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The Witcher - 1x03: Verrätermond Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: Betrayer Moon
Episodennummer: 1x03
Bewertung:
Weltweiter Internet-Release: 20. Dezember 2019 (Netflix)
Drehbuch: Beau DeMayo
Regie: Alex Garcia Lopez
Besetzung: Henry Cavill als Geralt of Rivia, Anya Chalotra als Yennefer, Freya Allan als Ciri, MyAnna Buring als Tissaia, Anna Shaffer als Triss, Royce Pierreson als Istredd, Mimi Ndiweni als Fringilla, Wilson Radjou-Pujalte als Dara, Lars Mikkelsen als Stregobor, Therica Wilson-Read als Sabrina, Shaun Dooley als King Foltest, Jason Thorpe als Lord Ostrit, Terence Maynard als Artorius, Judit Fekete als Vanielle of Brugge, Ben Lambert als King Virfuril, Katia Bokor als Queen Sancia, Gudmundur Thorvaldsson als Remus, Sam Marks als Captain Segelin, Andrey Kurganov als Tsoka, Jade Croot als Princess Adda, Julian Rhind-Tutt als Giltine, Imogen Daines als Danica, Bogdan Iancu als Mikal, Leigh Gill als One-Eyed Dwarf, Tamás Olt als Human Miner, Scott Alexander Young als Innkeeper u.a.


Kurzinhalt: Seit kurzem wird das Volk von Temeria von einem Monster terrorisiert. Jener Hexer, den man beauftragte, um das Biest zu töten, scheint mit dem Geld abgehaut zu sein. Als Geralt davon erfährt, ist er fest dazu entschlossen, das Monster zur Strecke zu bringen und so die Ehre seines Berufsstands wiederherzustellen. Schon bald erkennt er jedoch, dass hinter dem Biest mehr steckt, als man ihm ursprünglich glauben machen wollte – und sein Kollege zudem nicht einfach spurlos verschwunden, sondern vielmehr von der Kreatur ermordet wurde. Nun muss sich zeigen, ob Geralt der Striege gewachsen ist. Yennefer bereitet sich indes darauf vor, Aretuza – und damit auch ihren Geliebten Istredd – hinter sich zu lassen, und in ihre Heimat zurückzukehren, um dem dortigen König als Zauberin zu dienen. Dann jedoch trifft der Rat eine andere Entscheidung, und schickt sie vielmehr nach Nilfgaard. Yennefer denkt jedoch gar nicht daran, diese Entscheidung einfach so zu akzeptieren. Um den Rat ihren Willen aufzuzwingen, lässt sie sich einer schmerzvollen Transformation unterziehen…

Review: Episodenbild (c) Netflix Ich schaue "The Witcher" und "His Dark Materials" ja parallel (was sich zwar eher zufällig ergeben haben mag, angesichts der Tatsache, dass sie recht zeitnah im Winter letzten Jahres Premiere feierten, aber doch auch irgendwie ganz passend ist), was unweigerlich dazu führt, Vergleiche zu ziehen. Dabei ist auffällig, dass "His Dark Materials" eine zusammenhängende Geschichte erzählt. "The Witcher" hingegen ist (bislang?) doch eher Stückwerk. Dies wird wohl nicht zuletzt damit zusammenhängen, dass zumindest mal für die erste Staffel eine Kurzgeschichtensammlung als Basis diente, und man dementsprechend zwischen unterschiedlichen Geschichten – und wie hier nun deutlich wird auch Zeitebenen – hin- und herspringt. Dadurch wirkt das ganze zumindest momentan auf mich noch etwas zusammenhanglos; und trotzdem konnte mir "Verrätermond" als erste Folge der Serie richtig gut gefallen. Zugegeben, auch hier wurde wieder ein weiterer Punkt der "Game of T Thrones"-Liste abgehakerlt ("Inzest -> Check"), und den Zusammenschnitt der beiden "Showdowns" (der Witcher gegen die Striga, die Wiedergeburt von Yennefer) fand ich etwas eigenwillig. Hier schien man mir einen thematischen Zusammenhang herstellen zu wollen, der sich mir irgendwie nicht erschloss.

