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Luke Cage - 1x05: Just to Get a Rep Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Just to Get a Rep
Episodennummer: 1x05
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 30.09.2016 (Netflix)
Drehbuch: Jason Horwitch
Regie: Marc Jobst
Hauptdarsteller: Mike Colter als Luke Cage, Mahershala Ali als Cornell 'Cottonmouth' Stokes, Simone Missick als Misty Knight, Theo Rossi als Shades Alvarez, Rosario Dawson als Claire Temple.
Gastdarsteller: Frank Whaley als Detective Rafael Scarfe, Sônia Braga als Soledad Temple, Ron Cephas Jones als Bobby Fish, Sonja Sohn als Captain Betty Audrey, Manny Pérez als Lieutenant Perez, Ninja N. Devoe als Aisha Axton, Mike Britt als Eddie Axton, Jaiden Kaine als Zip, Stephen Grove Malloy als Darrell Mitchell, Kelvin McGrue als Koko, R. Marcos Taylor als Amos, Sean Ringgold als Sugar, Stephen Hill als Bert Hunter, Jade Johnson als Blue, Corri English als Alicia, Ian Unterman als Jerome, Brian D. Coats als Pablo, Dared Wright als Sergeant MacLean u.a.


Kurzinhalt: Nachdem er aus dem zusammengestürzten Haus gekrochen ist und vor den Fernsehkameras laut seinen Namen verkündete, kommen alle möglichen Leute zu Luke Cage, um ihn um Hilfe zu bitten. Luke nimmt sich ihrer Anfragen an – vor allem auch, um die Lage zu deeskalieren und einen Bandenkrieg in Harlem zu verhindern. Cottonmouth ist indes außer sich vor Zorn, als er feststellt, dass Luke den Anschlag überlebt hat. Shades, der Luke nun wiedererkennt, macht ihn auf eine neuartige Munition die auf Material aus dem Vorfall basiert aufmerksam, mit der es eventuell möglich wäre, selbst Luke zu verletzen, wenn nicht gar zu töten. Doch jede einzelne Kugel des Materials ist nicht gerade billig, weshalb Cottonmouth alle verfügbaren Mittel zusammenkratzt. Und nachdem sie ihre Stelle im Krankenhaus verloren hat, ist Claire Temple nach Harlem zurückgezogen, wo sie sich mit ihrer Mutter in einem Café trifft…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Hmpf. Nun habe ich zugegebenermaßen von Anfang an bezüglich meiner Skepsis rund um einen scheinbar unzerstörbaren Superhelden keinen Hehl gemacht, da es nun mal sehr schwer ist, spannende Geschichten um einen solchen zu erzählen – und dabei zugleich aber auch ein paar Vorschläge gemacht, wie es dennoch gehen könnte. Wie z.B. halt die Menschen in seiner Umgebung zu bedrohen. Oder ihn damit zu konfrontieren, dass er nun mal nicht alle und jeden retten kann. Oder am allerbesten: Dass der Konflikt vielmehr ein innerer ist, und Luke sich zurückhalten und vielmehr das in ihm schlummernde Biest bekämpfen muss, da er grundsätzlich die Fähigkeit hätte, so ziemlich alles und jeden zu töten, die ihm nicht in den Kram passen. All diese Varianten hätte ich letztendlich um einiges interessanter gefunden, als es Superman mit seinem Kryptonit oder auch Achilles mit seiner Ferse nachzumachen. Zugegeben, noch wissen wir nicht, ob diese Spezialmunition bei Luke denn überhaupt Wirkung zeigen wird. Dennoch geht man hiermit recht eindeutig in die Richtung, eine Bedrohung für Luke selbst zu schaffen – was ich dann doch für den uninteressanteren und unoriginelleren Zugang halte.

Von meiner betreffenden Enttäuschung ob dieser vermeintlichen Wendung abgesehen hat mich "Just to Get a Rep" soweit aber ganz gut unterhalten. Positiv stach mir dabei vor allem der Gastauftritt von Claire Temple ins Auge, auch wenn diese hier eigentlich noch nichts zu tun bekam, und ihr Handlungsstrang auch völlig separat von der Luke-Story verlief, und daher doch ein bisschen wie ein Fremdkörper wirkte. Dennoch rücken durch ihren Auftritt die drei bisherigen Marvel-Netflix-Serien wieder näher zusammen, für die sie ja quasi das Bindeglied darstellt. Und ihre Entscheidung, Menschen mit Superkräften helfen zu wollen könnte wohl bedeuten, dass sich die Wege von ihr und Luke Cage schon bald kreuzen werden – eventuell nach Cottonmouths Angriff mit der Spezialmunition? Jedenfalls: Dafür, dass es wieder nicht sonderlich spannend war, fand ich eigentlich auch die Luke-Handlung diesmal recht nett, und durchaus unterhaltsam. Mit gefällt seine neue Rolle als Problemlöser und Ansprechpartner aller möglichen Leute in Harlem, und wie er sich für diese einsetzt. Gerade auch seine Rede am Ende beim Begräbnis, die deutlich mehr Applaus einheimst als jene von Cottonmouth zuvor (wenn ich persönlich sie jetzt auch eigentlich gar nicht mal soooo überragend fand) macht deutlich, dass er sich als dessen Konkurrent versteht. Jedenfalls ist Luke damit nun endgültig aus dem Schatten heraus- und ins Licht getreten, und beginnt damit, seine besonderen Fähigkeiten in den Dienst der Leute in seiner Umgebung zu stellen. Cottonmouths Antwort auf diese Herausforderung wird wohl nicht lange auf sich warten lassen…

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Von allen von mir durchgespielten Varianten, wie man rund um einen unzerstörbaren Superhelden trotzdem Spannung und Dramatik schaffen kann, scheint man sich für die aus meiner Sicht uninteressanteste Variante entschieden zu haben: Nämlich ihn durch eine besondere Waffe doch unmittelbar in Gefahr zu bringen. Das fand ich dann doch etwas schade. Davon abgesehen war ich jedoch selbst überrascht, wie unterhaltsam ich "Just to Get a Rep" fand – und das, obwohl genau genommen eigentlich nicht wirklich viel passiert. Dennoch bewegte sich die Handlung flott weiter und war die Geschichte recht kurzweilig. Vor allem alles rund um den Ring, und wie Luke die Auftraggeberin dann gerade noch so davon abhält, eine Dummheit zu begehen, konnte mir gefallen. Generell gefällt mir die neue Rolle als Beschützer der Bewohner Harlems, in der sich Luke hier wiederfindet. Und auch der Gastauftritt von Rosario Dawson als Claire Temple hat die Folge für mich aufgewertet – auch wenn sie hier noch nicht wirklich etwas zu tun bekam und ihr Handlungsstrang von Lukes Story völlig losgelöst war. Insgesamt schien mir jedenfalls mit "Just to Get a Rep" langsam Schwung in die Handlung reinzukommen.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2016 Marvel/Netflix)




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