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Jessica Jones - 2x03: Überlebt Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: AKA Sole Survivor
Episodennummer: 2x03
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 08. März 2018 (Netflix)
Drehbuch: Lisa Randolph
Regie: Mairzee Almas
Hauptdarsteller: Krysten Ritter als Jessica Jones, Rachael Taylor als Trish Walker, Eka Darville als Malcolm Ducasse, J.R. Ramirez als Oscar Arocho, Terry Chen als Pryce Cheng, Carrie-Anne Moss als Jeri Hogarth.
Gastdarsteller: Elden Henson als Foggy Nelson, Hal Ozsan als Griffin Sinclair, Maury Ginsberg als Steven Benowitz, Angel Desai als Linda Chao, Kevin Chacon als Vido Arocho, Ben Van Bergen als Dr. Maynard Tiboldt, Arnie Burton als Eugene, Nichole Yannetty als Nicole, Daniel Marcus als Maury Tuttlebaum u.a.


Kurzinhalt: Nachdem sie Will Simpsons Leiche losgeworden sind, besprechen Jessica und Trish ihre weiteren Schritte. Trish glaubt, dass sich der Schlüssel zur Auflösung des Rätsels rund um ihre übermenschlichen Kräfte in Jessicas verdrängten Erinnerungen verbirgt, und bringt sie zu einem Hypnotiseur. Davon hält Jessica jedoch herzlich wenig; stattdessen stattet sie jener IGH-Klinik, in die sie nach dem Unfall mit ihrer Familie gebracht wurde, einen Besuch ab, in der Hoffnung, ihre verdrängten Erinnerungen so wieder ans Tageslicht zu bringen. Und tatsächlich beginnt sie sich an einzelne Auszüge zu erinnern, unter anderem auch an einem Namen: Dr. Leslie Hansen. Als sie diese aufspürt, findet sie ihr Apartment verlassen vor. Im Keller findet man jedoch in einer Verbrennungsanlage menschliche Überreste. Um diese zu identifizieren, wendet sich Trish an einen befreundeten Gerichtsmediziner. Zugleich startet sie am Ende ihrer nächsten Radiosendung einen Rundruf, dass sich Dr. Hansen, oder Leute die sie kennen, in der Redaktion melden sollen. Kurz darauf scheint Dr. Hansen den Köder tatsächlich zu schlucken…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix "Überlebt" war schon wieder eine Spur besser als die nur mittelmäßige Episode davor, es gab aber auch diesmal wieder ein paar Punkte, die ich kritisch sehe. So war ich bei Trishs Hypnose-Lösungsansatz voll und ganz auf Jessicas Seite, die davon nicht viel hielt. Alles rund um das Apartment und den Räumungsbescheid finde ich nur leidlich interessant; das fühlt sich momentan sehr stark wie Füllmaterial an, um die Laufzeit vollzubekommen und ihrem Assistenten was zu tun zu geben. So löblich es auch ist, dass Jessica an einer Stelle tatsächlich als sie Trish nicht erreicht eine Nachricht schickt, aber am Ende greift die Serie dann – mit Malcolm, der Jessica eigentlich etwas Dringendes mitzuteilen hätte – erst recht wieder aufs Klischee der Textnachricht-Unfähigkeit bzw. Abscheu moderner Serienfiguren zurück, damit Jessica ja nicht rechtzeitig vorgewarnt wird. Einzelne Momente, insbesondere der "falsche" Jump Scare in Trishs Apartment, waren vorhersehbar und klischeehaft, und verfehlten die gewünschte Wirkung daher. In der ersten halben Stunde fehlte es der Episode noch ein bisschen an Tempo und Spannung. Und so nett ich es grundsätzlich auch finde wenn die Marvel-Netflix-Serien durch Gastauftritte näheraneinanderrücken, aber Foggys Auftritt hier war derart kurz und unnötig, dass sie ihn sich echt hätten sparen können.

Positiv fand ich vor allem, dass sich die Story rund um Jessicas Vorgeschichte – mit dem Besuch der Klinik, der Suche nach Dr. Hansen, sowie vor allem auch der Begegnung am Ende – doch klar und deutlich weiterbewegt hat. Zumindest momentan habe ich den Eindruck, dass sich die entsprechende Suche nicht bis zum Staffelfinale ziehen wird, sondern vielmehr die Konfrontation mit der großen Widersacherin der Season vorbereitet. Wie mir generell bislang gut gefällt, wie die Ereignisse in der Vergangenheit für die Gegenwart Bedeutung haben. Bei allem Überangebot, aber so lasse ich mir "origin stories" gefallen. Auch die Dialoge stachen für mich wieder hervor. "Überlebt" zeichnete sich wieder einmal durch zahlreiche amüsant-freche Sprüche aus (wie z.B. Jessicas "Sometimes you need protection from your own vagina." in Richtung Trish), wobei auch manche ernste Kommentare (wie z.B. "Or have they all run away from you.") durchaus saßen. Aber auch abseits der Dialoge gab es ein paar witzige Momente, wie z.B. das mit dem Passwort, wo ich mir nur dachte: Wie wahr! Das habt's ihr Webseiten und Programme alle von euren strengen Passwort-Vorschriften. Gut fand ich zudem, dass hier das Rätsel rund ums Hogarths Krankheit nun endlich gelüftet wurde, was es mir auch leichter machte, mit ihr mitzufühlen. Zugleich drängte sich mir die Frage auf, ob in der Arbeit von IGH vielleicht der Schlüssel liegen könnte, sie zu heilen. In erster Linie verdankt "Überlebt" seine leicht überdurchschnittliche Wertung aber den letzten paar Minuten, mit Jessicas Meeting mit jener mysteriösen Frau, die wohl die große neue Widersacherin der Serie sein dürfte, und mit der man Jessica eine Person mit ähnlichen Kräften gegenüberstellt – was eine durchaus spannende Ausgangssituation für den Rest der Staffel schafft.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix "Überlebt" war ganz ok. Die ganz große Spannung fehlt zwar nach wie vor, und man muss auch erst mal sehen, wie sich die neue Widersacherin, die hier nun vorgestellt wird, schlagen wird. Auf den ersten Blick wirkte Kilgrave mit seiner Einflussnahme auf den Geist anderer doch bedrohlicher und erschreckender. Zudem war vor allem die erste Hälfte der Folge für sich genommen noch nicht übermäßig packend. Und auch einzelne Details wie z.B. der beliebig wirkende Auftritt von Foggy, den ich in diesem Mini-Umfang entbehrlich fand, hatten mich gestört. Dafür gelingt es der zweiten Staffel bislang sehr gut, die Ermittlungen in der Gegenwart mit der Aufrollung von Jessicas Vergangenheit zu verknüpfen. Die Titelheldin ist – nicht zuletzt dank Krysten Ritters toller Performance – auch nach wie vor die wohl größte Stärke der Serie, aufgrund ihrer "no bullshit"-Einstellung und so manch frech-amüsantem Spruch. Auch "Überlebt" profitierte davon wieder. Vor allem aber meine ich nach "Überlebt" endlich so halbwegs eine Idee zu haben, wo die Reise in der 2. Staffel hingehen wird. Jetzt müssen sie "nur" noch darauf aufbauen.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Marvel/Netflix)




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