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SeaQuest DSV - 2x20: Der Zukunftsmensch Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: The Siamese Dream
Episodennummer: 2x20
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 30. April 1995
Erstausstrahlung D: 31. März 1996
Drehbuch: Jonathan Brandis & David J. Burke
Regie: Jesús Salvador Treviño
Hauptdarsteller: Roy Scheider als Captain Nathan Bridger, Jonathan Brandis als Lucas Wolenczak, Don Franklin als Commander Jonathan Ford, Rosalind Allen als Dr. Wendy Smith, Edward Kerr als Lt. James Brody, Michael DeLuise als Tony Piccolo, Ted Raimi als Lt. j.g. Timothy O'Neill, Marco Sanchez als Sensor Chief Miguel Ortiz, Kathy Evison als Helmswoman Lonnie Henderson Peter DeLuise als Dagwood.
Gastdarsteller: Todd Allen als Clay Marshall, Tamara Tunie als Laura, Robert Small als Dr. Roberts, Robert Herrick als Sergeant u.a.


Kurzinhalt: Tony Piccolo hat einen Alptraum, der ihn doch ziemlich verstört. Auch Dagwood kam in diesem vor, und beide sind überrascht, als deutlich wird, dass dieser den gleichen Traum hatte. Ein solches Phänomen ist praktisch ohne Beispiel, weshalb Dr. Wendy Smith glaubt, dass es sich bei Tony um ein Medium handeln könnte, der seinen Traum in Dagwoods Gehirn projiziert hat. Die SeaQuest steuert daraufhin jenes Institut an, in dem auch Dr. Smith gelernt hat, ihr Talent zu schärfen, und ihre mentalen Fähigkeiten so zu verstärken – was auch ein Wiedersehen mit ihrer guten Freundin Laura sowie ihrem früheren Mentor und Ex-Freund Clay Marshall mit sich bringt. Was Wendy nicht ahnt: Clay hat all dies eingefädelt, da er auf die SeaQuest gelangen will. Er manipuliert daher aufgrund seiner starken telepathischen Fähigkeiten – die auch besagten Alptraum erst ausgelöst haben – den Testversuch im Institut, und meint daraufhin, dass man für eine weitere Untersuchung an den Ort des Geschehens – also die SeaQuest – gehen müsste. Auf dem Weg dorthin setzt er Dr. Smith, die ihn mittlerweile durchschaut, außer Gefecht. Nun muss er nur doch die Codes zum Waffenraum in Erfahrung bringen – um an einen hochexplosiven Stoff zu geraten, den er zum Überleben braucht…

Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) 20th Century Fox Am Drehbuch zu "Der Zukunftsmensch" hat Jonathan Brandis selbst mitgewirkt (wie Ted Raimi zuvor bei "Auf der Suche nach Atlantis") – dem fertigen Produkt würde man dies aber insofern nicht anmerken, als Lucas eine relativ kleine Rolle spielt. Vielmehr stehen Dagwood und insbesondere natürlich Tony Piccolo im Mittelpunkt – somit gibt die Episode dem in letzter Zeit doch eher vernachlässigten Michael DeLuise wieder mal etwas Vernünftiges zu tun. Sein – sehr nett inszenierter – Alptraum liefert dann auch den Startschuss einer eher durchwachsenen Episode, die sich in mehrere Richtungen streckt, ohne in einer davon so richtig zum Ziel zu kommen. Nehmt den neuen Bösewicht Clay Marshall (bei dem ich, so seltsam wie er hier vorgestellt wurde, kurz dachte, wir sollten ihn eigentlich schon kennen). Ok, er will sich diese Substanz mit illegalen Mitteln besorgen, da er sie von der UEO auf offiziellem Weg nicht bekommt, aber was ist denn eigentlich so schlimm daran, wenn ihm dies gelingt? Immerhin will er ja nur sein Überleben sichern.

Überhaupt: Was genau ist er denn nun eigentlich? "Nur" ein Cyborg? Ein dank seiner mechanischen Implantate optimierter Mensch? Wieso fällt niemandem auf, dass der Kerl über Jahrzehnte hinweg nicht gealtert ist? Aufgrund all dieser offenen Fragen bleibt die Bedrohung, die er – angeblich, scheinbar – darstellt, ungemein vage. Was das betrifft hilft es halt auch nicht, dass er lange Zeit im Hintergrund bleibt, und stattdessen Piccolo im Mittelpunkt steht. Dessen psychische Kräfte stellen sich zwar immerhin als echt heraus (ansonsten wäre es eigentlich unverzeihlich gewesen, so viel Laufzeit auf diese Finte zu verschwenden), leider aber verabsäumt es die Folge, zu thematisieren, was genau das für ihn denn eigentlich bedeutet. Dagwood indes zementiert hier wieder seinen Ruf als sanften – wenn auch geistig etwas minderbemittelten –Riesen ein, dessen Gutherzigkeit Clay am Ende sogar dazu veranlasst, sein eigenes Leben zu opfern, um seines zu retten (nachdem ihn die SeaQuest-Crew einfach so im Raum zurückgelassen hat – schämt euch!). Allerdings ist eben diese Rolle mittlerweile halt auch schon altbekannt. Nun klingt das insgesamt wesentlich schlimmer, als es letztendlich war. Auch wenn die einzelnen Handlungsstränge – zu denen sich dann auch noch die Abrüstung der Waffen hinzugesellt – teilweise nicht wirklich zueinanderpassen wollten, und vor allem darunter litten, dass sie die Aufmerksamkeit des Zuschauers mit anderen teilen mussten, waren sie für sich genommen jeweils nicht unnett. Zudem war durch diese verschiedenen Handlungsstränge für Abwechslung gesorgt. Todd Allen machte zudem seine Sache als Gastbösewicht ganz gut. Vor allem aber war "Der Zukunftsmensch" wieder ganz unterhaltsam. An den coolen Einstieg rund um den netten, atmosphärisch inszenierten Alptraum kam man zwar in weiterer Folge nicht mehr wirklich heran, zumindest wurde mir aber auch nie langweilig.

Fazit: Episodenbild (c) 20th Century Fox "Der Zukunftsmensch" ist eine sehr durchschnittliche Episode mit noch sehr vielversprechendem Einstieg sowie einigen gelungenen Ansätzen. Damit, wie man den Fokus ständig zwischen Tony Piccolo und Clay Marshall wechselt, tat man aus meiner Sicht aber beiden Handlungssträngen keinen gefallen. Tonys aufkommende telepathische Fähigkeiten kamen kaum zur Geltung, und was genau Clay nun ist oder will, bleibt bis zuletzt ein Mysterium. Etwas mehr Zeit im Rampenlicht hätten hier beiden Handlungssträngen gut tun können. Echte Spannung vermisst man zudem – selbst am Ende mit den sich langsam aufeinander zubewegenden Flüssigkeiten – ebenfalls wieder. Und generell war die Folge auch wieder eher belanglos, und bot nicht viel, dass mir noch länger in Erinnerung bleiben dürfte. Dafür hat mich "Der Zukunftsmensch" aber zumindest auch nie gelangweilt, sondern blieb durchgehend unterhaltsam. Mit einem etwas fokussierteren Drehbuch wäre aber noch um einiges mehr möglich gewesen.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1995 Universal Television)







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