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Daredevil - 2x04: Penny and Dime Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel/Netflix

Originaltitel: Penny and Dime
Episodennummer: 2x04
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 18. März 2016 (Netflix)
Drehbuch: John C. Kelley
Regie: Peter Hoar
Hauptdarsteller: Charlie Cox als Matt Murdock/Daredevil, Deborah Ann Woll als Karen Page, Elden Henson als Foggy Nelson, Jon Bernthal als Frank Castle, Elodie Yung als Elektra Natchios.
Gastdarsteller: Tony Curran als Finn, Peter McRobbie als Father Lantom, Matt Gerald als Melvin Potter, Royce Johnson als Sgt. Brett Mahoney, Ryan Woodle als George Bach, Susan Varon als Josie, Joshua Bitton als Rory, Mark David Watson als Rafe, John Joseph Gallagher als Seamus u.a.

Kurzinhalt: Matt, Karen und Foggy wohnen dem Begräbnis von Grotto bei. Matt nutzt die Gelegenheit für eine kurze Aussprache bei Father Lantom, da er nach wie vor von Schuldgefühlen geplagt wird. Lantom meint, dies sei ein Zeichen, dass seine Arbeit noch nicht getan ist. Karen nimmt indes ihre Nachforschungen bezüglich Frank Castles Vergangenheit wieder auf – was sie schließlich in dessen altes Haus verschlägt, wo sie erstmals auf Hinweise stößt, dass dieser eine Familie hatte. In der Zwischenzeit hat Finn, ein hohes Tier aus der irischen Gang und Vater von einem der Opfer des Angriffs durch den Punisher, Hell's Kitchen erreicht. Er schwört die Überreste der Gang dazu ein, bittere Rache zu nehmen. Schließlich finden sie Frank Castle dann an jenem Karussell, auf dem seine Familie den Tod fand, und nehmen ihn gefangen. Als Daredevil den Punisher aufsuchen will und dessen Fährte folgt, ist er in weitere Folge die einzige Hoffnung von Frank Castle, den Iren lebend zu entkommen…


Review: Episodenbild (c) Marvel/Netflix Zuerst mal sorry, mir ist im Review zur letzten Folge ein Fehler unterlaufen. So sehr ich auch ein Freund von Binge-Watching sein mag und davon, dass Netflix bei ihren Serien immer gleich eine ganze Staffel zur Verfügung stellen, damit der Zuschauer sein Tempo selbst bestimmen kann, aber manchmal kann es insofern auch ein Nachteil sein, als man, wenn man sich mehrere Folgen hintereinander ansieht, auch mal was durcheinanderbringen kann. So dachte ich, Karens Besuch in Frank Castles Haus wäre schon in "Dein Freund und Helfer" gewesen, tatsächlich findet dieser aber natürlich vielmehr erst in dieser Folge statt (ich habe die entsprechende Textstelle nun nachträglich aus dem Review entfernt). An meiner grundsätzlichen Meinung hat sich dabei allerdings nichts geändert: Auch wenn den meisten wohl die Hintergründe entweder aus den Comics oder den bisherigen "Punisher"-Filmen schon bekannt sein dürften, ist es nichtsdestotrotz essentiell, Frank Castles brutalen Gewaltakten und seiner pessimistischen Philosophie (siehe "Dein Freund und Helfer") seine Vergangenheit, die eben diese wenn schon nicht entschuldigt so doch zumindest erklärt, gegenüberzustellen. Insofern fand ich diese Momente sehr wichtig.

