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SeaQuest DSV - 3x03: Unsichtbare Piraten Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: Smoke on the Water
Episodennummer: 3x03
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 11. Oktober 1995
Erstausstrahlung D: 03. November 1996
Drehbuch: Lee Goldberg & William Rabkin
Regie: Oscar L. Costo
Hauptdarsteller: Michael Ironside als Captain Oliver Hudson, Jonathan Brandis als Ensign Lucas Wolenczak, Don Franklin als Commander Jonathan Ford, Edward Kerr als Lt. James Brody, Michael DeLuise als Petty Officer Tony Piccolo, Ted Raimi als Lt. j.g. Timothy O'Neill, Kathy Evison als Lt. J.G. Lonnie Henderson, Elise Neal als Lt. J.J. Fredricks, Peter DeLuise als Dagwood.
Gastdarsteller: Patricia Charbonneau als Elaine Morse, Holly Gagnier als Rachel, Michael Costello als Secretary General McGath, Brett Rice als Dustin Thaw, Timothy Bass als Cash, John Maynard als Hauler Captain, Elizabeth Rothan als Dispatch, Avis-Marie Barnes als Female Hauler, Saadia Persad als Hostess, Jim R. Coleman als Tech u.a.


Kurzinhalt: Seit einiger Zeit verschwinden immer wieder Frachtschiffe spurlos, welche die Perseiden-Minenkolonie ansteuern. Captain Hudson wird beauftragt, mit der SeaQuest zur Station zu fahren, und der Sache auf den Grund zu gehen. Doch mit der Stationskommandantin, Elaine Morse, verbindet Hudson eine problematische Vergangenheit: Waren sie doch schon 2x verlobt, und er hat sie jeweils kurz vor der Hochzeit sitzen gelassen. In den drei Wochen, welche die SeaQuest die Station umkreist, kommen die gegenseitigen Animositäten, aber auch die nach wie vor vorhandenen romantischen Gefühle, zunehmend in den Vordergrund – der Lösung des Rätsels selbst kommen sie jedoch in dieser Zeit keinen Schritt weiter. Es scheint, als hätte die Anwesenheit der SeaQuest die Piraten abgeschreckt – aber das ist natürlich keine langfristige Lösung. Und tatsächlich: Kaum dass die SeaQuest die Station verlässt, sendet der nächste Frachter schon einen Notruf. Während man an Bord der SeaQuest daraufhin einen Plan schmiedet, um den Piraten eine Falle zu stellen, ist Dagwood in der Minenkolonie auf eine Gruppe GELFs gestoßen – und überlegt, der SeaQuest den Rücken zu kehren…

Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) 20th Century Fox Ich habe es in meinen Reviews zu den ersten beiden Folgen der Staffel bereits am Rande erwähnt, da sie mir hier aber wieder einmal ganz besonders positiv ins Auge gestochen sind, sei es hier noch einmal hervorgehoben: Effekttechnisch hat sich von der zweiten auf die dritte Staffel bei "SeaQuest" einiges getan. Nicht nur, dass man sich in den ersten drei Folgen mit entsprechenden CGI-Szenen nicht lumpen ließ, vor allem qualitativ haben die von einer Season auf die nächste einen ordentlichen Sprung gemacht. Nun sahen die Unterwasseraufnahmen zwar auch in der Vergangenheit schon immer am besten aus, und waren generell im Vergleich zu z.B. den Lebewesen nie das Problem, dennoch wirken die Szenen aus der dritten Staffel auf mich noch einmal die Spur besser und detaillierter, so als wären sie in einer höheren Auflösung gerendert worden. Jedenfalls hatten es mir die Effektaufnahmen wieder angetan – insbesondere die nette Szene mit dem grünen Laser-Docking. Aber auch die Unterwasserkämpfe waren wieder nett umgesetzt. Einzig dass am Ende das angeblich unsichtbare Piratenschiff mit freiem Auge eindeutig zu erkennen war (und sogar leuchtete!) störte mich ein wenig. Davon abgesehen konnten sich die Effekte – vor allem für damalige TV-Verhältnisse – aber wieder absolut sehen lassen.

