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SeaQuest DSV - 3x02: Das Trinkwasser-Monopol Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: In the Company of Ice and Profit
Episodennummer: 3x02
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 27. September 1995
Erstausstrahlung D: 27. Oktober 1996
Drehbuch: Patrick Hasburgh
Regie: Jesús Salvador Treviño
Hauptdarsteller: Michael Ironside als Captain Oliver Hudson, Jonathan Brandis als Ensign Lucas Wolenczak, Don Franklin als Commander Jonathan Ford, Edward Kerr als Lt. James Brody, Michael DeLuise als Petty Officer Tony Piccolo, Ted Raimi als Lt. j.g. Timothy O'Neill, Kathy Evison als Lt. J.G. Lonnie Henderson, Elise Neal als Lt. J.J. Fredricks, Peter DeLuise als Dagwood.
Gastdarsteller: John D'Aquino als Benjamin Krieg, Tim DeKay als Lawrence Deon, Ralph Wilcox als Mason Freeman, Michael Costello als Secretary General McGath, Lou Bedford als Johnson, Vivienne Sendaydiego als Booth, Monique Mannen als Hostess, Jennifer Langdon als Waitress, Donna Preudhomme als Young Woman, Wolfgang Zechmayer als Refugee, u.a.


Kurzinhalt: Lawrence Deon, Gründer und CEO der Deon-Corporation, einem der weltweit größten und erfolgreichsten Konzerne, verfolgt neuerdings eine überaus fragwürdige Firmenstrategie. In Erwartung der drohenden Wasserknappheit sorgt er dafür, dass sich Eisberge lösen, die dann ins Territorium seiner Firma fließen – wo er das darin gespeicherte Trinkwasser hortet. Die nachteiligen Folgen für die Umwelt, und drohende Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, sind für ihn dabei nicht von Belang. Als die UEO seine Intrige durchschaut, sprengt die SeaQuest seinen jüngsten Eisberg – und vereitelt damit seinen Plan. Damit dies beim nächsten Mal nicht wieder passiert, startet er ein humanitäres Hilfsprogramm für makronesische Flüchtlinge. Er verhilft ihnen bei der Flucht – und setzt sie dann auf einem Eisberg aus, davon ausgehend, dass Captain Hudson diesen dann nicht zerstören wird. Und tatsächlich werden auf der SeaQuest gerade als man sich darauf vorbereitet, den Eisberg zu beschießen, Lebenszeichen aufgefangen, und der Angriff abgebrochen. Captain Hudson führt daraufhin das Einsatzteam an, welche den Eisberg untersuchen soll – und gerät unter Beschuss der makronesischen Flüchtlingen. Während des Gefechts erkennt Lucas, dass diese von einem alten Bekannten angeführt werden…

Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) 20th Century Fox Das Beste an "Das Trinkwasser-Monopol" ist zweifellos die kurzzeitige Rückkehr von Benjamin Krieg, der in der ersten Staffel zu meinen Lieblingsfiguren zählte. Insofern habe ich mich über dieses Wiedersehen grundsätzlich sehr gefreut. Schade fand ich allerdings, wie überschaubar dieses ausgefallen ist. Wir erblicken ihn mal kurz im Pulk der Flüchtlinge, wirklich prominent tritt er aber erst nach einer halben Stunde in Erscheinung – und selbst dann beschränkt sich sein Auftritt auf zwei kurze (Wort-)Gefechte, sowie eine kleine Szene auf der SeaQuest (die dann leider zugleich auch schon die letzte war). Vor allem letztere war zwar in der Tat sehr nett – nicht zuletzt auch dank des sehr schönen Kommentars von seiner Seite aus an Lucas, darüber, dass sie sich auf unterschiedlichen Missionen befinden ("Yours is to save the world, mine is to change it."). Trotzdem finde ich es etwas schade, dass man aus seiner Rückkehr nicht mehr gemacht hat, und sie SeaQuest Crew nicht schon früher im Verlauf der Episode auf ihn treffen konnte – und es dementsprechend noch ein paar Szenen mehr mit ihm und alten Crewmitgliedern gegeben hätte. Im Austausch hätte man ja auf den überflüssigen Trainingsflug von Brody und Fredricks verzichten können?

