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Luke Cage - 1x13: You Know My Steez Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: You Know My Steez
Episodennummer: 1x13
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 30.09.2016 (Netflix)
Drehbuch: Aida Mashaka Croal & Cheo Hodari Coker
Regie: Clark Johnson
Hauptdarsteller: Mike Colter als Luke Cage, Simone Missick als Misty Knight, Erik LaRay Harvey als Willis Stryker/Diamondback, Theo Rossi als Shades, Alfre Woodard als Mariah Dillard, Rosario Dawson als Claire Temple.
Gastdarsteller: Clifton Cutrary als Teenage Carl Lucas, Jared Kemp als Teenage Willis Stryker, Ninja Devoe als Aisha Axton, Jeremiah Richard Craft als Dave Griffith, Michael Kostroff als Dr. Noah Burstein, Sônia Braga als Soledad Temple, Ron Cephas Jones als Bobby Fish, Karen Pittman als Inspector Priscilla Ridley, Tijuana Ricks als Thembi Wallace, Deborah Ayorinde als Candace Miller, Justin Swain als Bailey, John Clarence Stewart als Alex, Darius Kaleb als Lonnie Wilson, Jade Wu als Connie Lin, Clem Cheung als Jin Lin u.a.


Kurzinhalt: Gerade als Mariah und Shades anbieten, sich mit Luke gegen Diamondback zu verbünden, überfällt dieser ihr Treffen. Der darauffolgende, alles entscheidende Kampf zwischen ihm und Luke Cage verlagert sich schon bald auf die Straße, und zieht einige Schaulustige an. Letztendlich gelingt es Luke, seinen Halbbruder in die Schranken zu weisen. Daraufhin nimmt Misty Mariah Dillard für den Mord an ihrem Cousin fest. Nachdem sich die ehemalige Stadträtin zuvor so arrogant gab, genießt es Misty sichtlich, sie zu verhören und dabei mit der Aussage von Candace an die Wand zu Nageln. Dann erfährt sie jedoch eine erschütternde Neuigkeit, welche die erhoffte Anklage gegen Mariah ins Wanken bringt. Und auch Luke Cage ist noch nicht aus dem Schneider. Als seine frühere Identität auffliegt, muss er entscheiden, ob er wieder die Flucht antritt, oder sich widerstandslos der Polizei – und damit seinem Schicksal – ergibt…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Überraschend früh für ein Staffelfinale präsentiert uns "You Know My Steez" den (vorerst) letzten Showdown zwischen Luke und Stryker. Dabei konnte ich mich neuerlich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Episoden-Enden nachträglich beim Schnitt verändert wurden. So ist diese Folge wieder recht kurz, während jene zuvor deutlich länger war. Dort hätte ich rückwirkend betrachtet generell Lukes Flucht aus dem Haus als den schlüssigeren Endpunkt empfunden. Stattdessen sahen wir noch das Treffen von ihm, Mariah und Shades, und wie Diamondback die Party sprengt. Möglicherweise täusche ich mich da ja auch, und das war im Drehbuch schon immer so vorgesehen, aber mein Eindruck war, dass dies nachträglich vorgezogen wurde, und eigentlich die Teaser-Szene dieser Folge hätte sein sollen. Letztendlich aber eh egal. Viel schwerer wiegt, dass der letzte Kampf überhaupt nicht spannend war, und auch wieder recht schwach inszeniert wurde. Spektakulär war da gar nichts, und auch emotional war ich nicht einmal ansatzweise so involviert wie z.B. bei Daredevil gegen Kingpin oder gar Jessica gegen Kilgrave.

