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Star Wars: Rebellenträume Drucken E-Mail
Mittelmäßiger NJO-Roman von SW-Veteran Allston Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 12 Mai 2019
 
Titel: "Rebellenträume"
Originaltitel: "Rebel Dream"
Bewertung:
Autor: Aaron Allston
Übersetzung: Regina Winter
Umfang: 368 Seiten
Verlag: Blanvalet (D), Del Rey (E)
Veröffentlicht: November 2005 (D), 26. März 2002 (E)
ISBN: 978-3-442-24370-X
Buch kaufen: Taschenbuch (D), Kindle (D), Taschenbuch (E), Kindle (E)
 

Kurzinhalt: Nachdem die Neue Republik von Coruscant vertrieben wurde, gelingt es ihnen zumindest, Borleias von den Yuuzhan Vong zurückzuerobern. Eigentlich wollen sie damit nur den Vormarsch der Invasoren stoppen, und haben gar nicht vor, den Planeten zu halten. Dann jedoch gelingt es den vereinten Rebellenstreitkräften – denen u.a. Wedge Antilles, Corran Horn, Jaina Solo, Kyp Durron und Jagged Fel angehören – tatsächlich, die erste Attacke der Yuuzhan Vong zurückzuschlagen. Während man sich daraufhin auf dem Planeten auf den unweigerlich folgenden nächsten Schlag der Invasoren vorbereitet, empfängt Luke Skywalker eine beunruhigende Vision, dass die dunkle Seite der Macht auf Coruscant immer stärker wird. Mit Hilfe von Iealla Wessiri Antilles will die Gespensterstaffel ihn und Mara unbemerkt auf Coruscant einschleusen, um der Sache auf den Grund zu gehen…

Review: Nach einigen (damals) "Star Wars"-Neulingen darf bei "Rebellenträume" (und dessen Nachfolger) mit Aaron Allston wieder ein Veteran ran – und liefert gewohnt solide Unterhaltung ab. Dazu sei halt daran erinnert, dass Aaron Allstons X-Wing-Romane noch nie meine Lieblingsbücher der Reihe waren; bei mir werden die Stackpole-Einträge immer (deutlich) über seinen stehen. Dennoch ist es gerade auch nach der Beinahe-Katastrophe "Jainas Flucht" schon sehr nett, wieder einen Autoren zu haben, der "Star Wars" versteht, im Universum schon Erfahrung hat, und dessen neues Abenteuer sich eben auch wieder wie "Star Wars" anfühlt. Zudem war das nach längerem wieder mal ein Abenteuer, wo die ältere Generation wieder mal stärker im Mittelpunkt stand, und mehr zu tun bekam. Dies gilt insbesondere für Luke und Mara, deren Handlungsstrang es mir durchaus angetan hatte. Aber auch Jainas Story entwickelt sich hier durchaus gelungen weiter. Und auch die von Allston gewohnt gut geschilderten Raumschlachten gefielen mir. Darüber hinaus profitiert "Rebellenträume" zweifellos auch davon, dass mittlerweile fast ein ähnlicher Zustand wie in der ersten "Star Wars"-Trilogie bzw. unmittelbar danach herrscht, mit den Rebellen als Außenseitern, gegen einen vermeintlich überlegenen Feind. Etwas, wo man bei der dritten "Star Wars"-Trilogie ja ebenfalls darauf geachtet hat, diesen Zustand wiederherzustellen (wobei ich es dort halt leider ziemlich konstruiert fand, mit dem einen entscheidenden Schlag, der gleich die gesamte Flotte der Neuen Republik auslöscht, die sich zu diesem Zeitpunkt vollständig im Orbit des Planeten befand – come on!). So gesehen beginnt sich nun die Aufbauarbeit, die man in den ersten zehn Bänden der Reihe geleistet hat, langsam aber sicher auszuzahlen.

Weniger glücklich war ich leider wieder einmal mit dem Humor. Einerseits, weil Allston seinem Stil voller Witzchen treu bleibt, und dies zwar bei seinen "X-Wing"-Romanen – mit der Neuen Republik am aufsteigenden Ast – durchaus gepasst hat, nicht jedoch in solch einer düsteren Situation, in dem sich die Neue Republik bzw. die weit, weit entfernte Galaxis gerade befindet, mit einem eroberten Coruscant, und den Yuuzhan Vong auf dem Vormarsch. Da fand ich die Witzeleien nämlich leider eher fehl am Platz, und doch ziemlich störend. Erschwerend kommt nun noch hinzu, dass Allston oftmals nicht wirklich meinen Humor trifft, und ich seine Witzchen oftmals sehr bemüht finde, und so mancher Gag bei mir partout nicht zünden will. Dies gilt insbesondere für alles rund um Jaina, die hier nun – als Maßnahme zur psychologischen Kriegsführung – als "Göttliche" auftritt. Sollte wohl lustig sein, ich fand's einfach nur schwachsinnig und dämlich. Wenn's nach mir geht, hätte er sich diese ganze Einlage sparen sollen. Auch daran, dass die Yuuzhan Vong bislang für mich keine interessanten Feinde sind, und man sich für meinen Geschmack auch auf zu viele verschiedene Figuren in ihren Kreisen konzentriert, anstatt zwei oder drei markante Persönlichkeiten/Widersacher in den Mittelpunkt zu stellen, hat sich nichts geändert. Tatsächlich muss ich gestehen, langsam angesichts dieser ganzen austauschbaren Figuren auf der Gegenseite den Überblick zu verlieren. Dementsprechend verfolgte ich auch die entsprechenden Stellen im Buch mit nur geringem Interesse. Und zugegebenermaßen, angesichts der Tatsache, dass die Neue Republik Borleias ja ohnehin nicht halten will, hielt sich die Spannung auch ein wenig in Grenzen. Nach "Jainas Flucht" war das recht klassische "Star Wars"-Abenteuer "Rebellenträume" aber schon eine Wohltat.

Fazit: Auch wenn die "New Jedi Order"-Reihe ja bewusst Neuland betreten sollte und wollte, und einige von ihnen sehr gute Arbeit geleistet haben (insbesondere Greg Keyes), hat es doch auch immer einen ganz besonderen, eigenen Flair, wenn alteingesessene, SW-Erfahrene Autoren ihren Beitrag zur Saga leisten. Ja selbst, wenn es sich dabei um Autoren wie Aaron Allston handelt, von dessen Büchern ich zugegebenermaßen noch nie der allergrößte Fan war. Dennoch bringt er irgendwie einen klassischen Touch in die Geschichte ein, die einem EU-Fan der ersten Stunde gleich wieder wie zu Hause fühlen lässt. Er profitiert dabei zugegebenermaßen sicher auch davon, dass nach dem Fall Coruscants nun eine ähnliche Ausgangssituation wie während des Krieges zwischen den Rebellen und dem Imperium hergestellt wurde. Auch dies trägt zum klassischen Flair des Romans bei. Nicht wirklich glücklich war ich jedoch wieder einmal mit seinem Humor, der einerseits oftmals meinen persönlichen Geschmack nicht traf, und andererseits in dieser doch eher düsteren Saga teilweise irgendwie Fehl am Platz wirkte. Die Yuuzhan Vong als Bedrohung konnte auch er nicht interessanter machen, und die Spannung hielt sich ebenfalls ein bisschen in Grenzen. Dennoch, nach dem Beinahe-Totalausfall "Jainas Flucht" war "Rebellenträume" wie Balsam auf der geschundenen SW-(EU)-Fan-Seele.

Bewertung: 2.5/5 Punkten
Christian Siegel





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