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Der letzte Mann Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Mittwoch, 25 November 2020
 
Durch eine Sonneneruption landet John Sheppard 48.000 Jahre in der Zukunft, wo er von einem Hologramm von Rodney McKay begrüßt wird. Dieser will ihn nun wieder in der Zeit zurückschicken, damit die Geschichte einen anderen Verlauf nimmt…
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: The Last Man
Episodennummer: 4x20
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 07. März 2008
Erstausstrahlung D: 19. März 2009
Drehbuch: Joseph Mallozzi & Paul Mullie
Regie: Martin Wood
Hauptdarsteller: Joe Flanigan als Major John Sheppard, Amanda Tapping als Colonel Samantha Carter, Rachel Luttrell als Teyla Emmagan, Jason Momoa als Ronon Dex, David Hewlett als Dr. Rodney McKay.
Gastdarsteller: Jewel Staite als Dr. Jennifer Keller, Christopher Heyerdahl als Todd, Connor Trinneer als Michael Kenmore, Kavan Smith als Major Evan Lorne, Kate Hewlett als Jeannie Miller, David Nykl als Dr. Radek Zelenka, Robert Picardo als Richard P. Woolsey, Andee Frizzell als Wraith Queen, Chuck Campbell als Chuck, Heather Doerksen als Major Pat Meyers u.a.

Kurzinhalt: Als John Sheppard durchs Stargate trifft um nach Atlantis zurückzukehren wird das Wurmloch aufgrund einer Sonneneruption abgelenkt, und er landet 48.000 Jahre in der Zukunft. Der Planet ist mittlerweile ausgetrocknet; Schuld ist die Sonne des Systems, die sich zu einem roten Riesen entwickelt, und ihn binnen weniger tausend Jahre endgültig zu verschlingen droht. Doch John ist nicht allein: Rodney McKay hat ein Hologramm programmiert, welches ihn begrüßt. Dieses gibt ihm einen kurzen Überblick, wie sich die Geschichte nach seinem Fortgang entwickelt hat. Kurz gesagt: Dass es dem Atlantis-Team nicht gelang, Teyla vor der Geburt ihres Kindes ausfindig zu machen, löste eine Kettenreaktion aus, die schließlich dazu führte, dass Michael die Wraith auslöschte, und sich so mit seinen Hybriden unangefochten an die Spitze der Nahrungskette in der Pegasus-Galaxie zu setzen. Nach mehreren Verlusten beschloss die IOA dann schließlich, der Pegasus-Galaxis den Rücken zu kehren, und die Basis in Atlantis aufzugeben. Dann jedoch schmiedete Rodney den Plan, der Lauf der Geschichte zu verändern, in dem er den in die Zukunft gereisten John abfängt, ihm die Toradresse gibt, wo Michael Teyla festhält, und ihn wieder in die Gegenwart zurückschickt. Doch die Sonne des Systems droht Rodneys Plan einen Strich durch die Rechnung zu machen…

Denkwürdige Zitate: "You said you had twenty five years to work on this plan!"
"Well, McKay did, and he brilliantly anticipated a lot of potential problems. It's just that, well… this wasn't one of them."
(John und "Rodney", als sie bemerken, ob des Roten Riesen in der Klemme zu stecken.)


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) MGM/Showtime Im Finale der vierten "Atlantis"-Staffel, dass doch etwas unspektakulärer ausgefallen ist, als ich das erwartet hatte, verschlägt es John Sheppard also 40.000 Jahre in die Zukunft – woraufhin sowohl ihm als auch uns von Rodneys Hologramm geschildert wird, sie sich die Dinge in der "Gegenwart" nach seiner Zeitreise entwickelten. Ich muss leider gestehen, sonderlich mitgerissen, geschweige denn mitgenommen, hat mich diese Erzählung leider nicht. Es gibt wenige Ausnahmen, wo es einer Episode gelingt, trotz des Wissens ob des unvermeidlichen Reset-Knopfes noch zu begeistern, und Spannung und Dramatik aufzubauen; die VOY-Doppelfolge "Ein Jahr Hölle" kommt hier z.B. in den Sinn. "Der letzte Mann" gehört hier leider nicht dazu. Vielmehr fühlte ich mich leider an das mäßige SG1-Serienfinale "Unendlichkeit" erinnert, wo unsere Helden ja ebenfalls Geschehnisse durchlebten, wo man schon sehr bald wusste, dass es am Ende gelingen wird, in der Zeit zurückzugehen und dadurch zu verhindern, dass es so kommt. Hier ist es nun ganz ähnlich. Erschwerend kommt hinzu, dass leider auch die Handlung in der Zukunft, rund um den Plan, John in der Zeit zurückzuschicken, nicht wirklich spannend umgesetzt war. Und so plätscherte die Handlung irgendwie doch recht unaufgeregt vor sich hin.