Gefragt habe ich mich auch, warum Luke denn eigentlich seine Schläge spürt. Ja, ich weiß schon, spezieller Handschuh mit Extrakraft, aber das ändert doch an Lukes unzerstörbarer Haut, die all diese Kraftanwendung abstoßen sollte, auch nichts?! Auch Strykers Anzug fand ich eher lächerlich. Und das Anfeuern von Luke hat mich an die ganzen betreffenden Szenen aus den Spiderman-Filmen erinnert, die ich auch schon nicht unbedingt mochte. Ich persönlich ziehe es dann doch vor, wenn im Schatten gesuperheldet wird. Jedenfalls: Nur wenige Minuten nach Beginn der Folge war der Spuk dann auch schon wieder vorbei. Der Rest der Episode war den Nachwehen der Ereignisse dieser Staffel gewidmet. Anfänglich dachte ich noch, Stryker würde am Ende nochmal für einen letzten Showdown zurückkehren, aber Pustekuchen. Das da vorn war tatsächlich schon als das Grande Finale der ersten Staffel gedacht. Der Rest war dann leider kaum gelungener. Es war einfach von vornherein klar, dass Mariah freikommen würde – und ebenso, dass Shades Candace umbringen würde. Schockwirkung somit Null. Und eben mit diesem Wissen im Hintergrund konnte ich auch zuvor nicht mit Misty mitfeiern, als sie Mariah verhört und sich gefreut hat. Zu klar war, dass diese zuletzt lachen würde. Und eben dies fand ich dann ebenfalls sehr konstruiert, immerhin war Misty zu meiner Freude ja immerhin gescheit genug, Candace' Aussage aufzuzeichnen. Bloß weil sie nicht mehr selbst aussagen kann sollen nicht mehr genug Beweise für eine Anklage vorliegen? Ich bin natürlich kein amerikanischer Staatsanwalt, und ich sage auch nicht, dass sie zwangsläufig verurteilt worden wäre. Aber man sollte meinen, dass es zumindest für eine Anklage (und die Vorverhandlung) gereicht hätte. Die Dialoge fand ich ebenfalls teilweise wieder grauenhaft, insbesondere das "Geflirte" zwischen Luke und Claire ("I heard that Cuban coffee is particularly robust." "I was hoping for something hot and dark." Ist das euer Ernst?!). Wie ich es generell vorgezogen hätte, wenn die beiden einfach nur gute Freunde geblieben wären. Kommt nämlich, glaub es oder glaubt es nicht, im wahren Leben auch vor. Mit der letzten Szene versuchte man dann noch eine mögliche zweite Staffel anzuteasern, die mittlerweile ja auch schon bestätigt wurde. Aber, ganz ehrlich: Momentan sehe ich wenig Grund, mir eine eben solche wieder anzuschauen.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Auch "You Know My Steez" trug leider nichts dazu bei, mich mit der ersten Staffel von "Luke Cage" doch noch zu versöhnen. Natürlich habe ich auch schon schlechteres gesehen. Und einzelne gute Momente zwischendurch gab's eh wieder. Zudem ist die Serie zweifellos sehr schön inszeniert (wobei die Actionszenen auch hier wieder schwer enttäuschten) und gut geschauspielert. Was die Geschichte betrifft, traf jedoch die erste Staffel abseits der netten Flashback-Folge meinen persönlichen Geschmack nicht. Von allen Möglichkeiten, wie man eine Geschichte rund um einen vermeintlich unzerstörbaren Superhelden spannend machen kann, hat man sich für die uninteressanteste und unoriginellste entschieden: Nämlich eine Achillesferse, mit der man ihn erst recht direkt in Gefahr bringt. Wenn man dies wenigstens genutzt hätte, damit er sich seiner nun-also-doch Sterblichkeit stellen muss, hätte auch dies interessant sein können. Hat man nur nicht. Letztendlich bot die erste Staffel für mich leider sowohl was die Story als auch die Figuren betrifft nicht viel. Und auch das Staffelfinale reihte sich mit einem unspektakulären und überraschend frühen Showdown, einigen miesen Dialogen, der mich nicht wirklich freuenden Entwicklung zwischen Luke und Claire, vor allem aber der vorhersehbaren Entwicklung rund um Mariahs Verhaftung in die Reihe der Enttäuschungen ein. Aus meiner Sicht ist "Luke Cage" jedenfalls der erste Teil-Misserfolg der Marvel/Netflix-Kooperation. Und auch wenn die zweite Staffel mittlerweile bestätigt ist, aber… ob ich dann wirklich wieder einschalten werde, ist erstmal noch sehr ungewiss.

Wertung: 1.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2016 Marvel/Netflix)




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