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Mondbasis Alpha 1 - 1x21: Die Teufelsmaschine Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Century 21 Television

Originaltitel: The Infernal Machine
Episodennummer: 1x21
Bewertung:
Erstausstrahlung UK: 08. Januar 1976
Erstausstrahlung D: 21. August 1977
Drehbuch: Anthony Terpiloff & Elizabeth Barrows
Regie: David Tomblin
Besetzung: Martin Landau als Commander John Koenig, Barbara Bain als Dr. Helena Russell, Barry Morse als Professor Victor Bergman, Leo McKern als Companion Gwent, Clifton Jones als David Kano, Zienia Merton als Sandra Benes, Nick Tate als Alan Carter, Gary Waldhorn als Winters u.a.

Kurzinhalt: Ein fremdes Raumschiff bewegt sich auf den Mond zu, und sendet einen Notruf. Quent braucht dringend Vorräte, und bittet darum, auf dem Mond landen zu dürfen. Kurz darauf lädt er Commander Koenig, Doktor Russell und Professor Bergman zu sich ein. Nachdem sie das Schiff betreten und eine riesige Halle durchquert haben, stoßen sie auf den einzigen Passagier, Quent. Doch es war nicht dieser, der den Notruf abgesetzt hat, sondern vielmehr der von ihm geschaffene intelligente Computer gleichen Namens – der auch das Schiff kontrolliert. Als der echte Quent kurz nach ihrer Ankunft stirbt, hat seine Schöpfung jedoch plötzlich nicht nur Bedarf an Vorräten, sondern auch an neuer Gesellschaft – und weigert sich, John Koenig und Helena Russell wieder gehen zu lassen…


Review: Episodenbild (c) Century 21 Television Was die Effekte und die Ausstattung betrifft, konnte mir "Die Teufelsmaschine" wieder sehr gut gefallen. Das Design des fremden Schiffes war sehr eigenwillig, stach aber genau deshalb für mich positiv hervor. Noch mehr hatte es mir aber dessen Innenleben angetan; vor allem die Halle, die Koenig, Russell und Bergman betreten, ehe sie auf Quent treffen, war eindrucksvoll. Aber auch die die Story fand ich durchaus interessant. Zugegeben, intelligente (und durchdrehende) Computer waren damals schon nicht unbedingt neu; man denke nur an HAL-9000 aus "2001 – Odyssee im Weltraum", oder auch die zahlreichen Beispiele aus der klassischen "Star Trek"-Serie. Das heißt aber nicht, dass die Umsetzung hier nicht dennoch/ebenfalls ihren Reiz hatte. Vor allem aber sorgte der Wunsch des Schiffes nach neuen Begleitern – nach dem Tod von Quent (der mich irgendwie an den Weihnachtsmann erinnert hat; das mag aber auch an der Jahreszeit liegen) – für eine spannende Ausgangssituation, da Koenig, Russell und Berman vom Schiff im Schiff festgehalten werden.

Zugegeben, was "Die Teufelsmaschine" in weiterer Folge daraus macht, ist nicht unbedingt immer sonderlich packend, weshalb sich vor allem im Mittelteil doch auch kleinere Längen einschleichen. Auch hätte die Episode, im Vergleich zu einigen anderen, ein bisschen mehr Budget vertragen können, damit man die Angriffe auf das Schiff ein bisschen spektakulärer hätte umsetzen können. Darüber hinaus bekamen die drei Hauptfiguren, so prominent sie hier grundsätzlich auch vertreten sind, irgendwie recht wenig zu tun. Im Hinblick auf ihren "Kampf" gegen das Schiff hätte man sich schon noch ein bisschen mehr einfallen lassen können. Und einzelne Szenen waren auch etwas komisch umgesetzt, wie wenn Koenig zuerst den Angriffsbefehl auf eine Tafel schreibt – nachdem er erkannt hat, dass das Schiff mangels Kameras nicht sehen kann – und ihn dann erst recht hinausschreit (und das Schiff damit vorwarnt). Insgesamt hat mir "Die Teufelsmaschine" aber recht gut gefallen. Neben dem mysteriösen Einstieg, mit dem es sofort gelang, mein Interesse zu wecken, stach für mich nicht zuletzt auch der Tod von Quent hervor. Generell hatte die Idee, dass dieser quasi zu einem Gefangenen seiner eigenen Schöpfung wurde, einen gewissen Reiz (und zugleich eine inhärente Tragik). Und nicht zuletzt das Ende hatte es mir dann durchaus angetan. Dort droht John, Helena und Viktor die Luft auszugehen – ehe sich das Schiff doch noch eines Besseren besinnt, und quasi mit seinem letzten Atemzug (oder genauer gesagt, den letzten verbliebenen Energiereserven) die Tür öffnet, um sie freizulassen. Ein Akt der Menschlichkeit, mit dem sich Computer-Quent im letzten Moment doch noch rehabilitierte. Das fand ich sehr schön.

Fazit: Episodenbild (c) Century 21 Television An "Die Teufelsmaschine" konnten mir in erster Linie die ersten und die letzten fünfzehn Minuten gut gefallen. Erstere überzeugten mich mit dem coolen (äußeren und inneren) Design des Schiffes, dem allgemeinen Setup rund um die von Quent geschaffene künstliche Intelligenz, die nun die Kontrolle über das Schiff genommen hat, sowie in weiterer Folge dann die spannende Ausgangssituation, als dieses die drei Besucher von der Mondbasis nicht mehr gehen lassen will. Letztere boten dann ein durchaus spannendes Finale, sowie vor allem auch einen überaus gefälligen Ausgang des Geschehens, als das Schiff sie im letzten Moment doch noch freilässt (und ihnen damit zugleich auch das Leben rettet). Im Mittelteil schlichen sich allerdings doch ein paar Längen ein, die zusammen mit meinem allgemeinen Eindruck, dass es hier nicht ganz gelungen ist, das Optimum aus einer vielversprechenden Grundidee herauszuholen, eine (noch) höhere Wertung verhindern.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © Century 21 Television)







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