Insofern sehe ich Kriegs Rückkehr eben deshalb mit einem lachenden und einem weinenden Auge; doch trotz meiner Enttäuschung, wie kurz dieses ausfiel, zählt es für mich zu den Stärken der Folge. Was insofern gut ist, als diese davon abgesehen ohnehin nicht viele Pluspunkte für sich verbuchen kann. Die Grundidee gefiel mir zwar ebenso wie die ökologische sowie unternehmenskritische Message, aber wirklich spannend war das Geschehen halt leider nicht. Zumal Kriegs Rückkehr leider nicht der einzige Handlungsstrang ist, wo man nicht das Optimum herausholt. Nehmt z.B. Tony Piccolos Leseschwäche. Grundsätzlich finde ich es super, so etwas in einer solchen Serie zu thematisieren und damit jenen, denen es vielleicht ähnlich ergeht, Mut zu machen. Nur macht man halt leider nicht wirklich daraus, und wird dies nach der Begegnung zwischen Tony und Jonathan im Korridor dann nicht mehr thematisiert – was in mir den Verdacht weckte, die Einlage war nur dazu da, Fords Eifersucht zu zeigen (nachdem sich er und Lonnie Henderson zuvor etwas näher zu kommen schienen). Aber auch aus dem Konzept des Unternehmens, mit diesem exklusiven Club am Anfang z.B., holt man nicht wirklich was heraus. Und dass Captain Hudson hier in der ersten Hälfte wieder mal den Hardass raushängen lässt (wie z.B. wenn er Ford zusammenstaucht, oder Dagwood aus der Brücke verbannt), half nicht dabei, mir Bridgers Nachfolger sympathischer zu machen. Zugegeben, am Ende gibt er sich dann ja eh wieder versöhnlich und übergibt Dagwood eine Uniform, trotzdem werde ich mit Hudson vorerst noch nicht wirklich warm. Durchaus angetan war ich dafür neuerlich von den Effekten, und zwar sowohl was Qualität als auch Quantität betrifft. Und der Eisberg hatte irgendwie einen schönen, altmodischen TOS-Studio-Planeten-Charm. Insgesamt war "Das Trinkwasser-Monopol" damit etwas besser als der Staffelauftakt – aber immer noch kein Highlight.

Fazit: Episodenbild (c) 20th Century Fox An "Das Trinkwasser-Monopol" gefiel mir in erster Linie, dass man hier mit Benjamin Krieg mal eine altbekannte Figur aus der ersten Staffel wieder für einen Kurzauftritt zurückholte. Leider ist "kurz" dabei das entscheidende Wort: Denn abseits eines kurzen ersten Blicks bei der Flucht ist eine halbe Stunde rum, ehe wir ihn Wiedersehen; da bleibt dann leider nicht mehr allzu viel Zeit. Mir gefällt zwar die etwas düstere Richtung, in die es ihn nach seiner Tour auf der SeaQuest verschlagen zu haben scheint, und insbesondere die letzte Szene mit Lucas war durchaus nett. Aber etwas mehr Szenen – nicht zuletzt auch mit anderen Veteranen, wie z.B. Jonathan Ford, hätten sie uns ruhig gönnen können. Schade auch, dass man aus Tonys Analphabetismus kaum etwas macht. Und vor allem in der ersten Hälfte holte sich Captain Hudson mit seiner knallharten Art wieder mal keine Sympathiepunkte bei mir ab. Allerdings: Mit der netten Geste am Ende deutet man zum ersten Mal an, dass unter seiner harten Schale ein weicher Kern stecken könnte. Die in "Das Trinkwasser-Monopol" versteckte message(s) konnte(n) mir ebenfalls gefallen. Die Umsetzung des Eisbergs am Ende hatte einen herrlichen, nostalgischen TOS-Touch. Und die Effekte konnten auch wieder gefallen. Insgesamt war "Das Trinkwasser-Monopol" schon ok, und zweifellos um einiges besser und vielversprechender als der enttäuschende Staffelauftakt; dennoch schade, dass hier einiges an vorhandenem Potential ungenutzt blieb.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1995 Universal Television)







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