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Star Wars: Abgrund Drucken E-Mail
Überraschend solider Eintrag der Reihe Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 10 November 2019
 
Titel: "Das Verhängnis der Jedi-Ritter 3: Abgrund"
Originaltitel: "Fate of the Jedi: Abyss"
Bewertung:
Autor: Troy Denning
Übersetzung: Andreas Kasprzak
Umfang: 460 Seiten
Verlag: Blanvalet (D), Del Rey (E)
Veröffentlicht: 18. Oktober 2010 (D), 18. August 2009 (E)
ISBN: 978-3-442-26677-7
Buch kaufen: Taschenbuch (D), Kindle (D), Taschenbuch (E), Kindle (E)
 

Kurzinhalt: Nach wie vor kommt es auf Coruscant zu Fällen, wo Jedi-Ritter dem Wahnsinn Anheim fallen, und glauben, dass es sich bei allen um sie herum um Doppelgänger handeln würde. Mittlerweile ist es aber immerhin gelungen, ein Muster ausfindig zu machen: So scheinen die paranoiden Wahnvorstellungen nur jene Jedi zu betreffen, die sich einst während dem Krieg gegen die Yuuzhan Vong als Kinder oder Jugendliche im Schlund versteckten. Derweil geht auf Coruscant der Machtkampf zwischen dem Jedi-Orden und der Galaktischen Allianz in die nächste Runde, als man neuerlich versucht, weitere Erkrankte dem Griff der Allianz zu entziehen – nicht zuletzt, als diese die betreffenden Jedi-Ritter in Karbonit einfrieren. Vor allem die Solos geraten in diesem Konflikt zunehmend zwischen die Fronten – aber auch Jaina wird in einen schweren Interessenskonflikt gestürzt, als er von ihrem Verlobten Jagged Fel erfährt, dass Daala Mandalorianer anheuern will, um auf die Jedi Jagd zu machen. Währenddessen begeben sich Luke Skywalker und sein Sohn Ben in den Schlund. Dort hoffen sie einerseits, den Grund für den Wahnsinn der Jedi-Ritter in Erfahrung bringen zu können, andererseits ist dieser ihre nächste Station bei ihren Bemühungen, Jacens Reisen nach dem Yuuzhan Vong-Krieg zu folgen, und so herauszufinden, warum er der dunklen Seite der Macht verfiel…

Review: Sonderlich begeistert war ich zwar auch von "Abgrund" wieder mal nicht – was insofern nicht überrascht, als ich nicht der größte Fan von Troy Denning bin, und sich dies auch nach diesem Roman nicht geändert hat. Er schreibt mir immer noch etwas zu trocken, übertreibt es teilweise bei den Dialogen, und hat vor allem eine verwirrend-konfuse Art und Weise, die Actionmomente zu schreiben, weshalb es mir bei diesen meist schwer fällt, ihnen zu folgen. Gerade auch beim Finale musste ich mich wieder einmal richtiggehend dazu zwingen, aufmerksam zu lesen, da ich die betreffenden Einlagen bei ihm irgendwie sehr mühsam finde, und dann dazu tendiere, einfach nur mehr drüberzulesen und dem Geschehen nur mehr bedingt zu folgen. Trotzdem, wenn man bedenkt, dass ich sowohl mit seinen bisherigen Romanen überwiegend nicht viel anfangen konnte, und auch die "Das Verhängnis der Jedi-Ritter"-Reihe bislang alles andere als prickelnd fand, hat sich "Abgrund" nicht einmal so schlecht geschlagen. Natürlich leidet auch dieser Roman bis zu einem gewissen Grad von der aus meiner Sicht unnötigen Neunteilung der Geschichte, die dazu führt, dass manches unnötige ausgedehnt ist, bzw. sich einiges auch immer wieder zu wiederholen scheint; letzteres gilt insbesondere auch hier wieder für die Einlagen rund um die wahnsinnig werdenden Jedi-Ritter, sowie den Konflikt zwischen dem Jedi-Orden und der Galaktischen Allianz. Hier hätte man zweifellos, über die ersten drei Bände gesehen, viel kürzen können. Gleiches gilt auch für die Abenteuer von Luke und Ben, die ich in den ersten beiden Romanen doch eher beliebig und überflüssig fand. "Abgrund" leidet nun ebenfalls ein bisschen darunter, dass Denning hier die mittlerweile dritte entsprechende Einlage präsentiert – hat jedoch einen entscheidenden Vorteil: Im Gegensatz zu ihren Abenteuerin "Der Ausgestoßene" und "Omen" fand ich alles rund um die Geistreisenden wirklich interessant. Die größte Stärke sowohl dieser Storyline als auch des Romans an sich ist allerdings, wie dies dann schließlich zu einer Begegnung mit Anakin, Mara und Jacen führt – und man so, spät aber doch, einen meiner größten Kritikpunkte an der "Wächter der Macht"-Reihe, nämlich den mangelnden Abschied zwischen Luke und Mara, doch noch nachliefert. Und auch alles rund um den verlorenen Stamm der Sith fand ich soweit ganz interessant – zumal dieser dann auf nette Art und Weise mit der Luke/Ben-Storyline verschmilzt. Und auch die Abenteuer von Han, Leia, Allana und Jaina fügten sich diesmal besser in die Story ein, und waren generell interessanter als zuletzt. Macht insgesamt einen, für Denning bzw. "Das Verhängnis der Jedi-Ritter"-Verhältnisse, überraschend soliden Roman.

Fazit: "Abgrund" war der erste Roman der "Das Verhängnis der Jedi-Ritter"-Reihe, der mich ansatzweise überzeugen konnte. Ich fand sämtliche Handlungsstränge diesmal interessanter als zuletzt, wobei es mir vor allem das Abenteuer von Luke und Ben im Schlund angetan hatte. Durch deren Begegnung mit dem verlorenen Stamm der Sith am Ende geht zudem endlich wieder etwas weiter. Die größte Stärke war aber zweifellos deren Begegnung mit Anakin, Mara und Jacen zuvor, wo man einen meiner größten Kritikpunkte an der "Wächter der Macht"-Reihe rückwirkend ausmerzte. Zwar leidet auch "Abgrund" wieder darunter, dass die Geschichte auf neun Teile aufgebläht wurde, sowie unter der einen oder anderen Wiederholung. Und der größte Fan von Troy Dennings Schreibstil – insbesondere seiner Actionszenen – bin ich ja auch nicht. Trotzdem war "Abgrund" insgesamt ok, und vermochte es vor allem zum ersten Mal bei der Reihe, mich auf den nächsten Band schon neugierig zu machen.

Bewertung: 3/5 Punkten
Christian Siegel





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