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Luke Cage - 1x04: Step in the Arena Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Step in the Arena
Episodennummer: 1x04
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 30.09.2016 (Netflix)
Drehbuch: Charles Murray
Regie: Vincenzo Natali
Hauptdarsteller: Mike Colter als Luke Cage, Mahershala Ali als Cornell 'Cottonmouth' Stokes, Simone Missick als Misty Knight, Theo Rossi als Shades Alvarez, Alfre Woodard als Mariah Dillard.
Gastdarsteller: Frank Whaley als Detective Rafael Scarfe, Parisa Fitz-Henley als Reva Connors, Chance Kelly als Albert Rackham, Michael Kostroff als Dr. Noah Burstein, Thomas Q. Jones als Comanche, Craig Mums Grant als Squabbles, Jade Wu als Connie Lin, Clem Cheung als Jin Lin, Manny Pérez als Lieutenant Perez, David Marston Fobbs als Keely, Harry Sutton Jr. als Guard #1, Isaac Esau Gay als Guard #2, Miles Mussenden als Guard #3, Chris Lazzaro als Inmate, Michael Chmiel als Cameraman, Andy Schneeflock als Video Tech, Bill Riccardulli als Firefighter #1, Robert Keiley als Firefighter #2, Amy Halldin als Newscaster #1, Malika Nzinga als Newscaster #2, Joe Harrell als Drill Sergeant u.a.


Kurzinhalt: Nach dem Angriff mit der Bazooka stecken Luke und seine Vermieterin unter den Trümmern des Gebäudes fest. Aufgrund seiner unmenschlichen Stärke gelang es diesem dabei, Connie Lin vor schwereren Verletzungen zu bewahren. Während er nun daran arbeitet, sie Stück für Stück aus dem Berg an Trümmern zu befreien, erinnert er sich an seine Zeit im Gefängnis zurück. An den sadistischen Wärter Rackham, und wie er von diesem dazu gezwungen wurde, an Gladiatorenkämpfen teilzunehmen. An die Sitzungen zur Aggressionstherapie, wo er seine spätere Frau Reva kennenlernte. Und auch an jenen schicksalhaften Tag, als er sich gegen Rackham auflehnte, und daraufhin von Shades und einem anderen Mitsträfling derart verprügelt wurde, dass er schon im Sterben lag – ehe ihn eine experimentelle Prozedur nicht einfach nur heilte, sondern ihm vielmehr übernatürliche Superkräfte verlieh…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Na endlich! Ein Ausspruch, der sich im Falle von "Step in the Arena" auf zweierlei bezieht. Einerseits haben wir hier die erste Folge der Serie, die mir wirklich gut gefallen konnte. Und andererseits erfahren wir hier nun endlich, wie er seine Superkräfte erhielt. Etwas, worauf ich mich bei "Luke Cage" ja eigentlich schon gefreut hatte, wo ich jedoch angesichts des an "Jessica Jones" anknüpfenden Settings schon so meine Zweifel hatte. Aber selbst abseits dieser Offenbarung fand ich diesen Einblick in seine Vergangenheit sehr interessant – und vor allem auch interessanter als alles, was sich zur Zeit bei ihm gerade in der "Gegenwart" abspielt, weshalb ich auch nichts dagegen gehabt hätte, wenn man diese Rückblenden über mehrere Folgen verteilt und dabei noch erweitert hätte, oder auch mal was anderes versucht und mal für ein paar Folgen mit seiner Zeit im Gefängnis begonnen hätte, um danach einen Zeitsprung zu machen. Denn so gut mich "Step in the Arena" auch unterhalten haben mag, da die Origin Story mit dieser Episode ja bereits fertig abgehandelt wurde, hat es auf meine – verhaltene – Vorfreude auf die weiteren Folgen der Staffel keine Auswirkung.

