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For All Mankind - 5x04: Open Source Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Apple TV+

Originaltitel: Open Source
Episodennummer: 5x03
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 17. April 2026 (Apple TV+)
Drehbuch: Sabrina Almeida
Regie: Meera Menon
Besetzung: Toby Kebbell als Miles Dale, Mireille Enos als Celia Boyd, Edi Gathegi als Dev Ayesa, Cynthy Wu als Kelly Baldwin, Coral Peña als Aleida Rosales, Costa Ronin als Leonid Polivanov, Sean Kaufman als Alex Poletov Baldwin, Ruby Cruz als Lily Dale, Ines Høysæter Asserson als A.J. Jarrett, Krys Marshall als Danielle Poole, Myk Watford als Palmer James, Christopher Denham als Walt Griebel, Salvador Chacon als Gerardo Ortiz-Niño, Olga Fonda als Natalya 'Tasha' Polivanova, Keith Miller als Manuel Ruiz, Anjali Bhimani als Priya Joshi, Banyah Maria Choi als Nam Moon Yeong, Sara Boutine als Shireen Al-Jabiri, Kristina Klebe als Elena Beaufort, Rueben Grundy als Stuart 'Stu' Fraser, Michael Klesic als Oleg Vyshinsky, Konstantin Podprugin als Giorgi Sokolov, Alina Sunoo als Sofia Koppel, Tim Martin Gleason als Major Luke Maxwell u.a.

Kurzinhalt: Nach dem Tod von Ed Baldwin ist die Trauer insbesondere auf dem Mars groß. Da es aufgrund seiner Taten keine offizielle Trauerfeier gibt, wird in jenem Bereich, in dem die Arbeiter leben, eine Gedenkstätte für ihn eingerichtet. Kurz darauf kommt Aleida auf dem Mars an. Nach einem kurzen, feucht-fröhlichen Wiedersehenstreffen mit Kelly trifft sie sich mit Dev. Nachdem sie sich im Hinblick auf seine oftmals eigenmächtige Vorgehensweise den Kopf gewaschen hat, machen sie sich gemeinsam daran, die Titan-Mission zu planen. Alex tritt indes seinen Job bei Helios an. Zufällig stößt er auf einen Ordner, der sein Interesse weckt. Mit Hilfe von gestohlenen Zugangsdaten gelingt es ihm schließlich, diesen zu öffnen und zu kopieren. Daraus geht hervor, dass Helios plant, einen Großteil der Arbeiter mit Robotern zu ersetzen. Nun muss er entscheiden, was er mit diesem Wissen anstellt. Und auf der Erde versucht A.J. Jarrett, die Tochter von Danny Stevens, in Astronautenprogramm zu kommen. Als sie befürchtet, dass ihre Bewerbung abgelehnt wird, wendet sie sich an eine alte Freundin der Familie…

Review: Episodenbild (c) Apple TV+ Die ersten Minuten sind noch für die Nachwehen von Eds Tod am Ende der letzten Folge reserviert. Zuerst mit einer ruhigen, kleinen Szene zwischen Kelly und Alex, und dann der Gedenkstätte, die im Arbeiterbereich der Station für ihn eingerichtet wurden. Nach diesem letzten Blick zurück richtet "Open Source" dann die Augen aber in die Zukunft. Dies nicht zuletzt mit dem Schwenk zu Erde, wo man uns eine neue Figur vorstellen. Im ersten Moment, wo man sie sieht, fragt man sich natürlich sofort, um wen es sich handelt – im Wissen, dass A.J. irgendeine Verbindung zu den bislang etablierten Charakteren haben muss. Erfreulicherweise hält die Folge damit auch nicht lang hinterm Berg, sondern erfahren wir praktisch sofort, dass es sich bei ihr um die Tochter von Danny Stevens handelt. Zuerst behauptet sie, dass sie das Schicksal ihres leiblichen Vaters nicht tangieren würde – was vom Recruiter natürlich sofort als Lüge erkannt wird. Nach einem Treffen mit Danielle (und, ganz ehrlich: Ich war mir am Ende der letzten Staffel so sicher, dass sie sterben würde, dass ich mir in der Zwischenzeit eingeredet habe, sie wäre gestorben – weshalb ich im ersten Moment über ihren Auftritt doch ziemlich überrascht war) sagt sie ihm dann aber schließlich die Wahrheit, und wird infolgedessen ins Astronautenprogramm aufgenommen. Sprich: Wir werden wohl in Zukunft mehr von ihr sehen.

