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Star Wars - X-Wing: Die Mission der Rebellen Drucken E-Mail
Wie die Neue Republik Coruscant eroberte Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 05 November 2017
 
Titel: "X-Wing - Die Mission der Rebellen"
Originaltitel: "X-Wing: Wedge's Gamble"
Bewertung:
Autor: Michael A. Stackpole
Übersetzung: Regina Winter
Umfang: 376 Seiten
Verlag: Blanvalet (D), Del Rey (E)
Veröffentlicht: 14. Mai 1997 (D), 02. Mai 1996 (E)
ISBN: 978-3-442-24766-0
Buch kaufen: Taschenbuch (D), Kindle (D), Taschenbuch (E)
 

Kurzinhalt: Ein Monat nach der Eroberung von Borleias bereiten sich die Rebellen darauf vor, Coruscant zu erobern. Dafür werden die Mitglieder der Sonderstaffel auf eine für sie eher untypische Mission geschickt: Sie werden als Kundschafter auf den Planeten geschleust, und sollen unterschiedlichste Aufträge erledigen, um die Eroberung des Imperialen Zentrums vorzubereiten. Damit diese so reibungslos und sowohl auf beiden Seiten als insbesondere auch soweit es die Zivilisten betrifft so verlustfrei wie möglich erfolgen kann, ist es essentiell, das Verteidigungssystem des Planeten auszuschalten. Der Sonderstaffel bleiben nur wenige Tage Zeit, einen entsprechenden Plan auszuhecken und in die Tat umzusetzen – ist die Ankunft der Rebellenflotte doch bereits auf dem Zeitpunkt genau geplant. Ysanne Isard wiederum, die den imperialen Geheimdienst leitet und praktisch die Führung des Imperiums übernommen hat, ist dem Gedanken, den Rebellen Coruscant zu überlassen, nicht einmal abgeneigt. Allerdings ist sie daran interessiert, dass dies nicht zu rasch erfolgt – hat sie doch einen tödlichen Virus freigesetzt, der alle nicht-menschlichen Lebewesen des Planeten infizieren soll, und der nur mittels Bacta geheilt werden kann. So will sie die Rebellen dazu zwingen, ihre gesamten Ressourcen an Coruscant zu verschwenden – und der Allianz so ein für alle Mal in die Knie zwingen…

Review: Im Vergleich zum ersten Band der "X-Wing"-Reihe setzte Michael A. Stackpole aus meiner Sicht mit "Die Mission der Rebellen" noch einmal eins drauf. Der Einstieg erinnert dabei noch am meisten an den vorangegangenen Roman, und knüpft insofern direkt an diesen an, als darin die eine oder andere kleine, aber doch wichtige Mission der Sonderstaffel inklusive – Raumschlacht inklusive – im Mittelpunkt stand. Zudem profitiert Stackpole von der Vorbereitungsarbeit, die er bei "Angriff auf Coruscant" geliefert hat, was die Etablierung des Settings und der Figuren betrifft, und kann daher diesmal wesentlich schneller in medias res gehen. Die Raumschlachten sind zudem einerseits wieder sehr gelungen beschrieben, und werden andererseits bei all jenen, die so wie ich in ihrer Jugend die "X-Wing"-Spiele – auf denen die Romanreihe ja in gewisser Weise basiert – gezockt haben, dank einiger von dort bekannter Mechaniken die sich hier wiederfinden nostalgische Erinnerungen an eben diese wecken. Nach dem packenden Einstieg kommt mit der Mission nach Kessel für mich der einzig nennenswerte Kritikpunkt am Roman, der auch denkbar knapp die Höchstwertung verhindert. Weil das Abholen der Verbrecher um auf Coruscant Unruhe zu stiften mag für eine ganz bestimmte Plotentwicklung wichtig gewesen sein, aber genau das ist das Problem: Sie ist eben auch wirklich nur deshalb da, und ergibt innerhalb des Plots nur bedingt Sinn. Insofern wirkt dieser Teil des Plans schon ein bisschen konstruiert, damit sich der Rest dann so entwickeln kann, wie von Stackpole gewünscht. Und generell sticht dieser Umweg über Kessel innerhalb der Geschichte als ein eben solcher hervor.

