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Star Trek Legacy - Der Test Drucken E-Mail


von Michael Melchers & Martin Perner

 

 Publisher:

Bethesda Softworks

 Hersteller Ubisoft
 Release: 21.12.2006
 Entwickler: Mad Doc Software
 Plattform: XBox 360, PC
 Genre: Echtzeit-Strategie
 Support:

Offizielle Website

 Bewertungen:
 Grafik: 7
 Steuerung: 3
 Sound: 5
 Gameplay: 7
 Pro
realistische Wendemanöver
schöne Schlachten, viele Schiffe
gutes Balance
 Kontra
komplizierte Steuerung
keine Kollisions-Kontrolle
hohe Hardwareanforderung
schlechte Synchronisation
 Meinungen
 
Martin Perner: "Star Trek Legacy ist ein Kurzatmiges, noch stark verbugtes Spiel mit schlechter Synchronisation, unrealistischer Animationen und teilweise undurchsichtiger, nicht erklärter Steuerung. Hoffentlich können wir diesen Test nach ein paar Patches ins positives Korrigieren.". 
 
 
Michael Melchers: "Es hat viel Zeit und Nerven gekostet die komplizierte Steuerung des Spiels zu erlernen und auch jetzt wollen die Schiffe nicht so wie man gerne hätte. Die Entwickler hätten das Spiel lieber noch einige Monate weiter bearbeiten sollen!".
 
Die Star Trek Gamer-Community hat gut drei Jahre auf ein neues Spiel gewartet und seit dem 21. Dezember ist das neue Spiel "Star Trek Legacy" auf dem Markt gekommen. Die Jungs und Mädels bei Mad Doc Software haben sich sogar tatkräftige Hilfe geholt nämlich zwei Star Trek Autoren DC Fontana und Derek Chester, aber kann diese Tatsache wirklich das Spiel zu einem Erfolg machen?

Das erste was der Spieler nach der Installation des Spiels bitter feststellen muss, es gibt kein Intro, außer den üblichen Publisher und Entwicklerstudiosfilmchen! Bei fast allen anderen Star Trek Spielen gab es ein Intro, welches auf die Geschichte oder Story des Spiels hingewiesen hat oder alles kurz und knackig zusammen gefasst hat, aber hier Fehlanzeige!

Kommt man nun ins Menu hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Punkten: Kampagne, Gefecht, Multiplayer, Optionen, Extras & Ende. Beim Durchstöbern der einzelnen Menüpunkte taucht gleich Etwas verwirrendes auf. In der Navigation sind nämlich die Worte "Disengage/Abbrechen" und "Engage/Bestätigen" vertauscht, was einem beim ersten Mal ganz schön verwirrt und dringend behoben werden muss. Den eine Bestätigung der Grafikeinstellungen mit Abbrechen, was auch der einzige Button im Grafikmenü ist, ist etwas stark Gewöhnungsbedürftig. Angemerkt sei noch, der Fehler taucht auch in der originalen Version auf!

In der Kampagne selbst übernimmt man das Kommando über verschiedene Schiffe, angefangen bei der NX-01 Enterprise unter dem Kommando von Captain Archer. Er hat die undankbare Aufgabe einen Angriff der Romulaner zustoppen. Um diesen Einsatz zu bewältigen ist Enterprise NX-01 mit den neusten System wie einem Traktorstrahl und einer großen Anzahl von Photonentorpedos bestückt. Archer kann wie seine nachfolgenden Captain maximal vier Schiffe, sein eigenes eingeschlossen, kommandieren, passive Karten Einheiten ausgenommen.

Um sich seine eigene Flotte zusammen zustellen benötigt man so genannte "Befehlspunkte/Credits", welche man nach jedem Abschluss einer Mission erhält. Es kann auch passieren, das man ein Schiff in einem Nebel entdeckt und dieses dann der Flotte hinzugefügt wird, zum Beispiel in der "Mission 1".  Bei der Zusammenstellung der Flotte weiß man vor einer Mission nie, welche Schiffe neben dem Kommandoschiff benötigt werden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die teuersten Schiffe nicht immer gleich die Besten sind! Die großen Schiffe haben aber den Vorteil, dass sie eine Menge an Munition tragen können, eine stärkere Hülle haben und dadurch länger kampfbereit sind.

