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Planet der Affen - 1x10: Familienbande Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: The Interrogation
Episodennummer: 1x10
Bewertung:
Erstausstrahlung US: 15. November 1974
Erstausstrahlung D: 17. Mai 1989
Drehbuch: Richard Collins
Regie: Alf Kjellin
Besetzung: Roddy McDowall als Galen, Ron Harper als Alan Virdon, James Naughton als Pete Burke, Beverly Garland als Wanda, Anne Seymour als Ann, Norman Burton als Yalu, Mark Lenard als Urko, Booth Colman als Zaius, Lee Delano als Officer Gorilla, Wayne Foster als Lieutenant Gorilla, Lynn Benisch als Susan, Harry Townes als Dr. Malthus u.a.

Kurzinhalt: Eine Affenpatrouille greift die Flüchtigen auf. Während sich Alan und Galen gerade noch so ins Gebüsch retten können, geht ihnen Pete – im wahrsten Sinne des Wortes – ins Netz. Urko drängt darauf, sich des Astronauten unverzüglich zu entledigen. Doch Zaius sieht in dessen Gefangennahme die ideale Gelegenheit, um Wanda ein Testsubjekt für ihre Forschung zur Verfügung zu stellen. Die hat nämlich vor kurzem ein altes, von Menschen geschriebenes Buch zum Thema Gehirnwäsche gefunden – und wendet eben diese Methoden nun in ihrem Verhör von Pete an. Zaius gibt ihr dafür zwei Tage Zeit; wenn sie keinen Erfolg erzielt, wird Pete an Urko überstellt, was sein Todesurteil bedeuten würde. Insofern bleibt Alan und Galen nicht viel Zeit, um ihren Freund zu retten. Dafür muss sich Galen an seine Eltern Yalu und Ann wenden…


Review: Episodenbild (c) CBS "Familienbande" weckte bei mir leichte Erinnerungen an "Alte Liebe...". Dort wandte sich Galen an seine Exfreundin, damit sie Alan das Leben rettet. Hier nun braucht er die Hilfe seiner Eltern, um Pete aus der Gefangenschaft zu befreien. Ungeachtet dieser Parallele fand ich das Wiedersehen zwischen Galen und seinen Eltern sehr schön. In wenigen Szenen wird uns die Dynamik der Familie vermittelt, und dass sowohl Ann als auch Yalu ihren Sohn vielleicht nicht verstehen mögen, ihm aber wenn es hart auf hart kommt dennoch zur Seite stehen. Wunderbar die Szene, wo sich Ann mit dem Sessel direkt über die Falltür setzt, so dass diese von der Patrouille nicht entdeckt wird. Aber auch sein Vater, anfänglich noch sehr kritisch, lässt sich schließlich dazu überreden, Galen und Alan aktiv zu unterstützen. Jedenfalls fand ich es sehr nett, und auch aufschlussreich, auf diese Weise Galens Eltern kennenzulernen.

Auch der parallele Handlungsstrang rund um den verhafteten Pete war nicht schlecht. An diesem hatte es mir nicht zuletzt die Performance von Beverly Garland als Wanda sehr angetan. Aber auch alles rund um die Gehirnwäsche-Methoden, mit Geräuschen, dem Licht usw., war gut umgesetzt. Und aufgrund der kurzen Szene, in der sich Pete an eine alte, verflossene Liebe erinnert, erfuhren wir auch wieder mal ein bisschen mehr über ihn. Leider allerdings mangelte es auch "Familienbande" wieder ziemlich an Spannung. Man weiß einfach, dass es weder gelingen wird, Alan irgendwie umzudrehen, noch dass er – nachdem er an Urko übergeben wurde – hingerichtet wird. Generell gelang es Alan für meinen Geschmack etwas zu leicht, die Auswirkungen des Verhörs abzuschütteln. Und zugegebenermaßen: Nach dem x-ten Mal, wo nun einer der Astronauten den Affen in die Hände fällt, muss man sich halt schon ernstlich fragen, warum Zaius neuerlich ein solches Risiko eingeht, statt sich dieser Gefahr endlich mal zu entledigen. Immerhin hat das mit "wir haben einen von ihnen gefangen genommen, den benutzen wir jetzt als Köder, um die anderen auch noch zu schnappen" schon in "Spuren der Vergangenheit" nicht funktioniert. Davon abgesehen freute ich mich aber durchaus über das Wiedersehen mit sowohl Urko als auch Zaius, und hatte es mir insbesondere auch ihr Zusammenspiel wieder angetan. Und generell wurde "Familienbande", wenn mich die Folge auch nicht so richtig packen wollte, so doch zumindest auch nie wirklich langweilig.

Fazit: Episodenbild (c) CBS An "Familienbande" gefiel mir nicht zuletzt, dass wir hier Galens Eltern kennenlernen. Die betreffenden Szenen stachen nicht zuletzt damit hervor, als insbesondere sein Vater seine Entscheidung zwar nicht verstehen kann, letztendlich aber sowohl Ann als auch Yalu für ihn da sind, und ihm (und Alan) helfen. Darüber hinaus machte sich für mich auch die Performance von Beverly Garland als Affen-Verhörspezialistin Wanda positiv bemerkbar. Wie alles rund um das Verhör bzw. die Gehirnwäsche generell recht gut umgesetzt war. Echte Spannung vermisste man allerdings auch hier wieder; zu klar ist, dass natürlich Pete nicht gebrochen wird (wobei man die Auswirkungen der Folter ruhig etwas drastischer hätte darstellen können), und es am Ende gelingen wird, ihn wieder zu befreien. Langsam aber sicher wirken Zaius und Urko zudem als Widersacher so unfähig, dass es auf Kosten ihrer Bedrohlichkeit zu gehen beginnt. Von diesen Punkten abgesehen hat mir "Familienbande" aber gut gefallen.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS)







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