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Indiana Jones und die verlorenen Drehbücher Drucken E-Mail
Kategorie: Sonstige - Autor: Christian Siegel - Datum: Donnerstag, 22 Mai 2008
 
Beitragsinhalt
Indiana Jones und die verlorenen Drehbücher
Seite 2
Seite 3





 
2.) Indiana Jones and the Saucer Men from Mars
(Indiana Jones und die Untertassen-/UFO-Männer vom Mars)

Inhalt:

Indiana Jones ist auf dem Rückweg von einer erfolgreichen Expedition, als sein Schiff von Piraten angegriffen wird. Indy gelingt es jedoch, gemeinsam mit dem wertvollen Schatz zu entkommen. Kurz nach diesem Abenteuer wird er Verlorene Drehbuechervon der Linguistin Elaine McGregor aufgesucht, die ihn um Hilfe für eine weitere Expedition bittet. Indy willigt ein, und wir machen einen kleinen Zeitsprung: 6 Wochen später sind Indy und Elaine schwer ineinander verliebt, allerdings machen ihnen die Piraten, die er zuvor ausgetrickst hat, Schwierigkeiten. Nach einigen Kämpfen und durchaus interessanten Actionszenen gelingt es den beiden allerdings, den Halunken zu entkommen. Nach einem weiteren Zeitsprung finden wir uns in Washington wieder, wo sich Indiana Jones auf seine Hochzeit mit Elaine vorbereitet.

Unter den Gästen befinden sich u.a. Marion, Willie, Sallah, Short Round und natürlich Dr. Henry Jones Sen. Doch kurz vor der eigentlichen Trauung platzt plötzlich ein Mann herein, der behauptet, Elaine's Ex-Mann zu sein, und die beiden verschwinden ohne ein weiteres Wort.Tief verletzt zieht Indy gemeinsam mit Marion und Willie in eine Bar, wo sie sich ordentlich betrinken. Am nächsten Tag beschließt Indy, der Sache auf den Grund zu gehen. In Elaine's Büro findet er ein Versteck, in dem sich Unterlagen befinden, die Elaine als – zumindest ehemalige – Geheimagentin einer Sondereinheit des amerikanischen Militärs ausweisen. Zudem findet er dort einen Hinweis auf eine wichtige Entdeckung in New Mexico.

Kurz darauf reist Indy los, um Elaine persönlich zu treffen und zur Rede zu stellen. In der Wüste angekommen steht er schon bald vor einer großen Absperrung. Indy schleicht hinein, und entdeckt einen großen Krater, an dessen Ende sich eine Basis des Militärs befindet. Indy wird entdeckt und gefangen genommen, doch Elaine kann den Befehlshaber der Basis davon überzeugen, dass Dr. Jones ihnen helfen könnte. Kurz darauf erfährt er, dass in der Wüste New Mexicos ein Ufo abgestürzt ist. An der Absturzstelle fand man einen seltsamen Zylinder aus Stein, in dem verschiedene Zeichen eingraviert sind. Man glaubt, dass es sich dabei um die Energiequelle der Außerirdischen handelt. Indy und Elaine gelingt es schon bald, einige der Schriftzeichen zu entziffern, und erkennen eine ganz andere Bedeutung: Die Schrift warnt vor schrecklichen Konsequenzen, wenn der Zylinder nicht zu einer bestimmten Zeit auf den Gipfel eines nahegelegenen Berges gebracht wird. Zudem beginnt der Zylinder schon bald zu leuchten – der Countdown hat begonnen.Zwei russischen Spionen gelingt es, sich in die Militärbasis zu schleichen, und mit Elaine und dem Zylinder zu entkommen. Nach einer wilden Verfolgungsjagd landet Indy schließlich auf einem Testgelände für Atombomben – Gott sei Dank ist ein Kühlschrank in der Nähe, der Indy vor der tödlichen Strahlung schützt (?!?!?!). Zurück in der Basis lernt Indy die neuesten Erkenntnisse des Forscherteams: Offenbar handelt es sich bei dem außerirdischen Artefakt um eine Bombe! Indy zieht daraufhin los, um das Artefakt wieder an sich zu bringen und Elaine aus den Fängen der Russen zu befreien.