Dafür dreht "Die Mission der Rebellen" dann so richtig auf, sobald die Sonderstaffel Coruscant erreicht hat. Nicht zuletzt, da wir deren Mitglieder hier mal in einer eher ungewohnten Rolle erleben dürfen – weil auf Dauer wären nur Raumschlachten halt auch fad gewesen. So sind sie als verdeckte Spione unterwegs, um die Lage vor Ort auskundschaften – und müssen schließlich nach dem Angriff auf ihre neue Basis ihre Pläne beschleunigen, und einen Weg finden, um die Schilde des Planeten binnen weniger Tage zu senken. Bereits der Teil, wo die Piloten der Sonderstaffel getrennt voneinander unterwegs waren und alle ihre eigenen kleinen Abenteuer zu bestehen hatten, war interessant genug. Aber vor allem das Finale fand ich dann phänomenal. Aus meiner Sicht steht die Action, die sich Michael Stackpole dort dann überlegt hat, sowie die ganzen dramatischen Situationen sowie generell die Herausforderungen, denen sich die Rebellen dort stellen müssten, den Showdowns aus den Filmen in nichts nach. Das ist wirklich filmreif – und mündet zudem in einem großartigen Cliffhanger, der für gespannte Vorfreude auf den kommenden Band der Reihe sorgt. Der wahre Geniestreich von "Die Mission der Rebellen" ist für mich jedoch auf der Gegenseite zu finden. Einen Planeten wie Coruscant einzunehmen – immerhin das imperiale Zentrum – klingt nämlich auf den ersten Blick fast unmöglich. Vor allem auch für so eine kleine Gruppe wie die Sonderstaffel. Michael A. Stackpole war dies wohl auch bewusst, weshalb er die Eroberung des Planeten als cleveren (?) Schachzug von Ysanne Isard offenbart, mit der sie die Rebellen in die Knie zwingen will. Sie will somit gar nicht, dass die Mission der Sonderstaffel scheitert – sie möchte diese lediglich lang genug hinauszögern, dass ihr eigener Plan greift. Und was das betrifft, gelingt ihr fast ein Sieg auf ganzer Linie – was dem Triumph der Rebellen eine bittersüße Qualität verleiht.

Fazit: Trotz des kleinen Durchhängers rund um die Mission auf Kessel, die doch etwas beliebig wirkt, setzt "Die Mission der Rebellen" im Vergleich zum ersten "X-Wing"-Roman nicht nur eins drauf, sondern zählt für mich zu den besten Büchern aus dem Legends-Universum. Dies verdankt er vor allem der packend verlaufenden Mission auf Coruscant, welche die Piloten der Sonderstaffel mal außerhalb ihres Elements präsentiert, und sie letztendlich aber auch dort glänzen lässt. Generell ist das Geschehen auf dem Planeten zuerst aufgrund der verschiedenen Schauplätze schön abwechslungsreich, und der Showdown dann schließlich einfach nur großartig, und absolut filmreif. Zusätzlich aufgewertet wird der Roman dadurch, dass die Rebellen hier unbewusst nach Isards Pfeife tanzen, und der vermeintliche Triumph insofern nur bedingt einer ist, als diese wollte, dass sie Coruscant erobern. Das ist nicht nur mal eine sehr interessante Idee, sondern erstickt auch jedweden Verdacht, die Mission der Rebellen wäre unglaubwürdig leicht abgelaufen, im Keim. Und der Cliffhanger mit dem Stackpole den Leser zurücklässt ist ebenfalls grandios. Trotz eines Kurzauftritts von Leia beweist jedenfalls auch "Die Mission der Rebellen" wieder einmal, dass man auch mit einem Roman über die Helden der zweiten "Star Wars"-Reihe ganz großes (Kopf-)Kino machen kann.

Bewertung: 4.5/5 Punkten
Christian Siegel





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