Generell fällt bei "Penny and Dime" auf: Auch wenn die Serie ja eigentlich "Daredevil" heißt, aber… diese Folge gehörte in erster Linie dem Punisher. Was ich nicht im Geringsten als Kritikpunkt verstanden haben will, ganz im Gegenteil, ist er doch bislang so ziemlich das Beste an der zweiten Staffel. Dies liegt einerseits an der Art und Weise, wie sich die Autoren der Figur nähern, und andererseits am Casting von Jon Bernthal, der mir in dieser Rolle ungemein gut gefällt. Der Punisher war ja generell schon immer einer der interessanteren Marvel-Helden, da es bei ihm aufgrund seiner brutalen Vorgehensweise deutlich schwerer fällt als bei Spidey & Co., sich auf seine Seite zu stellen. Und generell ist er ein Held, der sich im Vergleich zu einigen seiner Kollegen eher an eine erwachsene Zielgruppe richtet, was ihn ebenfalls auf positive Art und Weise vom Rest abhebt. Die bisherigen filmischen Inkarnationen mögen dabei nicht immer das Gelbe vom Ei gewesen sein – wobei ich persönlich den Thomas Jane-"Punisher"-Film durchaus mochte – aber bei "Daredevil" macht man bislang in meinen Augen so ziemlich alles richtig. Jedenfalls fand ich alles rund um den Punisher in dieser Folge klasse, angefangen vom Überfall beim Karussell, über die ziemlich brutale Folterszene, die nicht minder blutige Flucht – wo der Punisher und Daredevil zum ersten, jedoch bestimmt nicht letzten Mal, zusammenarbeiten – bis hin zur bislang besten Szene der Serie, dem Gespräch der Beiden beim Grabstein, wo unter anderem auch auf das posttraumatische-Stress-Syndrom bei Soldaten eingegangen wurde. Bislang war der Punisher ja – auch bei "Dein Freund und Helfer" eher wortkarg. Aber dieser (überwiegend) Monolog war absolut phantastisch.

Episodenbild (c) Marvel/Netflix Hätte "Penny and Dime" mit der Festnahme von Frank Castle geendet, und mit dieser wunderschönen Kamerafahrt auf das Tor zum Friedhof, wäre ihr als zweite Episode der Serie (und in Folge) die Höchstwertung sicher gewesen. Leider aber geht es danach noch ein bisschen weiter, und auch wenn ich a) den Grund dafür verstehen kann und b) die nachfolgenden Szenen rund um Matt und Karen ja grundsätzlich durchaus gelungen fand (ging es nur mir so, oder war der Regentropfen eine Anspielung auf den eher gescholtenen Affleck-Film?) – nicht zuletzt da man der Serie hier eine romantische Note verlieh, von der bisher überwiegend jegliche Spur fehlte (wobei ich finde, ein Gentleman hätte sie mit nach oben eingeladen, damit sie nicht im Regen nach Hause gehen muss, die Arme…) – passte es für mich irgendwie nicht so recht zu dem, was davor kam. Generell fühlte sich das irgendwie seltsam angetackert an, nicht zuletzt da die Friedhof-Szene nun mal der klare Höhepunkt der Folge war. Auch der ursprünglich fälschlicherweise bei der letzten Folge erwähnte Punkt, dass auf das Auto, dass bei Castles Haus vorfährt, nie wieder eingegangen wird, sei kurz angesprochen. Und dann ist da noch der Auftritt von Elektra, den ich enorm vorhersehbar fand. Da hätte ich echt viel gewettet – und gewonnen. Aber mehr zu ihrem Auftauchen dann im Review zu "Kinbaku".

Fazit: In "Penny and Dime" stand der Punisher im Mittelpunkt des Geschehens. Die Folge präsentiert uns eine Spirale der Gewalt, als die irische Gang auf Frank Castles Rachefeldzug mit dessen Entführung, Verhör und Folter antworten, was dann wiederum dessen Vergeltung heraufbeschwört, als es ihm gelingt, sich aus den Fesseln zu befreien. Hilfe erhält er dann zudem von Daredevil, und die beiden Seite an Seite kämpfen zu sehen, hat schon ordentlich Spaß gemacht – zumal die Kämpfe auch wieder sehr hart und brutal umgesetzt waren. Sehr gut fand ich zudem, dass parallel dazu seine tragische Vorgeschichte aufgerollt wurde, was dem bislang doch eher unmenschlich auftretenden Punisher Menschlichkeit verlieh, und der erschütternde Kontrast seiner früheren und jetzigen Persönlichkeit verdeutlicht wird. Der Schlüsselmoment der Folge, und zugleich vermutlich die bislang beste Szene der Serie, war jedoch das Gespräch am Friedhof, und insbesondere Frank Castles langer Monolog, während er müde und ausgelaugt, an einen Grabstein gelehnt, dasitzt. Einzig die nachfolgende Szene zwischen Karen und Matt, die zwar grundsätzlich nett war, aber an dieser Stelle irgendwie unpassend war und auf mich seltsam drangetackert wirkte, verhindert knapp die zweite Höchstwertung in/der Serie.

Wertung: 4.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2016 Marvel/Netflix)




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