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Der Klang ihrer Stimme PDF Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: The Sound of Her Voice
Episodennummer: 6x25
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 10. Juni 1998
Erstausstrahlung D: 31. Oktober 1998
Drehbuch: Ronald D. Moore & Pam Pietroforte
Regie: Winrich Kolbe
Hauptdarsteller: Avery Brooks als Captain Benjamin Sisko, Rene Auberjonois als Odo, Michael Dorn als Lt. Commander Worf, Nana Visitor als Major Kira Nerys, Terry Farrell als Lieutenant Jadzia Dax, Colm Meaney als Chief Miles O'Brien, Siddig El Fadil als Doctor Julian Bashir, Cirroc Lofton als Jake Sisko, Armin Shimerman als Quark.
Gastdarsteller: Debra Wilson als Lisa Cusak, Penny Johnson als Kasidy Yates u.a.

Kurzinhalt: Auf dem Weg zurück nach Deep Space Nine empfängt die U.S.S. Defiant einen Notruf. Captain Lisa Cusak ist die einzige Überlebende der U.S.S. Olympia, und ist mit ihrer Rettungskapsel auf einem eher unwirtlichen Planeten abgestürzt. Die Defiant ist ihrer Position am nächsten, doch selbst sie wird sechs Tage brauchen, ehe sie beim Planeten eintreffen und Cusak retten können. Zuerst hört die Crew nur Cusak dabei zu, wie sie vor sich hinplappert, um sich zu beschäftigen. Erst ein paar Stunden später ist endlich eine wechselseitige Kommunikation möglich. Die Crew der Defiant wechselt sich daraufhin dabei ab, sich mit Cusak zu unterhalten. Anfangs von einigen als doch eher unliebsame Pflicht empfunden, entsteht zwischen Cusak und mehreren Mitgliedern der Defiant-Crew schon bald eine freundschaftliche Beziehung. Sisko, Bashir und O'Brien finden bei ihr ein offenes Ohr für ihre Probleme, und vertrauen sich ihr an. Doch Cusaks Lage wird immer kritischer: Die Luft auf dem Planeten ist nur bedingt atembar, und ihr Triox-Vorrat droht zu Neige zu gehen, ehe die Defiant sie erreicht. Währenddessen versucht Quark auf Deep Space Nine, einen illegalen Handel an Odo vorbeizuschleusen. Aus diesem Grund weist er ihn auf das in Kürze bevorstehende einmonatige Jubiläum seiner Beziehung mit Kira hin – und regt ihn an, zu dem Anlass etwas zu unternehmen. Als Odo dann jedoch seine Pläne kurzfristig ändert, droht Quarks lukrativer Deal zu platzen…

Denkwürdige Zitate: "I get the feeling it's going to take me some hours to crawl out of this rather sizeable hole I've dug for myself."
"Not at all. It'll take you days."
(Bashir und Cusak, nachdem der Doktor ins Fettnäpfchen getreten ist.)

"What are you going to do?"
"I think my best option is panic."
(Jake und Quark, als Odo seine Dinnerpläne mit Kira kurzfristig ändert.)

"I never shook her hand and I never saw her face, but she made me laugh and she made me weep. She was all by herself and I was surrounded by my friends, yet I felt more alone than she did."
(O'Briens nachdenklichen Worte am Ende.)


Review: Episodenbild (c) CBS Beschäftigen wir uns zuerst mit der Handlung auf der Station. Zuletzt kam's ja vor, dass solche Einstiege dann später nicht mehr aufgegriffen wurden. Und die Geschichte mit den Barstühlen wirkte derart belanglos, dass ich dachte, das wäre auch hier wieder der Fall. Stattdessen war dies jedoch nur der Auftakt einer klassischen B-Story, die wohl in erster Linie deshalb geschrieben wurde, um die traditionelle knapp 45-minütige Laufzeit zu füllen. Sonderlich spannend und/oder interessant fand ich alles rund um Odo, Quark und Jake jedenfalls nicht. Ziemlich überrascht war ich auch, dass das Gespräch zwischen Quark und Jake als sie vor der Ware stehen doch tatsächlich ernst gemeint war. Ich hätte schwören können, das wäre ein Schauspiel gewesen, weil Quark erwartete, von Odo beobachtet zu werden. Das hätte aus meiner Sicht auch besser zur Figur gepasst, weil trotz aller Weiterentwicklung, dass er sich ernsthaft und aufrichtig in dieser Form über Odo äußert, erschien mir unglaubwürdig. Vor allem aber heißt das zugleich, dass Odos Anwesenheit in dieser Szene tatsächlich nur ein – aus Quarks Sicht glücklicher – Zufall war. Was halt schon konstruiert wirkt. Insgesamt war die B-Story zwar so halbwegs ok – wertete die Folge für mich aber eher ab, als auf.