Im Laufe des Spiels kommen mit fortschreitender Storyentwicklung neue Schiffe hinzu, bis man schließlich im 24. Jahrhundert bei der Sovereign-Klasse angelangt ist. Was beim Test aufgefallen ist, dass die älteren Schiffe aus dem Auswahlmenü verschwinden, das ist gut so! Ein Schiff wie die Enterprise NX-01, welches keine Schilde besitzt, kann es schlecht mit einem taktischen Kubus der Borg aufnehmen.

Zum Thema Story wollen wir euch hier nicht allzu viel verraten, aber alle wichtigen Rassen wie Klingonen, Romulaner, Borg, Vulkanier, sowie viele wichtige Handlungsorte kommen vor. Was wir etwas gewöhnungsbedürftig finden, ist der Wechsel zwischen den Zeit-Epochen. Passende Video-Sequenz fehlen an diesen Stellen. Eine Sache die etwas nervig beim Spielen ist, die fehlende Speicheroption. Es ist während einer Mission nicht möglich zu speichern, was zur Folge hat das man eine Mission entweder in einem Zug durch spielt oder man auf zahlreiche Wiederholungen angewiesen ist. Diese Tatsache raubt einem früher oder später den letzten Nerv. Weiter ist es nicht möglich zu einer vorherigen Mission zu springen, da es nur einen Speicherstand gibt, nämlich den letzten.

Star Trek Legacy - Der Test
Mächtige Explosionen
Die Spieldauer, falls man wirklich nur die Primärenziele erfüllt, liegt bei ungefähr 4-6 Stunden. Mit der Erfüllung sämtlicher Zielen ist man gut 2-3 Stunden länger mit dem Spiel beschäftigt. Auch die etwas undurchsichtigen Missionsbefehl verlängert die Spieldauer, das Ausschalten des Antriebs funktioniert nicht mit dem Anzielen der Subsystem aber durch die Zerstörung des Schiffes.

Unserer Meinung nach viel zu wenig für ein Star Trek Spiel, besondere da die Community solange auf ein neues Spiel gewartet hat. Es ist auf eine aktive Community zu hoffen die ein paar ordentliche Mods herausbringt, falls das überhaupt bei diesem Spiel möglich ist.

Steuerung Die Steuerung des Spiels ist auf dem ersten Blick sehr kompliziert und benötig eine gewissen Eingewöhnungszeit. Leider lässt sich in den Optionen die Steuerung nicht individuell verändern, was sehr schade ist, obwohl der Menüpunkt "Steuerung" der hierfür vorgesehen existiert, vielleicht wird dies ja noch mit einem folgenden Patch geändert bzw. nachgeliefert. Neben der normalen Tastatur/Maus-Steuerung empfehlen wir ein Gamepad (Empfehlung der Redaktion, das Xbox 360 Gamepad für Windows), den hier mit ist die Steuerung des Spiels weniger kompliziert. Auch in der Steuerung ist der dauernde Begleiterbugs zuhause, der Verlust der Zielerfassung mitten während des Kampfes sorgt teilweise für Verwirrung.

Grafik
Star Trek Legacy - Der Test
Kaufmenü
Die Grafik von Star Trek Legacy ist bis auf wenige Ausnahmen gut, jedoch saugt das Spiels sehr stark an der Hardware (getestet wurde mit einem AMD 64 3800+, 2048MB Arbeitsspeicher und einer X700 Grafikkarte). Bei der Zerstörung von Schiffen kommt es manchmal zu erheblichen grafischen Fehlern, dem Spielen fliegen quasi sämtliche Texturen um die Ohren.

