack stellte man hier aber aus meiner Sicht zu wenig damit an. Kurioserweise hatte ich aber wiederum im Gegenzug das Gefühl, dass "A Human Face" eben von dieser Idee abgesehen nicht wirklich was zu bieten hatte, und sich dementsprechend schwer damit tat, die ohnehin nur 33 Minuten zu füllen. Am Ende wurde mir dann zudem teilweise zu viel zu lang und breit erklärt – was noch dazu als ziemlich ungeschicktes Info-Dumping geschieht. Und auch wenn ich weiß, dass es zum Konzept der Serie gehört, aber in diesem Fall hätte ich auf Jordan Peeles Abschlusskommentar lieber verzichtet, da ich das Ende irgendwie ganz anders interpretiert hätte, und er stattdessen aus einem düster-deprimierenden Ausgang vielmehr ein triumphales Happy End macht, weil "Maggie", die gekommen ist, um die Erde zu erobern, nun vielmehr von der Menschlichkeit "erobert" wurde. Ich verstehe zwar schon, dass man die Story auch so lesen kann, ich persönlich hätte sie aber halt anders verstanden – und hätte mich gefreut, wenn man mir die Möglichkeit gelassen hätte, bei meiner Interpretation zu bleiben, statt mir ein "Humanity – Fuck Yeah!" aufzuzwingen.

Fazit: Episodenbild (c) Amazon "A Human Face" liegt eine grundsätzlich interessante und faszinierende Idee zugrunde. Das Dilemma, vor dem Robert und Barbara standen, sprach mich durchaus an, und generell war diese Folge die erste aus der zweiten Staffel, der es gelang, mich fragen zu lassen, wie ich wohl selbst in dieser Situation reagieren würde. Leider aber, wie nicht zum ersten Mal in dieser Staffel, hatte ich das untrügliche Gefühl, dass ihnen abseits der Grundidee nicht viel eingefallen ist, und sie mit dieser auch nicht wirklich etwas bzw. viel anzufangen wussten. Und so mäandert die Story schon bald vor sich hin, und kulminiert dann zuerst in einer ziemlich ungeschickten Expositions-Szene, und zuletzt in einem aufgepappt wirkenden Kommentar von Jordan Peele, welcher der Episode jegliche Mehrdeutigkeit nimmt und dem Zuschauer stattdessen eine bestimmte Lesart der Episode aufzwingt – die zu allem Überfluss auch noch genau diametral zu meiner eigenen stand. Vor allem letzteres ist es, was "A Human Face" dann trotz des interessanten Setups doch auf eine "nur" durchschnittliche Wertung drückt.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 CBS)




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