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Star Wars: Shadows of the Empire Drucken E-Mail
Abwechslungsreiches, aber auch frustrierendes Spiel Kategorie: Games - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 27 November 2016
 
Shadows of the Empire
Titel: Star Wars: Shadows of the Empire
Erschienen: 1996/97
Plattform: N64/PC
Genre: Action-Adventure
Publisher: LucasArts
Entwickler: LucasArts
Kaufen: GOG.com
   

Bewertungen:

   
Grafik:  
Sound:  

75%

Steuerung:  
Spieldauer:  
Story:  
Atmosphäre:  
Gameplay:
 

Kurzinhalt: Der Schmuggler Dash Rendar, der immer in Begleitung seines Droiden Leebo unterwegs ist, nimmt gelegentlich Aufträge für die Rebellen an. Dabei verschlägt es ihn nach Hoth, just bevor die Imperialen einfallen und die Basis angreifen. Dash hilft dabei, den Rückzug der Rebellen zu decken. Etwas später erfährt er, dass sein Schmuggler-Kollege Han Solo in Karbonit eingefroren und vom Kopfgeldjäger Boba Fett gefangen wurde, der diesen zu Jabba the Hutt auf Tatooine bringen will. Um seine Spur aufzunehmen, spürt Dash Rendar dessen Konkurrenten IG-88 auf Ord Mantell auf, wo er schließlich erfährt, dass Fett zuletzt in der imperialen Basis auf Gall gesichtet wurde. Dash gelingt es tatsächlich, ihn dort aufzuspüren, doch Boba Fett gelingt die Flucht. Nachdem er Luke auf Tatooine gegen ein paar von Jabba angeheuerte Swoop-Reiter verteidigt hat, und eine wichtige Datendiskette von einem imperialen Kreuzer gestohlen hat, bricht er ins imperiale Zentrum auf Coruscant auf, um Luke Skywalker und Lando Calrissian dabei zu helfen, Leia aus den Fängen von Prinz Xizor, dem Anführer der Schwarzen Sonne, zu befreien…

Review: Screenshot (c) Psygnosis Nach dem Roman und dem Comic habe ich mir nun – nach einer kleinen Freizeit-bedingten Verzögerung – nun also auch noch das PC-Spiel, als letztes großes Puzzlestück des damaligen, groß angelegten Multimedia-Events, vorgeknöpft. Allerdings handelte es sich dabei nicht um meine erste Berührung mit dem Spiel. Bei meinem ersten USA-Besuch konnte ich dieses nämlich bereits auf einer Konsole (fragt mich bitte nicht mehr, auf welcher) begutachten – wobei ich schon bald an der Steuerung scheiterte. Was bitte schön nicht dem Spiel vorzuwerfen ist. Aber als verwöhntes PC-Spiele-Kind war ich halt nur Maus, Tastatur und Steuerung gewohnt, und hatte nicht die geringste Gamepad-Erfahrung – und kam mit diesem Steuerungsgerät einfach überhaupt nicht zurecht (etwas, dass sich übrigens bis zum heutigen Tag nicht geändert hat. Ich halte diese Dinger einfach nicht für intuitiv; lediglich mit den Wii-Dingern klappt es dank der Bewegungskomponente noch so halbwegs). Nun kann ich mich zugegebenermaßen fast 20 Jahre später nicht mehr ganz so genau erinnern, aber ich glaub, ich hatte damals nicht mal das erste Snowspeeder-Level erfolgreich bewältigt. Mein nunmehriger, zweiter Versuch am PC verlief deutlich erfolgreicher – ein gewisses Frustpotential verströmte "Shadows of the Empire" auf mich aber auch diesmal wieder.