Den Cliffhanger fand ich leider auch nicht wirklich gelungen. Ich hätte es besser gefunden, man hätte sich mehr mit der Herausforderung beschäftigt, John in der Zeit zurückzuschicken, und diesen Teil der Folge spannender gestaltet, und hätte dann dafür unmittelbar nach seiner Rückkehr in die Gegenwart abgeblendet. Aber die Szene rund um den Besuch der Basis wirkte aufgesetzt. All das heißt nicht, dass die Episode grundsätzlich schlecht gewesen wäre. Sie profitiert dabei nicht zuletzt vom gewohnt guten Zusammenspiel zwischen Joe Flanigan und David Hewlett. Das Altersmakeup fand ich ebenfalls soweit gelungen – wenn man auch diskutieren kann, warum Rodney das Hologramm auf diese Weise programmieren sollte, und ihm nicht das Erscheinungsbild jenes Rodney, so wie ihn John kennt, gegeben hat. Zudem denke ich, dass man dabei doch auch wieder die Spur übertrieben hat. Ich verstehe natürlich, dass man schon immer versucht, einen deutlichen Unterschied zur aktuellen Version zu zeigen. Ich würde aber viel darauf verwetten, dass David Hewlett in echt 2033 nicht ganz so alt und verrunzelt aussehen wird, wie in dieser Folge prognostiziert. Aber ja, wie gesagt, grundsätzlich war das schon sehr überzeugend und gut gemacht. Sehr gelungen fand ich auch die kurze Szene mit dem Sturm. Generell war das mit Atlantis auf einem Wüstenplaneten ein netter und interessanter Einfall, da der Kontrast zur gewohnten Wasserwelt sehr stark war. Die Aufrollung der historischen Ereignisse bot zudem den einen oder anderen spektakulären Moment, wie z.B. den Kampf gegen die drei Wraith-Schiffe – Heldentod von Sam inklusive. Und auch wenn mich diese zahlreichen Todesfälle im Wissen, dass dies in der geänderten Zeitlinie so eh nicht kommen wird, emotional nicht wirklich mitnahmen, aber bei der kranken Jennifer habe ich sehr wohl mit ihr und Rodney mitgefühlt. Insgesamt war das somit ganz ok; von einem Staffelfinale hätte ich aber halt doch mehr erwartet.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime Angesichts einiger Höhepunkte in der vierten Staffel fällt es mir ein bisschen schwer, von diesem zwar soliden, aber nicht wirklich herausragenden Staffelfinale nicht doch ein bisschen enttäuscht zu sein. Mich erinnerte das vom Konzept her etwas zu sehr an "Unendlichkeit": Wir sehen hier zahlreiche Schicksale, wo wir ohnehin wissen, dass diese letztendlich dank Johns Rückkehr in die "Gegenwart" verhindert werden. Es gibt seltene Ausnahmen, wo solche Szenen trotz des Wissens ob des anstehenden Resetknopfs nichts an ihrer dramatischen und/oder emotionalen Wirkung verlieren; "Der letzte Mann" gehörte hier nur leider nicht dazu. Erschwerend kommt hinzu, dass es die Szenen in der Zukunft an Spannung vermissen ließen; selbst wenn natürlich eh von vornherein klar ist, dass es gelingen wird, John in der Zeit zurückzuschicken, hätte man das doch packender umsetzen können. Und den Cliffhanger fand ich auch nicht übermäßig gelungen. Klingt alles wesentlich dramatischer, als es letztendlich war; als eine Art alternative Zeitlinie waren die Szenen in der "Gegenwart" schon ganz interessant, während die Momente in der Zukunft in erster Linie vom wieder einmal gelungenen Zusammenspiel zwischen John und Rodney, sowie den ungewöhnlichen Bildern von Atlantis in der Wüste, bestachen. Ein bisschen packender und dramatischer hätte die meines Erachtens bisher beste Staffel der Serie aber schon zu Ende gehen können.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/SyFy Channel)







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