Gemeinsam landet man schließlich auf einem riesigen russischen Frachter, dass auf dem Weg nach Russland von einem UFO angegriffen wird. Nur mit knapper Not – und einem Fallschirm – können Elaine und Indy entkommen. Die Aliens landen daraufhin, wollen jedoch den Zylinder nicht an sich nehmen. Bevor sich Indy und Elaine mit ihnen unterhalten können, werden sie vom amerikanischen Militär vernichtet, und die beiden werden gefangengenommen. Kurz darauf taucht ein weiteres UFO auf; das Militär zieht los, um auch dieses zu vernichten, doch Indy und Elaine können entkommen und den Zylinder an sich nehmen. Kurz darauf wird er ihnen jedoch im Wettstreit zwischen Amerikanern und Russen wieder abgenommen. Letztendlich wird der Zylinder durch die Außerirdischen vernichtet, die daraufhin abziehen. Indy und Elaine heiraten und fahren nach einem "Ich liebe dich" in den Sonnenuntergang...

Kritik:

Die größte Schwäche des Drehbuchs ist dessen Absurdität. Aliens, ein UFO-Crash, gleich mehrere fliegende Untertassen, ein Zylinder der im Minutentakt den Besitzer wechselt... was immer Beattie geraucht haben mag als er dieses Drehbuch verfasst hat, es ist eines der besten Argumente gegen Drogen die es gibt! Die Story steigert sich von einer Absurdität in die Nächste, bis man die Handlung einfach nicht mehr ernst nehmen kann. Zudem hält sich Beattie nicht im geringsten damit auf, irgend etwas zu erklären, oder der Handlung einen Sinn zu geben. Warum nehmen die einen Außerirdischen Zylinder nicht? Warum bleibt just eine Bombe mit eingebautem Zeitzünder – die noch dazu zu einem bestimmten Zeitpunkt an einen bestimmten Ort gebracht werden muss – an der Absturzstelle unversehrt zurück? Das ganze ist einfach nur völliger Humbug und Schwachsinn.

Die Absurdität ist nicht nur auf die Handlung beschränkt, sondern ist auch in den zahlreichen, viel zu übertriebenen Actionszenen deutlich. Einmal bekämpft Indy einen Russen in einem mit zig km/h dahinrauschenden Raketenauto (wohl ein Triebwerkstest), dann in einem fliegenden, offenen Flugzeug, das noch dazu von einer fliegenden Untertasse angegriffen wird. Absoluter Tiefpunkt ist natürlich jener Moment, als es Indy in eine falsche Stadt verschlägt, wo kurz darauf ein Atombombentest stattfindet – vor dem sich Indiana Jones in Sicherheit bringt, in dem er ein Loch gräbt und sich in einem Kühlschrank verkriecht. Manchmal weiß man angesichts der Lächerlichkeit des Drehbuchs wirklich nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll.

Bei aller Kritik... "Indiana Jones and the Saucer Men from Mars" ist nicht gänzlich ohne Stärken. Denn was durchaus überzeugen kann, sind Indy's Sprüche, sowie der Humor generell. So fliehen Elaine und Indiana im Lauf der Handlung vor der fliegenden Untertasse, und verstecken sich in einem Autokino, wo gerade ein billiges SF-B-Movie über eine Alieninvasion über die Leinwand flimmert. Gelungen auch jene Szene relativ zu Beginn, als sich Elaine und Indy ihre Liebe bekunden, und wie froh sie sind sich kennengelernt zu haben und wie glücklich – und dann fährt die Kamera zurück und offenbart, dass beide Kopfüber in einer Falle hängen.

Gelungen sind auch die Auftritte bekannter Indy-Figuren; diese sind zwar sehr kurz, aber vor allem die Gespräche mit Indy's Vater sind sehr prägnant und amüsant. Nichtsdestotrotz gilt auch hier das bereits bei "Indiana Jones and the Monkey King" gesagte: Man kann nur froh sein, dass dieses Drehbuch nicht verfilmt wurde – auch wenn ich nicht ausschließen würde, dass das eine oder andere Element als Inspirationsquelle für spätere Drehbücher für den 4. Film gedient hat. Wir erinnern uns: Vor ein paar Jahren, als es hieß dass es definitiv einen weiteren Teil der Reihe geben würde, meinte Spielberg, seine Frau Kate Capshaw (die Sängern Willie im 2. Teil verkörpert hat) wäre wieder mit von der Partie, und ev. auch noch ein paar andere Ex-Freundinnen von Indy. Zudem gibt es Gerüchte, der 4. Teil der Reihe würde im wahrsten Sinne des Wortes mit einem großen Knall – nämlich einem Atombombentest – starten. Eventuell werden sich also tatsächlich einige Elemente dieses Drehbuchs – wenn auch in deutlich veränderter Form – in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" wieder finden; ähnlich wie dies bei "Indiana Jones and the Monkey King" und dem letzten Kreuzzug der Fall war...

Fazit:

Die Indiana Jones-Filme mögen zwar schon immer über übersinnliche Elemente verfügt haben, aber das hier war einfach nur absurd und lächerlich. Lediglich der Humor konnte stellenweise überzeugen...

Wertung:  3/10



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