Hierzu sei gleich festgehalten, dass sich meine "Ansprüche" an PC-Spiele in den letzten 10-20 Jahren stark verändert haben. Mal ganz abgesehen davon, dass ich heutzutage wesentlich weniger spiele als noch als Teenager (und dementsprechend auch nicht mehr so geübt bin), steht für mich mittlerweile der Spielespaß absolut an oberster Stelle. Ich will abschalten können und mich entspannen, das spielen soll zur Zerstreuung dienen. Dementsprechend ist der Herausforderungsaspekt bei mir mittlerweile stark in den Hintergrund gerückt. Natürlich, wenn ein Spiel zu leicht ist, ist das auch nichts, weil sich einfach kein Erfolgserlebnis einstellt. Aber genauso will ich heutzutage auch keine zu schweren Spiele mehr haben, da mir sowohl die Zeit als auch die Muße fehlt, um bestimmte Stellen oder gar Level wieder und wieder und wieder anzupacken. Mittlerweile muss ich mir meine Freizeit halt doch deutlich genauer – und strenger – einteilen, als dies im Teenager-Alter noch der Fall war. "Shadows of the Empire" war zwar was den Herausforderungs-Aspekt betrifft nicht ganz so schlimm wie das erste "Rebel Assault", hat mich jedoch durch bestimmte Entscheidungen der Spielemacher teilweise frustriert. Der größte Kritikpunkt, den er sich mit "Dark Forces" teilt, sind die teils langen Leven ohne Speichermöglichkeit. Es ist einfach ungemein frustrierend, wenn du dich durch ein langes Leven wie die imperiale Basis auf Gall kämpfst, ohnehin schon durch die mir regelmäßig den letzten Nerv raubenden Jump & Run-Einlagen ein Leben nach dem anderen verlierst (ehrlich, ich hasse in solchen Spielen kaum etwas mehr als Abgründe und ähnliches), und dann an einer bestimmten Stelle (in meinem Fall der AT-ST; ja, ich hab's nicht mal bis zu Boba Fett geschafft) so lange scheiterst bis du kein Leben mehr übrig hast, und daher das gesamte Level wieder komplett von vorne beginnen musst. Hätte ich nicht den Cheatcode gefunden, um alle Level freischalten zu können, hätte ich an dieser Stelle entnervt aufgegeben.

Screenshot (c) Psygnosis Auch die Steuerung empfand ich als nicht perfekt. Manches ließ sich – und das teilweise in einem Level – besser mit dem Joystick bewältigen (Jump & Run-Einlagen z.B., weil Springen und Ducken auf den Tasten 3 und 4 belegt waren), anderes wieder war mit Maus und Tastatur leichter (dort war es z.B. möglich, nach links und rechts zu "gleiten"). Erschwerend kommt dann noch hinzu, dass fast jeder Spielabschnitt irgendeine Sonderfunktion hatte. Dies machte es letztendlich erforderlich, zu jedem Levelstart erst mal in die Spielsteuerung zu gehen und sich die Tasten zu verinnerlichen. Der größte Haken war jedoch wie schon bei "Dark Forces", das man über die Maus das Sichtfeld nicht frei steuern konnte. Im Vergleich zu besagtem Spiel war es diesmal sogar nicht einmal möglich, durch Tasten nach oben oder unten zu schauen. Und die im Spiel implementierte Zielautomatik funktionierte nicht immer. Es kam nicht selten vor (va. die Dianogas im Kanalisations-Level waren diesbezüglich ein Horror), dass ich die Spielfigur partout nicht dazu bewegen konnte, auf einen bestimmten Gegner, der sich ober oder unter dem unmittelbaren Blickfeld befand, das Feuer zu eröffnen. Auch dies trieb mich teilweise an den Rand der Verzweiflung.

