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Star Wars: Zorn Drucken E-Mail
Setzt den mäßigen Trend der Reihe fort Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 15 September 2019
 
Titel: "Wächter der Macht 7: Zorn"
Originaltitel: "Legacy of the Force: Fury"
Bewertung:
Autor: Aaron Allston
Übersetzung: Andreas Kasprzak
Umfang: 442 Seiten
Verlag: Blanvalet (D), Del Rey (E)
Veröffentlicht: 08. Februar 2010 (D), 27. November 2007 (E)
ISBN: 978-3-442-26666-1
Buch kaufen: Taschenbuch (D), Kindle (D), Taschenbuch (E)
 

Kurzinhalt: Darth Caedus ist von Tenel Kas Verrat erschüttert. Um sich für diesen zu rächen und sie zugleich dazu zu zwingen, die Streitkräfte des hapanischen Konsortiums wieder auf Seiten der von ihm angeführten Galaktischen Allianz kämpfen zu lassen, entführt er ihre gemeinsame Tochter Allana. Als Han und Leia davon erfahren, sind sie – obwohl sie Allanas wahre Identität noch nicht kennen – wieder einmal schockiert darüber, wie weit ihr Sohn zu gehen bereit ist, um seine finstere Agenda weiterzuverfolgen. Sie beschließen, zusammen mit einer kleinen Einsatzgruppe, der u.a. auch Wedge Antilles Tochter Iella angehört, einen Versuch zu unternehmen, um Allana aus seinen Fängen zu befreien. Zeitgleich starten die Jedi einen Angriff auf die Centerpoint Station, um diese zu zerstören, ehe entweder die Corellianer sie in Betrieb nehmen können, oder aber sie in die Hände von Jacen fallen kann. Und Jaina, Zekk und Jag machen indes Jagd auf Alema Rar, von der sie glauben, dass sie für Mara Jade Skywalkers Tod verantwortlich ist…

Review: "Zorn" mag zwar wieder den Hauch besser gewesen sein als die beiden vorangegangenen Teile der Reihe, insgesamt setzt die "Wächter der Macht"-Saga deren enttäuschenden Eindruck mit Aaron Allstons dritten und letzten Beitrag fort. Das Buch teilt dabei zumindest teilweise die Probleme des vorangegangenen Romans "Inferno": Es tut sich einfach nicht viel. Zwar gibt es im direkten Vergleich diesmal doch ein paar Veränderungen im Status Quo – die Zerstörung der Centerpoint-Station (endlich!) und Alema Rars Tod (detto!) – demgegenüber steht aber der größere Plot rund um Jacen Solo, der neuerlich keine wirklichen Fortschritte macht. Ja, Leia erfährt am Ende nun endlich, dass es sich bei Allana um die gemeinsame Tochter von Tenel Ka und ihrem Sohn handelt, aber davon abgesehen geht in diesem Handlungsstrang nicht wirklich was weiter; tatsächlich wirkt dieser aufgrund der Tatsache, dass Jacen/Caedus am Anfang seine Tochter entführt, nur dass diese am Ende ohnehin wieder befreit wird, sogar ziemlich überflüssig. Nun wäre das allein noch kein Problem, wenn die Story denn für sich genommen packend wäre. War sie nur halt nicht. Und so habe ich mich auch bei Zorn wieder überwiegend gelangweilt, bzw. – da ich ihn wieder als Betthupfern las – gegen den Schlaf gekämpft. Aaron Allstons eigenwilliger Schreibstil hilft leider auch nicht. Wie bei seinen Romanen immer wieder festgehalten, liegt mir sein Humor einfach nicht. Ich finde seine Witzchen selten bis nie lustig, und gerade auch bei einer solch düsteren Geschichte bzw. Grundstimmung wie in der "Wächter der Macht"-Saga passt es für mich ganz einfach nicht rein. Mit jedem weiteren Roman der Reihe werden zudem die unterschiedlichen Schreibstile der drei AutorInnen immer offensichtlicher. Da lobe ich mir frühere Trilogien oder Reihen, die von einem Autor – und damit einer Stimme – geschrieben wurden, und so in sich stimmig waren. Bei "Wächter der Macht" springt man ständig zwischen Allstons ha ha-Witzchen, Traviss Mando-Liebe und Dennings einschläferndem Geschwafel hin und her. Nicht gerade die beste Kombination. So ziemlich der einzige Grund, warum "Zorn" die letzten beiden Teile der Reihe doch noch knapp hinter sich lässt, ist die größere Rolle von Kyle Katarn, die mich als Fan seiner PC-Spiele doch sehr gefreut hat (und Allston kann froh sein, ihn dann doch nicht getötet zu haben, sonst wäre ich ähnlich zornig gewesen wie damals bei Mara). Wie der kurze Angriff auf Jacen für mich generell das Highlight des Romans darstellte. Der Rest hat mich aber leider wieder eher gelangweilt.

Fazit: Es hilft alles nichts, ich werde mit der "Wächter der Macht"-Saga einfach nicht warm. Von Buch zu Buch wird für mich offensichtlicher, dass einfach zu wenig Handlung für eine neunteilige Reihe da war; als Trilogie hätte das vielleicht was werden können, aber so ist die Story einfach viel zu ausgedehnt. Auch bei "Zorn" passiert wieder zu wenig; zwar gibt es diesmal immerhin wieder ein paar nennenswerte Änderungen im Status Quo, der Weg dorthin ist aber alles andere als packend beschrieben, und insgesamt fand ich auch diesen Teil wieder recht inhaltsleer. Es hilft auch nicht, dass Allston noch nie mein Lieblings-"Star Wars"-Autor war und ich mit seinem Humor auch hier wieder wenig bis gar nichts anfangen konnte. Einzig Kyle Katarns größerer Auftritt hat mich gefreut. Davon abgesehen war "Zorn" als Bettlektüre – aufgrund seiner einschläfernden Wirkung – aber leider überaus passend gewählt.

Bewertung: 1.5/5 Punkten
Christian Siegel





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