Star Wars: Maul - Shadow Lord: 1x09 - Ungewöhnliche Allianz
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Originaltitel: Strange Allies Episodennummer: 1x09 Bewertung: Weltweiter Internet-Release: 27. April 2026 Drehbuch: Christopher Yost Regie: Steward Lee Besetzung:
Sam Witwer als Maul,
Gideon Adlon als Devon Izara,
Dennis Haysbert als Master Eeko-Dio Daki,
Wagner Moura als Captain Brander Lawson,
Charlie Bushnell als Rylee Lawson,
Richard Ayoade als Two-Boots,
AJ LoCascio als Marrok,
Chris Diamantopoulos als Looti Vario,
Vanessa Marshall als Rook Kast,
David W. Collins als Spybot,
Steve Blum als Icarus,
Scott Whyte als Dryden Vos u.a.
Kurzinhalt:
Dryden Vos, die Nummer Zwei von Crimson Dawn, wendet sich mit einem Angebot an Darth Maul: Er ist bereit, ihm dabei zu helfen, von Jannix zu entkommen, in dem er ihm ein Schiff zur Verfügung stellt. Im Gegenzug soll Maul den aktuellen Anführer von Crimson Dawn ermorden, und Vos als Nachfolger unterstützen. Maul stimmt zu, die Sache hat nur einen Haken: Aufgrund der imperialen Präsenz kann das Schiff nur außerhalb der Hauptstadt landen – und Maul hat keine Idee, wie er aus dieser entkommen könnte. Für die Gruppe bestehend aus Jedi-Meister Daki, seiner Padawan Devon, Brander und Rylee Lawson, sowie dem Droiden Two-Boots ist es genau umgekehrt: Sie würden es zwar aus der Stadt schaffen, haben aber kein Schiff, und wären dementsprechend gestrandet. Daraus ergibt sich eine ungewöhnliche Allianz, als Darth Maul ihnen vorschlägt, ihre Ressourcen zu verbinden. Gemeinsam kämpft man daraufhin gegen die imperialen Sturmtruppen sowie die beiden Inquisitoren…
Review:
"Ungewöhnliche Allianz" trumpft nicht zuletzt mit zwei Gastauftritten auf, welche "Maul: Shadow Lord" stärker in die etablierte Kontinuität einbinden. So gibt es zu Beginn ein Wiedersehen mit Dryden Vos. Nun bin ich bekanntlich kein Fan von "Solo", und halte ihn nach wie vor für den schlechtesten "Star Wars"-Film, der (bisher?) veröffentlicht wurde. Insofern hätte ich persönlich nichts dagegen, wenn man den aus dem Kanon streichen würde. Allerdings ist dies nichts, das ich "Maul: Shadow Lord" anlasten will, weshalb ich es trotz meiner Abneigung gegen über "Solo" mal als positiv verbuchen will. Deutlich begeisterter hat mich allerdings der Auftritt von Darth Vader am Ende. Zwar frage ich mich, wie sie das mit der Stimme regeln werden (grundsätzlich gab James Earl Jones ja seine Zustimmung, seine Stimme für die Rolle nach seinem Tod mittels K.I. wiederzubeleben), aber die Aussicht auf ein Duell zwischen Vader und Maul ist zweifellos cool (wenn sie auch ein bisschen dadurch getrübt wird, dass wir im Groben wissen, wie dieses ausgehen muss). Von diesen Punkten abgesehen fand ich "Ungewöhnliche Allianzen" ganz gut und kurzweilig, wenn auch nicht Besonders. Ja, die Idee einer solchen unfreiwilligen Allianz hat zweifellos einen gewissen Reiz. Mehr noch als das sticht hervor, dass Maul hier einen Großteil seiner Kameraden verliert. Und die Action war auch wieder recht cool inszeniert. Und doch bleibe ich dabei, dass sich "Maul: Shadow Lord" insgesamt ein bisschen zu sehr auf letztere verlässt, und als kürzere Miniserie und/oder Eventfilm besser gewesen wäre, denn als "vollwertige" Serie mit einer Staffel aus zehn Episoden. Dessen ungeachtet bin ich aber gespannt, welches – wohl vorläufige – Ende "Maul: Shadow Lord" in der nächsten Folge nun nehmen wird.
Fazit:
Als Gegner des "Solo"-Films konnte die Episode aus dem Auftritt von Dryden Vos zu Beginn bei mir nur teilweise Pluspunkte beziehen. Im Mittelteil dominiert dann die Action, die zwar grundsätzlich wieder gut inszeniert und durchaus packend umgesetzt war, sich im Verlauf der Season für mich – da diese halt relativ viel Wert eben darauf, und im Gegenzug vergleichsweise wenig auf Inhalt gelegt hat – doch ein bisschen abnutzte. Dessen ungeachtet bin ich jetzt auf das Duell mit Darth Vader schon sehr gespannt, und war der Auftritt des Dunklen Lords der Sith – auch wenn er hier erstmal nur aus dem Nebel tritt – für mich das Highlight der Folge. Was aber halt zugleich deutlich macht, dass mich das, was davor kam, war solide unterhalten, aber nicht wirklich begeistern konnte.