Einen wesentlich besseren Eindruck machte auf mich da schon die Haupthandlung. Zwar hätte es geholfen, wenn man den Frust der Crewmitglieder bereits in den letzten Episoden gesehen hätte, als dass er hier nun plötzlich auftaucht, bzw. von ihnen behauptet wird. Egal ob O'Briens Kriegsmüdigkeit oder Siskos Angespanntheit, da sich Yates an Bord befindet. Hier scheitern die Macher von "Deep Space Nine" schon ein bisschen an ihrem Anspruch, eine fortlaufende Handlung zu erzählen. Auch die kritischen Äußerungen zu professioneller Hilfe (am Beispiel von Counselors) hätte ich nicht gebraucht. Und zugegebenermaßen war die Auflösung, dass Cusak schon tot ist, wenig überraschend; solche "Unhappy Endings" ist man von DS9 mittlerweile halt doch ein bisschen gewohnt. Zudem hätte ich es doch noch die Spur tragischer gefunden, wenn sie ganz knapp drangewesen wären, und man sich das mit der Zeitverschiebung – was mich ohnehin nicht 100%ig überzeugt hat – geschenkt hätte. Ich find, das war unnötig (und das sage ich als jemand, der ständig den Mangel an Science Fiction-Elementen bei DS9 beklagt; aber das fand ich nun mal überflüssig). Davon abgesehen fand ich aber sowohl die Idee dahinter als auch die Umsetzung sehr gelungen. "Der Klang ihrer Stimme" schien mir da vor allem zwei Dinge zu thematisieren. Einerseits Online- (bzw. – noch altmodischer – Brief-)Freundschaften, und dass man sich anderen Personen durchaus auch verbunden fühlen kann, selbst wenn man sie nie persönlich kennengelernt hat (ein Thema, dass eigentlich danach erst so richtig an Bedeutung gewann). Und andererseits, dass es manchmal leichter sein kann, seine Probleme einem "fremden" Menschen anzuvertrauen, als jenen, die uns nahestehen. Zudem wirkte Cusak ungemein sympathisch, weshalb es mir leicht fiel, die Bindung welche Sisko & Co zu ihr verspüren, nachzuempfinden. Zumal die Episode auch nicht den Fehler macht, uns Cusak direkt zu zeigen. So wie die Crew auch lernen wir sie nur über ihre Stimme kennen. Und vor allem das Ende hatte es mir angetan. Einerseits war dieses durchaus emotional, andererseits deutete man bei der Gedenkfeier am Ende bereits den bevorstehenden Verlust aus ihrer Mitte an. Was auch wieder einmal beweist, wie wichtig es bei einer fortlaufenden Handlung ist, im Voraus zu planen – um eben solche Hinweise streuen zu können.

Fazit: Episodenbild (c) CBS Die Grundidee hinter "Der Klang ihrer Stimme" konnte mir sehr gut gefallen. Die Episode erzählt hier von Personen, die sich persönlich nie getroffen haben, und lediglich miteinander "telefonieren" – und dass eben daraus nichtsdestotrotz auch eine Bindung entstehen kann. Noch vor dem Anbruch des großen Zeitalters von Internet und Sozialen Medien legte "Deep Space Nine" damit ein Plädoyer für Online- und ähnliche Freundschaften ab. Darüber hinaus hatte es mir vor allem noch der (wenn auch absehbare) tragische Ausgang sowie die Andeutung auf die tragische Wendung in "Die Tränen der Propheten" angetan. Den Zeitverschiebungs-Twist hätte ich jedoch ebenso wenig gebraucht, wie die B-Story, die zwar gerade noch so ok war, mich aber nicht so recht zu unterhalten vermochte. Zumal ich den Zufall rund um Odo, der das Gespräch von Jake und Quark belauscht, dann doch etwas gar groß fand. Die wirklich gefällige und zum Ende hin sogar ansatzweise berührende Haupthandlung hat dafür jedoch größtenteils entschädigt.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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