Auch wenn "Shadows of the Empire", im Vergleich zu z.B. "Dark Forces", mehrere Spielmechaniken miteinander vereint (in dieser Hinsicht erinnert er eher an die "Rebel Assault"-Reihe), so dominierten dennoch recht deutlich jene Level, wo man die Spielfigur direkt steuert und mit gezückter Waffe gegen verschiedenste Feinde antreten muss (was einerseits daran lag, dass diese Level am häufigsten vorkamen, insbesondere aber auch, dass sie mit Abstand am meisten Spielzeit einnahmen). Vor allem auch in diesem Teil offenbarte sich "Shadows of the Empire" als Bindeglied zwischen "Dark Forces" und "Jedi Knight". So steuert man die Spielfigur hier standardmäßig hier nicht mehr aus der first- sondern aus der third-person-Perspektive. Die Kameraeinstellung, die Bewegungsabläufe der Figur, die Geräusche fürs Gehen, Springen usw., all das deckt sich förmlich 1:1. Lediglich das Aussehen der Spielfigur selbst hat man dann noch verändert. Auch die Engine ist die gleiche, nur dass man bei "Jedi Knight" die Auflösung noch einmal um einiges höher raufschrauben konnte. Dennoch sieht die Grafik insgesamt stattlich aus, wobei ein nebelartiger Schleier im Hintergrund verhindert, dass das gesamte Level auf einmal geladen und angezeigt werden muss – was die damaligen PCs ganz einfach in die Knie gezwungen hätte. Zwischen den Level wird man mit computeranimierten Sequenzen unterhalten und fürs weiterkommen belohnt. Im Gegensatz zu "Jedi Knight" und "Rebel Assault II" wurden keine echten Schauspieler aufgenommen, sondern auch die Figuren animiert. Insgesamt sehen die Sequenzen aber durchaus nett aus, und auch deren Quantität wusste zu gefallen. Besonders aufgewertet wird das Spiel dann durch die Musik, die hier – im Vergleich zu "Dark Forces" – nicht nur in Midi- sondern in CD-Qualität vorlag, und sich sowohl aus John Williams Originalmusik zur Trilogie als auch Joel McNeelys Komposition zum "Shadows of the Empire"-Multimediaprojekt – welche sich stimmig in Williams Werk einfügt – zusammensetzt. Zusammen mit den Original-Geräuscheffekten aus den Filmen trägt die Musik wesentlich zum "Star Wars"-Feeling des Spiels bei.

Screenshot (c) Psygnosis Abschließend nun noch ein kurzer Blick auf die einzelnen Level. Mit der Schlacht von Hoth erreicht "Shadows of the Empire" in meinen Augen früh seinen Zenit. Mit einem Snowspeeder über die Schneelandschaft fliegen, Spähdroiden und AT-STs ausschalten und zuletzt dann auch ein paar AT-ATs mittels der Enterkabel besiegen – das machte echt Laune! So viel Spaß hatte ich danach mit "Shadows of the Empire" leider nicht mehr. Dennoch war das darauffolgende Level rund um die Flucht vom Planeten für mich noch das beste "Shooter"-Level. Es gab noch keine lästigen Jump & Run-Einlagen, und der abschließende Bosskampf mit dem AT-ST war ein wirklich cooler Moment. Eher enttäuscht war ich dafür vom Kampf im Asteroidengürtel. Es ist eines von zwei Level, wo man die Outrider nicht direkt steuert, sondern lediglich den Geschützturm bedient, und einfach einen Tie nach dem anderen vom Himmel ballert. Na jo. Der Schrottplatz auf Ord Mantell war dann zwar soweit ganz nett, war jedoch zugleich das erste Level, dass mit einigen Jump & Run-Einlagen aufwartete – auf die ich persönlich lieber verzichtet hätte. Immerhin war der Endkampf gegen IG-88 recht nett.