Davon abgesehen war "Verrätermond" aber wirklich klasse. Es mag geholfen haben, dass diesmal – entgegen meiner Erwartung und zugleich meiner großen Freude – der Barde doch nicht mehr mit dabei war, sondern Geralt sein Abenteuer allein beschritt. Und dieses fand ich eben sehr packend umgesetzt, und auch thematisch interessant (mit dem verfluchten, verstoßenen Kind, dass nun ein Dasein als Monster fristen muss, wofür dann wiederum die Gesellschaft den Preis zahlen muss). Vor allem der Kampf am Ende war dann sehr mitreißend. Zugleich erhalten wir aber mit jeder Folge einen immer besseren Einblick in (bzw. Eindruck von) Geralts Persönlichkeit. Vor allem die Erinnerung an Renfri, die ihn immer noch zu plagen scheint, hatte es mir dabei angetan. Aber auch die Storyline rund um Yennefer entwickelte sich interessant weiter. Seit "Vier Mark" sind in diesem Handlungsstrang mehrere Monate vergangen, und die Zauberin hat ihre Ausbildung mittlerweile abgeschlossen, und wartet darauf, einem Königreich zugeteilt zu werden, dessen König sie in weiterer Folge dienen und beratend zur Seite stehen soll. Als man sie jedoch nicht wie erwartet und gewünscht in ihre Heimat zurückschickt, sondern vielmehr nach Nilfgaard, setzt sie Himmel und Hölle in Bewegung, um sich über diese Entscheidung hinwegzusetzen und den Rat auszutricksen. Zwar gebe ich zu, dass es geholfen hätte, ihre Enttäuschung nachzuvollziehen, wenn man als unbedarfter Zuschauer schon einen besseren Eindruck der verschiedenen Königreiche hätte (und damit auch, was an Nilfgaard so schlimm sein soll). Aber die Verwandlungsszene am Ende war zweifellos sehr stark, und Anya Chalotra zeigt, was den Wechsel der alten auf die neue Yennefer betrifft, eine bestechende Leistung. Und nicht zuletzt dürfte die Episode insgesamt auch davon profitieren, dass es abseits der Abschlussszene rund um Prinzessin Ciri diesmal wieder nur zwei parallel verlaufende Handlungsstränge gab, was es den beiden Geschichten erlaubte, mehr Eindruck bei mir zu hinterlassen.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix In "Verrätermord" wird ein weiterer Punkt der GOT-Checklist abgearbeitet (Inzest), was in diesem Umfang halt nach wie vor ein bisschen verkrampft wirkt. Zudem hat mich der Zusammenschnitt zwischen dem Endkampf von Geralt und der Striga mit der Verwandlung von Yennefer eher verwirrt, da man mir hier eine thematische Verbindung herzustellen schien, die sich mir nicht erschloss. Davon abgesehen war ich von "Verrätermond" aber, im Gegensatz zu den ersetn beiden Folgen der Serie, durchaus angetan. Es half dabei aus meiner Sicht, dass vom nervigen Barden hier weit und breit nichts zu sehen war. Zudem bekommen wir mit jeder Folge einen immer besseren Eindruck von Geralt. Seine Ermittlungen rund um das das Königreich terrorisierende Monster waren dann durchaus interessant mitzuverfolgen, und der Showdown packend (und visuell eindrucksvoll) umgesetzt. Die Yennefer-Handlung konnte mir ebenfalls gefallen, nicht zuletzt damit, wie diese hier zum ersten Mal die Handlungsmacht über ihr eigenes Leben gewinnt (wenn ich mir auch nicht ganz sicher bin, was ich von der Verbindung dieser Entwicklung mit ihrer Verschönerung halten soll; kritischer Kommentar auf unsere Gesellschaft, oder weitere Bekräftigung dieses problematischen Umstands?). Zwar traue ich mich nur nach dieser einen wirklich gelungenen Episode noch nicht zu sagen, wie aussagekräftig das im Hinblick auf die weiteren Folgen und damit auch meinen Gesamteindruck von "The Witcher" ist. Es zeigt aber auf jeden Fall, dass die Serie zu weitaus mehr fähig ist, als sie in den ersten zwei Episoden gezeigt hat.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Netflix)








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