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Luke Cage - 1x11: Now You're Mine Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Now You're Mine
Episodennummer: 1x11
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 30.09.2016 (Netflix)
Drehbuch: Christian Taylor
Regie: George Tillman Jr.
Hauptdarsteller: Mike Colter als Luke Cage, Simone Missick als Misty Knight, Erik LaRay Harvey als Willis Stryker/Diamondback, Theo Rossi als Shades, Rosario Dawson als Claire Temple.
Gastdarsteller: Stephen Rider als Blake Tower, Karen Pittman als Inspector Priscilla Ridley, Clark Jackson als Damon Boone, Tijuana Ricks als Thembi Wallace, Jaiden Kaine als Zip, Sean Ringgold als Sugar, Deborah Ayorinde als Candace Miller, Andrew Pang als Detective Chang, P.J. Marshall als ESU Lieutenant Mario Green, Brad Fraizer als EMT, Jared Blake DiCroce als Lopes u.a.


Kurzinhalt: Nachdem sie sich hinter der Bar verschanzt haben, gelingt es Luke Cage, die angeschossene Misty Knight in die Küche zu bringen. Dort öffnet er einen verborgenen Verschlag, der in ein geheimes Kellerabteil führt, in dem zu Zeiten der Prohibition Alkohol versteckt wurde. Dort versorgt er ihre Wunde notdürftig, dennoch hat Misty viel Blut verloren. Claire steckt zusammen mit mehreren anderen Besuchern immer noch im Club fest, und wird von Diamondbacks Leuten in Schach gehalten. Über einen Mittelsmann wendet er sich an die Polizei und behauptet, Luke Cage würde die restlichen Besucher als Geiseln halten. Mit einem Trick gelingt es Claire, sich ebenfalls nach unten zu schleichen und nach Luke zu suchen, wo sie Mistys Wunde schließlich professionell versorgt. Diamondback zwingt indes Luke, aus seinem Versteck zu kommen – sonst droht er, eine Geisel nach der anderen zu töten…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Zu Beginn dieser Folge strömen alle möglichen Besucher aus dem Club "Harlem's Paradise", und einen Augenblick musste ich echt überlegen, was hier eigentlich los ist – solchen Eindruck hatte der Cliffhanger der letzten Episode bei mir hinterlassen. "Now You're Mine" ist es in weiterer Folge leider nicht wesentlich besser ergangen. Nach dem noch halbwegs netten Einstieg schlief die Episode meinem Empfinden nach dann völlig ein, und plätscherte geruhsam, unaufgeregt und ohne spannende Szenen oder interessante Entwicklungen dahin. Zumindest mich haben die diversen Dialoge einfach überhaupt nicht gepackt, egal ob Shades zunehmend Konfrontation mit Diamondback, dessen Gespräch mit dem Stadtrat, oder auch der Austausch zwischen Luke und Misty im Keller. Es tat sich einfach lange Zeit in dieser Folge überhaupt nichts. Erst zum Ende hin, mit dem Ultimatum an Luke, regte sich langsam ein Fünkchen Spannung, aber auch dieses erlosch letztendlich wirkungslos. Immerhin war, wie ich zugestehen muss, die Folge wieder einmal sehr stylisch inszeniert. Hilft mir nur halt leider auch nicht viel, wenn mich die Geschichte langweilt.

Zumal es diesmal auch wieder ein paar Dinge gab, die mir negativ ins Auge stachen. Der erste davon war Mistys vergeblicher Versuch, ihre Chefin zu erreichen. So etwas fällt mir bei Filmen und Serien in letzter Zeit immer häufiger auf. Man versucht, jemanden zu erreichen, hätte ihm oder ihr etwas Wichtiges mitzuteilen, und erwischt sie nicht. In solchen Fällen stelle ich mir immer unweigerlich die Frage: Warum schickst du ihr nicht einfach eine gottverdammte Textnachricht? Waaaaaaah! Echt, ich kann so etwas mittlerweile nicht mehr sehen. Macht doch jeder normale Mensch auch so, wenn er jemanden nicht erreicht und etwas wichtiges/dringendes mitzuteilen hat. Absolut dämlich und unverständlich. Auch mit Diamondbacks Motivation für seinen Hass auf Luke tat ich mir sehr schwer. Lange Zeit wirkte das so seifig und klischeehaft, dieses "mein Vater hat ihn mehr geliebt als mich". Mi mi mi! Einfach nur kindisch. Die Offenbarung des Tods seiner damaligen Geliebten, während er im Knast saß, hätte dann fast halbwegs funktioniert, wenn Stryker nicht kategorisch sämtliche Schuld für seine Verhaftung ablehnen und diese gänzlich Luke bzw. dessen Vater anlasten würde, und er seine Verflossene zudem kurz darauf als "Bitch" bezeichnet – so gern scheint er sie also eh gar nicht gehabt zu haben. Insgesamt wirkt das auf mich sehr verkrampft, so wie jemand, der verzweifelt nach Gründen für seinen irrationalen Hass auf eine andere Person sucht, egal wie weit hergeholt diese sein mögen. Und auch das Drehbuch (welches, wie ich gerade gesehen habe, vom früheren "The Clone Wars"-Drehbuchschreiber Christian Taylor stammt, der einige Episoden geschrieben hatte, die mir weniger zusagten; ev. liegts in diesem Fall also auch recht stark am ihm) fiel mir mit dem einen oder anderen schwachen Dialog auf. Wie z.B. "You can't do this." "Yes we can. Zip it." Was ich mich auch fragte: Warum sagt Claire "Your family is jacked up", statt "fucked up"? Sind wir hier nicht eh bei Netflix? Am schlimmsten war aber "Could you have died in childbirth"? Das war echt nur zum Augenrollen.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Ich fürchte, Luke Cage – die Serie, nicht die Figur – und ich werden in dieser Staffel keine Freunde mehr. Auch "Now You're Mine" hat mich wieder einmal enttäuscht, da überwiegend gelangweilt. Die ganze Folge lang stecken sie im Club fest, und ich hätte das Geschehen kaum öder finden können. Es tat sich auch einfach nicht viel, wurde nur geredet – und das, was gesagt wurde, fand ich halt auch wenig interessant, und teils auch nicht sonderlich gut geschrieben. Geärgert habe ich mich auch über Mistys Unvermögen, ihrer Chefin halt einfach eine Textnachricht zu schreiben, wenn die Verbindung zum Reden zu schlecht ist. Und auch Diamondbacks Motivation für seinen Hass auf Luke Cage schien mir einer billigen Seifenoper zu entstammen. Immerhin, nach einer halben Stunde gepflegter Langeweile – die von George Tillman Jr. Immerhin von der Serie gewohnt stylisch inszeniert wurde – kam dann mit Strykers Ultimatum an seinem Halbbruder ansatzweise so etwas wie Spannung auf. Insgesamt hatte ich aber das Gefühl, man hätte die ganze Folge auf 15-20 Minuten runterkürzen und so insgesamt in der Staffel eine Episode einsparen können. Vielleicht wäre mein Gesamteindruck dann zumindest eine Spur positiver gewesen.

Wertung: 1.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2016 Marvel/Netflix)




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