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Caprica - 1x05: There Is Another Sky Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) SyFy/Universal

Originaltitel: There Is Another Sky
Episodennummer: 1x05
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 26. Februar 2010
Erstausstrahlung D: 05. August 2011 (TNT Serie)
Drehbuch: Kath Lingenfelter
Regie: Michael Nankin
Hauptdarsteller: Eric Stoltz als Daniel Graystone, Esai Morales als Joseph Adama, Paula Malcomson als Amanda Graystone, Alessandra Torresani als Zoe Graystone, Magda Apanowicz als Lacy Rand, Sasha Roiz als Sam Adama, Brian Markinson als Jordan Duram, Polly Walker als Sister Clarice Willow.
Gastdarsteller: Luciana Carro als Priyah Magnus, Karen Elizabeth Austin als Ruth, Camille Mitchell als Vesta, Sina Najafi als William Adama, Hiro Kanagawa als Cyrus Xander, Genevieve Buechner als Tamara Adama, Julius Chapple als Larry, Richard Harmon als Heracles, A.C. Peterson als Chiron, Eve Harlow als Byun, Travis Turner als Ashok, Graham Chabot als Big Kid, Thomas Saunders als Jon Parker, Ian A. Wallace als Ferryman, Patti Allan als Tauron Rites Singer, James Ralph als Chiron's Bank Guard, Charles Andre als Rail Thin Man, Zoltan Crane als Man u.a.

Kurzinhalt: Tamara Adama steckt nach wie vor in der virtuellen Umgebung fest und versucht, aus dieser schlau zu werden. Die anderen Avatare rund um sie sind überrascht, als sie angeschossen wird, und die virtuelle Welt trotzdem nicht verlässt. So erfährt Tamara schließlich die traurige Wahrheit, nämlich dass sie in der Wirklichkeit verstorben ist, und ihr Avatar eben deshalb nun in dieser virtuellen Welt feststeckt. Dies gibt ihr allerdings im Vergleich zu den anderen, welche die VR-Umgebung wenn sie dort sterben verlassen, eine Art Superkraft – die sich ein junger Mann, Heracles, zu Nutze machen will, um die große Aufgabe in einem ihr bislang unbekannten Teil der virtuellen Welt zu bewältigen, und so den damit verbundenen Preis zu gewinnen. Währenddessen gerät Daniel Greystone firmenintern aufgrund seiner jüngsten Ankündigung, an VR-Produkten nichts mehr verdienen zu wollen, unter Beschuss. Als er von einer Gesellschafterversammlung erfährt, die ohne ihn stattfindet, hofft er, die anderen mit der Produktidee rund um den Cylonen überzeugen – und so auch seine Abberufung verhindern – zu können. Joseph Adama erkennt indes, dass sein Sohn Will in illegale Gefilde abzudriften droht. In der Hoffnung, ihre zuletzt angespannte Beziehung kitten und ihn auch wieder auf den Pfad der Tugend zurückführen zu können, lässt er in seiner Wohnung eine Toren-Trauerzeremonie für Tamara und seine Frau abhalten…


Review: Episodenbild (c) SyFy/Universal Beginnen wir den beiden meines Erachtens schlechteren Handlungssträngen. Alles rund um die Adamas hat mich wieder einmal nur sehr bedingt interessiert. Das ist alles seeeehr typisch, sehr klischeehaft, und ist letztendlich nichts, was nicht genauso gut in einer handelsübrigen Drama-Serie vorkommen könnte. Nun ist es natürlich nur normal, dass man SF-Serien um solche Dramaelemente anreichert, mir war das aber insgesamt wieder mal zu soapig – und vor allem auch klischeehaft. Der trauende kleine Junge, der mit eben diesen Gefühlen nicht umgehen kann, und deshalb um sich schlägt. Der selbst noch trauernde Vater, der verzweifelt nach einem Weg sucht, die sich auftuende Kluft zu seinem Sohn zu überwinden, des jedoch in der Art und Weise, wie er sich ihm fast schon aufdrängt, letztendlich nur noch schlimmer macht, und so weiter. Das hat man schon zig-mal gesehen, und ich fand es hier jetzt auch nicht übermäßig gelungen umgesetzt. Immerhin, die Zeremonie am Ende war dann ganz nett (nicht zuletzt auch, weil dort wieder die schon aus "Battlestar Galactica" bekannte, schöne Trauermelodie erklang) – und auch insofern interessant, als Joseph dort ja eigentlich mit seinem Verlust abschließen wollten, wir an dieser Stelle aber schon wussten, dass der Junge auf dem Weg ist, um ihm zu offenbaren, dass sich Tamaras Avatar in der VR-Simulation befindet.

