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Luke Cage - 1x07: Manifest Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Manifest
Episodennummer: 1x07
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 30.09.2016 (Netflix)
Drehbuch: Akela Cooper
Regie: Andy Goddard
Hauptdarsteller: Mike Colter als Luke Cage, Mahershala Ali als Cornell 'Cottonmouth' Stokes, Simone Missick als Misty Knight, Theo Rossi als Shades, Erik LaRay Harvey als Diamondback, Alfre Woodard als Mariah Dillard, Rosario Dawson als Claire Temple.
Gastdarsteller: Danny Johnson als Benjamin Donovan, LaTanya Richardson Jackson als "Mama" Mabel Stokes, Ron Cephas Jones als Bobby Fish, Jacob Vargas als Domingo Colon, Karen Pittman als Inspector Priscilla Ridley, Sonja Sohn als Captain Betty Audrey, Curtiss Cook als Peter "Pistol Pete" Stokes, Elijah Boothe als Young Cottonmouth, Megan Miller als Young Mariah, Edwin Freeman als Young Pop, Jaiden Kaine als Zip, MJ Rodriguez als Sister Boy, Ephraim Sykes als Donnie, John Clarence Stewart als Alex, Justin Swain als Bailey, Clark Jackson als Damon Boone, Dawn-Lyen Gardner als Megan McLaren u.a.


Kurzinhalt: Cornell Stokes wird aus Mangel an Beweisen freigelassen – sehr zum Missfallen nicht nur von Misty Knight, die ihm den Mord an ihrem Partner anlastet, sondern auch von Luke Cage, der dachte, die Straßen Brooklyns seien endlich vor ihm sicher. Als Cottonmouth um eine Unterredung mit ihm bittet, stattet ihm Luke einen Besuch ab – und muss erfahren, dass er aufgeflogen ist. Shades hat ihn erkannt, und Cornell in seine wahre Identität – und auch, dass er ein flüchtiger Sträfling ist – eingeweiht. Cornell meint nun, ihn in der Hand zu halten, droht er doch, Luke auffliegen zu lassen. Dieser muss daraufhin entscheiden, ob er die Flucht antritt, oder Cottonmouth die Stirn bietet. Währenddessen trifft sich Shades mit Mariah, die gerade erfahren hat, dass ihre Parteikollegen darüber nachdenken, statt ihr einen anderen Kandidaten ins Rennen um den Stadtrat zu schicken. Und Misty Knight erhält sowohl einen neuen Boss als auch einen neuen Partner…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Trotz des Herzschlagfinales stellte "Manifest" für mich wieder einen Rückschritt für die Serie dar. Rückwirkend betrachtet ist mir einfach nicht klar, wozu die Episode gut war – die wirklich wichtigen Ereignisse aus den letzten paar Minuten hätten sich genauso gut auch schon am Ende der letzten Folge unterbringen lassen. Diese mögen die Folge zwar – auch wenn ich sie ebenfalls nicht perfekt fand – aufgewertet haben, aber ehe es soweit ist konnte mich "Manifest" wieder einmal nicht wirklich begeistern. Schon allein mit Cottonmouths Freilassung hatte ich keine Freude. Da hatte man am Ende von "Suckas Need Bodyguards" den Status Quo der Serie maßgeblich verändert, und schon machte man wieder einen Rückzieher. Und ja, ich weiß eh, die letzten Minuten machten das dann wieder wett – aber das konnte ich zu Beginn der Folge ja noch nicht wissen. Meine entsprechende Enttäuschung wirkte sich jedenfalls zweifellos auf den Unterhaltungswert von "Manifest" aus".

Auch danach geht’s erstmal noch nicht sonderlich überragend weiter. Die Handlung plätschert ohne nennenswerte Höhepunkte vor sich hin, und bot auch den einen oder anderen irritierenden Moment, wie z.B. wenn man als Zuschauer doch tatsächlich den Eindruck gewinnt, Luke lässt sich von Cornell um den Finger wickeln. Zu wenig, zu spät waren für mich auch die Rückblenden, mit denen man kurz vor seinem Ende aus Cornell doch noch einen halbwegs interessanten Charakter machen wollte. Mir persönlich war dieser Blick auf das Erwachsenwerden unter einer Gangstermama in the Hood zu klischeehaft, und insgesamt fand ich die Flashbacks leider ausgesprochen langweilig. Vereinzelte gute Momente und/oder Entwicklungen gab es jedoch auch in den ersten 45 Minuten der Folge schon, wie z.B. wenn Mariah ob ihres Bruders zunehmend in Bedrängnis gerät. In erster Linie lebt "Manifest" aber von den letzten paar Minuten, und da vor allem von der tollen Wendung, dass Mariah doch tatsächlich ihren Bruder umbringt. Damit hatte ich nun tatsächlich nicht gerechnet, und auch wenn die Frage bleibt, warum sie das nicht schon am Ende der letzten Folge hätte erledigen können, bot man damit endlich jene Änderung des Status Quo – sowie jenen Widersacher-Wechsel – den ich am Ende der letzten Folge schon erhofft hatte. Das hat mir jedenfalls wirklich gut gefallen – und ich wünschte wirklich, man hätte auch dort aufgehört, und sich das Attentat auf Luke für die Folge darauf aufgehoben. Weil auf diesen dramaturgischen Höhepunkt noch einen zweiten draufzusetzen, erschien wie Overkill. Zumal ich ja bereits erwähnt hatte dass ich kein großer Freund davon bin, Luke durch eine Wunderwaffe direkt in Gefahr zu bringen, weil das die billigste und einfachste Methode ist, um in einer Serie rund um einen vermeintlich unzerstörbaren Superhelden Spannung zu erzeugen. Andere Ansätze hätte ich einfach weitaus spannender und interessanter gefunden. Und wenn es schon sein musste, dann doch bitte zu einem späteren Zeitpunkt, und nicht quasi als Anhängsel an eine derartige dramatische Wendung.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Nach einigen ganz netten, halbwegs versöhnlichen Episoden tat ich mir mit "Manifest" wieder eher schwer. Lange Zeit litt die Folge unter einer mangelnden oder zumindest mich nicht übermäßig interessierenden Handlung, so manch nicht wirklich überzeugender Entwicklung, sowie vor allem auch den völlig überflüssigen und uninteressanten Rückblenden. Deren Grund mag ich zwar im Nachhinein verstehen können, aber da sie zumindest in meinem Fall damit gescheitert sind, mir Cornell doch noch fünf Minuten vor Zwölf sympathisch zu machen, waren sie aus meiner Sicht letztendlich völlig sinn- und wertlos. Was "Manifest" halbwegs rettet, ist Cornells Ermordung am Ende, die den Status Quo der Serie ordentlich aufmischt. Zugleich wünschte ich aber halt, man hätte es auch wirklich bei dieser gelassen, und dann nicht auch noch das Attentat auf Luke drangeheftet, sondern sich dies für eine spätere Folge aufgehoben. Davon, dass ich von der Idee ihn tatsächlich direkt in Gefahr zu bringen generell nicht sonderlich begeistert war, ganz zu schweigen. Und so hat die Folge in letzter Sekunde den unmittelbar davor gerade aufgebauten Kredit erst recht wieder verspielt.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2016 Marvel/Netflix)




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