Der Gall-Raumhafen beginnt soweit ok, wenn man mal von den ständigen Schluchten absieht, die mich rasch zur Verzweiflung zu treiben drohten. Insgesamt ist das Level jedoch unter dem Gesichtspunkt, dass man währenddessen nicht speichern kann, viel zu groß bzw. lang. Da ich zudem am AT-ST partout nicht vorbeikam, war dies eines von zwei Level, die ich nicht beendet habe. Immerhin wartete es aber mit einer wirklich coolen Idee auf, und das ist das Jetpack. Das war wirklich eine coole Idee, und es machte echt Laune, mit dem Ding herumzufliegen. Natürlich stellt es für Leveldesigner eine ganz besondere Herausforderung dar, wenn man dem Spieler eine solche "Macht" verleiht, aber das hätte ich echt gern im einen oder anderen "Jedi Knight"-Level gesehen. Der Beggars Canyon bot dann mit den Speeder Bikes eine nette Abwechslung, war jedoch abseits des letzten Sprungs durch den Steinkreis spielerisch wenig herausfordernd. Der imperiale Frachter Suprosa war dann ein recht durchschnittliches "3rd person-shooter"-Level, bei dem mich allerdings die Einlage mit dem Frachtraum und den zig Schaltern und Einstellungen in den Wahnsinn trieb. Ohne Komplettlösung hätte ich da wohl entnervt aufgegeben – womit wir wieder beim Thema Spielspaß > Herausforderung sind. Die Kanalisation Coruscants war dann das zweite Level, dass ich nicht beendet habe. Ich hab die Keykarte partout nicht gefunden, um die Tür zu öffnen, und war vor allem davon genervt, dass sich Dash partout geweigert hat, die Dianogas abzuknallen. Dank denen verlor ich auch früh rasch meine drei Leben, und hatte dann keine Lust, nochmal von vorne zu beginnen. Für mich nach zweitbeste "shooter"-Level nach dem Einstieg auf Hoth war für mich dann jenes im Palast von Xizor. Vor allem, am Ende dann die Bomben anzubringen machte dank des neuerlichen Einsatzes des Jetpacks Laune. Die Skyhook-Schlacht teilt sich dann in eine weitere, wenig berauschende Baller-Einlage, als wir vom Geschützturm aus Raumschiffe vom Himmel schießen, ging dann jedoch in mein zweitliebstes Level nach dem Snowspeeder-Einstieg über, als wir die Outrider in Xizors Himmelspalast steuern und den Reaktor ausschalten. Damit sorgte man dafür, dass "Shadows of the Empire" nach den etwas durchwachsenen Level zuvor wenigstens mit einem spielerischen Highlight verabschiedete.

Fazit: Screenshot (c) Psygnosis Grundsätzlich bin ich durchaus froh, "Shadows of the Empire" nach all der Zeit – und meinen damaligen, gescheiterten Versuchen auf dem N64 – doch noch durchgespielt zu haben. Oder zumindest fast, denn zwei Level trieben mich dann doch noch zur Verzweiflung, nämlich die viel zu lange Mission auf Gall, sowie die Kanalisation von Coruscant, wo Dash Rendar partout die Dianogas nicht abknallen wollte. Beides deutet bereits meine beiden Hauptkritikpunkte am Spiel an: Die Level waren angesichts der Tatsache, dass man zwischendurch nicht speichern konnte, viel zu lang. Und die Steuerung war insofern nicht optimal, als fast jedes Level eine andere, besondere Tastenkombination erforderte, und es vor allem weder erlaubte, das Gesichtsfeld frei zu wählen, noch so wie bei "Dark Forces" wenigstens mit Hilfe von Tasten nach oben oder unten zu blicken – weshalb es immer wieder vorkam, dass Dash bestimmte Gegner nicht ins Ziel genommen hat. Eben diese Punkte führten bei mir regelmäßig zu Frust, und ohne Cheatcode zur Freischaltung aller Levels hätte ich "Shadows of the Empire" wohl auch diesmal wieder nicht beendet. Was das Spiel hingegen u.a. auszeichnet, ist die Abwechslung, die sich aufgrund der verschiedenen Spielmechaniken ergibt (wenn auch der Shooter-Teil klar dominiert). Grafisch und vor allem vom Ton her stellte das Spiel auch noch einmal eine deutliche Steigerung zu "Dark Forces" dar, und erwies sich für mich quasi als Bindeglied zwischen diesem und dem von mir verehrten "Jedi Knight". Die Zwischensequenzen waren auch nett gemacht, und die Story immerhin mehr als solide. Und einige der Level machten auch richtig Spaß, was insbesondere für die erste Mission im Snowspeeder, sowie das letzte Level mit dem Angriff auf den Himmelstempel von Xizor galt. Insgesamt ist "Shadows of the Empire" ein gutes Spiel, in das man als – frustresistenter – "Star Wars"-Fan schon mal reinschauen sollte.

Gesamtwertung:       75%

Christian Siegel





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