Aber gut, meckern kann ich – vermeintlich – ab nächster Woche wieder. Jetzt freue ich mich erst Mal über diese gelungene knappe Stunde an Marvel/Netflix-Unterhaltung. Was dabei für mich u.a. ganz besonders hervorstach, war die Inszenierung durch Vincenzo Natali. Der hat Ende der 90er ja den Kulthit "Cube" inszeniert, und ist auch in den Folgejahren seinem visuell bestechenden Stil treu geblieben – und das auch, nachdem er Anfang dieser Dekade zunehmend ins TV-Fach übergewechselt ist. Zwar ist man von den Marvel/Netflix-Serien ohnehin eine imposante Optik gewohnt, dennoch setzte Natali im Vergleich zu den ersten Episoden meinem Empfinden nach sogar noch einmal eins drauf. Vor allem die starken Farbkontraste im Gefängnis – die orangen Anzüge, oder auch Revas rote Bluse, hoben sich sehr vom überwiegend blaugrau dominierten Hintergrund ab – stachen dabei für mich hervor. Aber auch die ausgedehnte Zeitlupensequenz mit der Montage der Kämpfe war phantastisch – und deutlich besser als alles, was man uns actionmäßig bislang bei "Luke Cage" offeriert hat. Aber auch die Handlung konnte mir soweit ganz gut gefallen. Zugegebenermaßen sind Knast-Dramen heutzutage keine Seltenheit mehr, und "Step in the Arena" gelang es nur bedingt, diesem Thema neue Aspekte abzugewinnen (diesbezüglich sticht wohl in erster Linie noch der Fight-Club hervor), aber Luke als Figur sowie seine netten Interaktionen mit anderen Häftlingen, sowie vor allem auch seiner späteren Frau, haben es für mich wieder herausgerissen. Auch die Art und Weise, wie er schließlich seine Superkräfte erhält, ist nicht unbedingt neu, war aber ebenfalls nett umgesetzt. Und obwohl ich noch nie einen "Luke Cage"-Comic in der Hand gehalten habe war selbst mir klar, dass es sich bei seinem Outfit und dem " You look like a fool"-Kommentar um eine Anspielung auf eben diesen handelte. Die (wenigen) Szenen in der Gegenwart fielen da unweigerlich ab, wobei es vor allem sehr seltsam war, dass er zu Connie meint, sie sollten das für sich behalten, wenn ihm zugleich mehrere Feuerwehrmänner dabei zuschauen, wie er sich aus den Trümmern befreit. Auch die (zugegebenermaßen noch in den Rückblenden angesiedelte) Namenserklärung fand ich eher nur naja. Und die letzte Szene war dann insofern strange, als man den Eindruck gewinnen könnte, sein Name sollte eine große Offenbarung sein – dabei kennen wir denn doch schon, und spendierte gar den Titel der Serie. Dennoch war das eine deutliche Steigerung zu den bisherigen Episoden.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Nicht nur in, sondern auch rund um die Serie, geschehen noch Zeichen und Wunder. Sprich: Nach drei eher enttäuschenden Episoden konnte mir "Step in the Arena" doch tatsächlich gut gefallen – wobei ich befürchte, dass dieses Beispiel jetzt insofern nicht unbedingt Schule machen wird, als mir daran in erster Linie das außergewöhnliche Setting gefallen konnte, mit dem Sprung in die Vergangenheit. Ich fand es jedenfalls sehr interessant, dass hier nun endlich Luke Cages – wenn auch recht generische – Entstehungsgeschichte abgehandelt wurde. Davon abgesehen stach für mich in erster Linie die Regie von Vincenzo Natali hervor, der eine visuell ohnehin schon bestechende Serie in meinen Augen optisch noch einmal hervorstechen ließ, wobei es mir insbesondere der starke Farbkontrast zwischen der Kleidung sowie dem blaugraugrünlichen Hintergrund des Gefängnisses angetan hatte. Insgesamt konnte ich mich jedenfalls des Eindrucks nicht erwehren, dass mir eine Prequel-Serie oder Staffel über Luke Cage besser gefallen hätte als das, was man uns hier präsentiert – fand ich doch alles rund um seine Vorgeschichte wesentlich interessanter als das, was sich gerade in seiner Gegenwart zuträgt.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2016 Marvel/Netflix)




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