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The Punisher - 2x12: Kollisionskurs Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Collision Course
Episodennummer: 2x12
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 18. Januar 2019 (Netflix)
Drehbuch: Dario Scardapane
Regie: Stephen Kay
Hauptdarsteller: Jon Bernthal als Frank Castle/Punisher, Ben Barnes als Billy Russo/Jigsaw, Amber Rose Revah als Dinah Madani, Josh Stewart als John Pilgrim, Floriana Lima als Krista Dumont, Giorgia Whigham als Amy Bendix.
Gastdarsteller: Royce Johnson als Detective Sergeant Brett Mahoney, Todd Alan Crain als Senator David Schultz, Samuel Gomez als José, Eboni Booth als TV Reporter, Anthony Ruiz als Vendor u.a.


Kurzinhalt: Franks Flucht aus dem Krankenhaus wurde von Mahoney vereitelt. Doch auf dem Weg zum Revier werden sie von John Pilgrim angegriffen, woraufhin der Transporter von einer Brücke stürzt. Frank und Mahoney überleben, während es Pilgrim im nachfolgenden Chaos gelingt, sich in Madanis Auto zu schleichen, und über ihr Navi den Standort von Amy herauszufinden. Zwar gelingt es Curtis und Amy, diesen zu überrumpeln, nach dem Gerangel bei dem Curtis schwer verletzt wird fehlt jedoch sowohl von Pilgrim als auch von Amy jede Spur. Frank, der sich zwischenzeitlich vom Unfallort zum Wohnwagen geschleppt hat, befürchtet somit das Schlimmste, nämlich dass sich Amy in Johns Gewalt befindet. Um ein Druckmittel gegen seine Auftraggeber zu haben, beschließt er kurzerhand, Senator Schultz zu entführen. Währenddessen stattet Dinah der Psychologin Krista Dumont einen weiteren Besuch ab – nicht wissend, dass sich Billy gerade auf dem Weg zu ihr befindet, um sich ein für alle Mal aus dem Staub zu machen…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix An "Kollisionskurs" konnte mir am besten die Konfrontation zwischen Dinah und Krista am Ende gefallen. Wie im Verlauf meiner Reviews mehrmals erwähnt, konnte ich mit Krista überhaupt nichts anfangen – weshalb ich ihr den Fenstersturz hier schon richtiggehend gegönnt habe. Aber auch davor waren die Szenen in Kristas Wohnung schon ziemlich spannend – wenn sich Madani zu Beginn auch nicht unbedingt übertrieben geschickt angestellt hat. Mit der Aktion am Ende hat sie sich bei mir aber wieder relativiert, nicht zuletzt, als Krista wohl aus ihrer Sicht gar nicht auf eine schrecklichere Art und Weise hätte ums Leben kommen können. Der zweite große Pluspunkt war für mich, dass Billy tatsächlich gewillt war, New York hinter sich zu lassen – und damit auch von seiner Rache an Frank abzulassen. Erst am Ende nun, wo Dinah ihm just jene Person genommen hat, die ihm die Chance auf die Rückkehr in ein normales Leben bot, wird er wohl wieder auf sein altes, skrupelloses und rachsüchtiges Ich zurückfallen. Im Übrigen stellte man damit auf die Weichen, meinem Wunsch nachzukommen, dass es vielmehr Dinah (und nicht Frank) sein wird, die Billy zur Strecke bringt.

Allerdings: Das Timing, dass Billy just genau in dieser einen Sekunde ums Eck kommt, war dramaturgisch halt schon extrem bequem – und nicht wirklich glaubwürdig. Klar, Zufälle gibt's, die gibt's gar nicht, aber wenn Drehbuchautoren immer wieder auf eben solche zurückgreifen müssen, macht mich das nicht wirklich glücklich. Gleiches gilt übrigens dafür, wenn sich Figuren besonders blöd anstellen müssen, damit sich die Story wie gewünscht entwickeln kann. Wie z.B. hier gleich zu Beginn, wo sich Dinah Madani von John Pilgrim das Auto wegschnappen lässt – und dieser Amys Standort über das dort fix verbaute Navi findet. Wie ich den Einstieg generell sehr vorhersehbar und konstruiert fand, mit dem Absturz des Transporters, den sowohl Frank als auch der Cop natürlich überleben, woraufhin Frank ihm das Leben rettet – und Mahoney daraufhin nun ebenfalls langsam umzudenken beginnt, und ihn letztendlich ziehen lässt. Mir ist eine solche Auflösung eines längeren Konflikts irgendwie immer zu einfach und billig. Nicht wirklich clever erscheint es zudem, dass Amy – nachdem sie ihm gerade noch so entkommen ist – Pilgrim doch tatsächlich hinterherläuft. Weil die Gefahr, dass das schiefgeht, erscheint doch ziemlich hoch. Interessant fand ich aber immerhin, wie Frank auf Amys vermeintliche Entführung reagiert. Er vergilt gleiches mit gleichem, und schnappt sich mal schnell den Senator – der offenbar von den üblen Machenschaften seiner Eltern keine Ahnung hatte. Die Ausgangssituation fürs Finale ist jedenfalls, mit den anstehenden Konfrontationen Dinah <> Billy, sowie Frank <> Pilgrim, mal grundsätzlich nicht uninteressant. Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass ihnen zum Abschluss der Serie nochmal ein richtiges Highlight gelingt.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Zwar wieder eine Spur besser als die Episode zuvor, war mir "Kollisionskurz" etwas zu sehr auf dramaturgisch günstige Zufälle angewiesen, um die Geschichte – gemäß dem Wunsch der Autoren – voranzubringen. Wie z.B. dass Pilgrim über Dinahs Navi Amy findet, oder auch, dass Billy just Sekunden nachdem Krista aus dem Fenster flog um die Ecke kommt. Auch Amys – für mich nicht nachvollziehbare – Entscheidung, John Pilgrim ins Hotel zu folgen, droht katastrophale Folgen nach sich zu ziehen. Positiv stach in erster Linie die Konfrontation zwischen Dinah und Krista in deren Wohnung hervor, wo sich die Spannung im Verlauf der Szene schön aufbaute, und schließlich im aus meiner Sicht perfekten Ende für die (unerträgliche) Figur der Psychotherapeuten mündete. Gut gefiel mir auch Franks Antwort auf Amys vermeintliche Entführung. Und auch, dass Billy tatsächlich vor hatte, New York den Rücken zu kehren – und damit sich auch von seinen Rachegelüsten Frank gegenüber zu lösen – mochte ich. Nun hoffe ich, dass es den "Punisher"-Machern gelingt, ihrem Helden mit dem anstehenden Serienfinale einen würdigen Abschied zu bescheren.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Marvel/Netflix)




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