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Daredevil - 2x09: Sieben Minuten im Paradies Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel/Netflix

Originaltitel: Seven Minutes in Heaven
Episodennummer: 2x09
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 18. März 2016 (Netflix)
Drehbuch: Marco Ramirez & Lauren Schmidt Hissrich
Regie: Stephen Surjik
Hauptdarsteller: Charlie Cox als Matt Murdock/Daredevil, Deborah Ann Woll als Karen Page, Elden Henson als Foggy Nelson, Jon Bernthal als Frank Castle/Punisher, Elodie Yung als Elektra Natchios, Vincent D'Onofrio als Wilson Fisk.
Gastdarsteller: William Forsythe als Dutton, Danny Johnson als Benjamin Donovan, Geoffrey Cantor als Mitchell Ellison, John Pirkis als Stan Gibson, Ron Nakahara als Hirochi, Korey Jackson als Stewart Finney, Peter Shinkoda als Nobu, Eric Michael Gillett als Dr. Gregory Tepper, Steve Sanpietro als Roy Olsky, Lucas Elliot Eberl als Daniel Gibson u.a.

Kurzinhalt: Wilson Fisk hat dafür gesorgt, dass Frank Castle gleich nach seiner Einweisung zu ihm gebracht wird. Denn seitdem Fisk im Gefängnis hockt, ist ihm einer seiner Mithäftlinge ein Dorn im Auge. Frank Castle soll ihn nun für ihn ausschalten – was insofern durchaus auch in seinem Interesse ist, als Dutton am Massaker im Park beteiligt war, und somit auch wissen sollte, welche Figur hierbei im Hintergrund die Fäden gezogen hat. Endlich zu erfahren, wer für den Mord an seiner Familie verantwortlich ist, ist ein Angebot, dass Castle nicht ausschlagen kann, und so führt er Fisks Auftrag aus – nur um von diesem hintergangen zu werden. Währenddessen muss sich Matt eingestehen, dass Elektra das Töten genießt, und schickt sie deshalb weg. Daraufhin setzt er seine Ermittlungen gegen die Pläne der Hand alleine fort. Foggy indes ist fest dazu entschlossen, die Kanzlei aufzulösen – was Karen sogleich dazu veranlasst, sich in der Redaktion des Globe einen neuen Job zu suchen, wo sie ihre Ermittlungen im Fall Frank Castle – trotz dessen Verurteilung – fortsetzt…


Review: Episodenbild (c) Marvel/Netflix Wilson Fisk ist zurück! Nach seinem Mini-Auftritt in den letzten Sekunden der vorangegangenen Folge, wird hier nun zu Beginn von "Sieben Minuten im Paradies" – in einer recht langen Rückblende – seine Inhaftierung sowie seine zunehmende Rivalität mit Dutton (der im Gefängnis – noch – die Fäden zieht) aufgerollt. Nun muss ich gestehen, dass ich mich zwar insofern über das Wiedersehen gefreut habe, als man damit beide "Daredevil"-Staffeln, die bislang thematisch und inhaltlich (sieht man jetzt mal von Black Sky und Stick ab, die jedoch nur in einer Folge von Season 1 kurz thematisiert wurden) nicht unbedingt viel miteinander zu tun hatten (was allerdings für sich genommen ja nichts schlechtes sein muss), näher zusammenrücken. Zudem war es generell nett, Vincent D'Onofrio wieder in dieser Rolle zu sehen – vor allem, da wir ihn hier nun neben dem – meines Erachtens – Breakout-Star der zweiten Staffel, Jon Bernthal, zu Gesicht bekamen. Die Idee eines solchen Zusammentreffens zwischen dem Punisher und Kingpin gefällt mir ebenfalls. Und generell war dieser Handlungsstrang sehr interessant, angefangen bei seinem Angebot (wo ich mir erst echt nicht sicher war, ob er ihn vielleicht anlügt), seinem Verrat, bis hin zur Wendung, dass er das Gefängnis derart unter Kontrolle hat, dass er sogar dafür sorgen kann, dass Frank wieder freigelassen wird.