Die Story rund um Daniel Greystone wiederum hat das Problem, dass sie im Prinzip nur aus 2-3 kurzen Szenen besteht, und damit bei dieser Folge sehr im Hintergrund verläuft und dementsprechend kaum zur Geltung kommt. Immerhin, die Vorstellung des Cylon beim Vorstand war nett, wobei insbesondere jener Moment in Erinnerung bleibt, wo Daniel den Cylon – in dem sich ja Zoes Avatar befindet – befiehlt, sich den Arm abzureißen. Der Hauptgrund, warum mir "There Is Another Sky" recht gut – und insgesamt von den bisherigen "Caprica"-Folgen auch am besten – gefallen konnte, lag in der Haupthandlung rund um Tamara, die – no na – exklusiv in der virtuellen Welt angesiedelt ist. Diese profitierte zuerst einmal vom interessanten Setting, sowie von der visuell ansprechenden Gestaltung dieses alternativen Caprica. Zwar hätte es sich für meinen Geschmack fast noch ein bisschen mehr vom echten unterscheiden können und ruhig in eine Steampunk-Richtung gehen können, insgesamt fand ich diesen Look aber sehr cool. Es hilft auch, dass man den leicht künstlichen Eindruck der CGI-Stadt für eine virtuelle Simulation wesentlich leichter akzeptieren kann, als wenn diese ja eigentlich eine reale Stadt zeigen soll. Ganz spannend fand ich auch die Idee rund um dieses von jemandem geschaffene Spiel. Zwar find ich die Idee eher blöd, dass man wenn man 1x scheitert es nie wieder probieren darf (was soll das für ein Spiel sein bitte schön?), und die Aufgabe/Belohnung (Münzen sammeln b zw. Reichtum) waren jetzt auch nicht unbedingt ein Heuler. Aber es war mal was anderes, und gab den Figuren ein Ziel, dass sie erreichen wollten – was für die Serie, leider, so ziemlich das erste Mal gewesen sein dürfte. Vor allem aber wurde die Storyline einerseits davon aufgewertet, dass Tamara quasi Superkräfte besitzt (auch wenn dabei wohl nicht nur ich an "Matrix" denken musste), und bot zudem mit jenem Moment, wo ihr bewusst wird, warum sie über diese Kräfte verfügt – und dass dies bedeutet, dass sei dort tot ist – für mich das Highlight der Folge. Das war wirklich eine starke Szene. Und so hätte ich letztendlich nichts dagegen, wenn wir in der Zukunft noch mehr Zeit in dieser virtuellen Umgebung verbringen würden (wobei es im Hinblick auf die Serie leider viel aussagt, dass ich die Story dort um einiges interessanter finde, als das, was sich in der "wirklichen Welt" zuträgt).

Fazit: Episodenbild (c) SyFy/Universal Mit der Adama-Handlung konnte ich wieder einmal nicht viel anfangen; hier stach lediglich die Trauerzeremonie am Ende positiv hervor. Alles rund um Daniel Greystone schlug sich zwar schon etwas besser, allerdings tritt dieser bei "There Is Another Sky" kaum in Erscheinung. Immerhin war aber die Szene mit der Vorstellung seines Cylon-Modells beim Vorstand ganz nett. Hauptverantwortlich für die bisher beste Wertung der Serie (was allerdings auf dem Niveau leider eh auch schon alles sagt) war für mich aber die Handlung in der virtuellen Realität, die mich mit der coolen digitalen Kopie von Caprica, der netten Aufgabe der sich Tamara und Heracles stellen mussten, sowie insbesondere jenem Moment, wo Tamara bewusst wird, warum sie in dieser VR-Umgebung über besondere Kräfte verfügt, überzeugte. Insofern hätte ich nichts dagegen, im weiteren Verlauf der Serie von dieser künstlich-virtuellen Welt noch mehr zu sehen.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2010 SyFy/Universal)







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