Trotz A.J.s Handlungsstrang lag der Schwerpunkt aber auch bei "Open Source" wieder ganz klar auf dem Mars. Einerseits natürlich mit der Ankunft von Aleida. Vor allem das Wiedersehen mit Kelly hatte es mir dabei sehr angetan. Im Gespräch mit Dev danach ("The difference with me is, I'll stab you in the front." war echt ein geiler Spruch) wurden die sehr unterschiedlichen Auffassungen beider Figuren wieder deutlich. Ich vermute, dass der Machtkampf zwischen ihnen rund um die Zukunft von Helios im Verlauf der Staffel eskalieren wird. Interessant wird auch, zu erfahren, inwiefern Kelly und/oder Dev in die Pläne der Firma bezüglich dem Austausch der Arbeiter durch Roboter (ich fand es übrigens sehr spannend, wie diese Entwicklung hier ein bisschen unsere aktuellen Bedenken im Hinblick auf Künstliche Intelligenz widerzuspiegeln scheint) eingeweiht waren. Womit wir auch schon den Bogen zu Alex geschlagen hätten. Dieser startet hier seinen Job bei Helios, wo er auch gleich von Dev in dessen Pläne rund um die Stadt eingeweiht wird (und sogleich auch einen Verbesserungsvorschlag dafür macht). Seine Entdeckung rund um die Pläne von Helios – und dass er diese am Ende gemeinsam mit Lily öffentlich macht – deuten aber an, dass seine Beschäftigung in der Firma (trotz des privilegierten Status, den er dank Dev – und dessen freundschaftlichem Verhältnis zu seinem Großvater Ed – genießt) von sehr kurzer Dauer sein könnte. Insofern war bei "Open Source" durchaus wieder einiges los. So richtig mitgerissen hat mich die Handlung aber leider nicht; zumal im Vergleich zu "Heimat" auch Szenen gefehlt haben, die mich emotional angesprochen hätten (wie es dort insbesondere für die Abschiedsszene von Aleida und Margo der Fall war). Dank der Fülle an parallelen Handlungssträngen und interessanten Entwicklungen ließ die Episode aber zumindest auch keine Langeweile aufkommen.

Fazit: Episodenbild (c) Apple TV+ Nach einer gleich in zweifacher Hinsicht (Aleidas Abschied von der Erde, Eds Tod) emotionalen Folge schlägt "Open Source" wieder deutlich weniger dramatische Töne an. Dennoch war auch hier wieder genug los, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Vor allem die Szenen rund um Aleida (zuerst das Wiedersehen mit Kelly, dann das Streitgespräch mit Dev) hatten es mir dabei angetan. Aber auch die Offenbarung rund um die geheimen Pläne von Helios war interessant. Demgegenüber ist für mich der Handlungsstrang rund um Danny Stevens' Tochter A.J. auf der Erde (wo wir auch ein kurzes Wiedersehen mit Danielle Poole bekommen) für mich momentan noch nicht wirklich einschätzbar. Und der Wettlauf rund um Titan beginnt auch erst langsam anzulaufen. Die Offenbarung einer bestimmten Person innerhalb der Delegation von Kuragin verspricht aber eine emotional aufgeladene Begegnung in der nächsten Folge.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2026 Apple TV+)







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