Noch eine Spur mehr als alles rund um Fisk hat mich jedoch alles rund um Frank Castle begeistert – was insbesondere für die brutale Szene im Gefängnis-Korridor gilt, wo er zuerst Dutton ermordet und es danach gleich mit einer Gruppe anderer Häftlingen zu tun bekommt. Die Action war wieder gewohnt gut inszeniert, und auch wieder sehr brutal umgesetzt. Einzig der nachfolgende Kampf zwischen ihm und Fisk war ein bisschen… na ja. Ich verstehe den Impuls dahinter – gerade auch Comic-Fans haben sich wohl schon immer gefragt, wer in einem Kampf A gegen B gewinnen würde (einer Frage, der wir wohl auch "Batman v Superman" zu verdanken haben) – aber letztendlich lief das auf eine schlichte, uninteressante Prügelei hinaus, was ich nicht sonderlich interessant fand. Womit wir auch schon die Brücke zu den Kritikpunkten geschlagen haben – weil abseits der Fisk-Castle-Story fand ich die Folge wieder einmal nicht sonderlich überragend. So war ich z.B. sehr überrascht, dass das tatsächlich schon Castles Einweisung im Gefängnis war – könnte ich mich doch nicht erinnern, dass wir einen Schuldspruch gesehen hätten. Ja, klar, nach seinem Auszucker im Zeugenstand war das Urteil natürlich klar, aber dennoch hat mich das doch ziemlich irritiert. Ich dachte eigentlich, die hätten ihn nur von der Verhandlung wieder zurückgebracht. Hier hätte man dem Prozess schon etwas mehr Aufmerksamkeit schenken dürfen. Sehr seltsam fand ich auch alles rund um Matt und Elektra. In der letzten Folge meint er noch, ohne sie wäre da eine Leere in seinem Leben, und jetzt heißt es "Leb wohl, Elektra?". Vor allem aber stieß mir die Offenbarung am Ende sauer auf. Zugegeben, ich muss mich hier insofern zurückhalten, als erstmal nur einiges angedeutet, aber noch nichts definitiv festgestellt wird, aber… zumindest ich musste da im ersten Moment an Vampire bzw. "Blade" denken. Und auch wenn diese Vermutung vermutlich falsch sein dürfte, aber ich denke, wofür auch immer die diesen jungen Menschen das Blut abzapfen, es wird mir – für die bislang so bodenständige "Daredevil"-Serie – wohl zu "Fantasy" sein. Zusammen mit der plötzlichen Rückkehr von Nobu dringt man hier jedenfalls zunehmend in übernatürliche Gefilde, die mir zum Rest der Serie nicht so recht passen wollen. Aber schauen wir mal, wo das noch hinführt.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel/Netflix Mit Ausnahme der für meinen Geschmack etwas zu ausgedehnten Rückblende rund um Wilson Fisks Einweisung, Frank Castles offscreen-Verurteilung sowie der etwas einfallslosen Prügelei zwischen den beiden, fand ich das Aufeinandertreffen dieser beiden Giganten höchst gelungen. Ich habe mich über das Wiedersehen mit Vincent D'Onofrio bzw. dem Kingpin durchaus gefreut, nicht zuletzt, da dadurch die beiden bislang voneinander recht unabhängigen Staffeln quasi zusammengeführt wurden. Und vor allem auch der brutalen Kampf des Punishers im Gefängniskorridor gegen eine Vielzahl an Häftlingen stach hervor. Zudem freut es mich, dass Castle nun wieder frei ist (wenn man die Art und Weise, wie Fisk das gelingt, auch durchaus kritisch hinterfragen könnte) und somit seinen Rachefeldzug fortsetzen kann. Jedoch: Abseits dieses Handlungsstrangs konnte mich "Sieben Minuten im Paradies" leider kaum begeistern, wobei für mich neben dem plötzlichen (wohl nur vorübergehenden) Abschied zwischen Matt und Elektra vor allem die Offenbarung der geheimnisvollen Experimente im Untergrund negativ auffiel. Das wirkte auf mich im ersten Moment einfach etwas gar zu Fantasy-mäßig – was gerade auch bei der bislang sehr bodenständigen "Daredevil"-Serie schon einen ziemlich starken Bruch darstellt, an den ich mich wohl erst gewöhnen muss.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2016 Marvel/Netflix)




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