Ein weitere Punkt, der die Grafik als auch das Gameplay betrifft, ist die Kollisions-Kontrolle. Sie wurde anscheint auch nicht richtig durchdacht, entweder fliegt man durch ein Ziel hindurch und prallt einfach ab, ohne des es Auswirkungen auf die Schilde oder Hülle hat. Schließlich ist auch noch zu erwähnen, besitzt man während der Kampagne mehrer Schiffe einer Art, so kann es sein, dass die Texturen nach einem feindlichen Treffer mal wechseln und man zum Beispiel gleich dreimal die NX-01 besitzt.

In die Kategorie lustiger Bugs, fällt ein besonderes Phänomen nämlich, dass man eine Warpgondel verliert und diese davon fliegen sieht, beim zweiten Blick aber feststellt, das sich die Gondel noch am Schiff befindet. Auch von der Gameengine hätte man sich mehr erwarten können, die 3D-Engine des Spiels ist nicht mehr als eine 2D-Engine mit Z-Achse. Loopings sind leider auch nicht möglich, die Schiffe streben immer wieder in die Gerade.

Sound Der Sound des Spiels ist auch nur befriedigend, während des Spielens kommt irgendwie kaum gute Atmosphäre auf. Ein Grund könnte an der schlechten deutschen Synchronisation sein, hier ist lediglich nur die originale Synchronstimme von Jean Luc Picard zu hören, alle anderen Stimmen klingen bis auf die von James T. Kirk nicht einmal ähnlich, was den meisten Star Trek Fans nachdem Kauf sicher missfallen wird. Ein anderer ist das hektische Gameplay, wir hetzen von einem Missionspunkt zum nächsten, wenn dieser nämlich nicht gelingt, können wir diese Mission knicken, siehe Speichern, und noch mal von vorne anfangen!

Gefecht
Star Trek Legacy - Der Test
Die strategische Karte
Im Interview von Gameradio hieß es, dass es neben dem "Deathmatch" noch viele andere Modifikationen geben wird, als einzige weitere Modifikation die von Haus aus dabei ist, haben wir einen Kooperationsmodus (Co-op Modus) gefunden, diesen und nicht mehr. Wir sind aber optimistisch und schauen in die Zukunft vielleicht bringen die neuen Patches, die wir alle mit Spannung erwarten neue Modifikationen. Die anderen Versprechen, wie über 60 auswählbare Raumschiffe, der vier großen Rassen wurden zum Glück gehalten. Die Raumschiffsplatte reicht von Aufklärer, über die Defaints, Bird of Preys bis hin zur Sovereign-Klassen. Die Nachteile sind, man kann die Schiffe der verschiedenen Rassen nicht mischen und es ist auch nicht möglich der KI, Schiffe zu zuordnen, man ist hier leider auf das Zufallsprinzip angewiesen! Neben den normalen Standardschiffen, die wir aus den anderen Star Trek Spielen, Serien und Filmen kennen haben sich die Jungs und Mädels von Mad Doc Software auch ein paar neue sehr "Startreklike" Schiffe ausgedacht, die nicht aus dem Raster fallen und sich gut in das Spiel einfügen.

Multiplayer Wurde wegen eines Bugs nicht getestet, Bewertung folgt!

ExtrasIn diesem Punkt findet ihr einige Comics, welche mit kurzen Sounddateien unterlegt sind und ein auf die Story anspielen.

Fazit der Redaktion"Star Trek Legacy ist muss für jeden Star Trek-Fan" - jedoch werden die meisten von euch unter der sehr schlecht durchdachten Steuerung schnell die Freude an dem Spiel verlieren, dies wird auch nicht durch die mangelnde deutschen Synchronisation gerettet.

Hardwareanforderung

PC-Minimum

PC-Standard

PC-Optimum
CPU: 2,2 GHz
RAM: 512 MB
Grafikkarte: Geforce 5600
Auflösung: 800 x 600
CPU : 2,6 GHz
RAM: 1,0 GB
Grafikkarte: Geforce 5900
Auflösung: 1.280 x 1024
CPU: 3,0 GHz
RAM: 1,5 GB
Grafikkarte: Geforce 6800
Auflösung: 1.600 x 1.200
Installationsgröße: 3.256,00 MB



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