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Star Wars: Exil Drucken E-Mail
Die Reihe hält ihren mittelmäßigen Kurs Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 25 August 2019
 
Titel: "Wächter der Macht 4: Exil"
Originaltitel: "Legacy of the Force: Exile"
Bewertung:
Autor: Aaron Allston
Übersetzung: Andreas Kasprzak
Umfang: 439 Seiten
Verlag: Blanvalet (D), Del Rey (E)
Veröffentlicht: 10. August 2009 (D), 27. Februar 2007 (E)
ISBN: 978-3-442-26625-4
Buch kaufen: Taschenbuch (D), Kindle (D), Taschenbuch (E)
 

Kurzinhalt: Mit knapper Not sind Han und Leia im Millennium Falken beim Versuch ihres Sohnes davongekommen, das Schiff zu zerstören. Immer noch erschüttert vom Angriff, brechen sie nach Corellia auf, wo sie ihre Unschuld beweisen wollen. Dafür gilt es, die Hintermänner des Attentats auf Tenel Ka herauszufinden – wofür sie sich mit Wedge Antilles zusammentun, dem gerade erst das Kommando über die corellianische Flotte entzogen wurde, woraufhin er sein Offizierspatent niedergelegt hat. Währenddessen setzt Alema Rar ihren Rachefeldzug gegen Luke fort. Dafür will sie alle Menschen um ihn herum, die ihm etwas bedeuten, töten. Ihr erstes Ziel ist seine Frau Mara Jade. Jacen wiederum hat sich mit seinem Schicksal abgefunden. Nun gilt es jedoch noch herauszufinden, ob Ben Skywalker das Zeug dazu hat, ihn auf seinem dunklen Weg zu begleiten. Dafür gibt er seinem Schüler einen Auftrag, der ihn dazu zwingen wird, zu entscheiden, wie weit er zu gehen bereit ist, um sein Ziel zu erreichen: Er soll das Amulett der Kalara besorgen…

Review: Ihr seht es schon an der Wertung: Auch "Exil" wurde von mir wieder eher durchwachsen aufgenommen. Es gab Teile/Aspekte, die mir wirklich sehr gut gefallen haben, und dafür anderes, mit dem ich wiederum wenig bis gar nichts anfangen konnte. Dabei zeigt sich ein sehr ähnliches Bild im Vergleich zu "Intrigen": So ca. im ersten Drittel hatte es mir "Exil" noch durchaus angetan, und war hoffnungsfroh, dass es ihm gelingen würde, sich zum bisher besten Teil der Reihe zu mausern. So kann ich zwar wie schon erwähnt mit Jacens Entwicklung nicht viel anfangen, und kapiere nach wie vor nicht so recht, warum er sich einfach seinem Schicksal ergibt, bzw. meint, keine andere Wahl zu haben, als der neue Sith zu werden. Aber grundsätzlich fängt Aaron Allston seine anfänglichen Gedankengänge rund um den Angriff auf seine Eltern am Ende des letzten Bandes sehr gut ein. Danach rücken eben diese in den Mittelpunkt des Geschehens, und insgesamt hat mir der Teil rund um Han und Leia an "Exil" mit Abstand am besten gefallen. Nicht zuletzt, als sie sich in weiterer Folge zuerst mit Lando Calrissian und später dann auch Wedge Antilles zusammentun. Diese alten Haudegen hier wieder vereint zu sehen, verlieh "Exil" doch einiges an Reiz. Aber auch der Plot rund um Luke und Mara war grundsätzlich ok. Nur am Ende tat ich mir damit schwer, wie blöd sich gleich mehrere Figuren anstellen mussten, damit Alema die Flucht gelingen kann. Und auch das ewige Liebesdreieck rund um Jaina, Zekk und Jag geht mir mittlerweile nur mehr auf den Wecker. Wobei ich mich davon abgesehen über Jags Rückkehr durchaus gefreut habe, und den Handlungsstrang rund um die drei soweit ganz ok fand.

Am wenigsten konnte ich aber mit der Story rund um Ben Skywalker anfangen. Mit dem kann ich nach wie vor überhaupt nicht – ja sogar noch weniger als mit Jacen; was auch damit zusammenhängen mag, dass wir Jacen in der "Young Jedi Knights"-Reihe noch als normalen, netten, charmanten und witzigen Jungen kennengelernt haben, während Ben eigentlich bereits bei seinem ersten richtigen Auftritt in der "Dunkles Nest"-Reihe schon einen schrägen Eindruck machte. Insofern fand ich leider auch seinen Handlungsstrang – wohl ein sinnloses Unterfangen, wo es einfach nur damit geht, zu sehen, wie weit er zu gehen bereit ist – am Uninteressantesten. Zwar keimte in dessen Verlauf bei mir die Hoffnung auf, er würde endlich erkennen, wie er von Jacen manipuliert ist, und dass sein Mentor vielleicht nicht ganz der Held ist, der er in ihm sieht, aber noch ist es leider nicht so weit. Der letzte Punkt ist dann Allstons Schreibstil. Er hält sich zwar diesmal mit seinen Witzchen im Vergleich zu "Intrigen" wieder mehr zurück, dennoch fand ich sie hie und da in der jeweiligen Situation doch wieder eher unpassend, einfach weil's zum ersten der Lage nicht so wirklich passen wollte. Insgesamt war's aber besser und nicht so störend wie bei seinem ersten Beitrag zur "Wächter der Macht"-Reihe. Dafür konnte er aber zugleich seine Stärke, was das Beschreiben von Action-Einlagen betrifft, diesmal nicht so sehr ausspielen – da diese in "Exil" doch ziemlich rar gesät sind. An einen Weltraumkampf könnte ich mich überhaupt gleich gar nicht mehr erinnern (wenn es einen gab, war er demnach derart beiläufig und unwichtig, dass er bei mir keinerlei Eindruck hinterlassen hat). Macht somit insgesamt einen Roman, bei dem sich die Stärken und Schwächen in etwa die Waage halten – und damit auf dem Niveau seines ersten Bands der Reihe, "Intrigen".

Fazit: Die "Wächter der Macht"-Reihe bleibt auch mit dem vierten Band dem bei mir bisher überwiegenden, durchwachsen-durchschnittlichen Eindruck treu. Wie schon bei "Intrigen" habe ich mich dabei vom noch recht gelungenen und vielversprechenden Eindruck täuschen lassen, und glaubte tatsächlich kurzfristig, es würde Aaron Allston gelingen, die Reihe auf ein neues Niveau zu heben. Dann jedoch kam der Ben Skywalker-Handlungsstrang auf, und der hat mich leider – da ich mir mit seiner Figur nach wie vor sehr schwer tue – doch überwiegend gelangweilt. Gut fand ich in erster Linie alles rund um Han und Leia, wobei ich mich vor allem über die Rückkehr von Lando Calrissian sehr gefreut habe. Das war definitiv ein großes Plus. Letztendlich plätscherte die Handlung allerdings ohne große Höhepunkte und auch ohne essentielle Entwicklungen vor sich hin.

Bewertung: 2.5/5 Punkten
Christian Siegel





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