Inhaltlich sieht mein Eindruck zu "Unsichtbare Piraten" leider schon wesentlich durchwachsener aus. Wirklich schlecht ist davon zwar nichts – wirklich gut aber halt leider auch nicht. Schade ist dies insbesondere bei der Handlung rund um Dagwood, so man sämtliches vorhandene Potential links liegen lässt. Hätte man sich näher mit seinem Dilemma auseinandergesetzt, hätte das durchaus nett sein können. So hingegen überspringt man zuerst jene drei Wochen, im Zuge derer er sich in Rachel verliebt hat (was es schwer macht, seine Gefühle für sie, und damit auch sein, Dilemma nachzuempfinden), und dann bekommen wir nur mehr einen bedeutungsschwangeren Blick in Richtung der abziehenden SeaQuest – und bis zur letzten Szene, wo er dann wieder zurück an Bord ist, war er nicht mehr gesehen. Wie sein Entscheidungsprozess ausgesehen hat, muss man sich als Zuschauer somit leider ganz alleine zusammenreimen. Aber auch die Haupthandlung ist jetzt nicht unbedingt ein Reißer. Dass die Frachter verschlungen werden, lässt sich noch vor dem Intro schön erkennen (und erinnert an den James Bond-Film "Man lebt nur zweimal"), was nur mehr die Frage übrig ließ, warum dieses scheinbar riesige Piratenschiff niemand sah, was am Ende dann eben mit der Tarnvorrichtung erklärt wird (wie auch immer diese funktioniert, selbst wenn die die Luke öffnen um die Frachter aufzunehmen). Die Szenen zwischen Oliver und Elaine sind zwar soweit ganz nett, und offenbaren auch wieder eine neue Seite des neuen Captains, aber halt auch sehr klischeehaft. Und die Offenbarung, dass Deon dahintersteckt, war – angesichts der fortschrittlichen Technologie der Piraten – sehr vorhersehbar, und wurde von mir generell doch eher gleichgültig zur Kenntnis genommen; für mehr hat Deon einfach bei seinem bisher einzigen Auftritt zu wenig Eindruck hinterlassen. Auf rein oberflächliche Art war "Unsichtbare Piraten" aber dennoch soweit ganz kurzweilig.

Fazit: Episodenbild (c) 20th Century Fox "Unsichtbare Piraten" ist wieder eine eher actionorientierte Folge, die vor allem zum Ende hin, mit dem Showdown sowohl innerhalb als auch außerhalb des Piratenschiffes, Laune macht. Aber auch die Szenen zwischen Oliver Hudson und seiner Ex-Verlobten Elaine Morse waren ganz nett – und dienten natürlich vor allem (erfolgreich) dem Zweck, uns den neuen Kommandanten der SeaQuest wieder etwas besser vorzustellen. Und vor allem auch Quantität und Qualität der Effekte hatten es mir wieder angetan. Schade aber, dass man aus der grundsätzlich ebenfalls nicht uninteressanten B-Story rund um Dagwood überhaupt nichts macht, und sich diese letztendlich als belanglos-überflüssiger Lückenfüller offenbart. Seltsam zudem, dass das ja angeblich unsichtbare Schiff der Piraten bei der Schlacht am Ende gut zu sehen war; vermeintlich, um den Zuschauer nicht zu verwirren. Die Offenbarung, wer hinter Angriffen steckt, war mir letztendlich ebenfalls herzlich egal. Und die erste Hälfte der Folge verstand es leider noch nicht so wirklich, mich zu packen. Dank des netten Finales reicht es aber insgesamt noch für eine durchschnittliche Wertung.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1995 Universal Television)







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