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Firefly: The Unification War - Part One Drucken E-Mail
08/15-Firefly-Story mit irreführendem Titel Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 10 November 2019
 
Titel: "Firefly: The Unification War - Part One"
Bewertung:
Autor: Greg Pak
Zeichnungen: Dan McDaid
Tusche: Dan McDaid
Farben: Marcelo Costa
Lettering: Keine Angabe
Cover: Lee Garbett
Umfang: 112 Seiten
Verlag: BOOM! Studios
Veröffentlicht: 30. April 2019
ISBN: 978-1-68415-322-0
Kaufen: Hardcover (E), Kindle (E)
 

Kurzinhalt: Nach einem Angriff muss die Serenity auf einem Planeten notlanden. Um Geld für die dringend benötigten Reparaturen aufzutreiben, lassen sich Mal & Co. von Pilgern anheuern. Schon bald wird ihnen jedoch klar, dass die Seite, für sie die arbeiten, über einige fragwürdige moralische Einstellungen verfügen – und Mal und seine Crew müssen entscheiden, ob sie zugunsten des Geldes damit leben können, auf der falsche Seite zu stehen, oder sich gegen ihre Auftraggeber wenden. Währenddessen erfahren die sogenannten Unificators – die für die Allianz flüchtige Leute jagen, denen aus der Zeit des Unification Wars Kriegsverbrechen zur Last gelegt werden – wo sich die Serenity befindet. Und Mal sowie Zoe stehen auf der Most Wanted-Liste ganz oben…

Review: Nachdem der dritte "Firefly"-Band "Generations" entweder verschoben oder überhaupt gecancelt wurde (momentan lassen sich diesbezüglich keine verlässlichen Informationen auftreiben; er hätte lt. Amazon am 15. Oktober erscheinen sollen, doch noch fehlt von ihm jede Spur), habe ich mir nun stattdessen den ersten Comicband der BOOM! Studios zugelegt, welche die Rechte von Dark Horse Comics geerbt haben. Auch hier verfolgt man, wie der Titel bereits verrät, den Zugang der Titan Books-Romane, sprich anstatt an die Dark Horse Comics anzuknüpfen, welche zuerst die Lücke zwischen Serie und Film füllten und daraufhin dann die Geschichte aus "Serenity" weitererzählten, geht man vielmehr in der Zeit zurück, und erzählt eine Geschichte, die während oder nach der Serie angesiedelt ist, jedenfalls aber noch vor dem Film. Das hat zwar den Vorteil, dass man hier auch wirklich die gesamte Truppe auffahren kann und quasi eine weitere, bisher unbekannte Episode der Serie erzählen kann, wirkt aber halt zugleich doch irgendwie wie ein Schritt zurück, und drückt auch insofern auf die Spannung, als in den Nachfolgecomics grundsätzlich alles möglich gewesen wäre, man hier aber weiß, dass der Besetzung der Serenity nichts passieren kann. Viel schwerer wiegt für mich aber der irreführende Titel, der an Kundentäuschung grenzt. Immerhin wurde der erste Comic unter dem Titel "The Unification War – Part One" veröffentlicht, was wohl nicht nur im mir die Erwartung weckte, dass man nun endlich diese Lücke in der Kontinuität schließen und mehr über den damaligen Krieg und insbesondere die letzte, verheerende Schlacht in Serenity Valley erfahren würde. Fehlanzeige! Wir erhalten ein paar zusammenhang- und letztendlich sowohl belang- als auch wertlose Flashbacks, und das war's. Davon abgesehen spielt der Comic zur Zeit der Serie. Zumindest ich fand das enorm enttäuschend.

Es hilft auch nicht, dass die Story absolut 08/15 ist. Manchen mag es gefallen, dass man hier sowohl was die zeitliche Einordnung als auch den Ton betrifft zur Serie zurückgeht und eine Geschichte erzählt, die genauso gut eine weitere (durchschnittliche) Folge der Serie sein könnte. Ich finde es aber halt insofern schade, als sich das Rad mit "Serenity" und den Nachfolgecomics weitergedreht hat. Immerhin muss ich Greg Pak zugutehalten, die Stimmen der Figuren sehr gut zu treffen. Das macht halt nur die hier erzählte Geschichte um nichts belangloser. Auch der Zeichenstil ist eine eher durchwachsene Angelegenheit. Grundsätzlich hatten es mir vor allem die satten Farben angetan, und die Zeichnungen sind auch soweit ganz gelungen. Dies sorgt für einige durchaus nette, spektakuläre Bilder. Wo "The Unification War – Part One" aber leider eher versagt, ist dabei, die aus der Serie bekannten Figuren optisch einzufangen. Was das betrifft, schwankt der Comic enorm, und das teilweise von Bild zu Bild. Dabei kommt es allzu oft vor, dass die Figuren nur deshalb zu erkennen sind, weil wir aus dem Kontext der Geschichte her wissen, um wen es sich handeln muss. Oder maximal noch an ihrer Kleidung. Die Gesichter selbst sind aber oftmals, vorsichtig ausgedrückt, sehr frei interpretiert. Man folgt hier weniger einem photorealistischen Zugang, vielmehr wirkt das ganze teilweise eher so, als wären sie von einem Karikaturisten gezeichnet worden. Vor allem Jayne war überwiegend furchtbar getroffen (nicht zuletzt aufgrund der pechschwarzen und damit zu dunklen Haare), aber auch die anderen Charaktere haben oftmals nur rudimentär etwas mit ihren DarstellerInnen-Gegenparts aus Serie und Film gemein. Wobei das wie gesagt, und das ist das perplexe, im Verlauf des Comics enorm schwankt. Man erkennt man sie eindeutig, dann wieder gar nicht. Zuletzt sei noch erwähnt, dass – wie "Part One" schon andeutet, das Ganze in einem Cliffhanger mündet. Im Dezember soll's angeblich weitergehen. Mal schauen, ob die Veröffentlichungs-Daten der BOOM!-Comics zuverlässiger sind als von Titan Books; wobei ich zugleich festhalten muss, dass sich meine Trauer, falls man die Reihe mangels Erfolgs einstellen würde, doch sehr in Grenzen halten würde.

Fazit: Wer – angesichts des Titels – so wie ich erwartet, hier endlich mehr über den Unification War zu erfahren, den muss ich enttäuschen: Dieser wird lediglich in einzelnen, zusammenhanglosen Flashbacks thematisiert, die jedoch keine nennenswerte Geschichte erzählen. Der Schwerpunkt liegt ganz klar bei der Handlung in der "Gegenwart", die zwischen Serie und Film angesiedelt ist, und eine doch eher belanglose 08/15-Story erzählt. Immerhin gelingt es Greg Pak sehr gut, den Ton der Figuren und der Serie zu treffen. Inhaltlich ist "The Unification War – Part One" aber alles andere als ein Highlight, weshalb es dem Comic weder gelang, meine Enttäuschung ob dieser Mogelpackung noch ob der Rückkehr in die Serien-Ära (im Gegensatz zu den Dark Horse Comics, die in weiterer Folge an den Film anknüpften) zu mildern. Der durchwachsene Zeichenstil – Hintergründe und Farben hui, Figuren pfui, da zu frei interpretiert und dadurch oftmals nur schwerlich erkennbar – tut dann sein Übriges. Insofern kann ich "The Unification War – Part One" maximal nur den allertreuesten Browncoats empfehlen – in der Hoffnung, dass "Volume Two" das Versprechen des Titels dann endlich einlösen wird.

Bewertung: 2/5 Punkten
Christian Siegel





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