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Fallout - 2x04: Der Dämon im Schnee Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Amazon Studios

Originaltitel: The Demon in the Snow
Episodennummer: 2x04
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 07. Januar 2026 (Amazon Prime)
Drehbuch: Jane Espenson
Regie: Stephen Williams
Besetzung: Ella Purnell als Lucy MacLean, Aaron Moten als Maximus, Moises Arias als Norm MacLean, Frances Turner als Barb Howard, Kyle MacLachlan als Overseer Hank MacLean, Walton Goggins als The Ghoul/Cooper Howard, Michael Cristofer als Elder Cleric Quintus, Johnny Pemberton als Thaddeus, Leslie Uggams als Betty Pearson, Annabel O'Hagan als Stephanie Harper, Xelia Mendes-Jones als Dane, Dave Register als Chet, Rodrigo Luzzi als Reg McPhee, Barbara Eve Harris als Rodriguez, Zach Cherry als Woody Thomas, Dallas Goldtooth als Charles Whiteknife, Jon Gries als Biff, Brian Thompson als Coronado Elder, Sisa Grey als Yosemite Elder, Chris Browning als Grand Canyon Elder, Rachel Marsh als Claudia, Adam Faison als Ronnie McCurtry, Rajat Suresh als Clark, Jeremy Levick als Pete, Ciel Shi als Wenjie, Leer Leary als Davey u.a.

Kurzinhalt: Lucy und der Ghul setzen ihre Reise nach Las Vegas fort. Aufgrund der Medizin, die ihr vom Ghul verabreicht wurde, um sie nach der Tortur in den Händen von Cäsars Legion wieder zu heilen, ist Lucy drogenabhängig geworden, was sich nicht zuletzt in einigen untypischen Charaktereigenschaften zeigt. Maximus kehrt indes zur Area 51 zurück, wo er plant, Quintus zur Rede zu stellen, und daraufhin zu töten. Thaddeus gibt sich indes als Harkness aus – eine Täuschung, die jedoch aufgrund seines ungewöhnlichen Verhaltens rasch aufzufliegen droht. Und zwischen den Bunkern brodelt es, als Stephanie Harper, neu eingesetzte Leiterin von Nr. 33, ein Gesuch von Betty Pearson, die für Bunker 31 verantwortlich ist, ablehnt…


Review: Episodenbild (c) Amazon Studios Bislang konnte ich mit den Handlungssträngen in den Bunkern ja nicht sonderlich viel anfangen. Sonderlich begeistert war ich von diesem zwar auch bei "Der Dämon im Schnee" jetzt nicht unbedingt, diesmal konnten mich die Ereignisse dort aber immerhin etwas mehr ansprechen. Weil der Konflikt zwischen Betty und Stephanie war schon interessant. Bahnt sich hier ein neuerlicher gewalttätiger Konflikt an? Spannend auch, dass Woddy das mitbekommen hat, und Stephanie daraufhin zur Rede stellt. Und ihr Mann, der wiederum dieses Gespräch mithört, findet dann auch noch einen kanadischen Pass bei ihr. Und nicht zuletzt ergibt sich die Frage: Was ist in der Kiste, auf die es Steph abgesehen hat? Jedenfalls ist es schon lange her, dass es dieser Storyline gelungen ist, mich ähnlich stark anzusprechen, wie dies hier gelang.

Auch ganz spaßig war alles rund um die drogensüchtige Lucy. Es ist nett, dass die Figur hier mal – bedingt durch die Sucht – in einem anderen Licht gezeigt wird, und Ella Purnell spielte das auch wirklich gut. Ein weiteres kleines Highlight war dann ihre Ankunft in Las Vegas, wo sie mehrere Elvis-Ghuls ausschalten müssen. Demgegenüber ist da alles rund um Maximus; ein Handlungsstrang mit dem ich mich einfach nicht und nicht anfreunden kann. Ich meine, objektiv betrachtet erreicht dieser hier einen markanten dramaturgischen Höhepunkt, als Maximus Quintus zur Rede stellt, dieser mit seinem Hass auf die Ghuls aufhorchen lässt – der selbst vor unschuldigen Kindern nicht Halt macht – und Maximus eigentlich drauf und dran wäre, ihn zu erschießen. Trotzdem wollte mich das alles einfach nicht interessieren. Noch schwächer fand ich alles rund um Thaddeus, der sich als Harkness ausgibt. Nicht nur hatten wir etwas ähnliches ja schon mit Maximus in der ersten Staffel, ich fand es leider auch nicht wirklich lustig (wie es wohl eigentlich gedacht war). Erst das Ende war dann wieder interessant, und liefert für den weiteren Verlauf der Story eine interessante Ausgangssituation. Apropos Ende: Während ich mit dem Auftakt rund um Coopers früheren Einsatz und dem Monster nicht wirklich etwas anfangen konnte (eventuell fehlte mir hier auch, mangels Kenntnis des Spiels, einfach der nötige Kontext), war die Reaktion darauf, dass Lucy und dem Ghul dort dann genau das gleiche Wesen (scheinbar "Todeskralle" genannt) treffen, ziemlich köstlich – und sorgte nicht zuletzt auch für einen effektiven Cliffhanger.

Fazit: Episodenbild (c) Amazon Studios Zwar hatte "Der Dämon im Schnee" insgesamt die besseren (bzw. mehr gute) Szenen, da es jedoch zugleich auch wieder ein paar Handlungsstränge gab, die mich nicht wirklich ansprechen wollten, und Momenten, welche die gewünschte Wirkung bei mir verfehlten, pendelt sich die Episode letztendlich auf dem gleichen, "nur" soliden Niveau von "Die Verderbte" ein. Positiv machte sich nicht zuletzt alles rund um die drogensüchtige Lucy bemerkbar. Auch die Storyline im Bunker war schon mal (wesentlich) schwächer als hier. Und nicht zuletzt den Auftritt der Elvis-Ghuls fand ich lustig. Demgegenüber fand ich den Rückblick zu Beginn auf den chinesisch-amerikanischen Krieg – nicht zuletzt, da es mir hier als Nicht-Spiele-Kenner an Kontext mangelte – doch eher nichtssagend. Vor allem aber war es leider wieder einmal die Storyline rund um Maximus, die mich einfach nie so wirklich interessieren wollte. Mal schauen, ob seine Flucht am Ende (zusammen mit Thaddeus, Dane, und mit dem Relikt im Gepäck) daran etwas ändern wird.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2025 Amazon Prime Video)








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