Star Wars: Maul - Shadow Lord: 1x08 - Die erstickende Furcht
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Originaltitel: The Creeping Fear Episodennummer: 1x08 Bewertung: Weltweiter Internet-Release: 27. April 2026 Drehbuch: Jennifer Corbett Regie: Saul Ruiz Besetzung:
Sam Witwer als Maul,
Gideon Adlon als Devon Izara,
Dennis Haysbert als Master Eeko-Dio Daki,
Wagner Moura als Captain Brander Lawson,
Charlie Bushnell als Rylee Lawson,
Richard Ayoade als Two-Boots,
Alastair Murden als Lieutenant Blake,
AJ LoCascio als Marrok,
Chris Diamantopoulos als Looti Vario,
Vanessa Marshall als Rook Kast,
Avery Kidd Waddell als Officer Wade,
Clancy Brown als Savage Opress,
David W. Collins als Spybot,
Dee Bradley Baker als Alien Mechanic,
Ewan McGregor als Obi-Wan Kenobi,
Pamela Adlon als Rheena Sul,
Steve Blum als Icarus u.a.
Kurzinhalt:
Mit letzter Kraft ist es Darth Maul gelungen, mit einem Sturz in die Tiefe den beiden Inquisitoren zu entkommen. Es verschlägt ihn daraufhin in die Kanalisation von Jannix. Während er durch diese streift, erinnert er sich an das Unrecht, dass ihm von Darth Sidious angetan wurde, was seinen Zorn nährt, und ihn langsam wieder zu Kräften kommen lässt. Parallel dazu bereiten sich Brander Lawson, Meister Eeko-Dio Daki und Devon Izara darauf vor, den vom Imperium besetzten Planeten zu verlassen. Branders Kontaktperson Rook Kast stellt ihnen dafür ein Raumschiff zur Verfügung. Zuvor gilt es jedoch, Branders Sohn Rylee aus der Polizeistation zu befreien – und eben dafür sind sie auf die Hilfe des Droiden Two-Boots angewiesen…
Review:
In "Die erstickende Furcht" erleben wir den schwer gezeichneten, jedoch noch nicht endgültig besiegten Darth Maul beim Seelenstriptease. Kurze Flashbacks, manchmal visuell, manchmal nur akustisch, bringen uns zu den wichtigsten Momenten seines Lebens zurück – insbesondere seine Rekrutierung durch Darth Sidious, der Tod seines Bruders durch dessen Hand, sowie das Duell mit zuerst Qui-Gon Jinn und schließlich Obi-Wan Kenobi, welches ihm seine ganze untere Körperhälfte kostete. Ich bin zwar wie ihr wisst nicht der größte Maul-Fan, fand das aber grundsätzlich schon recht cool; nur auf die Einlagen mit den Spiegelungen im Wasser hätte ich lieber verzichtet, weil ich in diesen Szenen unweigerlich an Gollum denken musste, und mir das doch ein bisschen eindeutig geklaut erschien. Trotzdem war die Maul-Storyline hier (wieder) die beste für mich. Gut gefallen hat mir aber auch, wie Two-Boots moralisches Dilemma hier nun weitererzählt wird, und er – wie es nicht anders zu erwarten war – die Entscheidung trifft, gegenüber seinem (früheren) Boss und dessen Sohn loyal zu bleiben, statt zu den Regeln und/oder dem Imperium. Alles rund um den Fluchtversuch von Brander, Devon, Eeko-Dio und in weiterer Folge eben auch Rylee war zwar auch ok, konnte mich aber nur sehr bedingt mitreißen. Dies schließt auch den Twist am Ende ein, dass Rook Kast (ähnlich wie einst – bzw. eines Tages – Lando Calrissian) keine andere Wahl hatte, als sie in die Falle zu locken. Abschließend aber noch ein lobendes Wort an "Maul"-Sprecher Sam Witwer (im Original, versteht sich), der hier auch Darth Sidious seine Stimme leiht, und als solcher eine fantastische Imitation von Ian McDiarmid abliefert.
Fazit:
Der Darth Maul-Teil hat mir an "Die erstickende Furcht" am besten gefallen – wenn auch nicht ganz so gut wie in der Folge davor. Die Einblicke in seine Vergangenheit, und wie diese ihn nach wie vor plagt, waren schon sehr gut gemacht; nur auf die mich an Gollums Zwiegespräche erinnernden Einlagen mit der Reflexion im Wasser hätte ich lieber verzichtet. Der zweite Handlungsstrang rund um den Versuch der anderen, Jannix zu verlassen, war auch nicht schlecht, wobei vor allem jener Moment positiv hervorstach, wo Two-Boots nun endlich seine unvermeidliche Entscheidung trifft, sich gegen das Imperium zu wenden. Der Twist am Ende war zwar ein bisschen vorhersehbar, schafft aber immerhin eine interessante Ausgangssituation für die letzten beiden Folgen der Staffel.