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Fallout - 2x01: Der Innovator Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Amazon Studios

Originaltitel: The Innovator
Episodennummer: 2x01
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 16. Dezember 2025 (Amazon Prime)
Drehbuch: Geneva Robertson-Dworet & Graham Wagner
Regie: Frederick E.O. Toye
Besetzung: Ella Purnell als Lucy MacLean, Aaron Moten als Maximus, Moises Arias als Norm MacLean, Frances Turner als Barb Howard, Kyle MacLachlan als Overseer Hank MacLean, Walton Goggins als The Ghoul/Cooper Howard, Sarita Choudhury als Kate Williams/Moldaver, Leslie Uggams als Betty Pearson, Annabel O'Hagan als Stephanie Harper, Dave Register als Chet, Rodrigo Luzzi als Reg McPhee, Michael Esper als Bud Askins, Rafi Silver als Robert House, Susan Berger als Old Woman Gretch, Jared Bankens als Nick the Prick, Christopher Matthew Cook als Bill, Justin Theroux als Robert House, Leer Leary als Davey, Sheila Head als Marianne, Teagan Meredith als Janey Howard, Monica Giordano als Red-Haired Woman, Sam Bullington als Red-Haired Man, Daniel Danielson als Vault 33 Engineer, Julien Crane als Sunburned Man, Brittany Taylor Visser als Woman in Curlers, Angel Manuel als Foreperson, Betsy Zajko als Television Host, Jeff Wolfe als Dan, Shawn Crowder als Jim u.a.

Kurzinhalt: Lucy MacLean und der Ghoul ziehen gemeinsam durch das Ödland. Sie verfolgen Lucys Vater Hank nach New Vegas. Auf dem Weg dorthin stoßen sie immer wieder auf Banden, die versuchen, sie auszunehmen – was diese jedoch schon bald bereuen; vorausgesetzt, sie bekommen überhaupt noch Gelegenheit dazu. Schließlich kommen sie an Bunker 24 vorbei, und erforschen diesen. Parallel dazu erreicht Han die Vault Tec-Einrichtung in New Vegas – und findet diese völlig verlassen vor. Jene Leute, die vom Bunker 32 in Bunker 33 übersiedelt sind, versuchen indes, sich mit dem Leben in der neuen Umgebung abzufinden. Norm wird indes vom wandelnden Gehirn nach wie vor im Bunker 31 festgehalten. Als ihm die Vorräter ausgehen, sieht er sich dazu gezwungen, drastische Maßnahmen zu ergreifen…


Review: Episodenbild (c) Amazon Studios Kurios: Als ich jetzt gerade nochmal über meine Reviews zur ersten Staffel drübergeschaut habe, wurde deutlich, dass ich sie besser in Erinnerung hatte, als ich sie eigentlich fand. Das packende, starke Finale mag einen Großteil dazu beigetragen haben. Jedenfalls ist es auf genau diesen "Irrtum" meinerseits zurückzuführen, dass ich mich aus einigen frisch veröffentlichten Kandidaten um die frei werdenden Review-Plätze neben "ES: Welcome to Derry" (die betreffenden Reviews starten morgen) für die zweite "Fallout"-Staffel entschieden habe – und nach dem Staffelauftakt doch eher ernüchtert war. Andererseits, rückblickend hab ich eben auch schon den Auftakt von Season Eins "nur" eine Wertung leicht über dem Durchschnitt gegeben. So gesehen ist "Der Innovator" (was ich übrigens für einen denkbar ungelenken deutschen Titel halte) eigentlich gar nicht mal so weit drunter. Dabei begann es durchaus noch vielversprechend, mit den wahren Worten "Every dollar spent is a vote cast" (wenn dies auch im Hinblick darauf, dass die Serie auf Amazon Prime ausgestrahlt wird, nicht einer gewissen Ironie entbehrt), sowie dem brutalen Auftakt rund um Robert House, der hier eine frühe Version eines Steuerungsapparats für Menschen testet.

Noch besser gefiel mir dann die erste Szene rund um Lucy und dem Ghoul. Ich habe mir kurioserweise erst am Tag davor nach längerem wieder einmal "Zwei glorreiche Halunken" angesehen, und fühlte mich an den bei der Lynch-Szene – und wie Lucy bereit steht, den Strick zu durchschießen – gleich erinnert. Generell war dieser Moment, und das Geplänkel zwischen den beiden, sehr amüsant. Die weiteren Szenen, auch rund um sie, konnten daran dann nicht mehr ganz anknüpfen. Aber auch das mit Lucy, die hier, nachdem sie jahrelang im Bunker wohlbehütet aufgewachsen ist, mit der harten Realität des Lebens an der Oberfläche konfrontiert wird (und das längst nicht alle Menschen so nett sind, wie sie glaubt), funktioniert für mich nach ihren ganzen Erlebnissen in der ersten Staffel längst nicht mehr so gut wie dort. Insofern hoffe ich, man wird sich für sie (und gerne auch den Ghoul) in Season Zwei etwas neues überlegen, dahingehend, wie sich ihr Charakter in deren Verlauf verändert. Die große Schwachstelle von Fallout bleiben für mich aber die Szenen im Bunker. Ja, das mit der Selbsthilfegruppe für "products of in-breeding" war ja eh ganz lieb. Auch, wie Stephanie mit ihrem neuen Bürokratie-Job hadert. Aber mir tut sich an diesem Handlungsschauplatz einfach zu wenig. Dies gilt übrigens auch für die Storyline rund um den in Bunker 31 gefangenen Norm. Und auch die Flashbacks in die Vergangenheit wollten mich einfach nicht so recht ansprechen. Immerhin, die Ankunft von Overseer Hank in der verlassenen Vault-Tec-Zentrale war dann ganz nett; und der Gag rund um die 462.311 ungelesenen Nachrichten wird mir sicherlich noch länger in Erinnerung bleiben (und hat vor allem auch Meme-Qualität, und könnte sich dementsprechend als langlebig erweisen).

Fazit: Episodenbild (c) Amazon Studios Es gibt ja den Spruch "I survived another meeting that should have been an e-mail." Für Fernsehserien würde ich folgende Variante davon vorschlagen: "I survived another season that should have been a movie." Zugegeben, wir haben jetzt gerade mal die erste Folge der zweiten "Fallout"-Staffel hinter uns. Gut möglich, dass sich dieser Eindruck noch wandeln wird. Aber es gibt heutzutage immer mehr Fernseh-Staffeln (oder Miniserien), wo ich mir danach denke, dass der – oftmals eher dürftigen – Story mit einem Film besser gedient gewesen wäre; insbesondere auch im Marvel-Bereich. Und nach diesem sehr gemächlichen Auftakt drängt sich mir der Verdacht auf, dass ich in acht Wochen bezüglich der zweiten "Fallout"-Staffel ähnliches zu Protokoll geben werde. So oder so, von "Der Innovator" war ich vorerst mal alles andere als begeistert. Die Folge hatte zwar ihre Momente, insgesamt fand ich den Auftakt der zweiten Staffel aber eher "meh" als "okidoki".

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2025 Amazon Prime Video)








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